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Mi, 19.06.2013

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Rotblaulive.ch: Alles zur Saison des FC Basel: Berichte, Tabellen, Tweets, Videos, Statistiken und Spielszenenanalyse.

Was wichtig war im 2012: Dieser Artikel ist Teil unseres Jahresrückblicks. Klicken Sie um den ganzen Jahresrückblick in der Übersicht zu sehen.

Jahresrückblick 2012 

30.12.2012, 07:00 Uhr

Heiko Vogel: «Es war mir eine Ehre»

30.12.2012, 07:00 Uhr

Keine Spur von Bitterkeit lässt sich Heiko Vogel anmerken. «Es war mir eine Ehre, für den FC Basel zu arbeiten», sagt der entlassene Cheftrainer gegenüber der TagesWoche. Seine Ex-Spieler Marco Streller und Alex Frei sind einerseits traurig – andererseits beginnt für sie am Dienstag ein neues Kapitel mit Murat Yakin, ein Trainer, mit dem die beiden noch gespielt haben. Von Christoph Kieslich

Friede, freude, Eierkuchen: Präsident Bernhard Heusler fängt Heiko Vogel nach dem 2:1-Triumph gegen Manchester United am 7. Dezember 2011 ein.

Friede, freude, Eierkuchen: Präsident Bernhard Heusler fängt Heiko Vogel nach dem 2:1-Triumph gegen Manchester United am 7. Dezember 2011 ein. (Bild: Freshfocus/Daniela Frutiger)

Heiko Vogel in seinem letzten Match im St.-Jaob-Stadion am 4. Oktober 2012 beim 3:2 gegen Servette.

Heiko Vogel in seinem letzten Match im St.-Jaob-Stadion am 4. Oktober 2012 beim 3:2 gegen Servette. (Bild: Reuters/ARND WIEGMANN)

Fink und Vogel: Heiko Vogel als Co-Trainerzusammen mit Thorsten Fink am 19. Juli 2009.

Fink und Vogel: Heiko Vogel als Co-Trainerzusammen mit Thorsten Fink am 19. Juli 2009. (Bild: Keystone/GEORGIOS KEFALAS)

Installation: Am 13. Oktober 2011 wurde Heiko Vogel von FCB-Präsident Bernhard Heusler als Interimscoach vorgestellt – am 15. Oktober 2012 wurde das Kapitel bereits wieder beendet.

Installation: Am 13. Oktober 2011 wurde Heiko Vogel von FCB-Präsident Bernhard Heusler als Interimscoach vorgestellt – am 15. Oktober 2012 wurde das Kapitel bereits wieder beendet. (Bild: Keystone/GEORGIOS KEFALAS)

Sein erstes Spiel als Cheftrainer: Heiko Vogel beim Cupspiel in Schötz (5:1) am 15. Oktober 2011.

Sein erstes Spiel als Cheftrainer: Heiko Vogel beim Cupspiel in Schötz (5:1) am 15. Oktober 2011. (Bild: Keystone/SIGI TISCHLER)

Welche Geste Vogels wird in Erinnerung bleiben? Der optimistisch nachn obene gereckte Daumen.

Welche Geste Vogels wird in Erinnerung bleiben? Der optimistisch nachn obene gereckte Daumen. (Bild: Keystone/PETER KLAUNZER)

Geburtstag: Auf dem Flug nach Bukarest zum Champions-League-Spiel Galati bekommt Heiko Vogel am 21. November 2011 eine Torte zum 36. Geburtstag.

