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Twitter-Streit 

16.3.2013, 17:28 Uhr

Szenen einer Zürcher Nacht

16.3.2013, 17:28 Uhr

Was für eine Nacht in Zürich. Nationalrätin Jacqueline Badran gerät mit einem Türsteher aneinander, ein Weltwoche-Redaktor schleicht sich davon, die Zürcher Szene-Prominenz gerät ausser sich. So einen Streit muss man dokumentieren. Voilà. Von

: Was geschah an dieser Party?

Was geschah an dieser Party?

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Party Veranstaltung, Kanton Zürich, Kriminalität

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  1. the truth behind

    von Jacqueline BadranVon der TagesWoche verifiziertes Profil am 16.03.2013 um 22:24Uhr

    Ok. Liebe schadenfreudige Basler, ich mags euch gönnen wenn ihr euch über uns Zürcher lustig macht.
    Aber die Geschichte ist ernst, allzu ernst. Sie geht um nichts Geringeres als Freiheit, Verhältnismässigkeit, Rückgrat, Zivilcourage und Hilfeleistung unter Gspönli.
    Und deshalb die ganze Wahrheit und nichts als die Wahrheit:
    1. Schawinskis Radio 1 5-Jahres Party im Aura
    2. Lauter Chipolata- und Servelat-Promis (und noch ein paar echte Promis)
    3. Es gibt ein Fumoir, Gang raus, Türe, Treppe runter, Treppe rauf, Türe, Gang nach hinten durch Bar, Türe, übervolles Fumoir.
    4, Nach 4x Fumoir, die Alternative: Das Fenster in dem menschenleeren Foyer vor dem Privatpary-Saal. Ich rauche mit dem Weltwoche journi Alex Baur zum Fenster raus. Weit hinausgelehnt, also eigentlich draussen.
    5. Türsteher kommt. Er: Rauchen sei hier verboten, es hätte ein Fumoir.
    6. Ich: Wir rauchen ja draussen, stören niemanden und seien gleich fertig.
    7. Er: Packt mich und schleift mich 30 meter durch das Foyer zur Glastüre.
    8. Ich klammere mich vergeblich an der Glastüre fest.
    9. Er (der Türsteher) schleppt mich durch die Glastüre (unwidersprochen vom 2. Türsteher) und die Treppe runter. meine füsse sleifen auf den treppen, machen klick klick Stufe für Stufe (also nicht laufend, schleifend).
    10. Er: Bei der Haupttüre holt er (wie im Primarschulwitz) Anlauf und wirft mich auf den menschenleeren Strassenboden.
    11. Nur meine blauen flecken beweisen Gewalt.
    12. Augenzeugen gab es nur für den oberen Teil: Alex Baur und der zweite Türsteher.
    13. Der Journi hilft mir nicht, versucht weder dazwischen zu gehen, noch das ganze zu begleiten, damit der Schaden begrenzt wird.
    14. Ich stehe vom boden auf, gehe die treppe hinauf und will ohne zigarette) wieder in den Saal.
    15. Der Türsteher lässt mich nicht rein. Ich: ic habe meine Sachen drin: Mantel, Handy, Tasche. ER: ist mir egal. Ich: versuche an ihm vorbei zu gehen. Er: schupst mich zurück.
    16. Jeder der jetzt denkt: falscher film, denkt richtig.
    17. Ich: tickst du noch richtig. er: schubst mich.
    18 Ellen und Bastien girod kommen dazu. Bastien wirft sich dazwischen (Danke). Ellen holt die Partyführung.
    19. Die (zahlende) Partyführung von Radio 1 dealt mit dem Türsteher aus, dass ich meine Sachen holen dürfe.
    20. Jeder der denkt immer noch im falschen film, der denkt richtig.
    21: Alternative: Wie kommen sie eigentlich dazu unsere Gäste wegen Bagatellen mt gewalt hinauszuspedieren?
    22. Ok. Girods und De Wecks offerieren mir ein Bier in netterer Umgebung. Ich: Muss auf meinen lieblingsmenschen warten und meine Sachen holen.
    23. hurra, bin wieder drin.
    24. Steuere auf Alex Baur zu, der neben Viktor Giacobbo und Filipo Leutenegger paudert und hänge ihm alles Wüste an, was mir in dem Moment in den sinn kam. Zwecklos übrigens. Alex Baur zeigt keinerlei Schuldgefühl.
    25. Erinnere mich, wie er es in einem Portrait über mich toll fand, dass ich einmal Alfred Heer gegen Autonome Angriffe verteidigt habe. Feiges Würstchen der Alex Baur, der der Freiheit das Wort redet bei jeder Gelegenheit. Verlogene Pseudoanarchisten und Pseudomachos, der ganze Saftsockenhaufen.
    26: Der Rest zur unterlassenen Hilfeleistung in diesem echten falschen Film siehe Twitter....JayBadran
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  2. Naja...

