Open

eingeloggt als
Ausloggen


An Redaktion schreiben

  • Erlaubte Dateiformate: Bilder (jpg, png, gif) Dokumente (pdf)

eingeloggt als
Ausloggen


Mein Kommentar

Registrierung

Mit Ihrem Benutzerkonto können Sie Ihr Abo verwalten, Artikel kommentieren und mit anderen Leserinnen und Lesern in Kontakt treten.

Das Benutzerkonto ist kostenlos und kann jederzeit wieder gelöscht werden.

Bitte geben Sie Ihre E-Mail Adresse ein. Wir werden diese unter keinen Umständen an Dritte weitergeben.

Fast fertig...

Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt.

Bitte prüfen Sie Ihren Posteingang und aktivieren Sie Ihr Benutzerkonto, indem Sie auf den Link in der E-Mail klicken.

Sollten Sie die E-Mail innert 10 Minuten nicht erhalten haben, kontrollieren Sie, ob die E-Mail möglicherweise im Spam-Filter hängen geblieben ist. Ist die E-Mail auch dort nicht aufzufinden, schreiben Sie uns an anmelden@tageswoche.ch und wir kümmern uns darum.

Wir freuen uns, Sie in wenigen Minuten in unserer Community begrüssen zu dürfen.

Passwort wiederherstellen

TagesWoche

Tages Woche

Di, 21.05.2013

Landrat BL 

1.11.2012, 15:27 Uhr

Verbale Prügel für Peter Zwick

1.11.2012, 15:27 Uhr

Der Baselbieter Gesundheitsdirektor Peter Zwick (CVP) hat vom Landrat harsche Kritik einstecken müssen. In der Debatte zu einem GPK-Sonderbericht zu seiner Direktion wurden diverse Vorwürfe von Strategielosigkeit bis Manipulation geäussert. Von sda

Keystone: Erntete harsche Kritik: BL-Gesundheitsdirektor Peter Zwick.

Erntete harsche Kritik: BL-Gesundheitsdirektor Peter Zwick. (Bild: Keystone)

Derart harsche Töne wie am Donnerstag sind in Liestal sehr selten zu hören - zumal sowohl vom linken wie vom rechten Lager. Im Fokus der Kritik standen Probleme bei der Spital-Verselbständigung, bei der neuen Pflegefinanzierung und beim Neubau des Bruderholzspitals. Führungs- und Strukturdefizite mit teuren Folgen werden Zwick angelastet.

Das Parlament nahm den Bericht seiner Geschäftsprüfungskommission (GPK) am Ende einstimmig zur Kenntnis. Der Bericht enthält im Sinne von Aufträgen zwei Empfehlungen an die Gesamtregierung und fünf an die Volkswirtschafts- und Gesundheitsdirektion (VGD). Innert drei Monaten muss die Regierung zu den Empfehlungen Stellung nehmen.

Zu den Hausaufgaben gehört allerhand, das man als gemeinhin selbstverständlich annehmen würde: unter anderem verbindliche Projektorganisations-Standards, sachorientierte Zusammenarbeit der Direktionen sowie bessere Zusammenarbeit mit den landrätlichen Kommissionen inklusive vollständige Informationen.

Charakter- und Vertrauensfrage

Die SP fragte sich nicht zuletzt angesichts des Timings der VGD-Informationen, ob Parlament und Volk «manipuliert» worden seien. In einem Unternehmen müsste, wenn 13 Millionen Franken in den Sand gesetzt wurden wie beim Spitalneubau, der Verwaltungsrat Konsequenzen ziehen. Ins gleiche Horn stiessen die Grünen, die die Vertrauensfrage stellten.

Auch die FDP bezweifelte Zwicks Glaubwürdigkeit und stellte die Charakterfrage: Nach 13 Millionen sei man nun gleich weit wie von drei Jahren; da könne man nicht einfach zur Tagesordnung übergehen. Der Wechsel vom Geriatriezentrum mit Basel hin zum Bruderholzspital sei gewiss heimlich an der Kommission vorbei aufgegleist worden.

Die SVP kritisierte ebenfalls zurückgehaltene Informationen. Offenbar habe Zwick den Kommissionsleuten nicht vertraut. Die Regierung arbeite ungenügend zusammen, insbesondere bei grossen Projekten. Einzig die CVP versuchte zaghaft, ihren Gesundheitsdirektor zu entlasten.

Regierungspräsidentin Sabine Pegoraro nahm die Empfehlungen an die Exekutive entgegen; einiges sei bereits in Arbeit. Die Regierung habe ihrerseits weiter Vertrauen in Zwick. Zwick selber räumte Fehler ein, verwies aber auf diverse Mitbeteiligte sowie seinen Amtsvorgänger und den Bund. Er habe nicht manipuliert und auch keine Informationen verzögert.

