Open

eingeloggt als
Ausloggen


An Redaktion schreiben

  • Erlaubte Dateiformate: Bilder (jpg, png, gif) Dokumente (pdf)

eingeloggt als
Ausloggen


Mein Kommentar

Registrierung

Mit Ihrem Benutzerkonto können Sie Ihr Abo verwalten, Artikel kommentieren und mit anderen Leserinnen und Lesern in Kontakt treten.

Das Benutzerkonto ist kostenlos und kann jederzeit wieder gelöscht werden.

Bitte geben Sie Ihre E-Mail Adresse ein. Wir werden diese unter keinen Umständen an Dritte weitergeben.

Fast fertig...

Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt.

Bitte prüfen Sie Ihren Posteingang und aktivieren Sie Ihr Benutzerkonto, indem Sie auf den Link in der E-Mail klicken.

Sollten Sie die E-Mail innert 10 Minuten nicht erhalten haben, kontrollieren Sie, ob die E-Mail möglicherweise im Spam-Filter hängen geblieben ist. Ist die E-Mail auch dort nicht aufzufinden, schreiben Sie uns an anmelden@tageswoche.ch und wir kümmern uns darum.

Wir freuen uns, Sie in wenigen Minuten in unserer Community begrüssen zu dürfen.

Passwort wiederherstellen

TagesWoche

Tages Woche

Fr, 24.05.2013

Medien 

28.10.2012, 13:57 Uhr

Christoph Blocher will bei der «Basler Zeitung» ausmisten

28.10.2012, 13:57 Uhr

Der Zürcher SVP-Nationalrat und Milliardär Christoph Blocher hat sich zum ersten Mal konkret zu seinen Plänen für die «Basler Zeitung» geäussert. Ziel sei eine BaZ «nackt», sagte er im Interview mit der «SonntagsZeitung». Von sda

sda: Der Zürcher SVP-Nationalrat Christoph Blocher (Archiv)

Der Zürcher SVP-Nationalrat Christoph Blocher (Archiv) (Bild: sda)

Christoph Blocher hat sich in einem Interview mit der «SonntagsZeitung» zur BaZ geäussert (nicht online). Er übernehme die Risiken bei der «Basler Zeitung» (BaZ), sagte der SVP-Stratege. Nur sei die Basler Zeitung» keine Zeitung, sondern ein notleidender Mischkonzern mit mehr als 1000 Mitarbeitenden. Dazu gehörten auch «nicht betriebsnotwendige» Liegenschaften, Druckereien, Broker, Werbevermittler für Dritte und vieles mehr.

Blocher geht es darum, die Zeitung unabhängig zu halten: «Das Ziel ist eine 'Basler Zeitung nackt', nur mit Redaktion und unabhängigem Verlag», sagte er.

Blocher unterstützt dieses Ziel mit Investitionen in Immobilien: Die Firma sei derzeit defizitär, wenig liquide und habe zu hohe Schulden. «Darum kaufe ich ihr die betriebswirtschaftlich nicht notwendigen Grundstücke ab.» Dadurch werde das Unternehmen die Bankschulden los und schreibe einen kleineren Verlust, weil die hohe Zinslast wegfalle, erklärte der alt Bundesrat.

Druckerei-Entscheid im Frühling

Neues zur Zukunft der BaZ-Druckerei war von Blocher nicht zu erfahren. Ein Entscheid falle im Frühling. Die Druckerei müsse entweder ausgelastet sein oder sie müsse schliessen, sagte er.

Christoph Blocher wird seit rund zweieinhalb Jahren als Strippenzieher bei der «Basler Zeitung» vermutet. Im Februar 2010 hatte die Verlegerfamilie Hagemann den serbelnden Zeitungs- und Druckereikonzern im Februar 2010 an Tito Tettamanti verkauft; dabei war Anwalt Martin Wagner als neuer Verleger aufgetreten.

Als Tettamanti und Wagner im August 2010 Blocher-Biograph Markus Somm als BaZ-Chefredaktoren einsetzten, kamen Vermutungen auf, Blocher sei bei der «Basler Zeitung» involviert.

Tettamanti verkaufte im November 2010 weiter an den früheren Crossair-Patron Moritz Suter. Dieser gab ein gutes Jahr danach frustriert auf und seine Aktien an Rahel Blocher zurück - dabei wurde Blochersches Miteigentum öffentlich bekannt. Rahel Blocher verkaufte noch im selben Monat weiter an Tito Tettamantis Holding.

SVP-Stratege und Milliardär Christoph Blocher trat bei diesem Deal erstmals als Geldgeber auf, mit einer Defizitgarantie. Blocher erklärte damals in der «SonntagsZeitung», er habe die BaZ als eine der letzten unabhängigen Zeitungen im Land erhalten, ihr aber mit Diskretion Anti-Blocher-Reflexe ersparen wollen.

Bisher wurden keine Kommentare zu diesem Artikel von der Redaktion hervorgehoben.