Geburtstag: Auf dem Flug nach Bukarest zum Champions-League-Spiel Galati bekommt Heiko Vogel am 21. November 2011 eine Torte zum 36. Geburtstag. (Bild: Keystone/GEORGIOS KEFALAS)

Das Champions-League-Podium: Heiko Vogel am 6. Dezember 2011, dem Vorabend des Triumphs gegen Manchester United. im Dezember .  speaks during the FC Basel press conference, Tuesday, December 6, 2011, in Basel, Switzerland. FC Basel is facing Manchester Un

Das Champions-League-Podium: Heiko Vogel am 6. Dezember 2011, dem Vorabend des Triumphs gegen Manchester United. im Dezember . speaks during the FC Basel press conference, Tuesday, December 6, 2011, in Basel, Switzerland. FC Basel is facing Manchester Un (Bild: Keystone/WALTER BIERI)

Der Trainer auf dem Weg zu Arbeit: Heiko Vogel auf dem Velo, begleitet von Massimo Colomba, Marcel Herzog und Yann Sommer im Dezember 2011.

Der Trainer auf dem Weg zu Arbeit: Heiko Vogel auf dem Velo, begleitet von Massimo Colomba, Marcel Herzog und Yann Sommer im Dezember 2011. (Bild: Keystone/WALTER BIERI)

Cheftrainer: Am 12. Dezember 2012 unterschrieb Heiko Vogel einen Vertrag bis 2014, wurde er vom Interims- zum Cheftrainer.

Cheftrainer: Am 12. Dezember 2012 unterschrieb Heiko Vogel einen Vertrag bis 2014, wurde er vom Interims- zum Cheftrainer. (Bild: Keystone/STEFFEN SCHMIDT)

Der Trainer und der Sportdirektor: Heiko Vogel und Georg Heitz im Januar 2012 im Trainingslager in Marbella.

Der Trainer und der Sportdirektor: Heiko Vogel und Georg Heitz im Januar 2012 im Trainingslager in Marbella. (Bild: Freshfocus/Witters)

Schusshaltung vorbildlich: Heiko Vogel im Training im Oktober 2012.

Schusshaltung vorbildlich: Heiko Vogel im Training im Oktober 2012. (Bild: Keystone/GEORGIOS KEFALAS)

Immer für ein Spässchen zu haben: Heiko Vogel grüsst im National-Stadion von Bukarest im November 2011.

Immer für ein Spässchen zu haben: Heiko Vogel grüsst im National-Stadion von Bukarest im November 2011. (Bild: Keystone/ROBERT GHEMENT)

Das niederschmetternde Erlebnis: Heiko Vogel verliert am 13. März 2012 mit dem FCB in München 0:7.

Das niederschmetternde Erlebnis: Heiko Vogel verliert am 13. März 2012 mit dem FCB in München 0:7. (Bild: Keystone/TOBIAS HASE)

Der Trainer und sein Torjäger: Heiko Vogel (der Mann, der den Ball schweben lassen kann) und Alex Frei.

Der Trainer und sein Torjäger: Heiko Vogel (der Mann, der den Ball schweben lassen kann) und Alex Frei. (Bild: Keystone/GEORGIOS KEFALAS)

Triumphirat: Präsident Bernhard Heusler, Sportchef Georg Heitz und Heiko Vogel am 22. April 2012 im Tourbillon von Sion.

Triumphirat: Präsident Bernhard Heusler, Sportchef Georg Heitz und Heiko Vogel am 22. April 2012 im Tourbillon von Sion. (Bild: Keystone/LAURENT GILLIERON)

Meistertrainer: Nach dem Sieg gegen Lausanne am 29. April 2012 bedankt sich Heiko Vogel bei den Fans.

Meistertrainer: Nach dem Sieg gegen Lausanne am 29. April 2012 bedankt sich Heiko Vogel bei den Fans. (Bild: Keystone/STEFFEN SCHMIDT)

Die spontane Meisterfeier am 29. April 2012 Heiko Vogel mit Kübel-Improvisation auf dem Balkon des Stadtcasinos.

Die spontane Meisterfeier am 29. April 2012 Heiko Vogel mit Kübel-Improvisation auf dem Balkon des Stadtcasinos. (Bild: Keystone/GEORGIOS KEFALAS)

Der zweite Titel: Heiko Vogel freut sich am 16. Mai 2012 mit Xherdan Shaqiri über den Sieg im Cupfinal – gegen Murat Yakins FC Luzern.

