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TagesWoche

Tages Woche

Mo, 20.05.2013

Unser neuer Regierungsrat 

30.10.2012, 11:49 Uhr

Wie gefährlich ist dieser Mann?

30.10.2012, 11:49 Uhr

Die einen verspotten ihn. Andere lästern über seinen Charakter oder stellen ihn gar als Staatsfeind dar. Dennoch ist Baschi Dürr (FDP) auf dem besten Weg, als einziger Neuer in die Basler Regierung einzuziehen. Höchste Zeit also, um sich zu fragen, was an all den Vorwürfen dran ist. Von Michael Rockenbach

Michael Würtenberg: Baschi Dürr ist 35 Jahre alt und FDP-Politiker. Und sonst? Da gibt es erhebliche Widersprüche.

Baschi Dürr ist 35 Jahre alt und FDP-Politiker. Und sonst? Da gibt es erhebliche Widersprüche. (Bild: Michael Würtenberg)

Baschi Dürr war der grosse Sieger vom Wahlwochenende. Und ist nun der fast schon unumstrittene Topfavorit für den zweiten Wahlgang, beim Kampf um den letzten freien Platz in der Basler Regierung.

Eigentlich ein Wunder, nach all dem Spott, der Häme und der Kritik, die sich in den vergangenen Wochen über dem armen Baschi entladen hat. Hier der Versuch einer zweifellos unvollständigen Zusammenstellung der Anwürfe – und einer Entgegnung, Punkt für Punkt.

Eiskalt berechnend, tuntig, spiessig

Zuerst einmal: Was angeblich alles gegen ihn spricht.

Dürr, dieser «kahle Romney», soll ein eiskalter Ehrgeizling sein, ein Fahnenflüchtling, der mit seinem Wechsel zur FDP die Liberalen verraten hat. Ganz ähnlich wird es auch im Regierungsrat sein: Dürr wird sich mit diesem Posten nicht zufrieden geben und nach Höherem streben. Dürr, der Karrierist, aalglatt wie seine Frisur (wenn man bei dieser Glatze überhaupt von einer Frisur reden kann) und unoriginell, ein typischer Krawattenträger eben, volksfern, entsprechend lächerlich seine Wahlaktion «Auf ein Bier mit Baschi Dürr».

Denn welcher rechte Mann aus dem Volke hat schon Lust auf ein Bier mit Baschi, dieser Zivildienst-Memme, die den Militärdienst abgebrochen hat, nur weil er sich zu vornehm ist, auch einmal einen idiotischen Befehl auszuführen.

Und wie er dann noch raucht, dieser Baschi, schlicht tuntig und doch gleichhzeitig auch farblos, bieder und spiessig, selbst nach einem tiefen Blick ins Glas.

Als wäre das nicht schon erschreckend genug, ist dieser humorlose Mensch («Basler Zeitung», online leider nicht verfügbar) auch noch extrem opportunistisch und arrogant. Wenn er mit jemandem redet und ein wichtiger Mann vorbeispaziert, dann ist Baschi weg, beim wichtigern Gesprächspartner  – solange zumindest, bis ein noch wichtigerer Wicht daherkommt.

Sogar noch schwerwiegendere Vorwürfe werden von den Linken erhoben, die mit dem Tuntigen und der ganzen Zivildienstmemmerei ja bekanntlich weniger Probleme haben und sich sogar noch darüber freuen könnten, dass Dürr auch in gesellschaftlichen Fragen offen ist und darum unter anderem das Ausländerstimmrecht und die Liberalisierung von Cannabis befürwortet. 

Doch das scheint die meisten Linken nicht zu interessieren, weil Dürr gleichzeitig ein erzliberaler Wirtschaftsliberaler ist, ein Staatsfeind, der den Kanton kaputt sparen will. Und gar noch schlimmer für die Linke: Dürr arbeitet für Farner, der rechtsbürgerlichen Werbeagentur, die mit undursichtigen Beziehungen und viel, viel Geld für alles Schlimme wirbt, für Atom und für die Armee.

Farner, das Böse schlechthin, und mittendrin der propere Antimilitarist Dürr.

Eigentlich ein Witz, wenn das zu diesem unlustigen Menschen nur schon ein klein bisschen passen würde.

Aber vielleicht stimmt ja so Einiges nicht, was in Zusammenhang mit Dürr gesagt wird.

Opportunistisch – oder intelligent?

Fangen wir bei den Äusserlichkeiten und dem Auftreten an.

Da wäre erstens – die Glatze. Stünde ihm eine Langhaarfrisur etwa besser? Eben.

Zweitens – die Krawatte. Ist doch chic, wie eine Frisur. Auch ich persönlich würde gerne häufiger eine ausführen, wenn ich sie ohne schwerwiegende Erstickungserscheinungen binden könnte.