  1. "Ausmisten"

    von Daniel Hage um 28.10.2012 um 15:48Uhr

    .. NUN- jedem das Seine Herr Blocher- wer Mist baut darf Ihn danach auch ruhuig wieder "ausmisten"- SO gesehen sind Sie für einmal,
    vielleicht gar nicht der Falsche...
    SIE möchte also d "Basler Zittig blutt"- AHA !
    PROGNOSE: Wenn Blocher mit dem "Ausmisten" und "Strippen" fertig ist,
    - dann ist von der guten alten "BAZ" ein Skelett übrig, das man als Exponat im Naturhistorischen Museum bewundern darf- als Zeugnis einer "Ausgestorbenen Art" die einst in der "Regio Basiliensis Ihr Habitat" hatte,- wie der Ausstellungstext dannzumal so schön vermerken wird...
    vielleicht sollte sich Heute schon "Pro Species Rara" der BAZ annehmen- ...nur so als Idee !
    Direktlink zum Kommentar

  2. verschafft der angeschlagenen BaZ Liquidität und verschweigt beredt, ...

    von Inaktiver Nutzer um 28.10.2012 um 16:57Uhr

    dass er sich selbst vor dem Konkurs Vermögenswerte unter den Nagel reisst. Ein Schelm, wer schlechtes von ihm denkt.
    Direktlink zum Kommentar

  3. Ist Herr Blocher als Mister geeignet ?

    von Roland Stucki um 28.10.2012 um 17:00Uhr

    Nun wenn ich so an das letzte Jahr denke welcher Mist da geschrieben wurde, dann finde ich die Idee da mal auzumisten eigentlich gar nicht so schlecht. Ob aber Herrn Blocher sich als Mister eignet wage ich aber eher zu bezweifeln.
    Direktlink zum Kommentar

  4. Bauernschlau in alten weissen Unterhosen.

    von Inaktiver Nutzer um 28.10.2012 um 18:02Uhr

    Blocher ist schlau. Einerseits entlastet er die BAZ von der Zinslast. Andererseits investiert er in Immobilien an bester Lager in Basel. Sollte die BAZ einmal umziehen müssen, und das ist ja oft so bei angeschlagenen Firmen, weil sie die Hohe Miete nicht mehr bezahlen müssen, hat er nochmals eine Cash-Cow in alter weisser Unterhose am Aeschenplatz. Auch wenn die BAZ von ihm gestrippt wird bis auf die Knochen, und von der Zeitung nicht mehr viel übrig bleibt, ist er betriebswirtschaftlich immer noch der Gewinner.
    Was aber viel wichtiger ist, ist was er aus der BAZ macht.
    Er wird die BAZ sanieren wollen, das ist klar. Wird er aber auch die Intelligenz besitzen, die Redaktion politisch ausgeglichen zu gestallten, das heisst ein Gegengewicht zum rechten Somm erlauben, oder wird er immer mehr auf die Hardliner setzen? Das wird entscheidend sein, ob die BAZ in einer Stadt wo die Linken das sagen haben, überlebensfähig ist, oder zum Bankverein-Quartier-Zettel verkommt.


    Direktlink zum Kommentar

  5. Landwirtschaft

    von Brigitte Sahin um 28.10.2012 um 20:40Uhr

    Tja, meine Herren, da unterschätzen sie den Christoph für einmal ganz klar: der hat 1956 ein landwirtschaftliche Lehre angefangen und 1958 erfolgreich beendet!
    O.k. Misten hat er gelernt, vom Mästen hingegen hält er nicht viel, so wie er das jetzt beschreibt. Obwohl eine gesunde Mischkost schon viel wäre. Aber das Gesundschrumpfen bei den anderen ist dann doch etwas krass. V.a. wenn man dabei nackig wird ;-)
    Herr Herzog, auf Augenmass können Sie da lange warten. Der ältere Herr ist sowas von verbohrt, ich glaube das nennt man Tunnelblick. Soll in den besten Familien vorkommen. sicher aber in dieser...
    Direktlink zum Kommentar

  6. Unabhängige Zeitung...

    von Markus Meury um 28.10.2012 um 21:33Uhr

    Die BaZ als eine der letzten unabhängigen Zeitungen? Erstaunlich, wie sehr Blocher auf einem Auge blind ist: Kaum eine andere Zeitung in der Schweiz ist derart radikal auf die Ideologie des Besitzers umgepolt worden wie die BaZ...
    Direktlink zum Kommentar

Kommentieren

Informationen zum Artikel

28.10.2012, 13:57 Uhr

Christoph Blocher will bei der «Basler Zeitung» ausmisten

Text

Text: sda

Aktuell

sda: KKJPD-Präsident Hans-Juerg Kaeser:

Asylwesen 

Kantone unterstützen die Revision

Die Kantone stehen hinter der Revision des Asylgesetzes, über die am 9. Juni abgestimmt wird. Damit würden die Verfahren beschleunigt und die Kantone entlastet. Die Änderungen, die seit Anfang Jahr in Kraft sind, erhöhten zudem die Glaubwürdigkeit des Asylsystems. Von sda. Weiterlesen

sda: Es lohnt sich, die Wintermütze noch nicht im Keller zu verstauen

Wetter 

Immerhin kein Schnee – bisher

Von Frühlingserwachen keine Spur: Die Schweiz ist am Freitagmorgen bei winterlichen Temperaturen erwacht. In den Bergen wurden Temperaturen weit unter der Nullgradgrenze gemessen. Der grosse Schnee im Flachland blieb bislang aber aus. Von sda. Weiterlesen