Der zweite Titel: Heiko Vogel freut sich am 16. Mai 2012 mit Xherdan Shaqiri über den Sieg im Cupfinal – gegen Murat Yakins FC Luzern. (Bild: Keystone/JEAN-CHRISTOPHE BOTT)

Schöner, trauriger Moment: Heiko Vogel verabschiedet Benjamin Huggel am 23. Mai 2012.

Schöner, trauriger Moment: Heiko Vogel verabschiedet Benjamin Huggel am 23. Mai 2012. (Bild: Keystone/GEORGIOS KEFALAS)

Trainer des Jahres 2012 und mit einem Fairness-Preis ausgezeichhnet: Heiko Vogel, zugeschaltet bei einer Gala am 28. Mai 2012 im Stade de Suisse in Bern.

Trainer des Jahres 2012 und mit einem Fairness-Preis ausgezeichhnet: Heiko Vogel, zugeschaltet bei einer Gala am 28. Mai 2012 im Stade de Suisse in Bern. (Bild: Keystone/PETER KLAUNZER)

Auch den aufbrausenden Vogel gab es: Dafür wurde er von Referee Alain Bieri am 21. Juli im Spiel gegen Luzern (2:2) – mit Murat Yakin als Trainer – auf die Tribüne verwiesen.

Auch den aufbrausenden Vogel gab es: Dafür wurde er von Referee Alain Bieri am 21. Juli im Spiel gegen Luzern (2:2) – mit Murat Yakin als Trainer – auf die Tribüne verwiesen. (Bild: Keystone/GEORGIOS KEFALAS)

Enttäuschung: Am 29. August 2012 scheidet der FCB in Cluj aus der Champions Leaguze aus - und Heiko Vogel verpast erstmals ein grosses Ziel.

Enttäuschung: Am 29. August 2012 scheidet der FCB in Cluj aus der Champions Leaguze aus - und Heiko Vogel verpast erstmals ein grosses Ziel. (Bild: Keystone/Mircea Rosca)

Als ob er schon eine Vorahnung gehabt hätte: Heiko Vogel in seinem letzten Spiel als FCB-Trainer gegen Servette Genf (3:2) am 4. Oktober 2012.

Als ob er schon eine Vorahnung gehabt hätte: Heiko Vogel in seinem letzten Spiel als FCB-Trainer gegen Servette Genf (3:2) am 4. Oktober 2012. (Bild: Reuters/ARND WIEGMANN)

Kein Blick zurück im Bösen: «Es war eine Ehre für mich,» sagt Heiko Vogel, «für den FC Basel zu arbeiten.»

Kein Blick zurück im Bösen: «Es war eine Ehre für mich,» sagt Heiko Vogel, «für den FC Basel zu arbeiten.» (Bild: Reuters/MICHAEL BUHOLZER)

Heiko Vogel (rechts) als U15-Trainer des FC Bayern München im Jahr 2004.

Heiko Vogel (rechts) als U15-Trainer des FC Bayern München im Jahr 2004. (Bild: Bayrn München/Hans Rauchensteiner)

Am Montag um die Mittagszeit haben die Verantwortlichen des FC Basel Heiko Vogel ihre ebenso überraschende wie harte Entscheidung eröffnet. Der Trainer war gerade aus dem Wochenendtrip zu seiner Familie am Tegernsee zurück und wollte am Nachmittag wieder die Trainingsarbeit aufnehmen.

Am Montagabend hat Heiko Vogel bei der TagesWoche zurückgerufen. Ein kurzes Gespräch, viel wollte er nicht äussern zu seiner Entlassung ein Jahr und zwei Tage nach seiner Installation als Cheftrainer, damals noch interimistisch. «So ist Fussball», sagte er, ruhig und gefasst wirkend. So wie ihn sein Captain Marco Streller und Alex Frei auch erlebt hatten, als sich Vogel unmittelbar nach dem letzten Gespräch mit der Clubleitung von der Mannschaft in der Garderobe verabschiedet hatte.