Drittens – das Rauchen. In der heutigen Zeit schon fast ein revolutionärer Akt. Daher ist es schon fast ein Witz, einen Raucher als Schwächling hinzustellen.

Und wenn wir schon beim Thema sind: viertens – der Humor. Nach entsprechender Kritik in der (übrigens auch nicht immer extrem lustigen) Tagespresse hat die TagesWoche bei allen Präsidiumskandidaten den Test gemacht. Das Ergebnis war eindeutig: Dürrs Lieblingswitz ist zwar nicht unbedingt ein Brüller, aber immerhin besser als die besten Pointen der Konkurrenz.

Fünftens – die Sprunghaftigkeit. Geschenkt. Bei gewissen Gesprächspartnern scheint es uns viel eher ein Zeichen von Intelligenz und gesundem Menschenverstand zu sein, dass er sich bei der erstbesten Gelegenheit von ihnen abwendet.

Ebenfalls ein Zeichen nüchternen Sachverstandes: Dürrs Fahnenflucht. Früher oder später wird sich die andernorts schon aufgegebene LDP auch in Basel in der FDP auflösen. Warum sollte der Schlaumeier mit dem Wechsel warten, bis das auch seine liberalen Parteikollegen eingesehen haben, und so seine Karrierechancen unnötig schmälern?  

Untauglich – auch im Zivilleben?

Womit wir schon bei zweiten Themenbereich wären: Dürrs Eigenschaften. Und damit erstens – seinem Ehrgeiz. Eigentlich eher ein Vorteil für einen Politiker. Oder hat man sich in den vergangenen Monaten etwa nicht geärgert über den abtretenden Sicherheitsdirektor Hanspeter Gass (ebenfalls FDP), der ambitionslos der Pension entgegen zu dämmern schien, anstatt der SVP und ihrer Angstmacherkampagne («Basel fast so gefährlich wie Somalia») und all den anderen Populisten (unter ihnen auch der andere FDP-Kandidat Christoph Haller) ein paar Zahlen und Argumente entgegen zu halten? Eben, eben, eben.

Da wir das nun geklärt hätten, können wir uns nun Dürrs Vorleben zuwenden.

Und damit erstens: zum abgebrochenen Militärdienst. Er habe eben Sinnvolles machen wollen, sagt Dürr selbst dazu. Eine Aussage, die im Militär natürlich absolut inakzeptabel ist. Etwas anders verhält es sich allerdings in den anderen Bereichen. So wäre es auch im Basler Sicherheitsdepartement gar nicht schlecht, wenn der neue Chef nicht einfach nur Befehle ausgeben würde, sondern sich erst einmal überlegt, was sinnvoll ist und was eher nicht.

Ganz sicher wird er sich das auch bei den überrissenen Einschränkungen und Kontrollen fragen, die rund um die Sportveranstaltungen eingeführt werden sollen. Und so könnte das geplante Hooligan-Konkordat quasi im allerletzten Moment doch noch einen ernst zunehmenden Gegner bekommen: Dürr, den liberalen Sicherheitsdirektor aus der Fussballhauptstadt Basel.

Zu liberal? Nicht für Basel!

Damit wären wir schon beim letzten Punkt, der politischen Einstellung, auch die spielt in der Politik ja noch eine gewisse Rolle, selbst wenn die ganze Glatzen- und Krawattenberichterstattung einen etwas anderen Eindruck vermittelt.

In diesem Punkt muss man zugeben, dass Dürrs absoluter Glaube an den freien Markt schon etwas naiv scheint, gerade jetzt, in einer Zeit, in der die ganz grossen Konzerne immer mehr Profit machen, immer mehr Staaten vor dem Ruin stehen und sich die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter öffnet. Aber hey, dem Dürr wird ja Gott sei Dank nicht gleich die ganze Weltwirtschaft anvertraut, sondern nur ein Posten in der Basler Verwaltung und in der Regierung, wo neben ihm immerhin noch drei sehr vernünftige SP-ler, ein freundlicher Grüner und zwei moderate Bürgerliche Platz nehmen werden. Ein bisschen mehr Liberalismus wird dieser Regierung kaum schaden. Und auch diesem Staate nicht, der möglichst alles bis ins hinterstletzte Detail reglementiert (ein nettes Beispiel dafür: die Strassenmusik). Und der die im Vergleich zum Parlament und dem Volk wohl ohnehin schon übermächtige Verwaltung laufend ausbaut. Ein Spielchen, bei dem allem Anschein nach auch die beiden bürgerlichen Regierungsräte Christoph Eymann (LDP, Erziehung) und Carlo Conti (CVP, Gesundheit) munter mitmachen. Wenn die SP-Regierungsräte das schon nicht stoppen können, dann vielleicht Dürr, dem die Parteizugehörigkeit offenbar überhaupt nicht heilig ist.