Im Übrigen hatten die Grünen im Juni ein Verfahrenspostulat für eine Parlamentarische Untersuchungskommission (PUK) zur VGD eingereicht. Der Landrat hat noch nicht darüber entschieden

  1. Das finde ich doch den Gockel!!!

    von Anders Denk am 1.11.2012 um 16:33Uhr

    Dieser Herr Zwick hat seinen Halbkanton 9 Monate lang im Glauben gelassen, es werde am Bruderholz-Projekt festgehalten. Dabei hatte er es längst im Gespräch mit Conti abgeknallt. Und nun hat der Mann die Chuzpe zu sagen, er habe keine Information zurückgehalten.He!! Gehts noch!! Das ist mehr als frech!! So nennt man Verachtung und Arroganz!! Dazu noch die 13 Mio. An jedem anderen Ort ausser in Nordkorea würde so einer selber den Hut nehmen. Das würde ihm ganz einfach Restwürde und Selbstanspruch gebieten.
    Direktlink zum Kommentar

  2. Vertrauen

    von Hyoscyamus am 1.11.2012 um 21:22Uhr

    Nun, das allerallerwichtigste ist doch, dass die Gesamtregierung immer noch Vertrauen hat in den Herrn Zwick. Das ist bei Herrn Ballmer mit den ganzen Budget-Fehlplanungen zum Glück auch so. Dann kann man jetzt schön weitermachen wie bisher und hoffen, dass die Wählenden bis zu den nächsten Wahlen auch alles schön wieder vergessen haben...
    Direktlink zum Kommentar

  3. Respekt und Wertschätzung

    von Urs Peter Schmidt am 2.11.2012 um 19:49Uhr

    Das Skandalöse an dieser Geschichte ist für mich nicht die Leistung oder Fehlleistung von Regierungsrat Zwick, es ist der Umgang der Politik und zum Teil der Presse damit. Allen Beteiligten ist bekannt, dass Regierungs-Beschlüsse nach einer komplexen Entscheidungs-Findung erfolgen und vom gesamten Rat verantwortet werden. Die Macht des einzelnen Departementsvorstehers ist nicht so umfassend, dass er alleine Schuldzuweisung und Häme verdient. Ausserdem sind im schweizerischen Milizsystem Politiker per se Laien.
    Es ist auffällig und bezeichnend für das politische Klima in diesem Kanton, wie mit den RegierungsrätInnen umgegangen wird. Man wartet offenbar nur darauf, dass man über jemanden herziehen kann, und alle kommen dran, ausnahmslos. Das ist keine Basis für eine zielführende politische Arbeit. Die anstehenden Probleme und Entscheidungen sind schwerwiegend und die politische Energie sollte nicht für persönliche Gefechte verschwendet werden.
    Kein Mensch macht seine Arbeit willentlich schlecht. Alle haben für ihre Bemühung Respekt und Wertschätzung verdient. Und wenn es wirklich so ist, dass eine einzelne Person in diesem Kanton mehrere Millionen fehlinvestieren kann, dann wäre es eine vordringliche Aufgabe, dafür zu sorgen, dass das nicht mehr passieren kann.
    Direktlink zum Kommentar

  1. genau!

    von Margot um 1.11.2012 um 16:04Uhr

    Die Mitbeteiligten, der Amtsvorgänger und der Bund waren's!! --- Mehr braucht Herr Zwick nicht zu sagen. Der Rest ist Schweigen und Charakterfrage.
    Direktlink zum Kommentar

  2. Das finde ich doch den Gockel!!!

    von Anders Denk um 1.11.2012 um 16:33Uhr

    Dieser Herr Zwick hat seinen Halbkanton 9 Monate lang im Glauben gelassen, es werde am Bruderholz-Projekt festgehalten. Dabei hatte er es längst im Gespräch mit Conti abgeknallt. Und nun hat der Mann die Chuzpe zu sagen, er habe keine Information zurückgehalten.He!! Gehts noch!! Das ist mehr als frech!! So nennt man Verachtung und Arroganz!! Dazu noch die 13 Mio. An jedem anderen Ort ausser in Nordkorea würde so einer selber den Hut nehmen. Das würde ihm ganz einfach Restwürde und Selbstanspruch gebieten.
    Direktlink zum Kommentar

  3. Prügel für Zwick

    von Thomas Lüthi um 1.11.2012 um 19:47Uhr

    Die harsche Kritik an Regierungsrat Zwick heute im Landrat ist der Tageswoche gerade mal eine sda-Meldung wert. Undenkbar, wenn das ein Regierungsrat aus Basel-Stadt gewesen wäre. Aber es ist halt schon so: das Baselbiet existiert für die Tagewoche nur am Rande.
    Direktlink zum Kommentar

  4. @ Thomas Lüthi: Wenn Peter Zwick selbst zugibt, dass er mit den ...

