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TagesWoche

Tages Woche

Do, 23.05.2013

Stadtentwicklung 

8.1.2013, 12:51 Uhr

Messe Basel will ein neues Parkhaus bauen

8.1.2013, 12:51 Uhr

Die Messe Basel gibt eine «Testplanung» für ein neues Parking in Auftrag. Damit will sie Grundlagen für den Entscheid schaffen, ob das bestehende Parkhaus durch einen Neubau mit Parking, Hotelbetrieb und Wohnungen ersetzt werden soll. Der Präsident der grossrätlichen Verkehrskommission ist irritiert. Von Yen Duong

Hans Jörg Walter: Die Messe möchte das Muba-Parkhaus am liebsten ersetzen.

Die Messe möchte das Muba-Parkhaus am liebsten ersetzen. (Bild: Hans Jörg Walter)

Noch ist das neue Messezentrum nicht einmal fertig gebaut, bereitet sich die MCH Messe Basel schon auf ihre nächste Baustelle vor: Das Unternehmen hat eine «Testplanung» für ein neues Messeparking in Auftrag gegeben. Damit sollen laut Mitteilung Grundlagen für den Entscheid geschaffen werden, ob das «sanierungsbedürftige Parkhaus durch einen Neubau mit Parkhaus, Hotelbetrieb und Wohnungen» ersetzt werden soll. Mit einem derartigen Neubau könnte «für das Messegelände sowie das gesamte Quartier eine weitere markante Aufwertung» geschaffen werden, heisst es weiter. Die Finananzierung würde zu 100 Prozent privat erfolgen.

Beim Messeplatz sollen weiterhin 1'200 bis 1'400 Parkplätze zur Verfügung stehen. Mit den Testplanungen beauftragte die Messe die Basler Planungsbüros «Buchner Bründler Architekten», «Morger Dettli Architekten AG» und «Herzog & de Meuron». Letztere bauem bereits das neue Messezentrum.

«Keine feine Art»

Die Ergebnisse der Testplanungen sollen im Sommer 2013 vorliegen. Dann wird das derzeit in der Kritik stehende Unternehmen entscheiden, ob es das Neubauprojekt weiterverfolgen und einen Architekturwettbewerb durchführen will. Es deutet jedoch einiges darauf hin, dass die MCH Group mit dieser Testplanung Fakten schaffen will, um den Neubau realisieren zu können. Das jetzige oberirdische Parking scheint nicht mehr zum pompösen, neuen Messezentrum zu passen.

Im Abstimmungskampf um den Kredit für das neue Messezentrum im Jahr 2008 war nicht von einem Neubau des Messeparkings die Rede. Die MCH Group wollte das Fuder damals wohl nicht überladen. Denn Parkhäuser sind in Basel eine äusserst heikle Angelegenheit. Etwas irritiert über die neuen Pläne des Unternehmens reagiert denn auch Michael Wüthrich, Präsident der grossrätlichen Verkehrskommission: «Jetzt ist der Messeplatz zugebaut. Man sagte uns damals, dass man das jetzige Parking nicht abreissen könne. Aber kaum hat die Messe  etwas erreicht, kommt schon das nächste Projekt.» Er fühle sich über den Tisch gezogen, das sei keine feine Art der Messe Basel, sagt der Grüne. Dennoch: «Scheusslicher als das jetzige Parking kann das neue ja nicht werden.»

  1. Leute, die was wollen, kriegen was auf die Bollen!

    von Kulturbetrachter Basel am 8.01.2013 um 13:42Uhr

    Die neuen Forderungen und die tatsachenschaffende "Testplanung" passen genau zu den Negativmeldungen, welche wir in der Tageswoche kopfschüttelnd verfolgen.
    Filz, Dumpinglöhne etc. etc. Eine never ending Ellenbogenkultur wird weitergeführt. Die armen Anwohner !
    Direktlink zum Kommentar

  2. Testplanung

    von Robert Schiess am 8.01.2013 um 14:17Uhr

    Carl Fingerhuth schrieb in der NZZ vom 5.1.2013 zum Messe-Neubau: "Was früher eine eindrückliche Linie (nämlich die Achse Mittlere Brücke-Badischer Bahnhof) war, ist jetzt eine unverständliche Sequenz von zwei zufälligen Strassenräumen" - Was so verheerend begann, geht verheerend weiter.