Vogel: «Ich bin dankbar für alles»

«Es war mir eine Ehre, für den FC Basel zu arbeiten und mit diesen Spielern», sagte Vogel noch, und: «Ich bin dankbar für alles.» Bis 2014 läuft sein Vertrag mit dem FC Basel, Existenzsorgen muss sich der junge Trainer, der am 21. November seinen 37. Geburtstag feiern wird, nicht machen. Er wird sich ein paar Tage in der Region aufhalten, seine Wohnung in Oberwil auflösen, die Vogel zum Jahreswechsel bezogen hatte.

Ein Jahr hielt die Beziehung zwischen dem fröhlichen Pfälzer und dem FC Basel, dessen Protagonisten eine so grosse Freude daran hatten, dass der Wechsel vom am 13. Oktober 2011 nach Hamburg weiter gewanderten Thorsten Fink zu seinem Assistenten so reibungslos vonstatten ging. Momentaufnahmen, die ein paar Monate später nur noch untergeordneten Belang haben.

«Ich bin sehr traurig», sagte Marco Streller, als er nach dem Nachmittagstraining zur immensen Medienrunde stiess. Gut und gerne 70 Journalisten waren der um 13.59 Uhr kurzfristig verschickten Einladung des FC Basel gefolgt. Sowohl Streller als auch Alex Frei waren zuvor von Präsident Bernhard Heusler in die Geschäftsstelle gebeten worden, wo sie über die Trennung von Heiko Vogel unterrichtet wurden.

«Die Clubleitung wird ihre Gründe haben, diese gehen uns nichts an, und das haben wir zu akzeptieren», sagt Streller.

Streller: «Dachte, wir bekommen die Kurve»

Streller findet, es sei absehbar gewesen, dass sich die Saison schwierig entwickeln würde. Er spricht vom «Meisterblues» und dem Effekt einer «gewissen Sättigung», der sich in der  Mannschaft breit gemacht habe. Zudem sei das gesamte Kader «quasi erst einen Tag vor Saisonstart» beisammen gewesen: «Da ist es schwierig, etwas zu zaubern.» Und dennoch glaubt Streller: «Wir hätten die Kurve mit Heiko Vogel bekommen, ich habe gedacht, wir sind auf dem aufsteigenden Ast.» Eine Einschätzung, die sich nicht mit jener der Clubleitung deckt.

Streller erinnert daran, dass die drei Jahre Zusammenarbeit mit Vogel – erst als Assistent, dann als Cheftrainer –  aussergewöhnlich gewesen seien: «Da ist etwas Grosses gewachsen.» Das Verhältnis der Spieler zu Vogel sei «sehr freundschaftlich» gewesen, Streller sagt jedoch auch: «Heiko Vogel konnte auch sehr bestimmt sein und laut werden.»

Für eine Trennung hatte es aus der Perspektive des Mannschafts-Captains keine Anzeichen gegeben, nicht nach der Saison, in der der FC Basel die grössten Erfolge seiner Clubgeschichte gefeiert hatte. Streller sagt aber auch: «Wir sind nicht blind. Es gibt Mechanismen, die greifen, wenn der Erfolg nicht so da ist.» Dass es wie üblich in der Branche den Trainer als «schwächstes Glied» (Streller) getroffen hat, kümmert den Captain schon: «Das tut weh, weil wir Spieler das mit zu verantworten haben.»

Frei: «Trauriger Moment, aber das gehört zum Fussball»

Nach Christian Gross und Thorsten Fink ist Heiko Vogels Entlassung die dritte Trainer-Trennung, die Streller miterlebt. Alex Frei sagt mit Rückblick auf seine lange Karriere: «Es hat mich höchst selten nicht getroffen, wenn ein Trainer gehen musste. Es ist ein trauriger Moment, aber es gehört zum Fussball dazu.»

