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TagesWoche

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So, 26.05.2013

Wachstumsgebiet 

26.10.2012, 17:22 Uhr

Coop erster Investor in Salina Raurica

26.10.2012, 17:22 Uhr

Coop wird erster Investor im Planungsgebiet Salina Raurica bei Pratteln, für das der Kanton Baselland 2009 einen Spezialrichtplan beschlossen hat. Die Baselbieter Regierung «freut sich ausserordentlich», sagte Regierungspräsidentin Sabine Pegoraro am Freitag. Von sda

Nach langer Zeit könne damit das erste grosse Projekt im Gebiet Salina Raurica realisiert werden, hielt Pegoraro vor den Medien fest. Das Gebiet in der Rheinebene zwischen Pratteln und Augst BL dürfte eines der grössten eingezonten, aber noch nicht überbauten Industrie- und Gewerbegebiete der Schweiz sein.

Coop wird mit seinem neuen Projekt rund 80'000 der insgesamt etwa 600'000 Quadratmeter von Salia Raurica belegen. Dazu verlegt der Grossverteiler seinen Nahrungsmittelbetrieb Sunray und die Weinabfüllerei Cave vom Prattler Bahnhof an den neuen Standort. Hinzu kommt Chocolat Halba aus Wallisellen ZH und Hinwil ZH.

Seit über 100 Jahren am Ort

In Pratteln unmittelbar beim Bahnhof ist Coop seit 1907 tätig, wie Leo Ebneter, Logistik-Chef und Geschäftsleitungsmitglied von Coop vor den Medien sagte. Zunächst habe Coop den bisherigen Standort erweitern wollen, doch seien dem ein Ausbaubedarf der SBB und das nahe Wohnumfeld entgegengestanden. Der neue Standort biete nun optimale Bedingungen.

Der neue Coop-Bau kommt zwischen die Autobahn A2, die A2-Ausfahrt Schweizerhalle und den Rhein zu liegen. Auf der Ostseite wird das Areal durch die neue Rheinstrasse begrenzt, die zur A2 hin verlegt wird. Nahe sind ein Bahnanschluss sowie der Auhafen; zudem bestehen Pläne, das Gebiet mit einer Tramlinie zu erschliessen.

Innerhalb von Pratteln verlegt werden 250 Coop-Arbeitsplätze, weitere 250 stossen von Halba hinzu. Vom Total sind laut Ebneter etwa 20 Prozent reine Logistikarbeitsplätze. Der Prattler Gemeindepräsident Beat Stingelin machte derweil klar, dass Pratteln neben den schon im Gebiet ansässigen Logistikunternehmen keine weiteren mehr gewollt habe.

Weitere Interessenten

Laut Pegoraro war im übrigen für das Areal auch mit anderen Interessenten verhandelt worden. Unterstützt hätten die Planungen auch die Schweizerischen Rheinsalinen, wichtigste Grundeigentümerin im Gebiet. Über Steuererleichterungen machte Pegoraro keine Angaben; diese bewegten sich im üblichen Rahmen bei Neuansiedlungen, sagte sie auf eine entsprechende Frage.

Weitere Interessenten gibt es laut Pegoraro für einen weiteren Teil von Salina Raurica, wo 2013 aber zuerst die Umsiedlung einer Kolonie seltener Kreuzkröten abgeschlossen werden muss. Die Arbeiten am Planungsgebiet hatten vor rund zehn Jahren begonnen. Der Spezialrichtplan von 2009 sieht Gewerbe-, Dienstleistungs- und Wohnnutzungen vor.

  1. Nachhaltigkeit.....?

    von Meinrad Schmid am 26.10.2012 um 23:02Uhr

    wenn man dort schliesst und hier baut und eröffnet, bringt es doch gar nichts. Ja, der Kt. Baselland freut sich - dort im Zürcher Oberland werden Stellen eliminiert. Ist die Nachhaltigkeit..? - in der Rheinebene Boden kaputtmachen für die gleiche Produktion? Was ist da toll dabei?
    Direktlink zum Kommentar

  2. Die Entwicklung ist nicht zu bremsen.

    von Inaktiver Nutzer am 27.10.2012 um 12:55Uhr

    Am Prattler Bahnhof wird ein neues Hochhaus gebaut, und die SBB will die Strecke verbreitern. Coop stört dort nur noch. Am neuen Standort ist man direkt an der Autobahn, und hat ebenfalls Geleisanschluss. Hier geht es um die logische Entwicklung im Grossraum Basel . In der Stadt ist kein Platz mehr, und man benötigt mehr Wohnraum. Die Logistik-Unternehmen sind darum vor die Stadt an einen "strategisch" besseren Ort umgezogen. Weitere Unternehme werden folgen. Irgendwo muss ausgebaut werden, da Basel gegen Norden und Westen keine Entwicklungsmöglichkeit hat. Zum Glück sind Platznot unser Problem, und nicht wie in anderen Ländern, wo alte Industriebrachen verrotten, und grosse Arbeitslosigkeit herrscht.
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  1. Da freut sich das Steuerkässeli

    von Inaktiver Nutzer um 26.10.2012 um 21:58Uhr

    Es macht Sinn, dass Coop sich dort ansiedelt, und Halba nach Pratteln holt. Der Sitz in Wallisellen ist nicht so gut angeschlossen, wie er hier sein wird.
    Weitere Firmen werden folgen, und das Planungsgebiet wird Realität. Da freut sich zumindest der Steuerzahler in Pratteln. Pratteln hat sich von einer Nehmer-Gemeinde zu einer Geber-Gemeinde entwickelt, dank der Ansiedlung der Logistikunternehmen und der Grossverteiler, die in den letzen Jahren zu Ikea gestossen sind. Mit noch mehr Einnahmen dürfte hoffentlich auch einmal der Steuersatz gesenkt werden können.
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  2. Nachhaltigkeit.....?

    von Meinrad Schmid um 26.10.2012 um 23:02Uhr

    wenn man dort schliesst und hier baut und eröffnet, bringt es doch gar nichts. Ja, der Kt. Baselland freut sich - dort im Zürcher Oberland werden Stellen eliminiert. Ist die Nachhaltigkeit..? - in der Rheinebene Boden kaputtmachen für die gleiche Produktion? Was ist da toll dabei?
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  3. Die Entwicklung ist nicht zu bremsen.

    von Inaktiver Nutzer um 27.10.2012 um 12:55Uhr

    Am Prattler Bahnhof wird ein neues Hochhaus gebaut, und die SBB will die Strecke verbreitern. Coop stört dort nur noch. Am neuen Standort ist man direkt an der Autobahn, und hat ebenfalls Geleisanschluss. Hier geht es um die logische Entwicklung im Grossraum Basel . In der Stadt ist kein Platz mehr, und man benötigt mehr Wohnraum. Die Logistik-Unternehmen sind darum vor die Stadt an einen "strategisch" besseren Ort umgezogen. Weitere Unternehme werden folgen. Irgendwo muss ausgebaut werden, da Basel gegen Norden und Westen keine Entwicklungsmöglichkeit hat. Zum Glück sind Platznot unser Problem, und nicht wie in anderen Ländern, wo alte Industriebrachen verrotten, und grosse Arbeitslosigkeit herrscht.
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26.10.2012, 17:22 Uhr

Coop erster Investor in Salina Raurica

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Text: sda

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