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TagesWoche

Tages Woche

So, 19.05.2013

Basler Wahlkampf 2012 

26.10.2012, 16:15 Uhr

Ciao, ciao ciao!

26.10.2012, 16:15 Uhr

Der Basler Wahlkampf 2012 neigt sich dem Ende zu. Wir sind nochmals tief in uns gegangen, und haben all jene Dinge zusammengetragen, die wir vermissen werden – oder auch nicht. Von Yen Duong, Renato Beck, Matthias Oppliger, Amir Mustedanagić und Hans-Jörg Walter

Hans-Jörg Walter : Die Basler Gesamterneuerungswahlen 2012 sind (bald) Geschichte.

Die Basler Gesamterneuerungswahlen 2012 sind (bald) Geschichte. (Bild: Hans-Jörg Walter )

Am Sonntag, 28. Oktober 2012 ist der Spuk vorbei. Dann steht fest, wer es in die Basler Regierung schafft und wie die Parteien bei den Grossratswahlen abschneiden. Zum Abschluss unserer Vor-Wahlberichterstattung haben wir eine Liste zusammengestellt von allem, was schnell in Vergessenheit geraten darf – und allem, was nie vergehen soll.

Was wir nicht vermissen werden:

  • Die Bierrunden mit Baschi «Bezahl doch selber!» Dürr.

  • Singende SPler mit Gitarre auf Stimmenfang. Zum Fremdschämen!

  • Das da: https://www.youtube.com/watch?v=DNjJgDTXssI
  • Und das da: https://www.youtube.com/watch?v=L_1TyhpCj2w
  • Die Plakate von Christophe Haller. Sein vages Lächeln (und sein vages Versprechen) folgte uns bis in den Schlaf.

  • Die tausendundeinen Auftritte von Christophe Haller in der BaZ. Selten hat eine Zeitung einen Kandidaten derart gepusht.

  • Die Sicherheitsdebatte. Wir mögen es nicht mehr hören.

  • Die Lässigkeit von Elia Rediger. Ein Brunch im Kuss am Wahlmorgen? Ja sind wir denn in Berlin?

  • Die vielen fremden Facebook-Freundschaftsanfragen von Grossratskandidaten im Wahljahr.

  • Die Karte von Aeneas Wanner im Polit-Quartett. Die war nämlich zu gar nichts zu gebrauchen.

  • Die Bescheidenheit von GLP-Kandidat Emmanuel Ullmann: «In den sieben Jahren als Grossrat konnte ich verschiedene Erfolge verbuchen», «Ich habe die Videoüberwachung in Basel verhindert», «Die positiven Rückmeldungen, die ich auf der Strasse zu unserer Politik und zu meiner Kandidatur hatte, machen mich zuversichtlich. Von wegen blass und farblos!»

  • Die Twitter-Hashtags von SVP-Mann Joël Thüring zu den Wahlen: #herrlich#svpbashing #grottenschlecht#nationalliberal#nursozumsagen# bistdusicher #pfui
  • Politiker, die ihre Zitate nur im Wahljahr gegenlesen möchten: Hans-Peter Wessels (SP) und Christophe Haller (FDP)

  • Das allmorgendliche Wahltelefon auf «Radio Basilisk». Cornflakes schmecken besser ohne dreiminütiges Politikergeplauder.

  • Die Strassenreiniger der CVP, die Orange tragen und den Staatsangestellten den Job streitig machen.

  • Die pflaumigen Statusmeldungen von pflaumigen Facebookfreunden, die lauten: «Wer nicht wählt, soll die Klappe halten.»

Was wir vermissen werden:

  • Inserate!!!

  • Spontane Hochzeiten im Wahljahr (beispielsweise von SVP-Präsident Sebastian Frehner, der seine Ukrainerin heiratete).

  • Anrufe von Regierungsratskandidaten: «Ich will auch in die Zeitung!» Unsere Antwort: «Wir haben doch online über Sie berichtet.» Die Kandidaten: «Das ist nicht fair!»