Die Verpflichtung von Murat Yakin ist für ihn insofern etwas Besonderes, weil Frei zum ersten Mal einen Trainer haben wird, mit dem er noch zusammen gespielt hat. Über die gemeinsame Zeit in der Nationalmannschaft sagt Frei: «Wir haben uns immer gut verstanden.» Marco Steller, der als junger Stürmer Yakin als Verteidiger-Ikone beim FC Basel kennengelernt hat, sagt über den Spieler Yakin: «Er hat mir als junger Spieler geholfen, und als Captain hatte er eine Vorbildfunktion für mich, als ich Captain beim FCB wurde.»

Traurig ist Streller einerseits über Vogels Absturz, andererseits «sehr glücklich» über Murat Yakin als neuem Chef. «Er hat bisher tolle Arbeit geleistet, er hat aus Luzern etwas gemacht und weil er frei war, ist es klar, dass er erste Wahl beim FC Basel war.»

Yakins erster Auftritt: Ausgerechnet in Luzern

Am Sonntag, so viel Ironie des Spielplans muss sein, reist der FC Basel in der 13. Runde der Super League zum FC Luzern, wo Yakin wiederum am 20. August entlassen wurde. Streller macht gar kein Hehl aus der Ausgangslage: «Da steckt extrem viel Brisanz drin.» Und er kündigt in seiner Strellerartigkeit bereit schon einmal an: «Vielleicht können wir Muri ein bisschen rächen.» Will heissen: Dessen Entlassung mit einem Sieg in der Swissporarena zu ungewohnter Anspielzeit um 13.45 Uhr mit einem Triumph Yakins beantworten.

Etwas gedämpfter argumentiert Alex Frei: «Ab Dienstag beginnt ein neues, spannendes Kapitel, und wir Spieler müssen Muri den Einstieg so einfach wie möglich machen.» Für ihn ist Murat Yakin der nächste, den der FC Basel zurückholt, so wie der Club in den vergangenen Jahren die Huggels, Strellers, Degens und nicht zuletzt ihn selbst zurück ans Rheinknie gelotst hat.

Die «spezielle Sache» mit Murat Yakin

Als «König», wie der neue Trainer Yakin die Routiniers im FCB-Team, also unter anderem Frei oder Streller bezeichnet, will sich Alex Frei nicht fühlen: «Aber ich weiss, was er damit gemeint hat», sagt Frei und ahnt: «Für uns wird es nicht gemütlich. Murat wird noch mehr erwarten von uns älteren Spielern.»

Und dazu, dass die Yakin-Brüder die Menschen stets polarisiert haben, und das über die Grenzen Basels hinaus, hat Alex Frei auch eine Meinung: «Ich glaube, dass die eine oder andere Zeitung weniger Auflage hätte ohne Muri, Hatsch und mich.»

Wahrscheinlich trifft Strellers Einschätzung ziemlich genau den Punkt: «Das mit Murat Yakin wird eine ganz spezielle Sache.» Und Zuversicht versprüht der Captain obendrein: «Ich glaube, wir werden auch mit ihm tolle Erfolge feiern.» 

  1. «Es war mir eine Ehre...»

    von Markus Christen am 16.10.2012 um 00:16Uhr

    «So ist das Geschäft...» Diese abgeroschene Phrase! Und doch: Der Entscheid der FCB-Chefetage bestätigt sie einmal mehr. Das Geschäft ist hart und unerbittlich. Wir Fans reiben uns jetzt die Augen. Jene mit längerer Vergangenheit wissen aber auch: Es ist beim FCB nicht das erste mal, dass Entscheidungen der Führung für den MK-Fan nur schwer nachvollziehbar waren. Man denke an die Entlassung von «Chrigu Gross». Das FCB-Leben geht weiter - auch ohne diesen liebenswürdigen Pfälzer.