    Die Messe wollte das Parkhaus nicht in ein Neubauprojekt einbeziehen, weil die Kosten für ein neues, unteririsches Parkhaus mit 60-80 Mio Franken zu hoch seien, weil sich keine zusammenhängende Ausstellungfläche ergäbe und auch ein "dornenreiches" (Zitat Bericht BRK) Bewilligungsverfahren hätte durchgestanden werden müssen. Hätte die Messe damals auf die städtebaulich schlechte Lösung der Querung und des Verlustes eine Platzes verzichtet, würde sie heute nicht mit dem Abbruch des bestehenden und dem Neubau eines unterirdischen Parkings mit Hotel und Wohnungen kommen.
    Dies zum Vorteil für die Stadt Basel.

    Hat die Messe damals schon im Hinterkopf die zweiteilige Variante gehabt und dies beharrlich verschwiegen? Wer weiss mehr?
    Direktlink zum Kommentar

  3. Konspirative Planung? (@ Robert Schiess)

    von Fritz Hochhuth am 8.01.2013 um 16:41Uhr

    Herr Fingerhuth ist ja in seinem Amt als Kantonsarchitekt längst beerbt worden von Herrn Schumacher. Und der sieht das natürlich alles ganz anders.Wes Brot ich ess, des Lied ich sing. Als HdM den Messeriegel planten, da "entblödete" sich dieser neue Kantonsarchitekt nicht, eindringlich darauf hinzuweisen, dass das Projekt ein städtebauliches Meisterwerk sei. (Das gleiche erzählte er dann auch, als HdM diesen Riesen-Dildo im Kleinbasel planten. Zum Glück hatte die Roche dann mehr Geschmack als der Kantonsarchitekt und erkannte, was für ein absurder Fremdkörper dieser Lustspender geworden wäre.)
    Dann musste die Messe aus Kostengründen ihren Alu-Riegel redimensionieren und wieder posaunte Schuhmacher, Barbara Schneiders Schosshündchen, wie unglaublich gelungen das Projekt doch sei... Der arme Mann findet möglicherweise einfach ALLES toll, was unter seiner Ägide gebaut wird und seine Duftmarke hinterlässt. Je doller geklotzt wird, umso mehr bleibt von ihm übrig.
    Man wird es nicht beweisen können, aber es dürfte von Anfang an eine Salami-Taktik geplant worden sein, die auch den Abriss des Parkhauses vorsah..
    Aus Kosten- und Imagegründen und um das Stimmvolk nicht zu erschrecken, sondern langsam über den Tisch zu ziehen, wollte man die Katze aber nicht ganz aus dem Sack lassen. Was alles da mit drin war, das dürften HdM, die Messe, Frau Schneider und Herr Schuhmacher schon sehr frühzeitig gewusst haben. Denn HdM hatte ja bereits das Nutzungskonzept für die Messe gemacht, also eine Art Situations-Analyse und den Masterplan für die Zukunft. Pikanterweise durfte HdM dann auch gleich ohne Ausschreibung zur Ausführung über gehen! Das ist vermutlich ein Rechtsbruch, der aber von der Regierung gewollt war. Die Demokratie war hier einfach hinderlich, denn in Basel gibt es viele kluge Leute, die einfach besser wissen, was gut ist für das unbedarfte Stimmvolk!
    Messe-CEO Kamm hat sich ja schon dahingehend geäussert, dass er es nicht so toll findet, dass der Kanton bei der Messe Aktien hat. andererseits bewilligen ihm die Regierungsrtäte ja ein Millionengehalt und eine aberwitzige Bounus-Erhöhung, selbst wenn es schlecht läuft (2008).