Und noch viel leichter wird es ihm fallen, die eigenen Aversionen gegen den Staat abzubauen. Ein paar angenehme Jährchen im Staatsdienst sind das beste Gegengift. Wobei wir gleich noch die Kritik an Dürrs bisherigem Arbeitgeber abhaken können. Da bitte ich um ein bisschen Nachsicht, auch aus persönlichen Gründen. Ich selbst habe sogar für die BaZ gearbeitet – und bin dennoch ein hochanständiger Mensch.

Das Volk hat entschieden – für den «Volksfernen»

Bleibt nur noch der allerletzte Vorwurf. Dürrs fehlende Volksnähe. Ein vernichtendes Urteil für einen Politiker. Ein Urteil aber auch, das vom Abstimmungsergebnis erheblich relativiert wird. Das Volk scheint Dürr zwar nicht unbedingt als Regierungspräsidenten zu wollen, aber dafür als Sicherheitsdirektor. Ganz offensichtlich schätzt es Politiker, die ihren eigenen Weg gehen und darum von den einen als linke und von den anderen als rechte Gefahr betrachtet werden. Egal, wie unmöglich sie ihre Stange Bier halten und welche Krawatte sie tragen.

  1. Farner musste beim Bundesrat draussen bleiben. Mit gutem Grund!

    von Andreas Kyriacou am 30.10.2012 um 12:03Uhr

    Im Dezember 2011 trat Farner gleich mit einer Zweierkandidatur für den Bundesrat an: Jean-François Rime (FR) und Bruno Frick (ZH) amteten beide als Ko-Präsidenten im Farner-Spinoff «Arbeitskreis Sicherheit und Wehrtechnik».

    Der eine wurde von der Hauspostille der Partei zu Fall gebracht, den anderen liess das Parlament im Regen stehen. Farner musst also draussen bleiben.

    Es gibt sehr gute Gründe, das PR- und Spionageunternehmen auch auf den anderen politischen Ebenen aus den Exekutiven fern zu halten.
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  2. Wessen Handlanger

    von Wahrsager am 30.10.2012 um 14:57Uhr

    Wir wollen endlich wissen wessen Handlanger er ist und war. Wieviel er verdient interessiert Niemanden.
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  3. In den Regierungsrat und als Preesi!

    von Barracuda am 30.10.2012 um 16:40Uhr

    Baschi Dürr würde die Basler Regierung mit seiner frischen Art und seinen frischen Ideen beleben! Ich wähle den frischen, liberalen Wind erneut!
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  4. Der allerletzte Vorwurf: Dürrs fehlende Volksnähe?..

    von René Reinhard am 30.10.2012 um 22:41Uhr

    Ja, welcher Regierungsrat, welche Regierungsrätin und wer von den Parlamentarierinnen und Parlamentarier ist denn "volksnah"? Man soll eine oder einen nennen.

    Und zwar nicht die mit dem pseudo-volksnahen Gehabe indem sie an öffentlichen Veranstaltungen, wenn überhaupt, wahllos Hände schütteln oder auf der Strasse, sobald sie glauben "erkannt" worden zu sein, einem entgegen lächeln.

    Volksnah? Etwa wie Karl Schnyder es war - ich weiss, ich weiss, auch er war nicht "perfekt", ist angeeckt - der aber von sich aus grüsste, den man jedoch auch anrufen und sich einen Termin geben lassen konnte um mit ihm dann eine persönliche Sache oder die einer Gruppe zu bereden und auch "aushandeln" konnte.

    Mir kommen zwei, drei Begegnungen zwischen dem "Machtinhaber" und "Machtlosen" in den Sinn, bei denen die "Untertanen" hinterher überzeugt waren, dass ihr "Begehren" gehört wurde. Und sehr oft auch tatsächlich "bewilligt" oder sonst eine annehmbare Lösung gefunden wurde.

    Mal sehen, möglicherweise lässt Herr Dürr ja diese ganz konkrete Art von realer Volksnähe wieder aufleben.
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  5. Erstaunlich

    von Daniel Allemann am 30.10.2012 um 23:37Uhr

    Noch nicht gewāhlt und schon wird Baschi unterstellt was er alles "bōses" machen wird. Einen MACHER brauchen wir aber als Regierunsprāsidenten dringend. Darum wāhle ich Baschi wieder, als RR und Regierungsprāsidenten.