    von Georg am 16.03.2013 um 22:49Uhr

    Wie wäre es, wenn man sich an das Rauchverbot haltet. Dann wäre es nicht so weit gekommen. Mein Mitleid hält sich in Grenzen, denn am Anfang der Kette steht ein Verstoss gegen geltende Vorschriften/Recht.

    Hätte man nicht sich um das Verbot foutiert, hätte es kein (brutales, überhartes....das steht ausser Frage) Eingreifen gegeben. Aber ja, das sieht man dann nicht, denn es war ja ein Akt für die "Freiheit"...jaja...
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  3. naja zum naja

    von Jacqueline BadranVon der TagesWoche verifiziertes Profil am 16.03.2013 um 22:58Uhr

    Glauben sie wirklich, das Rauchverbot sei gemacht worden um ein leeres Foyer zu schützen, das gar keinen schutz gebraucht hätte, weil der Rauch 100prozentig zum Fenster raus ging?
    Aber ja, ich verstehe, es gab und gibt immer wieder Personen, die behaupten, sie würden nur Befehle ausführen und die Ordnung wieder herstellen. Diesen Standpunkt zu verteidigen, ist weit verbreitet. Sie dürfen sich getrost nicht alleine mit ihrer Meinung fühlen.
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  4. Ein zweifelhaftes Medium

    von Fabian Baumann am 17.03.2013 um 02:55Uhr

    Ich mag mit mit dieser Meinung in meiner Generation relativ alleine dastehen, aber ich finde immer noch (oder eher: immer mehr), dass Twitter ein sehr zweifelhaftes Medium ist. Dieser Fall zeigt einmal mehr, dass die ungefilterte Dokumentation der Gefühle für die Beteiligten wenig vorteilhaft ist. Ein gut überlegter Zeitungsartikel hätte einer weitherum respektierten Politikerin wie Frau Badran mehr gedient als diese Kurznachrichten aus dem Affekt heraus.
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  5. Schauen Sie Frau Badran...

    von Georg am 17.03.2013 um 09:05Uhr

    ...wenn man die Kausalkette nimmt, dann steht am deren Anfang ihr Regelverstoss. Ob der Rauch jetzt rasu ging oder nicht, ist irrelevant. Es herrschte Rauchverbot und das hat auch ein rückgradsloser Weltwochejournalist sowie eine SP-Nationalrätin einzuhalten.

    Dass Türsteher gewaltgeil und rassistisch sein können und es oftmals auch sind, ist unbestritten. Da gehört etwas gemacht.

    Aber eben...am Anfang des Konflikts steht der Regelverstoss. Da interessiert es nicht, ob der Raum leer war oder nicht, bzw. ob das Fumoir voll war oder nicht. Oder haben Sie Probleme mit Volksentscheiden? Darf ich mich in gleicher Heftigkeit beklagen, wenn ich auf der Autobahn 180 fahre, erwischt werde und die Polizei mich dann körperlich hart anpackt? Ich würde wetten, Sie wären eine der ersten, die dann sagt "Ja aber...." - egalö ob ich alleine um 04:00 auf der leeren Autobahn war oder nicht.