    Hier wurde mächtig gemauschelt, aber die oberen 10`000 waren sich einig.
    Man musste nur das Stimmvolk mit falschen Zahlen und irreführenden Bildern überzeugen, ein "Ja" in die Urne zu legen.
    Als der Messeriegel fleissig beworben wurde, da verschwieg man zB. konsequent, dass am Riehenring, also gleich gegenüber, auch das Warteck-Hochhaus geplant wurde. Auf allen Projekt-Bildern, die HdM vom Messeriegel veröffentlichte, fehlte dieses Hochhaus, obwohl ja der Messe-Boss Vischer zugleich im VR der Warteck sass. (Inzwischen ist das Projekt wohl an die UBS verkauft worden). Die von HdM veröffentlichten Bilder und Animationen des Messeriegels wurden bewusst unnatürlich weit-winklig und von einem relativ hohen Horizont aus erstellt, so dass der Riegel flacher und weniger hoch und bedrohlich aussieht. Das wurde zwar öffentlich moniert, aber verkam zur Farce, denn HdM weigerten sich sogar zu sagen, wer diese Bilder in ihrem Auftrag hergestellt hatte und die BaZ, damals noch vom Architekten Geering angeführt, hielt die Diskussion klein und unterdrückte kritische Leserbriefe und Kommentare. Der Trickfilm, wo man durch die Clarastrasse auf den Messeriegel zu rollt, stoppt etwa 250m bevor man am Riehenring ankommt. Warum wohl? Damit man eben KEINEN realistischen Eindruck davon bekommt, wie hoch diese "chinesische Mauer" da aufragt (35m). Und natürlich ist das längst projektierte Warteck-Hochhaus auch auf diesem Trickfilm nicht zu sehen. Der schwer geprüfte Architekt Morger, Erbauer des Messeturms, war ja anfangs strickt gegen den Messeriegel. Rein zufällgerweise gewann er jedoch dann den Wettbewerb um den Bau des Warteck-Turms. Und promt änderte er seine Meinung und bekannte sich von da an auch zum Messeriegel (Wie war das noch mal mit Ueli Vischers VR-Mandaten? In der Messe und bei Warteck? Zufall!). Auch das "Drama" um die Häuser an der Rosentalstrasse gleich hinter dem Messturm gehört in dieses Kapitel: Man wollte diese unansehnlichen Häuser einfach um`s Verrecken abreissen, damit die Augen des Jetsets an der "Baselworld" und an der "Art" nicht zu sehr leiden müssen. Messe-CEO Kamm findet es ja schon schlimm genug, dass es in Basel keine wirklich "exklusive" Einkaufsmeile wie die 5th Avenue in New York gibt. Ja, ist schon hart...
    Kurz: Das Word "Verschwörungstherie" ist in dem Zusammenhang natürlich lächerlich, aber es ist schon so, dass da ein paar Strippenzieher an leicht grössenwahnsinnigen Plänen zum Umbau des Quartiers um die Messe herum basteln, zu denen auch diese "Herzstück"-Phantasie gehört, die sie aus Kalkül nur scheibchenweise ans Licht rücken wollen. Und diese "visionären" Erfolgsmenschen haben leider Probleme damit, dass sie all das demokratisch legitimieren müssen, was sie da planen und vom Steuerzahler berappen lassen wollen. Aucfh wenn Helmut Schmidt gesagt haben soll: "wer Visionen hat, soll zum Arzt gehen!", Es ist schon ein Krampf, dass das Gesocks, das deutlich weniger verdient als Regierungsräte, Verwaltungsräte und Stararchitekten auch immer mit quatschen darf, wenn man sein Geld ausgibt!
    Ich glaub, ich brauch jetzt ein Cüpli...
    Direktlink zum Kommentar

  1. Leute, die was wollen, kriegen was auf die Bollen!

    von Kulturbetrachter Basel um 8.01.2013 um 13:42Uhr

    Die neuen Forderungen und die tatsachenschaffende "Testplanung" passen genau zu den Negativmeldungen, welche wir in der Tageswoche kopfschüttelnd verfolgen.
    Filz, Dumpinglöhne etc. etc. Eine never ending Ellenbogenkultur wird weitergeführt. Die armen Anwohner !
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  2. Testplanung

    von Robert Schiess um 8.01.2013 um 14:17Uhr

    Carl Fingerhuth schrieb in der NZZ vom 5.1.2013 zum Messe-Neubau: "Was früher eine eindrückliche Linie (nämlich die Achse Mittlere Brücke-Badischer Bahnhof) war, ist jetzt eine unverständliche Sequenz von zwei zufälligen Strassenräumen" - Was so verheerend begann, geht verheerend weiter.