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  6. TagesWoche Quo Vadis?

    von Angelo Rizzi am 31.10.2012 um 08:54Uhr

    Ich kann die Enttäuschung von Fritz Hochhuth bestens verstehen, was den fehlenden „bissigeren“ Journalismus der Tageswoche-Journalisten betrifft. Damals, als die ersten „Rettet Basel!“-Emails eintrafen, hatte ich gehofft, dass die TaWo ein echtes Pendant zur mittlerweile dominierenden Blocherschen Basler Medienlandschaft wird. Über Telebasel zum Beispiel, das schon des Öfteren von vielen Seiten als TeleBAZel bezeichnet wurde und offensichtlich grosse Sympathien und Nähe zur SVP zeigt, habe ich noch nie ein kritisches Wort gelesen. Wer weiss, vielleicht stimmen die auf Telebasel gestreuten Gerüchte, dass die Mäzenin Oeri den Blattmachern den Hahn zudrehen will, aus was für Gründen auch immer. Ich hoffe, das die Tageswoche nicht zum Kasperlitheater verkommt, wo die Journalisten, Kasperlifiguren gleich, in Sachen Berichterstattung bedingungslos den „Zuckungen“ von folgen müssen.
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  7. TagesWoche Redaktion

    Noch nie ein kritisches Wort über TeleBasel gelesen?

    von matieu klee am 31.10.2012 um 09:48Uhr

    Da empfehle ich Ihnen doch den Beitrag über den Telebasel-Beitrag von Ende September. blogs.tageswoche.ch/de/blogs/mittendrin/463481/augen-auf-telebasel.htm
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  8. TagesWoche Redaktion

    @strizzia

    von michael rockenbach am 31.10.2012 um 10:28Uhr

    Lieber Angelo Rizzi. Danke für den Kommentar, zu dem auch ich gerne Stellung nehme. Wir sind vor einem Jahr nicht angetreten, um alles und jedes zu kritisieren (Stichwort bissiger Journalismus) oder eine bestimmte politische Meinung zu vertreten. Sondern um für Meinungsvielfalt zu sorgen und diese zu beleben, auch im Austausch mit Ihnen und allen anderen Leserinnen und Lesern.

    Dabei ist es meines Erachtens eine Selbstverständlichkeit, dass man sich ernsthaft mit den verschiedenen Politikern und ihren unterschiedlichen Denkmodellen auseinandersetzt und sich fragt, was daran innovativ sein könnte und was problematisch. Auf diese Weise kommt man sicher nicht zu einer abschliessenden Erkenntnis oder einer Ideologie gar, aber dafür möglicherweise zu interessanten neuen Ideen und Schlussfolgerungen, die wiederum kritisch hinterfragt und weiter entwickelt werden können - so wie im Idealfall z.B hier in den Kommentarspalten.

    Und noch ein Wort zu den Gerüchten: Es wird sehr viel erzählt. Viel Blödsinn auch. Ich persönlich mache mir da keine Sorgen. Und ich kann auch Ihnen garantieren, dass wir nach unserem erfolgreichen Start und der entsprechenden Resonanz topmotiviert sind, die TageWoche weiter zu entwickeln - mit kritischen Lesern wie Ihnen.
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  1. Farner musste beim Bundesrat draussen bleiben. Mit gutem Grund!

    von Andreas Kyriacou um 30.10.2012 um 12:03Uhr

    Im Dezember 2011 trat Farner gleich mit einer Zweierkandidatur für den Bundesrat an: Jean-François Rime (FR) und Bruno Frick (ZH) amteten beide als Ko-Präsidenten im Farner-Spinoff «Arbeitskreis Sicherheit und Wehrtechnik».

    Der eine wurde von der Hauspostille der Partei zu Fall gebracht, den anderen liess das Parlament im Regen stehen. Farner musst also draussen bleiben.

    Es gibt sehr gute Gründe, das PR- und Spionageunternehmen auch auf den anderen politischen Ebenen aus den Exekutiven fern zu halten.
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  2. Wessen Handlanger

    von Wahrsager um 30.10.2012 um 14:57Uhr

    Wir wollen endlich wissen wessen Handlanger er ist und war. Wieviel er verdient interessiert Niemanden.
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  3. In den Regierungsrat und als Preesi!

    von Barracuda um 30.10.2012 um 16:40Uhr

    Baschi Dürr würde die Basler Regierung mit seiner frischen Art und seinen frischen Ideen beleben! Ich wähle den frischen, liberalen Wind erneut!
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  4. Psychogramm in realsatirischer Thesenform

    von Fritz Hochhuth um 30.10.2012 um 22:22Uhr

    Wäre Baschi Dürr ein würdiger Nachfolger für Hampe Gass, den Frührentner auf Staatskosten? (Wie nennt die SVP das eigentlich? „Rentenbetrüger“ oder „Scheinrentner“?)
    Egal ob „mehr Mut zur Freiheit“ oder „mehr Freiheit, weniger Staat“: Gass geht früher und wir alle bezahlen das. Der Gewinn ist privat und die Last verstaatlicht und heutzutage nennt man das „liberal“.

