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TagesWoche

Tages Woche

So, 26.05.2013

Regierungsratswahlen BS 

28.10.2012, 14:29 Uhr

Alle Bisherigen wiedergewählt

28.10.2012, 14:29 Uhr

Nach der Auszählung der brieflich Stimmenden können die bisherigen Regierungsrätinnen und Regierungsräte aufatmen: Sie sind alle wiedergewählt. Auf den letzten offenen Sitz kann sich am ehesten Baschi Dürr (FDP) Hoffnungen machen. Er distanzierte Christophe Haller (FDP) deutlich. Von Philipp Loser

Michael Würtenberg: Souverän wiedergewählt nach den ersten Zwischenresultaten: Die bisherigen SP-Regierungsräte Christoph Brutschin und Eva Herzog, ihr Sohn Valentin nimmt die Wahl der Mama cool auf.

Souverän wiedergewählt nach den ersten Zwischenresultaten: Die bisherigen SP-Regierungsräte Christoph Brutschin und Eva Herzog, ihr Sohn Valentin nimmt die Wahl der Mama cool auf. (Bild: Michael Würtenberg)

Klarer Sieg für die Sozialdemokraten – jedenfalls bei den Regierungsratswahlen. Nach der Auszählung der brieflich Stimmenden liegen die drei SP-Vertreter deutlich vor ihren bürgerlichen Kollegen. Das Spitzenresultat erzielt erwartungsgemäss Finanzdirektorin Eva Herzog: Sie macht 28'524 Stimmen und damit über 3000 Stimmen mehr als der zweitplatzierte Christoph Brutschin (25'091). Auf dem dritten Platz folgt Hans-Peter Wessels (23'453), der sich knapp vor dem ersten Bürgerlichen, Carlo Conti (CVP, 22'294) schieben konnte (siehe Grafik unten).

Morin und Eymann schwach

Nicht in die vorderen Ränge schaffte es Regierungspräsident Guy Morin (Grüne). Nicht nur verpasste er das absolute Mehr bei der Wahl zum Regierungspräsident; er machte auch bei den Wahl in den Regierungsrat ein schwaches Resultat. Mit nur 21'513 Stimmen schob er sich knapp über das absolute Mehr (20'942) und ebenso knapp vor Christoph Eymann (LDP, 21'417), der mit dem schlechtesten Resultate aller bisherigen Regierungsräte wiedergewählt wurde.

Baschi Dürr in der Poleposition

Nach der Auszählung der brieflich Stimmenden ist klar, dass es am 25. November zu einem zweiten Wahlgang kommen wird. Die beste Ausgangslage, um den freiwerdenden Sitz von Sicherheitsdirektor Hanspeter Gass (FDP) zu erben, hat Baschi Dürr (FDP). Er erzielte 16'425 Stimmen und damit über 3000 Stimmen mehr als sein parteiinterner Konkurrent Christophe Haller (13'078). In dieser Deutlichkeit ist der Unterschied zwischen den beiden Freisinnigen überraschend – Christophe Haller wurde allgemein der bessere Wahlkampf attestiert; mit gütlicher Schützenhilfe der «Basler Zeitung» konnte er sich als eigentlicher «Sicherheitspolitiker» verkaufen.

SVP und GLP chancenlos

Eine eigentliche Watsche kassierten die Kandidaten von SVP und GLP. Für Patrick Hafner (SVP, 7849), Lorenz Nägelin (SVP, 7630) und Emmanuel Ullmann (GLP, 5231) ist das absolute Mehr nur eine ferne Ahnung. Dennoch ist zu erwarten, dass Ullmann zu einem zweiten Wahlgang antreten wird. Bei der SVP ist das noch offen. Chancenlos blieben auch die Spasskandidaturen von Elia Rediger und Christian Müller. Allerdings erreichten die beiden mit 2412 (Rediger) und 1901 Stimmen (Müller) ein ansehnliches Ergebnis.

 

Bisher wurden keine Kommentare zu diesem Artikel von der Redaktion hervorgehoben.

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Informationen zum Artikel

28.10.2012, 14:29 Uhr

Alle Bisherigen wiedergewählt

Text

Text:

  • 23.05.2013 um 16:49
    «Dass es keine Gewalt mehr gibt vor dem Stadion ist ein Ziel – wie der Weltfrieden auch»

    Der Basler Sicherheitsdirektor Baschi Dürr (FDP) steht dem verschärften Hooligan-Konkordat weiterhin skeptisch gegenüber. Man müsse Realist bleiben: Ständige Verschärfungen des Gesetzes würden das Problem nicht lösen.

  • 23.05.2013 um 12:00
    Grüne und Linke im falschen Film

    Immer wieder landen linke Exekutivpolitiker in atypischen Departementen. Dort müssen sie Überzeugungen vertreten, die ihnen oft zuwider sind.

  • 22.05.2013 um 15:57
    Die Stunde der Populisten

    Wie zynisch Politik manchmal sein kann, lässt sich an den Reaktionen nach den Ausschreitungen am Cupfinal schön aufzeigen. Gross ist die heimliche Freude der Konkordats-Befürworter, dass es endlich wieder einmal geknallt hat.

  • 13.05.2013 um 08:39
    Grenzgänger
    Zum Artikel: Milliarden aus der Fremde

    Sehr geehrter Herr Wilhelm, Sie weisen auf einen richtigen Punkt hin: In den Daten der Weltbank sind die Geldsendungen der Grenzgänger nicht erfasst. Im Fall der Schweiz machen die Summen der Grenzgänger, die ins Ausland fliessen, einen beträchtlichen ...

  • 29.04.2013 um 18:52
    Treffer...
    Zum Artikel: Fängt das wieder an!

    ... versenkt. Und natürlich korrigiert. Es grüsst aus dem Glashaus: Philipp Loser

  • 24.04.2013 um 11:59
    Speicherplatz
    Zum Artikel: Der Kalte Krieg ist nie vorbei

    Lieber Herr Meyer, Sie haben schon Recht: man soll nicht über jeden Hetzkommentar berichten. Das spezielle in diesem Fall ist der Umgang mit dem Kommentar durch die Gruppe Giardino. Das kann man durchaus aufzeigen, finden wir und opfern dafür gerne etw...

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