Open

eingeloggt als
Ausloggen


An Redaktion schreiben

  • Erlaubte Dateiformate: Bilder (jpg, png, gif) Dokumente (pdf)

eingeloggt als
Ausloggen


Mein Kommentar

Registrierung

Mit Ihrem Benutzerkonto können Sie Ihr Abo verwalten, Artikel kommentieren und mit anderen Leserinnen und Lesern in Kontakt treten.

Das Benutzerkonto ist kostenlos und kann jederzeit wieder gelöscht werden.

Bitte geben Sie Ihre E-Mail Adresse ein. Wir werden diese unter keinen Umständen an Dritte weitergeben.

Fast fertig...

Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt.

Bitte prüfen Sie Ihren Posteingang und aktivieren Sie Ihr Benutzerkonto, indem Sie auf den Link in der E-Mail klicken.

Sollten Sie die E-Mail innert 10 Minuten nicht erhalten haben, kontrollieren Sie, ob die E-Mail möglicherweise im Spam-Filter hängen geblieben ist. Ist die E-Mail auch dort nicht aufzufinden, schreiben Sie uns an anmelden@tageswoche.ch und wir kümmern uns darum.

Wir freuen uns, Sie in wenigen Minuten in unserer Community begrüssen zu dürfen.

Passwort wiederherstellen

TagesWoche

Tages Woche

Do, 23.05.2013

Mode 

26.10.2012, 00:01 Uhr

St. Galler Stoff kommt nach Basel

26.10.2012, 00:01 Uhr

Eine Basler Modedesignerin empfängt hohen Besuch aus der St. Galler Textilbranche. Von Monika Zech

Luxuriös der Stoff von Schläpfer, schlicht der Schnitt von Koch.

Luxuriös der Stoff von Schläpfer, schlicht der Schnitt von Koch. (Bild: Nils Fisch)

Modische Inspirationen

Modische Inspirationen (Bild: Nils Fisch)

Modelle zum Zeigen: Auch Alltägliches kann edel sein.

Modelle zum Zeigen: Auch Alltägliches kann edel sein. (Bild: Nils Fisch)

Gastgeberin Bernadette Koch

Gastgeberin Bernadette Koch (Bild: Nils Fisch)

Ein Modell aus Tweed, auch der von Schlaepfer

Ein Modell aus Tweed, auch der von Schlaepfer (Bild: Nils Fisch)

Spitze, damit machten sich die St. Galler weltweit einen Namen

Spitze, damit machten sich die St. Galler weltweit einen Namen (Bild: Nils Fisch)

Massgeschneidert ist heute fast alles, zumindest als Worthülse: die massgeschneiderte Finanzplanung, das massgeschneiderte Marketingkonzept, massgeschneiderte Weiterbildungsprogramme, die massgeschneiderte Ferien­reise.

Dafür gibt es das, was wir wirklich unter Massarbeit verstehen, nur noch selten. Wer Möbel, Schuhe und Kleider nach Mass herstellt, kann höchstens noch in der Nische der Exklusivität­ überleben. Wenn überhaupt. Zu billig ist die industriell produzierte Massenware geworden, um damit konkurrenzieren zu können.

Der Wert von Arbeit und Material

So setzt auch Bernadette Koch in ihrem kleinen Geschäft in der St. Johann-Vorstadt 23 auf die Kundin mit einem ausgeprägten Qualitäts­bewusstsein, die bereit und in der Lage ist, für gutes Handwerk entsprechend zu bezahlen. Koch macht Kleider. Kleider, die auf den Körper der Trägerin zugeschnitten sind.

Wer ein Stück von Bernadette Koch trägt, muss sich wegen ein paar Pfunden mehr oder weniger auf den Hüften nicht grämen; die Schnitte sind so raffiniert, dass sie ungewollte Rundungen geschickt vertuschen. «Wir geben der Frau ihre Figur zurück», sagt Koch. Das ist der Kleidermacherin wichtig, damit kann sie so manche Kundin überzeugen, dass sich die Investition von ein paar hundert Franken lohnt. Aber natürlich nicht nur deswegen. Da kommen die sorgfältige Verarbeitung und selbstverständlich das Material, die Stoffe, dazu.

Im Atelier Koch wird ausschliesslich Hochwertiges verarbeitet. Seide, Spitze, Wolle, aber auch technische Textilien. So ist ein schwarzer Jupe aus Neopren genäht, dem Stoff, aus dem auch Taucheranzüge gemacht sind. Doch dieser hier fühlt sich weder gummig noch steif an, sondern fein wie Samt. «Und er lässt sich einfach mit einem feuchten Lappen abwischen», sagt Bernadette Koch.

Auch in anderen Schweizer Städten

Sämtliche Stoffe, mit denen sie und ihre beiden Mitarbeiterinnen ­arbeiten, stammen aus Europa, viele aus der Schweiz. Einer der Lieferanten ist die St. Galler Stoffmanufaktur Jakob Schlaepfer AG, zu deren Kundschaft auch die Garde der grossen Modedesigner wie Christian Lacroix oder Emanuel Ungaro gehören.