    Dass der "kahle Romney" kahl ist, dass er gar tuntig sein soll (ich würde es eher "vornehm" nennen), spielt keine Rolle! Auch "knallharte“ Karrieristen sind da, wo Dürr hin will sicher nichts Besonderes. Oder glaubt irgendwer, Brutschin wären nicht ehrgeizig? Und auch von Eva Herzog gibt es die Geschichte, dass sie Nachbarn angeblich nur dann grüsst, wenn gerade Wahlen anstehen...
    Das Einzige, was wirklich übel ist am bürgerlichen Bierdeckel-Baschi, ist sein ideologisch verbrämter Mangel an sozialer Kompetenz. Der mag sich zwar auch darin äussern, dass Dürr angeblich kein guter Teamplayer sein soll und dass er nicht verbergen kann oder wohl gar nicht verbergen will, für wie herausragend brillant er sich hält. Das gerät dann und wann ein wenig schrullig oder "exzentrisch", aber nur Lästermäuler würden so etwas offen als "narzisstisch" bezeichnen. Kein Problem! Auch Morin soll ja auch auf eine hervorragend ungeschickte Art eitel sein.

    Aber schlimm wird es bei Dürr erst dort, wo sein Mangel an Empathie auf seinen starken missionarischen Eifer trifft.
    Es gibt in seinem Lebenslauf vermutlich kaum etwas, das ihm jemals klar gemacht hätte, dass nicht alle Leute - so wie er selbst - mit einem goldenen Löffel im Mund aufwachsen durften. Folglich glaubt er wahrscheinlich ganz im Ernst, die viel bemühte "Selbstverantwortung" und der "Mut zur Freiheit" seien echte Alternative zu all den „wirtschaftsschädigenden“ linken Ideen von Sozialpolitik und Solidarität und dass der Staat nur eine Erfindung für die Loser sei, die den Besitzenden auf der Tasche liegen wollen.
    Der Millionärssohn aus dem Gellert, der Hausbesitzer und studierte Ökonom brauchte den Sozialstaat selber nie, um sich helfen zu lassen. Er wurde gut gefördert, konnte als Kind in die Mal- und Bastelstunde und aufs Gymnasium gehen. Ob Mami arbeiten gehen musste oder zu Hause bei den Aufgaben helfen konnte? Vermutlich durfte Baschi auch studieren, solange er wollte. (Wann hat er denn eigentlich seinen Abschluss gemacht? Und was war sein Spezialgebiet? Wie man heisse Luft erst privatisiert, um sie dann steuerbefreit an den Konsumenten zurück zu verleasen?)
    Mit der Zahlung der Krankenkassenprämien war Dürr gewiss nie im Verzug und für Ferien dürfte es auch immer gereicht haben.
    Auch wenn er nun im Kleinbasel wohnt und Kinder hat, so bewegt er sich beruflich als Werbemanager und FDP-Mitglied natürlich nur in den erlauchten Kreisen, wo man sich für Seinesgleichen einen Stundenlohn unter 300 Franken kaum vorstellen kann, aber trotzdem unerbittlich gegen Mindestlöhne stimmt. Dürr gehört gewiss zu denen, die auch keine Mühe haben, jemanden zu bezahlen, der einem die Kinder hütet oder das Haus putzt, damit man im schicken Anzug genau der Arbeit nachgehen kann, die man sich selbst ausgesucht hat. Wie schön! In Dürrs Fall handelt es sich dabei um Marktschreierei und hoch professionelle, stilvoll durchgestylte Aufschneiderei, also um Werbung und Marketing für Leute, bei denen es eine Teppichetage gibt. „Image“ statt Wahrhaftigkeit?
    Aber kennt er auch etwas Anderes?

    Es gab eine Zeit, wo Dürr für die NZZ schrieb, aber Journalismus schien ihm nicht zu liegen. Sachliche Berichterstattung? Vielleicht war er dazu nicht gut genug, vielleicht war ihm der Lohn nicht gut genug. Wie auch immer: Er wollte offenbar lieber ein Macher, Werber und Marketing-Schwätzer sein. Vielleicht vor allem in eigener Sache?
    Der Wechsel vom Sprecher bei Roche zum Geschäftsführer von Farner zeigt, dass hier einer zum Chefsein geboren wurde, dass er nicht nur Medikamente, sondern gerne auch Atomkraft, Waffen und Anderes anpreisen will. Ganz egal, was? Und er zeigt, dass Dürr keine Hemmungen hat, für eine Firma zu arbeiten, die in bester McCarthy-, Nixon- oder Cincera-Manier Leute bespitzelt. So richtig "liberal" kann man die Firma Farner in diesem Zusammenhang ja nicht nennen. Es sei denn, „liberal“ hiesse: „Auch gerne mal am Gesetz vorbei“. Welche Grossbank würde dazu nicht heimlich „ja“ sagen? Seltsam, was für Blüten so ein Begriff doch treibt! Dass FDP-Bundesrat Merz Steuergeschenke in Milliardenhöhe für Unternehmen bewusst an der Wahrheit und am Volk vorbei durchsetzte, das nennen diese Leute wahrscheinlich auch „liberal“. (Ich nenne das:„Berlusconi-Stil“ oder lieber noch: „Landesverrat“.)
    Aber was soll`s? Dürr findet es gewiss in Ordnung. Über Farner kann man sagen: Die Kohle und die Kontakte stimmen und selber kommt man damit ganz nach oben. Welche Werte sollte es denn sonst noch geben, für die sich ein reiches Söhnchen wie Dürr interessieren könnten? Fragen Sie doch mal seinen Parteifreund Markus Somm! Der weiss es auch nicht und ist ein ganz ähnlicher Fall, wenn auch einiges fleissiger als Dürr.