    Die Messe wollte das Parkhaus nicht in ein Neubauprojekt einbeziehen, weil die Kosten für ein neues, unteririsches Parkhaus mit 60-80 Mio Franken zu hoch seien, weil sich keine zusammenhängende Ausstellungfläche ergäbe und auch ein "dornenreiches" (Zitat Bericht BRK) Bewilligungsverfahren hätte durchgestanden werden müssen. Hätte die Messe damals auf die städtebaulich schlechte Lösung der Querung und des Verlustes eine Platzes verzichtet, würde sie heute nicht mit dem Abbruch des bestehenden und dem Neubau eines unterirdischen Parkings mit Hotel und Wohnungen kommen.
    Dies zum Vorteil für die Stadt Basel.

    Hat die Messe damals schon im Hinterkopf die zweiteilige Variante gehabt und dies beharrlich verschwiegen? Wer weiss mehr?
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  3. Zeit einmal danke zu sagen ...

    von Meinungsvielfalt JA aber bitte NICHT hier um 8.01.2013 um 14:56Uhr

    Liebe Messe und liebe Chemie, danke dass es Euch gibt und dass wir uns dank Euren Steuern doppelt so viele Staatsangestellte und Sozialhilfeempfänger leisten können, wie zum Beispiel Baselland ... und natürlich eine rotgrüne Regierung. Ohne Euch wäre dies alles undenkbar. Danke.
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  4. Konspirative Planung? (@ Robert Schiess)

    von Fritz Hochhuth um 8.01.2013 um 16:41Uhr

    Herr Fingerhuth ist ja in seinem Amt als Kantonsarchitekt längst beerbt worden von Herrn Schumacher. Und der sieht das natürlich alles ganz anders.Wes Brot ich ess, des Lied ich sing. Als HdM den Messeriegel planten, da "entblödete" sich dieser neue Kantonsarchitekt nicht, eindringlich darauf hinzuweisen, dass das Projekt ein städtebauliches Meisterwerk sei. (Das gleiche erzählte er dann auch, als HdM diesen Riesen-Dildo im Kleinbasel planten. Zum Glück hatte die Roche dann mehr Geschmack als der Kantonsarchitekt und erkannte, was für ein absurder Fremdkörper dieser Lustspender geworden wäre.)
    Dann musste die Messe aus Kostengründen ihren Alu-Riegel redimensionieren und wieder posaunte Schuhmacher, Barbara Schneiders Schosshündchen, wie unglaublich gelungen das Projekt doch sei... Der arme Mann findet möglicherweise einfach ALLES toll, was unter seiner Ägide gebaut wird und seine Duftmarke hinterlässt. Je doller geklotzt wird, umso mehr bleibt von ihm übrig.
    Man wird es nicht beweisen können, aber es dürfte von Anfang an eine Salami-Taktik geplant worden sein, die auch den Abriss des Parkhauses vorsah..
    Aus Kosten- und Imagegründen und um das Stimmvolk nicht zu erschrecken, sondern langsam über den Tisch zu ziehen, wollte man die Katze aber nicht ganz aus dem Sack lassen. Was alles da mit drin war, das dürften HdM, die Messe, Frau Schneider und Herr Schuhmacher schon sehr frühzeitig gewusst haben. Denn HdM hatte ja bereits das Nutzungskonzept für die Messe gemacht, also eine Art Situations-Analyse und den Masterplan für die Zukunft. Pikanterweise durfte HdM dann auch gleich ohne Ausschreibung zur Ausführung über gehen! Das ist vermutlich ein Rechtsbruch, der aber von der Regierung gewollt war. Die Demokratie war hier einfach hinderlich, denn in Basel gibt es viele kluge Leute, die einfach besser wissen, was gut ist für das unbedarfte Stimmvolk!
    Messe-CEO Kamm hat sich ja schon dahingehend geäussert, dass er es nicht so toll findet, dass der Kanton bei der Messe Aktien hat. andererseits bewilligen ihm die Regierungsrtäte ja ein Millionengehalt und eine aberwitzige Bounus-Erhöhung, selbst wenn es schlecht läuft (2008).

