LOGIN

Registrierung

  • Mit Ihrem Benutzerkonto können Sie Ihr Abo verwalten, Artikel kommentieren und mit anderen Leserinnen und Lesern in Kontakt treten.

    Das Benutzerkonto ist kostenlos und kann jederzeit wieder gelöscht werden.

    Bitte geben Sie Ihre E-Mail Adresse ein. Wir werden diese unter keinen Umständen an Dritte weitergeben.

Registrierung

Fast fertig...

Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt. Bitte prüfen Sie Ihren Posteingang und aktivieren Sie Ihr Benutzerkonto, indem Sie auf den Link in der E-Mail klicken.

Sport

Open

eingeloggt als
Ausloggen


An Redaktion schreiben

  • Erlaubte Dateiformate: Bilder (jpg, png, gif) Dokumente (pdf)

Registrierung

Mit Ihrem Benutzerkonto können Sie Ihr Abo verwalten, Artikel kommentieren und mit anderen Leserinnen und Lesern in Kontakt treten.

Das Benutzerkonto ist kostenlos und kann jederzeit wieder gelöscht werden.

Bitte geben Sie Ihre E-Mail Adresse ein. Wir werden diese unter keinen Umständen an Dritte weitergeben.

Fast fertig...

Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt.

Bitte prüfen Sie Ihren Posteingang und aktivieren Sie Ihr Benutzerkonto, indem Sie auf den Link in der E-Mail klicken.

Sollten Sie die E-Mail innert 10 Minuten nicht erhalten haben, kontrollieren Sie, ob die E-Mail möglicherweise im Spam-Filter hängen geblieben ist. Ist die E-Mail auch dort nicht aufzufinden, schreiben Sie uns an anmelden@tageswoche.ch und wir kümmern uns darum.

Wir freuen uns, Sie in wenigen Minuten in unserer Community begrüssen zu dürfen.

Passwort wiederherstellen

Silvesterlauf in Zürich 

16.12.2012, 21:22 Uhr

Röthlin im Fahrplan

16.12.2012, 21:22 Uhr

Viktor Röthlin war wieder einmal der beste Schweizer. Aufs Podest reichte es beim Zürcher Silvesterlauf zwar nicht, der fünfte Rang ist aber dennoch das beste Ergebnis seiner Vorweihnachslaufserie. Von Jörg Greb

Den Afrikanern Paroli bieten konnte Viktor Röthlin wie zuvor in Bulle, Basel und Genf zwar auch in Zürich nicht. Grund zur Freude fand er aber trotzdem – und zwar doppelte. Er freute sich über seine eigene Verfassung ebenso wie den Sieg im Duell mit Philipp Bandi. Der Berner lief im vierten und letzten Duell zum dritten Mal in Folge hinter Röthlin ins Ziel.

An der Grenze

Wie auch schon in Basel stiess auch der Silvesterlauf in Zürich, die drittgrösste Veranstaltung dieser Art in der Schweiz, an ihre Grenzen. Von den 20'598 angemeldeten Läufern gingen schliesslich 18‘281 tatsächlich an den Start. Staus gehörten zum Bild, Geduld war verlangt, wenn es in den Zürcher Strassen und Gassen eng wurde.

«Es war, wie’s zu erwarten war», sagte Röthlin im Ziel lachend. Eine «Zweiklassengesellschaft» machte er aus: die erfolgshungrigen Afrikanern, die wie schon in den Vorwochen ihre hervorragende Verfassung unter Beweis stellen wollten und loslegten wie «ein Schnellzug». Und dahinter die Schweizer. Doch das Schaulaufen der Favoriten zeigte sich in Zürich weniger krass als in den Vorwochen. Das hing vor allem mit Röthlins Verfassung zusammen.

«In Zürich hatte ich ganz klar bessere Beine als in allen drei andern Rennen», konstatierte er zufrieden. Als Fünfter verlor er nur 35 Sekunden. Er war damit seiner Konkurrenz damit deutlich näher als zuletzt. Röthlin nahm es mit Freude zur Kenntnis. Er sieht sich «voll im Fahrplan» im Hinblick auf seinen nächsten Marathon in rund zwei Monaten.