    Seine mutmassliche Unfähigkeit, einen sozialen Horizont erkennen zu können oder seine Wertvorstellungen zu hinterfragen und eine offensichtlich sehr schlechte, da amoralische Ökonomen-Ausbildung, haben befördert, dass Dürr ein gernegrosser Prediger des Neoliberalismus ist.
    Schon als Teenager hat er für den „Basler“- oder den „Doppelstab“ menschenverachtend antisozialen Unsinn im "Geiste" der Neocons verbreiten dürfen. (Sehr bedauerlich, dass auch die Tageswoche-Journalisten offenbar keinen Bock hatten, in den Archiven mal nach zu gucken, wie sich schon der sehr junger Dürr als Hassprediger des Anti-Etatismus zu profilieren suchte.) Aber es scheint, auch heute sei Dürr geistig noch nicht weiter gekommen– egal, was die Weltwirtschaftskrise seit 2008 angerichtet hat...
    Deshalb kann man sich nicht so sicher sein, ob er denn wirklich so furchtbar klug sei, wie gern behauptet wird. (Und WER behauptet das eigentlich dauernd, ausser den FDP-lern? Sind das die Linken, die Grünen und Mitte-Politiker, die Dürr sogar nun ins Amt hieven helfen, indem sie keinen Gegenkandidaten aufstellen? Eine Schande!)

    Ist Dürr wirklich gescheit oder verkauft er sich nur gut? Hat er etwas zu sagen, ausser längst überholte „Weisheiten“ Margaret Thatchers nach zu beten?
    Ist er denn nie über die reine Lehre (Leere?) der Hardcore-Ökonomen hinaus gekommen? Sind der ach-so-freie Markt der Monopolisten und Kartelle, „die unsichtbare Hand“ der schieren Gier, die zwanghafte Liberalisierung, die wurstige Deregulierung und die falsch etikettierte Privatisierung denn alles, was er drauf hat?
    Abzocker-Voodoo im Tarnmäntelchen einer angeblichen „Wissenschaft“?

    Im Gegensatz zu einem Peter Malama, der ein Mann der Praxis war, kommt Dürr daher, wie die Karikatur eines Herrensöhnchens aus den guten alten Zeiten, als das Klassenbewusstsein noch in ALLEN Köpfen steckte, nicht nur in denen der Besitzenden, und als der Plebs noch nicht so aufsässig und anspruchsvoll war, soziale Forderungen zu stellen.
    Regieren soll das Geld alleine, aber Steuern zahlen, das sollen die anderen! Das Tafelsilber in Staatsbesitz wird verscherbelt an die Kumpels von der Finanzmarkt-Mafia und jedweder „service public“ kann abgeschafft werden, wenn er nicht lukrativ genug ist, um in private Hände zu kommen. Und wenn die Rendite stimmt, dann darf man zu den Unterprivilegierten, die wirklich arbeiten (wenn man sie noch lässt) und die Zeche zahlen, schon auch mal ein wenig jovial sein und ein Bierchen mit ihnen trinken gehen und sich beim Rauchen erwischen lassen... Kiffen ist auch okay, aber bei der PUK und an den Schulen müssen wir sparen. Ausländerstimmrecht ist okay, aber Integrationskurse sind zu teuer. Waffen verkaufen ist okay (Farner), aber im Militär weitermachen, das ist dem Baschi dann doch zu stressig.
    Nein, nur weil man gerne Waffen verkauft, muss man ja noch lange keine Militärkopf sein. Apropos: Dem armen Oberst Burckhardt wäre am LDP-Parteitag deswegen vor Erbitterung ja beinahe der selbige geplatzt! Aber nicht mal dazu reichte Dürrs Einsatz aus ... Vielleicht ist Baschi ja nur ein Dürr-Brettbohrer? Wenn auch ein sehr selbstbewusster.
    Woher nur dieses Selbstbewusstsein? Für mich nicht nachvollziehbar.

    Wie auch immer:
    Seine "starken" Überzeugungen, der Mangel an Bescheidenheit und sozialem Verantwortungsbewusstsein machen Dürr tatsächlich gefährlich für alle, die nicht zum reichen Daig oder zu den „Raubtierkapitalisten“ gehören, denen er das Wort salbadert.
    Und für die moribunde FDP ist seine Kandidatur ein gewaltiges Armutszeugnis. Mehr hat die heute nicht mehr zu bieten?!