    Hier wurde mächtig gemauschelt, aber die oberen 10`000 waren sich einig.
    Man musste nur das Stimmvolk mit falschen Zahlen und irreführenden Bildern überzeugen, ein "Ja" in die Urne zu legen.
    Als der Messeriegel fleissig beworben wurde, da verschwieg man zB. konsequent, dass am Riehenring, also gleich gegenüber, auch das Warteck-Hochhaus geplant wurde. Auf allen Projekt-Bildern, die HdM vom Messeriegel veröffentlichte, fehlte dieses Hochhaus, obwohl ja der Messe-Boss Vischer zugleich im VR der Warteck sass. (Inzwischen ist das Projekt wohl an die UBS verkauft worden). Die von HdM veröffentlichten Bilder und Animationen des Messeriegels wurden bewusst unnatürlich weit-winklig und von einem relativ hohen Horizont aus erstellt, so dass der Riegel flacher und weniger hoch und bedrohlich aussieht. Das wurde zwar öffentlich moniert, aber verkam zur Farce, denn HdM weigerten sich sogar zu sagen, wer diese Bilder in ihrem Auftrag hergestellt hatte und die BaZ, damals noch vom Architekten Geering angeführt, hielt die Diskussion klein und unterdrückte kritische Leserbriefe und Kommentare. Der Trickfilm, wo man durch die Clarastrasse auf den Messeriegel zu rollt, stoppt etwa 250m bevor man am Riehenring ankommt. Warum wohl? Damit man eben KEINEN realistischen Eindruck davon bekommt, wie hoch diese "chinesische Mauer" da aufragt (35m). Und natürlich ist das längst projektierte Warteck-Hochhaus auch auf diesem Trickfilm nicht zu sehen. Der schwer geprüfte Architekt Morger, Erbauer des Messeturms, war ja anfangs strickt gegen den Messeriegel. Rein zufällgerweise gewann er jedoch dann den Wettbewerb um den Bau des Warteck-Turms. Und promt änderte er seine Meinung und bekannte sich von da an auch zum Messeriegel (Wie war das noch mal mit Ueli Vischers VR-Mandaten? In der Messe und bei Warteck? Zufall!). Auch das "Drama" um die Häuser an der Rosentalstrasse gleich hinter dem Messturm gehört in dieses Kapitel: Man wollte diese unansehnlichen Häuser einfach um`s Verrecken abreissen, damit die Augen des Jetsets an der "Baselworld" und an der "Art" nicht zu sehr leiden müssen. Messe-CEO Kamm findet es ja schon schlimm genug, dass es in Basel keine wirklich "exklusive" Einkaufsmeile wie die 5th Avenue in New York gibt. Ja, ist schon hart...
    Kurz: Das Word "Verschwörungstherie" ist in dem Zusammenhang natürlich lächerlich, aber es ist schon so, dass da ein paar Strippenzieher an leicht grössenwahnsinnigen Plänen zum Umbau des Quartiers um die Messe herum basteln, zu denen auch diese "Herzstück"-Phantasie gehört, die sie aus Kalkül nur scheibchenweise ans Licht rücken wollen. Und diese "visionären" Erfolgsmenschen haben leider Probleme damit, dass sie all das demokratisch legitimieren müssen, was sie da planen und vom Steuerzahler berappen lassen wollen. Aucfh wenn Helmut Schmidt gesagt haben soll: "wer Visionen hat, soll zum Arzt gehen!", Es ist schon ein Krampf, dass das Gesocks, das deutlich weniger verdient als Regierungsräte, Verwaltungsräte und Stararchitekten auch immer mit quatschen darf, wenn man sein Geld ausgibt!
    Ich glaub, ich brauch jetzt ein Cüpli...
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  5. Dankeshymne

    von Brigitte Sahin um 8.01.2013 um 20:39Uhr

    In der Sonntagsschule sang ich als kleines Mädchen mit Inbrunst:"Danket, danket dem Herrn, denn er ist sehr freundlich..." Inzwischen ist mein Anforderungsprofil für Lobhudeleien doch einiges über "
    Freundlichkeit" hinausgewachsen.
    @Herrn Hochhuth: Ihnen danke ich wirklich. Dafür dass Sie die vielen Mosaiksteinchen über die Jahre genau betrachtet und gesammelt haben und der Leserschaft nun ein recht genaues, leider aber wenig schmeichelhaftes Bild zeichnen können über diese Vorgänge. Das braucht auch Mut, denn Sie machen sich im besten Fall unbeliebt. Das Cüpli haben Sie definitiv verdient :-))
    Direktlink zum Kommentar