    Ich denke, für Sie sollte das gelten, was für ganz viele auch gelten sollte: Zuerst denken, dann twittern.
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  6. Am Anfang stand der Regelverstoss...

    von Philipp Brugger am 17.03.2013 um 09:47Uhr

    1. Ich frage mich, warum man Menschen ernst nehmen sollte, die glauben, Twitternachrichten seien eine mögliche Form der Kommunikation.
    2. Werter Herr Georg, Ihre Argumentation finde ich doch sehr fragwürdig. Es geht nicht um den Regelverstoss, der von niemandem bestritten wird, es geht um die Verhältnismässigkeit.
    Wenn Sie ausserorts mit 86 Kilometern pro Stunde geblitzt werden, möchten Sie auch nicht, dass die Kantonspolizei Ihr Fahrzeug samt Insassen mittels Hellfire-Raketen in die Luft jagt. Oder denken Sie dann, wenn Sie die Rakete in Ihrem Rückspiegel entdecken: "Ich bin selber Schuld, am Anfang des Konflikts stand mein Regelverstoss."?
    So wie die Situation geschildet wurde, ist dies ein ganz klarer Fall von übertriebenem Einsatz von Gewalt. Wenn ein Mensch in einem leeren Foyer aus dem Fenster raucht, so mag das das traurige Verhalten eines suchtkranken Menschen sein, rechtfertigt aber weder blauen Flecken, noch die entwürdigende Behandlung eines Hilfssherrifs.
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  7. Twitter-Journalismus

    von Philipp LoserVon der TagesWoche verifiziertes Profil am 17.03.2013 um 12:57Uhr

    Lieber Herr Hochhuth,
    was mir sehr an meinem Job bei der TagesWoche gefällt: Wir können alles ausprobieren! Andere Formen von Journalismus, neue Formen von Journalismus. Der Kern bleibt dabei immer der gleiche: Wir möchten (im besten Fall: gute!) Geschichten erzählen. In diesem Fall habe ich versucht, die Geschichte möglichst nahe an den Aussagen der Beteiligten zu erzählen – weil die Art und Weise, wie die Zürcher Szene miteinander kommuniziert, noch eine zusätzliche Aussagekraft hat.

    Ich wünsche einen guten Sonntag!
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  1. the truth behind

    von Jacqueline BadranVon der TagesWoche verifiziertes Profil am 16.03.2013 um 22:24Uhr