    Ausblick:
    Einen guten Polizeichef wird Dürr gewiss NICHT abgeben können, denn er wird auf Kosten der „kleinen Angestellten“ sparen und sich nicht für ihre sozialen Anliegen einsetzen wollen. Auch ist ein Mann wie er, der meint, „eine Mission ganz da oben zu haben“, auf einem Posten, auf dem sich sogar ein Hampe Gass zu langweilen schien, sicher nicht zufrieden. Wollte Dürr nicht gleich Regierungspräsident werden? Was? Erst mit 35?
    Ja, für ihn ist das vielleicht normal, aber für mich klingt das nach einem Fasnachts-Sujet.
    Wie kollegial und kooperativ wird er als Polizeiminister und Teamplayer denn sein, wo er doch anstrebt, Konkurrent Morin aus dem Amt zu jagen und dessen Laden ganz zu übernehmen?
    Geht er nicht nur „aus Not“ zur Polizei?
    Interessiert ihn das Sachgebiet überhaupt oder ist es nur eine Durchgangsstation für ihn?
    Erst wenn er Morin dann irgendwann abgeschossen haben wird, kann er als Stadt-Deregulierungspräsident alle Kultursubventionen zusammenstreichen, die Museen privatisieren und ...und ...und ...
    Also, wie ehrlich ist er heute mit seiner Karriereplanung? Wollte er nicht schon immer Bundesrat werden? ( Der Job ist noch nicht vakant, dort schnarcht der Schneider-Ammann)
    Oder mehr noch? (Der Job als Gott ist leider auch schon besetzt! Dort herrscht die unsichtbare, aber offene Hand, die die Märkte so weise reguliert. Und zwar zum Wohle aller!)

    Wer sich fragt, warum ich Unberufener es mir antue, so einen langen Text zu verfassen, wo ich ja doch nichts damit erreichen werde, der soll wissen, dass ich enttäuscht bin vom Basler Journalisten-Kuchen, der seinen Job, KRITISCH zu sein, nicht gründlich macht und sich lieber jetzt schon beim künftigen Herrn Re-GIER-ungsrat lieb Kind macht. Aber diesen scheinliberalen Heissluft-Kojak hätten etwas bissigere Journalisten sicher längst platzen lassen können.
    Stattdessen sind wir so tief gesunken, dass er wohl sogar ohne Gegenkandidat ins Amt gehoben wird.
    Prost!
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  5. der Mann ist so gefährlich wie ein Klöpfer vom Grill. ...

    von Inaktiver Nutzer um 30.10.2012 um 22:34Uhr

    Die Haut ist potentiell krebserregend. Zieht man sie ab, isst man Fleisch, Rückenspeck und Schwarte. Und wenn man Farnerunverträglich ist, hat man ein paar Probleme mit der Verdauung. Das ist alles.

    Was uns nach seinem Re"gier"ungsratsmandat bleibt, ist, dass er mit uns "eine letzte Zigarette und und ein letztes Glas Bier im Stehen" zu sich nimmt und mit seiner regierungsrätlichen Pension in seine farnere Zukunft verschwindet. Ich wette, der Mann wird in Bundesbern auch noch eine Rolle spielen.
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  6. Der allerletzte Vorwurf: Dürrs fehlende Volksnähe?..

    von René Reinhard um 30.10.2012 um 22:41Uhr

    Ja, welcher Regierungsrat, welche Regierungsrätin und wer von den Parlamentarierinnen und Parlamentarier ist denn "volksnah"? Man soll eine oder einen nennen.

    Und zwar nicht die mit dem pseudo-volksnahen Gehabe indem sie an öffentlichen Veranstaltungen, wenn überhaupt, wahllos Hände schütteln oder auf der Strasse, sobald sie glauben "erkannt" worden zu sein, einem entgegen lächeln.

    Volksnah? Etwa wie Karl Schnyder es war - ich weiss, ich weiss, auch er war nicht "perfekt", ist angeeckt - der aber von sich aus grüsste, den man jedoch auch anrufen und sich einen Termin geben lassen konnte um mit ihm dann eine persönliche Sache oder die einer Gruppe zu bereden und auch "aushandeln" konnte.

    Mir kommen zwei, drei Begegnungen zwischen dem "Machtinhaber" und "Machtlosen" in den Sinn, bei denen die "Untertanen" hinterher überzeugt waren, dass ihr "Begehren" gehört wurde. Und sehr oft auch tatsächlich "bewilligt" oder sonst eine annehmbare Lösung gefunden wurde.

    Mal sehen, möglicherweise lässt Herr Dürr ja diese ganz konkrete Art von realer Volksnähe wieder aufleben.
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  7. An Herr Fritz Hochhuth

    von René Reinhard um 30.10.2012 um 23:31Uhr

    Ein interessanter Artikel, finde ich. Besten Dank sie "Unberufener, dass Sie es sich antaten, so einen langen (aber auch informativen) Text zu verfassen". Mir gefällt er.