  • Das Polit-Quartett! Selten waren uns Politikerinnen und Politiker näher als auf diesen Karten. Und selten sah man sie so locker wie am Eröffnungsturnier der TagesWoche.

  • Die Kandidaten der BDP (und ihre bösen E-Mails).

  • Das «Montagsbriefchen von Elia» am Tag nach der Berichterstattung.

  • Sich verhaspelnde Redaktoren in den TagesWoche-Videointerviews.

  • Das Kaffeemobil der Mitte, das wir ausleihen durften, bis es Totalschaden erlitt.

  • Strafanzeigen.

 

 

Bisher wurden keine Kommentare zu diesem Artikel von der Redaktion hervorgehoben.

  1. SVP meets Ukraine

    von Roland Stucki um 26.10.2012 um 16:26Uhr

    Wow das ist ja ein Ding. Sebastian Frehner heiratete seine Ukrainerin. Vielleicht wechselt er ja auch noch die Partei. Auf jeden Fall wünsch ich ihm viele grenzüberschreitende Erfahrungen.
    Direktlink zum Kommentar

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Informationen zum Artikel

26.10.2012, 16:15 Uhr

Ciao, ciao ciao!

Text

Text:

  • 16.05.2013 um 14:57
    Gefährlicher Schulweg

    Die Primarschüler des Bläsischulhauses müssen provisorisch ins Erlenmattquartier. Weil der Schulweg über den Riehenring gefährlich ist, haben Eltern jetzt eine ­Petition lanciert.

  • 08.05.2013 um 17:17
    Aufstand im Schulhaus

    Ein Konflikt zwischen Lehrern und Schulleitung im Gundeli nimmt absurde Formen an.

  • 02.05.2013 um 16:30
    Die perfekte Show

    Der Basler Sicherheitsdirektor bricht nach 100 Tagen im Amt sein Schweigen. Handlungsbedarf sieht er bei den Einbrüchen und Haftplätzen. Den Polizeikorps will Dürr nicht weiter ausbauen, dafür mehr Frauen und Migranten im Korps.

  • 02.05.2013 um 19:58
    Wäsche
    Zum Artikel: Die perfekte Show

    Liebe Frau Isler Das wird künftig der Fall sein. Heute spielte diese Frage an der Pressekonferenz aber eine Rolle, weshalb wir es auch nicht verschweigen. Liebe Grüsse

  • 06.02.2013 um 18:37
    ...
    Zum Artikel: Ein mühsamer Start

    Danke, haben es nun korrigiert.

  • 27.11.2012 um 10:53
    ...
    Zum Artikel: Gestrandete Busse verärgern FCB-Fans

    Lieber Herr Mathys Es geht nicht um den kaputten Scheibenwischer, sondern darum, wie die Busse der BVB nach einem FCB-Spiel fahren. Die BVB möchten dies ja immerhin ändern, so belanglos ist die Sache für sie also doch nicht. Eine Top-Story ist es v...

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  • 18.04.2013 um 16:27
    Zeit für Träume

    Unsere Uhrenindustrie macht aus Sehnsüchten Geld und erzielt Rekordumsätze. Wie kaum ein anderes Luxusgut stehen Schweizer Uhren für die Werte der guten alten Zeit.

  • 17.04.2013 um 16:28
    «Ich trage das kollegial mit»

    Der neue Basler Sicherheitsdirektor Baschi Dürr bestreitet seine ersten Dehnübungen. Als erklärter Gegner des Hooligan-Konkordats muss er nun den Beitrittsentscheid der Regierung vertreten. Das tut er auffällig widerwillig.

  • 17.04.2013 um 10:53
    Basler Regierung will beitreten

    Eher widerwillig tritt die Basler Regierung dem Hooligan-Konkordat bei. Dabei begründet sie, warum sie das Massnahmenpaket für falsch hält – nicht aber, wieso sie gleichwohl beitritt.

  • 10.05.2013 um 12:06
    Milch und Zucker
    Zum Artikel: Wir Heuchler!