    Ok. Liebe schadenfreudige Basler, ich mags euch gönnen wenn ihr euch über uns Zürcher lustig macht.
    Aber die Geschichte ist ernst, allzu ernst. Sie geht um nichts Geringeres als Freiheit, Verhältnismässigkeit, Rückgrat, Zivilcourage und Hilfeleistung unter Gspönli.
    Und deshalb die ganze Wahrheit und nichts als die Wahrheit:
    1. Schawinskis Radio 1 5-Jahres Party im Aura
    2. Lauter Chipolata- und Servelat-Promis (und noch ein paar echte Promis)
    3. Es gibt ein Fumoir, Gang raus, Türe, Treppe runter, Treppe rauf, Türe, Gang nach hinten durch Bar, Türe, übervolles Fumoir.
    4, Nach 4x Fumoir, die Alternative: Das Fenster in dem menschenleeren Foyer vor dem Privatpary-Saal. Ich rauche mit dem Weltwoche journi Alex Baur zum Fenster raus. Weit hinausgelehnt, also eigentlich draussen.
    5. Türsteher kommt. Er: Rauchen sei hier verboten, es hätte ein Fumoir.
    6. Ich: Wir rauchen ja draussen, stören niemanden und seien gleich fertig.
    7. Er: Packt mich und schleift mich 30 meter durch das Foyer zur Glastüre.
    8. Ich klammere mich vergeblich an der Glastüre fest.
    9. Er (der Türsteher) schleppt mich durch die Glastüre (unwidersprochen vom 2. Türsteher) und die Treppe runter. meine füsse sleifen auf den treppen, machen klick klick Stufe für Stufe (also nicht laufend, schleifend).
    10. Er: Bei der Haupttüre holt er (wie im Primarschulwitz) Anlauf und wirft mich auf den menschenleeren Strassenboden.
    11. Nur meine blauen flecken beweisen Gewalt.
    12. Augenzeugen gab es nur für den oberen Teil: Alex Baur und der zweite Türsteher.
    13. Der Journi hilft mir nicht, versucht weder dazwischen zu gehen, noch das ganze zu begleiten, damit der Schaden begrenzt wird.
    14. Ich stehe vom boden auf, gehe die treppe hinauf und will ohne zigarette) wieder in den Saal.
    15. Der Türsteher lässt mich nicht rein. Ich: ic habe meine Sachen drin: Mantel, Handy, Tasche. ER: ist mir egal. Ich: versuche an ihm vorbei zu gehen. Er: schupst mich zurück.
    16. Jeder der jetzt denkt: falscher film, denkt richtig.
    17. Ich: tickst du noch richtig. er: schubst mich.
    18 Ellen und Bastien girod kommen dazu. Bastien wirft sich dazwischen (Danke). Ellen holt die Partyführung.
    19. Die (zahlende) Partyführung von Radio 1 dealt mit dem Türsteher aus, dass ich meine Sachen holen dürfe.
    20. Jeder der denkt immer noch im falschen film, der denkt richtig.
    21: Alternative: Wie kommen sie eigentlich dazu unsere Gäste wegen Bagatellen mt gewalt hinauszuspedieren?
    22. Ok. Girods und De Wecks offerieren mir ein Bier in netterer Umgebung. Ich: Muss auf meinen lieblingsmenschen warten und meine Sachen holen.
    23. hurra, bin wieder drin.
    24. Steuere auf Alex Baur zu, der neben Viktor Giacobbo und Filipo Leutenegger paudert und hänge ihm alles Wüste an, was mir in dem Moment in den sinn kam. Zwecklos übrigens. Alex Baur zeigt keinerlei Schuldgefühl.
    25. Erinnere mich, wie er es in einem Portrait über mich toll fand, dass ich einmal Alfred Heer gegen Autonome Angriffe verteidigt habe. Feiges Würstchen der Alex Baur, der der Freiheit das Wort redet bei jeder Gelegenheit. Verlogene Pseudoanarchisten und Pseudomachos, der ganze Saftsockenhaufen.
    26: Der Rest zur unterlassenen Hilfeleistung in diesem echten falschen Film siehe Twitter....JayBadran
    Direktlink zum Kommentar

  2. Naja...

    von Georg am 16.03.2013 um 22:49Uhr

    Wie wäre es, wenn man sich an das Rauchverbot haltet. Dann wäre es nicht so weit gekommen. Mein Mitleid hält sich in Grenzen, denn am Anfang der Kette steht ein Verstoss gegen geltende Vorschriften/Recht.

    Hätte man nicht sich um das Verbot foutiert, hätte es kein (brutales, überhartes....das steht ausser Frage) Eingreifen gegeben. Aber ja, das sieht man dann nicht, denn es war ja ein Akt für die "Freiheit"...jaja...
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  3. naja zum naja

    von Jacqueline BadranVon der TagesWoche verifiziertes Profil am 16.03.2013 um 22:58Uhr

    Glauben sie wirklich, das Rauchverbot sei gemacht worden um ein leeres Foyer zu schützen, das gar keinen schutz gebraucht hätte, weil der Rauch 100prozentig zum Fenster raus ging?
    Aber ja, ich verstehe, es gab und gibt immer wieder Personen, die behaupten, sie würden nur Befehle ausführen und die Ordnung wieder herstellen. Diesen Standpunkt zu verteidigen, ist weit verbreitet. Sie dürfen sich getrost nicht alleine mit ihrer Meinung fühlen.
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  4. @Frau Badran

    von Toni Lötscher am 16.03.2013 um 23:30Uhr

    BIG FAIL!!!!