  6. Plädoyer für ein Parkhaus

    von Peter Chylewski um 8.01.2013 um 22:54Uhr

    @Fritz Hochhuth: Vielen Dank für Ihre Aufklärungsarbeit. Ich habe mich gefragt, wie schnell dieser HdM-Klotz offenbar diskussionslos 'durchgewunken' worden ist, dass der alte Messe-Kopfbau (samt 'L'Escale' mit den wunderschönen alten Bäumen davor) einfach so verschwinden konnte. Vom einstigen offenen, luftigen Flair den Platzes ist nichts übriggeblieben, der Himmel ist verbaut - Sonnenuntergänge mit Sicht über den Claraplatz, den Rhein bis ins Grossbasel nun definitiv Vergangenheit.

    So, und jetzt soll auch noch das - in meinen Augen städtebaulich durchaus interessante, weil durchdachte - MUBA-Parkhaus verschwinden, mit seinen markanten Spiral-Auffahrten, der von aussen ablesbaren Funktionalität und seinen auf Menschenmass gebrachten Proportionen. Die Sicht von der Rosentalanlage her erinnert mich immer an das elegante dänische Bang-und-Olufsen-Design aus den 70ern. Im Rahmen dessen, was Parkhausdesign leisten kann, ein durchaus bemerkenswerter Bau, der seinen Zweck bestens erfüllt.

    Hier ist die Denkmalpflege gefordert, sonst haben wir - mit Ausnahme der Lonza-Hochhauses im Grossbasel - bald keine gelungenen architektonischen Zeitzeugen mehr aus den 70er-Jahren des 20. Jahrhunderts.

    NB: Liebe Grüne: Nein, ich habe kein Auto.
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  7. Gute Idee

    von Fritz Weber um 9.01.2013 um 09:40Uhr

    Ich hoffe nicht nur das fürchterliche alte, oberirdische Parkhausabgerissen wird, es sollte durch ein unterirdisches ersetzt werden und die Kapazität erhöht werden, damit der Suchverkehr in den umliegenden Strassen reduziert werden kann.
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Informationen zum Artikel

8.1.2013, 12:51 Uhr

Messe Basel will ein neues Parkhaus bauen

Text

Text:

  • 16.05.2013 um 14:57
    Gefährlicher Schulweg

    Die Primarschüler des Bläsischulhauses müssen provisorisch ins Erlenmattquartier. Weil der Schulweg über den Riehenring gefährlich ist, haben Eltern jetzt eine ­Petition lanciert.

  • 08.05.2013 um 17:17
    Aufstand im Schulhaus

    Ein Konflikt zwischen Lehrern und Schulleitung im Gundeli nimmt absurde Formen an.

  • 02.05.2013 um 16:30
    Die perfekte Show

    Der Basler Sicherheitsdirektor bricht nach 100 Tagen im Amt sein Schweigen. Handlungsbedarf sieht er bei den Einbrüchen und Haftplätzen. Den Polizeikorps will Dürr nicht weiter ausbauen, dafür mehr Frauen und Migranten im Korps.

  • 02.05.2013 um 19:58
    Wäsche
    Zum Artikel: Die perfekte Show

    Liebe Frau Isler Das wird künftig der Fall sein. Heute spielte diese Frage an der Pressekonferenz aber eine Rolle, weshalb wir es auch nicht verschweigen. Liebe Grüsse

  • 06.02.2013 um 18:37
    ...
    Zum Artikel: Ein mühsamer Start

    Danke, haben es nun korrigiert.

  • 27.11.2012 um 10:53
    ...
    Zum Artikel: Gestrandete Busse verärgern FCB-Fans

    Lieber Herr Mathys Es geht nicht um den kaputten Scheibenwischer, sondern darum, wie die Busse der BVB nach einem FCB-Spiel fahren. Die BVB möchten dies ja immerhin ändern, so belanglos ist die Sache für sie also doch nicht. Eine Top-Story ist es v...

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