Schlaepfer-Stoffe sollen gemäss Firmenphilosophie jedoch nicht den Profis vorbehalten, sondern für alle, die gerne nähen, erhältlich sein. Auch zu erschwinglichen Preisen. Deshalb betreibt Schlaepfer unter dem Namen Bambola je einen Laden in Zürich und Genf. Mit der Aktion «Jakob Schlaepfer zu Gast bei …» will man künftig auch in anderen Schweizer Städten präsent sein.

Erste Station, heute Freitag und morgen Samstag, ist: das Geschäft von Bernadette Koch. Von Anfang an, sagt die Modedesignerin, habe sie der Geschäftsführer der Bambola-Läden, Bernhard Duss, unterstützt. «Er hat immer geschaut, dass ich zu schönen Stoffen komme», so sei sie nun sehr gerne die Gastgeberin in Basel.

Und wie es sich für eine solche gehört, hat sie sich auf den Besuch vorbereitet: mit ein paar extra für diesen Anlass gefertigten Kreationen aus Schlaepfer-Stoffen. «Schliesslich haben wir gemeinsam das Ziel», sagt Koch, «Stoffgeschäft und Schneider­atelier den Kunden näherzubringen.» Die Experten für die massgeschneiderten Worte bezeichnen das als Win-win-Situation.

Bisher wurden keine Kommentare zu diesem Artikel von der Redaktion hervorgehoben.

Kommentieren

Informationen zum Artikel

26.10.2012, 00:01 Uhr

St. Galler Stoff kommt nach Basel

Text

Text:

  • 23.05.2013 um 15:50
    In Gottes Namen gegen Grundrechte

    Der religiöse Fanatismus macht auch vor der Schule nicht halt. Und beschäftigt immer wieder Behörden und Justiz.

  • 21.05.2013 um 14:10
    Unsere Ente des Tages

    Das ist garantiert keine Zeitungsente: Eine Ente hat den Brunnen am Rümelinsplatz zu ihrem persönlichen Swimmingpool umfunktioniert.

  • 16.05.2013 um 15:34
    Jeder Franken zählt

    In der Regel äussern sich Politiker und Experten in endlosen Debatten zum Thema Mindestlohn. Hier erzählen drei Frauen über ihr Leben mit einem Lohn, der nirgends hinreicht.

  • 16.05.2013 um 22:59
    Absolut
    Zum Artikel: Schweiz nach Sieg gegen Tschechien im Halbfinal

    Lieber Fritz Hochhuth Nach 14 Stunden am Computer sitzen schaffe ich es kaum mehr, so viele Buchstaben zu lesen. Aber ich habe es doch getan, weil uns doch die Chefs und andere kompetente Leute immer sagen, wie wichtig die Hege und Pflege unserer Comm...

  • 15.04.2013 um 23:11
    merkwürdiges Rechtsverständnis
    Zum Artikel: Keine freie Betten für die englischen Fussballfans

    @fm70: Ich glaube nicht, dass ich ein merkwürdiges Rechtsverständnis habe. Aber aufgrund seltsamer Artikel wie des Wegweisugsartikels kann es durchaus vorkommen, dass in der Öffentlichkeit schlafende Personen von Polizeipatrouillen mehr oder weniger un...

  • 15.04.2013 um 17:41
    Zürich hilft…
    Zum Artikel: Keine freie Betten für die englischen Fussballfans

    @othmar.buchs Zürich würde vielleicht schon helfen, wenn es könnte. Aber offenbar ist auch Zürich ziemlich ausgebucht, weil viele Gäste und Angestellte der Baselworld in Zürich übernachten. Ist ja für die weitgereisten Menschen auch nur ein Vorort von ...

Aktuell

Google, Street View: Stammbeiz von Kommissär Hunkeler – bisher, in Zukunft ein Studenten-Café: das Restaurant Milchhüsli.
4

Gastronomie 

Kommissär Hunkeler braucht eine neue Beiz

Das Restaurant Milchhüsli soll im Herbst seine Türen wieder öffnen. Allerdings nicht mehr als urchige Beiz, sondern als Café – «von Studierenden für Studierende». Hinter der geplanten Eröffnung steht die Studierendenorganisation Skuba.Von Amir Mustedanagić. Weiterlesen4 Kommentare

Nils Fisch: Verwirrende Abfalltage
9

Kehricht 

Jagd auf Abfallsünder

Nach Pfingsten machte das Amt für Umwelt und Energie mit der Stadtreinigung Jagd auf Abfallsünder, die trotz Feiertag ihren Abfallsack für die Kehrichtabfuhr bereitgestellt hatten. Knapp ein Viertel der Sünder konnte überführt werden.Von Matieu Klee. Weiterlesen9 Kommentare

Montage: Hansjörg Walter: Sodeli, das WC-Problem am Basel Tattoo ist gelöst.
4

Tattoo 2013 

Kloproblem gelöst, Tattoo 2013 bewilligt

Dem Basel Tattoo 2013 steht definitiv nichts mehr im Weg: Die kantonale Allmendverwaltung hat für das Militärmusikfestival auf dem Kasernenareal die formelle Bewilligung erteilt, die zu den umstrittenen Toilettenanlagen für den Grossanlass zwei Auflagen enthält. Von sda. Weiterlesen4 Kommentare

1