    Und das von einer Politikerin...traurig.

    Tja, Gesetze machen und Gesetze dann einhalten sind offensichtlich zwei paar Schuhe.

    Danke für die Demaskierung!

    Und btw, was erwarten sie von einem Weltwochejournalist? Rückgrat? --- s. erster Satz.
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  5. Nuja, so Ausschaffungen sind immer hässlich.

    von xanalysis am 16.03.2013 um 23:54Uhr

    Es soll Leute geben, die Asylrechtsverschärfungen mit Problemen rechtfertigen, die keine sind. Die bei Referenden die Hilfestellung unterlassen. Die zutiefst davon überzeugt sind, dass ein Referendum zum jetzigen Zeitpunkt den Asylsuchenden schade. Die dann auch noch ausgerechnet von einem Weltwochejourni Rückgrat erwarten, der dann auf Twitter eins weiterflegelt, was ihm lustig ist. Nein, das ist nicht Schadenfreude, das ist Zorn über ein zunehmend unsympatisches Pflaster, auf dem gedanken- und empathielos mühsam erarbeitete Werte abgeklatscht werden.
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  6. Bin ich froh....

    von Phil Boesiger am 17.03.2013 um 02:07Uhr

    Lägg, bin ich froh, in der überschaubaren Provinzstadt Basel zu leben. Mit den täglichen Herausforderungen von Downtown Switzerland, unserer Weltstadt Zürich, würde ich niemals fertig!
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  7. Ein zweifelhaftes Medium

    von Fabian Baumann am 17.03.2013 um 02:55Uhr

    Ich mag mit mit dieser Meinung in meiner Generation relativ alleine dastehen, aber ich finde immer noch (oder eher: immer mehr), dass Twitter ein sehr zweifelhaftes Medium ist. Dieser Fall zeigt einmal mehr, dass die ungefilterte Dokumentation der Gefühle für die Beteiligten wenig vorteilhaft ist. Ein gut überlegter Zeitungsartikel hätte einer weitherum respektierten Politikerin wie Frau Badran mehr gedient als diese Kurznachrichten aus dem Affekt heraus.
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  8. Schauen Sie Frau Badran...

    von Georg am 17.03.2013 um 09:05Uhr

    ...wenn man die Kausalkette nimmt, dann steht am deren Anfang ihr Regelverstoss. Ob der Rauch jetzt rasu ging oder nicht, ist irrelevant. Es herrschte Rauchverbot und das hat auch ein rückgradsloser Weltwochejournalist sowie eine SP-Nationalrätin einzuhalten.

    Dass Türsteher gewaltgeil und rassistisch sein können und es oftmals auch sind, ist unbestritten. Da gehört etwas gemacht.

    Aber eben...am Anfang des Konflikts steht der Regelverstoss. Da interessiert es nicht, ob der Raum leer war oder nicht, bzw. ob das Fumoir voll war oder nicht. Oder haben Sie Probleme mit Volksentscheiden? Darf ich mich in gleicher Heftigkeit beklagen, wenn ich auf der Autobahn 180 fahre, erwischt werde und die Polizei mich dann körperlich hart anpackt? Ich würde wetten, Sie wären eine der ersten, die dann sagt "Ja aber...." - egalö ob ich alleine um 04:00 auf der leeren Autobahn war oder nicht.

    Ich denke, für Sie sollte das gelten, was für ganz viele auch gelten sollte: Zuerst denken, dann twittern.
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  9. "Weltstadt"

    von Alois Karl Hürlimann am 17.03.2013 um 09:37Uhr

    Party in der "Weltstadt". Türsteher. Rauchverbot und dessen Umgehung. Dank Twitter weiss man's nun:
    Die Welt ist in der Schweiz angekommen, oder wohl genauer: Umgekehrt.

