Open

eingeloggt als
Ausloggen


An Redaktion schreiben

  • Erlaubte Dateiformate: Bilder (jpg, png, gif) Dokumente (pdf)

eingeloggt als
Ausloggen


Mein Kommentar

Registrierung

Mit Ihrem Benutzerkonto können Sie Ihr Abo verwalten, Artikel kommentieren und mit anderen Leserinnen und Lesern in Kontakt treten.

Das Benutzerkonto ist kostenlos und kann jederzeit wieder gelöscht werden.

Bitte geben Sie Ihre E-Mail Adresse ein. Wir werden diese unter keinen Umständen an Dritte weitergeben.

Fast fertig...

Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt.

Bitte prüfen Sie Ihren Posteingang und aktivieren Sie Ihr Benutzerkonto, indem Sie auf den Link in der E-Mail klicken.

Sollten Sie die E-Mail innert 10 Minuten nicht erhalten haben, kontrollieren Sie, ob die E-Mail möglicherweise im Spam-Filter hängen geblieben ist. Ist die E-Mail auch dort nicht aufzufinden, schreiben Sie uns an anmelden@tageswoche.ch und wir kümmern uns darum.

Wir freuen uns, Sie in wenigen Minuten in unserer Community begrüssen zu dürfen.

Passwort wiederherstellen

TagesWoche

Tages Woche

Sa, 25.05.2013

Sturm 

29.10.2012, 10:32 Uhr

Supersturm "Sandy" trifft auf US-Osküste

29.10.2012, 10:32 Uhr

Der Supersturm "Sandy" hat die US-Ostküste erreicht. Er traf am Abend gegen 20 Uhr (1 Uhr MEZ) im Süden des Bundesstaats New Jersey in der Nähe von Atlantic City mit Windstärken von 130 Kilometern pro Stunde auf das Festland. Von sda

sda: Mann überquert Strasse in Atlantic City, New Jersey

Mann überquert Strasse in Atlantic City, New Jersey (Bild: sda)

Dies teilte das Nationale Hurrikan-Zentrum mit. Es stufte den Hurrikan inzwischen als post-tropischen Wirbelsturm ein. In den Küstengebieten hatten sich Hunderttausende Menschen in Sicherheit gebracht, Tausende Geschäfte blieben geschlossen.

Busse und Bahnen blieben vielerorts schon seit Sonntagabend in den Depots, Flugverbindungen wurden gestrichen. Wegen des Sturms waren bereits mehr als 1,5 Millionen Menschen ohne Strom. Rund 50 Millionen Amerikaner dürften von dem Sturm betroffen sein.

Bereits am Nachmittag waren über eine halbe Million Menschen in mehreren Bundesstaaten von der Stromversorgung abgeschnitten. In den Küstenstädten brachten sich hunderttausende Anwohner aus den ufernahen Regionen in Sicherheit, tausende Geschäfte waren geschlossen. Busse und Bahnen blieben vielerorts seit Sonntagabend in den Depots, Flugverbindungen wurden gestrichen.

Auch in der Millionenmetropole New York brachte der Sturm das öffentliche Leben schon vor seiner Ankunft fast zum Stillstand. Vorsichtshalber blieben Schulen, Behörden und öffentliche Einrichtungen bereits am Montag geschlossen.

Die Wall Street machte erstmals seit 27 Jahren wegen Sturms dicht. Am Nachmittag wurden erste Sturmschäden gemeldet. Unter anderem stürzte auf der New Yorker West Side ein Baukran um.

Sturm am frühen Abend erwartet

Nach Einschätzung des Hurrikanzentrums in Florida sollte das Auge des Hurrikans noch im Laufe im Laufe des frühen Abends (gegen Mitternacht MEZ) den äussersten Süden New Jerseys oder den Staat Delaware erreichen.

Allerdings wurden wegen des enormen Umfangs des Sturms die möglicherweise schwersten Auswirkungen bis zu hunderte Kilometer weit entfernt erwartet. "Sandy" bewegte sich zuletzt mit etwa 30 Kilometern in der Stunde auf die US-Küste zu. Die Winde in seinem Wirbel erreichten aber 150 Kilometer in der Stunde.

Das auf Risikobewertungen spezialisierte Unternehmen Eqecat schätzte, dass 60 Millionen Menschen in den USA von dem Sturm betroffen sein könnten.

Obama warnt vor tödlichen Folgen

US-Präsident Barack Obama warnte in einer kurzen Ansprache im Weissen Haus, dass der Sturm tödliche Folgen haben könnte. Zugleich versicherte er, dass alles Mögliche zur Vorbereitung auf den Hurrikan getan worden sei. "Ich bin zuversichtlich, dass wir bereit sind", sagte Obama. "Wir werden das zusammen überstehen." Wegen des Sturms sagte der Präsident mehrere Wahlkampftermine ab.

Wetterexperten befürchten, dass der Hurrikan im Nordosten der USA auf einen Wintersturm stossen könnte. Diese Kombination könnte zum schwersten Unwetter seit August 1991 führen. Damals kamen bei Hurrikan "Bob" an der Ostküste vier Menschen ums Leben. Das Unwetter hatte von South Carolina im Süden bis Maine im Norden hohe Schäden verursacht.

Rund 9000 Flüge annulliert

Die Fluggesellschaften strichen knapp 9000 Flüge, auch zahlreiche Transatlantikverbindungen waren betroffen. In der Schweiz annullierten die Flughäfen Zürich und Genf alle ihre Flüge an die amerikanische Ostküste - von Zürich aus betraf dies acht, von Genf aus zwei Flüge.

Mehr als 1100 Kilometer lang ist der US-Küstenstreifen von Maine bis nach South Carolina, der die Auswirkungen von "Sandy" spüren könnte. Der Hurrikan hatte in den vergangenen Tagen in der Karibik bereits 66 Menschen in den Tod gerissen.

Bisher wurden keine Kommentare zu diesem Artikel von der Redaktion hervorgehoben.

Kommentieren

Informationen zum Artikel

29.10.2012, 10:32 Uhr

Supersturm "Sandy" trifft auf US-Osküste

Text

Text: sda

Aktuell

sda: Der syrische Präsident Baschar al-Assad (Archiv)

Syrien 

Regierung «prinzipiell» bereit zu Friede

Moskau drängt das Regime von Baschar al-Assad im Syrienkonflikt an den Verhandlungstisch. Das russische Aussenministerium verkündete, die Führung in Damaskus zeige «prinzipielle Bereitschaft», Vertreter zu der Anfang Juni geplanten internationalen Friedenskonferenz nach Genf zu schicken. Von sda. Weiterlesen

sda: Polizei und Feuerwehr begrenzen Schaden in Stockholm (Archiv)
1

Schweden 

Wieder Krawalle in Stockholm

Dutzende brennende Gebäude und Autos, Steinwürfe auf Feuerwehrwehrleute: Schweden kommt nicht zur Ruhe. In mehreren Vororten der Hauptstadt Stockholm lieferten sich randalierende Jugendliche in der fünften Krawall-Nacht in Folge Auseinandersetzungen mit der Polizei.Von sda. Weiterlesen1 Kommentar

FACUNDO ARRIZABALAGA: Passanten legen Blumen nieder für den im Londoner Stadtteil Woolwich ermordeten Soldaten

Terrorismus 

Attacke auf offener Strasse

Zwei Dschihadisten ermorden auf offener Strasse einen Soldaten. Eine solche Attacke haben Terroristen-Experten schon seit Längerem erwartet als Symptom einer neuen Taktik.Von Hanspeter Künzler. Weiterlesen