    von Inaktiver Nutzer um 1.11.2012 um 20:18Uhr

    Entscheidungen in seinem Departement nichts zu tun hat, dann reicht auch eine dürre sda-Meldung um festzustellen, dass Peter Zwick mit den Entscheidungen in seinem Departement nichts zu tun hat.
    Direktlink zum Kommentar

  5. Vertrauen

    von Hyoscyamus um 1.11.2012 um 21:22Uhr

    Nun, das allerallerwichtigste ist doch, dass die Gesamtregierung immer noch Vertrauen hat in den Herrn Zwick. Das ist bei Herrn Ballmer mit den ganzen Budget-Fehlplanungen zum Glück auch so. Dann kann man jetzt schön weitermachen wie bisher und hoffen, dass die Wählenden bis zu den nächsten Wahlen auch alles schön wieder vergessen haben...
    Direktlink zum Kommentar

  6. Zwickmühle...

    von Andres Egger um 2.11.2012 um 04:45Uhr

    Obschon jetzt alle auf den unseligen Zwick einprügeln: Er war sich selbst als Berufsbaselbieter stets treu.

    Nie hatte er auch nur den Hauch eines Zweifels darüber gelassen, dass er mit Carlo Conti und dem Stadtkanton niemals zusammenarbeiten wollte.

    Und niemals hat er in diversen Interviews (zB TeleBasel) einen Zweifel darüber gelassen, dass er schlicht und einfach inkompetent war (und ist).

    Noch vor gut eineinhalb Jahren wurde er von seinen Spezis als Teil des angeblich so "starken Teams" zur Wahl empfohlen. Und er wurde gewählt!

    All jene, die ihn damals wider besseres Wissen und Gewissen empfohlen und gewählt haben, sollen sich jetzt bitte ans eigene Hirn schlagen. Aus dieser Zwickmühle kommt niemand raus, indem er/sie sich nun einfach als wendehälsiger Kritiker gebärdet.

    Im übrigen gibts in unserer Presselandschaft nur einen Kommentar, der den Nagel auf den Kopf trifft: www.bzbasel.ch/basel/baselbiet/kommentar-peter-zwick-hat-jeden-kredit-verspielt-125513944

    Für einmal: Bravo BZ!
    Direktlink zum Kommentar

  7. Respekt und Wertschätzung

    von Urs Peter Schmidt um 2.11.2012 um 19:49Uhr

    Das Skandalöse an dieser Geschichte ist für mich nicht die Leistung oder Fehlleistung von Regierungsrat Zwick, es ist der Umgang der Politik und zum Teil der Presse damit. Allen Beteiligten ist bekannt, dass Regierungs-Beschlüsse nach einer komplexen Entscheidungs-Findung erfolgen und vom gesamten Rat verantwortet werden. Die Macht des einzelnen Departementsvorstehers ist nicht so umfassend, dass er alleine Schuldzuweisung und Häme verdient. Ausserdem sind im schweizerischen Milizsystem Politiker per se Laien.
    Es ist auffällig und bezeichnend für das politische Klima in diesem Kanton, wie mit den RegierungsrätInnen umgegangen wird. Man wartet offenbar nur darauf, dass man über jemanden herziehen kann, und alle kommen dran, ausnahmslos. Das ist keine Basis für eine zielführende politische Arbeit. Die anstehenden Probleme und Entscheidungen sind schwerwiegend und die politische Energie sollte nicht für persönliche Gefechte verschwendet werden.
    Kein Mensch macht seine Arbeit willentlich schlecht. Alle haben für ihre Bemühung Respekt und Wertschätzung verdient. Und wenn es wirklich so ist, dass eine einzelne Person in diesem Kanton mehrere Millionen fehlinvestieren kann, dann wäre es eine vordringliche Aufgabe, dafür zu sorgen, dass das nicht mehr passieren kann.
    Direktlink zum Kommentar

Kommentieren

Informationen zum Artikel

1.11.2012, 15:27 Uhr

Verbale Prügel für Peter Zwick

Text

Text: sda

Aktuell

BVB: Ab Frühjahr 2014 soll das Tram 8 bis nach Weil fahren.

Öffentlicher Verkehr 

Tram 8: Schienen über die Grenze gelegt

Das grenzüberschreitende Tram-8-Projekt nimmt langsam Gestalt an – am Dienstag wurden die Basler und Weiler Gleise miteinander verbunden. Bevor die ersten Trams rollen, sind allerdings noch einige Hindernisse zu überwinden.Von Alexandra von Ascheraden. Weiterlesen

Nils Fisch: Mit ihrer Einsprache hat die Novartis den Zwischennutzern im Hafen einen grossen Stein in den Weg gelegt. Nun hat sie den Brocken wieder entfernt.

Klybeckquai 

Novartis zieht Einsprache zurück

Die Novartis hat einen grossen Teil der Zwischennutzungen im Hafen blockiert. Nun hat der Pharmakonzern seine Einsprache gegen die Öffnung der Klybeckhalbinsel zurückgezogen.Von Matthias Oppliger. Weiterlesen