    Der Zynismus der "Öffentlichkeit", auf schweizerisches Maß reduziert, nämlich auf das Niveau von "Weltwoche" und - wenn ich den ganzen Schmus richtig verstanden habe, Schawinskis Weltläufigkeit.
    "Weltstadt" dargestellt, mit Zürcher Personal. Da weicht die Lachmuskel aber nach kurzem Anziehen in völlig entspannte Ruhelage zurück.

    (Schawinski's als Medienrevolution angekündigter Ausflug in eine Weltstadt, nun ja, eine von ihm ausgedachte deutsche Medienhauptstadt wenigstens, hat ein ziemlich leeres SAT1-Alufassaden-Gebäude nahe am Berliner Gendarmenmarkt generiert und als überflüssig zurückgelassen, ein Gebäude, welches inzwischen von Ferienwohnungen in DDR-Plattenbauarchitektur umgeben ist. Ein paar Türsteher, als Wächter der Leere engagiert, und ansonsten:Mehr ist von jener Weltläufigkeit nicht geblieben).
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  10. Am Anfang stand der Regelverstoss...

    von Philipp Brugger am 17.03.2013 um 09:47Uhr

    1. Ich frage mich, warum man Menschen ernst nehmen sollte, die glauben, Twitternachrichten seien eine mögliche Form der Kommunikation.
    2. Werter Herr Georg, Ihre Argumentation finde ich doch sehr fragwürdig. Es geht nicht um den Regelverstoss, der von niemandem bestritten wird, es geht um die Verhältnismässigkeit.
    Wenn Sie ausserorts mit 86 Kilometern pro Stunde geblitzt werden, möchten Sie auch nicht, dass die Kantonspolizei Ihr Fahrzeug samt Insassen mittels Hellfire-Raketen in die Luft jagt. Oder denken Sie dann, wenn Sie die Rakete in Ihrem Rückspiegel entdecken: "Ich bin selber Schuld, am Anfang des Konflikts stand mein Regelverstoss."?
    So wie die Situation geschildet wurde, ist dies ein ganz klarer Fall von übertriebenem Einsatz von Gewalt. Wenn ein Mensch in einem leeren Foyer aus dem Fenster raucht, so mag das das traurige Verhalten eines suchtkranken Menschen sein, rechtfertigt aber weder blauen Flecken, noch die entwürdigende Behandlung eines Hilfssherrifs.
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Informationen zum Artikel

16.3.2013, 17:28 Uhr

Szenen einer Zürcher Nacht

Text

Text:

  • 20.08.2013 um 12:04
    Zu schön
    Zum Artikel: Im Reservat der Lokalchauvinisten

    Soeben erreicht mich eine Mail von Matthias Müller, dem Gründer des «Club de Bâle». Er schreibt, dass seinen Informationen zufolge niemand der Involvierten des Club de Bâle hinter dem gleichnamigen Pseudonym in unseren Kommentaren steht. Wir sind im...

  • 19.08.2013 um 21:08
    Vorurteile
    Zum Artikel: Im Reservat der Lokalchauvinisten

    Sehr geehrte Damen und Herren des Club de Bâle, Ich kann mich nur wiederholen: Es ist Ihr gutes Recht, einen exklusiven Club zu gründen. Sie dürfen auch gerne Spässe über meinen Nachnamen machen – da wären Sie nicht die Ersten. Wo ich hingegen Mühe hab...

  • 12.08.2013 um 22:10
    Wägen, wägen
    Zum Artikel: Die BVB schaffen Raum für Spekulationen

    Liebe Herren, die «Dienstwägen» gehen auf das Konto des Dienstchefs (was ja noch passend ist), meine Kollegin Yen hatte damit nichts zu tun. Und: Aus den Wägen sind nun wieder Wagen geworden. Die von den BVB-Kaderleuten privat gefahren werden oder auch...

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