«Das Publikum trug mich»

Und er schwärmte von seinen Empfindungen: «Ich war hier mit einem tollen Laufgefühl unterwegs, jetzt war der Körper bereit auf Leistung.» In einer souveränen Renneinteilung sah er dies ebenso bestätigt wie in der Balance zwischen den Abschnitten bergauf und bergab. Und etwas nahm er mit besonderer Genugtuung zur Kenntnis: «Das Publikum trug mich, ich wusste gar nicht, wie laut Zürcher anfeuern können.» Im Hinblick auf sein finales, grosses Ziel, den EM-Marathon 2014 in ebendiesem Zürich stellt dies ein «stark motivierendes Element» dar.

Als grosser, fairer Sportsmann zeigte sich Röthlin aber ebenso. Im Ziel verneigte er sich vor Philipp Bandi. Hinter sich gelassen hatte er den Berner wie zuletzt in Basel und Genf auch in Zürich. Aber er erwies ihm mit seiner Geste die Referenz. Der 35-jährige Bandi bestritt in Zürich sein allerletztes Rennen einer eindrücklichen und langen Karriere. Den Wunsch, Röthlin zu schlagen, erfüllte sich für Bandi aber nicht.

Überraschender als bei den Männern war die Schweizer Hierarchie bei den Frauen. Als beste Einheimische lief die Zürcher Oberländerin Fabienne Schlumpf (22) auf Rang 4. Ihr glückte damit eindrücklich die Bestätigung für den erstklassigen 14. Rang an der Cross-Europameisterschaft eine Woche zuvor.

36. Silvesterlauf Zürich
(20'598 Angemeldete,18‘281 Startende)
Post-Cup. Männer (8,8 km): 1. Patrick Ereng (Ken) 24:58. 2. Abraham Tadesse (Eri/Genf) 25:01. 3. Jacob Kendagor (Ken) 25:13. 4. Abraham Tendoi (Ken) 25:15. 5. (1. Post-Cup) Viktor Röthlin (STV Alpnach) 25:33. 6. (2.) Philipp Bandi (GG Bern) 25:57. 12. (5.) Mario Bächtiger (STV Eschenbach) 26:20.
Frauen (6,3 km): 1. Cynthia Kosgei (Ken) 20:38. 2. Caroline Chepkwony (Ken) 20:40. 3. Durka Frey (Sudan/TV Olten) 20:53. 4. (1. Post-Cup) Fabienne Schlumpf (TG Hütten) 20:57. 5. (2.) Mirja Jenni (TV Längasse) 21:02. 6. (3.) Martina Strähl (LV Langenthal) 21:08. 7. (4.) Valérie Lehmann (GG Bern) 21:12.
Post-Cup 2012. Schlussklassement (6/6): 1. Bandi 127. 2. Röthlin 95. 3. Bächtiger 91. - Frauen: 1. Jenni 134. 2. Lehmann 122. 3. Strähl 99.

Werbung

Mehr zum Thema

Mehr zum Thema

Sport, Leichtathletik

Die Geschichten des Tages

Abonnieren Sie unseren Newsletter. Die Geschichten des Tages, jeweils um 17 Uhr bequem und kostenlos per Mail geliefert.

Verwandte Artikel

Röthlin diesmal vor Bandi Weiterlesen

Es wird eng am Stadtlauf Weiterlesen

18'000 Beine und Favoriten aus Afrika Weiterlesen

Reaktionen

Bisher wurden noch keine Beiträge von der Redaktion hervorgehoben.

Noch keine Beiträge. Schreiben Sie den ersten.

Informationen zum Artikel

16.12.2012, 21:22 Uhr

Röthlin im Fahrplan

Text

Text: Jörg Greb

Aktuell

Dirk Wetzel:

Wahlen in Frankreich 

Patrick Striby macht Wahlkampf für Macron

Basels Nachbargemeinde Huningue sticht aus dem vom Front National beherrschten Elsass heraus: Der Politiker und Unternehmer Patrick Striby macht hier erfolgreich Wahlkampf für Emmanuel Macron.Von Felix Michel. Weiterlesen