    Ob der Kaffee wirklich besser ist, wenn er mit urbanem Bewusstsein angerührt und rotgrünem Verantwortungsgefühl abgeschmeckt wird? Ich für meinen Teil bevorzuge Milch und Zucker.

  • 31.01.2013 um 15:32
    Greiners Replik
    Zum Artikel: Basel = Apfel, Zürich = Birne

    Schön, Herr Greiner, dass Sie Zeit gefunden haben, Ihre Sicht der Dinge darzulegen. Trotzdem empfiehlt es sich, nochmals den Originaltext, also die Titelgeschichte zu lesen. Der Züri-Vergleich war gewagt, der Rest sollte einem aber genügend zu denken g...

  • 28.01.2013 um 19:14
    Einwände
    Zum Artikel: So haben wir gerechnet

    Sie haben recht: Es stellen sich Fragen der Abgrenzung - wie auch der Synergieeffekte. Das zu bemessen ist zumindest schwierig, weshalb auch stets von einem Versuch der Einordnung mittels dieser beiden Vergleiche die Rede ist. Die Vergleiche sind ein S...

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  • 05.04.2013 um 21:05
    @Michel Steiner
    Zum Artikel: Randständige führen durch ihr Basel

    Lieber Herr Steiner Vielen Dank für die Präzisierung. Ich habe den Text entsprechend angepasst. Ihnen noch einen schönen Abend. Freundliche Grüsse Matthias Oppliger (am Dienstpult)

  • 27.03.2013 um 08:58
    @Maya Eldorado
    Zum Artikel: Novartis verhindert Zwischennutzungen

    Das für die Zwischennutzungen vorgesehene Gelände grenzt an ein Areal der Novartis. Als Anwohner haben sie deshalb das Recht, gegen ein Baugesuch Einspruch zu erheben.

  • 30.01.2013 um 15:01
    @Matthias Schweizer
    Zum Artikel: Sozialarbeiter auf Abruf

    Sehr geehrter Herr Schweizer Vielen Dank für Ihren Kommentar. Es freut mich, dass Sie diesen Artikel doch noch durch eine Stellungnahme der ABS ergänzen. Für die Beantwortung meiner Fragen habe ich Ihnen zwei Tage zur Verfügung gestellt. Ein Zeitfenst...

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  • 18.05.2013 um 16:53
    Ein Viertel der Schulratspräsidenten tritt zurück

    Sechs Schulratspräsidenten treten aufs neue Schuljahr zurück. Sie beklagen, ihr Amt sei ohne Kompetenzen. Stimmt, sagt das Erziehungsdepartement, genau so soll es auch sein.

  • 16.05.2013 um 15:45
    Total neutral

    Der Sutter Begg hat neue Becher. Wer sie sieht, wünscht sich die alten zurück – auch wenn sich über deren Gestaltung streiten lässt.

  • 14.05.2013 um 05:00
    Die 300'000 Werke bleiben im Museum

    Von den rund 150 Angestellten des Kunstmuseums Basel sind knapp 30 von der Schliessung betroffen. Sie sollen teilweise in anderen Museen untergebracht werden. Entgegen bisherigen Medienberichten sollen die Kunstwerke während des Umbaus im Museum bleiben.

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  • 14.05.2013 um 09:07
    Schiessplatz geräumt

    Um sechs Uhr früh wurde der Schiessplatz in Allschwil geräumt. Die Besetzer wurden überrascht.

  • 09.05.2013 um 12:20
    Das Business mit den Milliarden der Migranten

    Gigantisch sind die Summen, die Migranten jedes Jahr in ihre Heimatländer schicken. Gigantisch sind auch die Verdienstmöglichkeiten für die Geldtransfer-Firmen. In Basel floriert das Geschäft: Allein in den letzten sechs Wochen haben drei neue Überweisungs-Büros im St. Johann eröffnet.

  • 02.05.2013 um 17:45
    Die Stadt wird zum Bauernhof

    Eine junge Gärtnergeneration holt die Lebensmittelproduktion zurück in die Stadt.

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