    Ein klein wenig "Mühe" habe ich damit, dass Sie dem Herrn "Noch-nicht-Regierungsrat" seine soziale Kompetenz glattweg absprechen. Auch wenn Ihre Ausführungen für mich sogar nachvollziehbar sind. Aber: Bei welchem Mitglied dieses Gremiums würden sie diese denn "anerkennen"? Wer unter ihnen hat sich oder wird sich denn Ihrer Meinung nach für die sozialen Anliegen der „kleinen Angestellten“ einsetzen?

    Ich sah bisher, auch bei den "Bisherigen", nichts.
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  8. Erstaunlich

    von Daniel Allemann um 30.10.2012 um 23:37Uhr

    Noch nicht gewāhlt und schon wird Baschi unterstellt was er alles "bōses" machen wird. Einen MACHER brauchen wir aber als Regierunsprāsidenten dringend. Darum wāhle ich Baschi wieder, als RR und Regierungsprāsidenten.

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  9. TagesWoche Quo Vadis?

    von Angelo Rizzi um 31.10.2012 um 08:54Uhr

    Ich kann die Enttäuschung von Fritz Hochhuth bestens verstehen, was den fehlenden „bissigeren“ Journalismus der Tageswoche-Journalisten betrifft. Damals, als die ersten „Rettet Basel!“-Emails eintrafen, hatte ich gehofft, dass die TaWo ein echtes Pendant zur mittlerweile dominierenden Blocherschen Basler Medienlandschaft wird. Über Telebasel zum Beispiel, das schon des Öfteren von vielen Seiten als TeleBAZel bezeichnet wurde und offensichtlich grosse Sympathien und Nähe zur SVP zeigt, habe ich noch nie ein kritisches Wort gelesen. Wer weiss, vielleicht stimmen die auf Telebasel gestreuten Gerüchte, dass die Mäzenin Oeri den Blattmachern den Hahn zudrehen will, aus was für Gründen auch immer. Ich hoffe, das die Tageswoche nicht zum Kasperlitheater verkommt, wo die Journalisten, Kasperlifiguren gleich, in Sachen Berichterstattung bedingungslos den „Zuckungen“ von folgen müssen.
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  10. TagesWoche Redaktion

    Noch nie ein kritisches Wort über TeleBasel gelesen?

    von matieu klee um 31.10.2012 um 09:48Uhr

    Da empfehle ich Ihnen doch den Beitrag über den Telebasel-Beitrag von Ende September. blogs.tageswoche.ch/de/blogs/mittendrin/463481/augen-auf-telebasel.htm
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30.10.2012, 11:49 Uhr

Wie gefährlich ist dieser Mann?

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Text:

  • 18.05.2013 um 09:45
    So sind sie wunderbar, die Politiker

    Die offiziellen Wahlplakate sind derart langweilig, dass sie dem einen oder anderen physisch wehtun. Zum Glück gibts aber nun eine Alternative – dank unseren Lesern.

  • 16.05.2013 um 16:26
    Nicht schon wieder!

    Auf dem Land hängen immer und überall Wahlplakate. Das nervt. Und animiert zu einer Kunstaktion, welche die Politiker nicht unbedingt gut aussehen lässt.

  • 15.05.2013 um 19:40
    Ein ganz knapper Entscheid gegen die Schweizerdeutsch-Quote

    Sie wollte eine bessere Durchmischung in den Basler Schulen erreichen, scheiterte mit ihrem stark umstrittenen Vorstoss aber ganz knapp. Immerhin hat Sibylle Benz (SP) aber einiges ausgelöst – auch am Mittwoch im Grossen Rat.

  • 13.05.2013 um 14:46
    Werter Guschti Goldknopf
    Zum Artikel: Dreist, dieser Sonnenbrillenraub – aber kaum sehr schlau

    Danke für die interessante Meinungsäusserung. Ich persönlich bin der Ansicht, dass wir auch in den vergangenen Tagen einige interessante Berichte und Reportagen zu politisch, gesellschaftlich und kulturell relevanten Themen hatten. Und auch aus dem Ber...

  • 01.05.2013 um 13:44
    Zu leicht?
    Zum Artikel: Angriff auf die UBS und ihre Lohnpolitik

    Liebe Frau Känzig. Eine sehr berechtigte Frage. Für eine Revolution wird es jedenfalls nicht reichen - bei weitem nicht. Aber vielleicht für eine interessante Diskussion?

  • 14.04.2013 um 10:15
    «Ungenügend»
    Zum Artikel: Weg mit euch Versagern! Oder doch nicht?

    Liebe Frau Bühlmann. Danke für den Tipp. Ich werde die Studie gerne auf der Rückseite des Artikels anhängen. Sehr passend zum Thema (Bewerten, Abwerten, was ist in dieser Beziehung sinnvoll und gerechtfertigt, was eher nicht?) scheint mir übrigens auch...

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