    Gespannt bin ich aber schon auf die Reaktion aus der «Kurve», wenn «Muri» zum ersten Mal als Cheftrainer das «Joggeli» betritt...
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  1. Wahre Grösse

    von Andreas Seeger um 15.10.2012 um 22:52Uhr

    Heiko Vogel zeigt in der schwersten Stunde wahre Grösse und Niveau. Von der Vereinsfürung kann dies leider nicht behauptet werden.
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  2. «Es war mir eine Ehre...»

    von Markus Christen um 16.10.2012 um 00:16Uhr

    «So ist das Geschäft...» Diese abgeroschene Phrase! Und doch: Der Entscheid der FCB-Chefetage bestätigt sie einmal mehr. Das Geschäft ist hart und unerbittlich. Wir Fans reiben uns jetzt die Augen. Jene mit längerer Vergangenheit wissen aber auch: Es ist beim FCB nicht das erste mal, dass Entscheidungen der Führung für den MK-Fan nur schwer nachvollziehbar waren. Man denke an die Entlassung von «Chrigu Gross». Das FCB-Leben geht weiter - auch ohne diesen liebenswürdigen Pfälzer.

    Gespannt bin ich aber schon auf die Reaktion aus der «Kurve», wenn «Muri» zum ersten Mal als Cheftrainer das «Joggeli» betritt...
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  3. Gut gelernt

    von Martin Hess um 16.10.2012 um 08:11Uhr

    Die Vereinsleitung hat aus der Vergangenheit gelernt. Man erinnere sich an das mühselige Gekicke am Ende der Aera Gross. Trotzdem wurde damals aus Anstand und Ehre der Vertrag verlängert. Erst als es gar nicht mehr ging, wurde dann der Trainer entlassen. Die Entlassung von Heiko Vogel war vorausschauend, denn die Entwicklung auf dem Rasen war etwas zwischen Stagnation und Rückschritt.
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  4. Vogles Entlassung

    von Lex um 16.10.2012 um 09:24Uhr

    Nein, auch wenn zurzeit der Saft raus ist, so geht's nicht. Man kann aus lahmen Eseln nun mal keine Rennpferde machen. Warum müssen nicht diejenigen gehen, die für diese Spieler-Einkäufe verantwortlich sind? Warum nicht die, die Abraham nicht halten konnten od. entschieden haben, dass die Zeit von Huggel schon vorbei ist? Es wurde damals lange gezögert Vogel definitiv zu bestätigen, Zufall od. damals schon Murat Yakin als wahrer Grund? Yakin ist seit 20. August frei, brauchte es einen Grund, damit er nicht noch eine andere Anstellung findet? Spekulationen, aber wahr ist, auch ich werde lange brauchen, bis ich wieder Freude empfinde für diesen FCB.
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  5. Jää Bravo....

    von Mägge um 16.10.2012 um 11:19Uhr

    Jetzt können wir uns wieder auf den "Kick and Rush" Fussball à la Yakin freuen...... (Gähn, Schnarch.....)
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Informationen zum Artikel

30.12.2012, 07:00 Uhr

Heiko Vogel: «Es war mir eine Ehre»

Text

Text:

  • 06.06.2013 um 17:24
    Murat Yakins glückliche Landung auf Platz 1A

    Die Meisterschaft mit dem FC Basel macht Murat Yakin zu einem jung vollendeten Trainer. Aber er will mehr – wie sein grosses Vorbild.

  • 06.06.2013 um 16:36
    «Bissoguet» – Josef Zindel tritt beim FC Basel kürzer

    Die Signale seines Körper sagen ihm: kürzertreten. Nach zwölf Jahren als Kommunikationschef des FC Basel wirkt Josef Zindel künftig nur noch im Hintergrund.

  • 04.06.2013 um 11:13
    Eine Sommerpause, die den Namen nicht verdient

    Die neue Saison beginnt bereits am 13. Juli – und die Vorbereitung beim FC Basel wird eine komplizierte Angelegenheit vor allem für eine ganze Reihe von Nationalspielern, denen kaum Zeit zur Erholung bleibt. Eine Übersicht über die Termine des FCB und die Konstellation im Europacup.

  • 05.06.2013 um 10:37
    Schlag den Raz 3.0
    Zum Artikel: Tusch für IvanErgic22 – Tränen bei Raz

    Irres Tippspiel! Wahnsinnsfinale! So verrückt ist «Schlag den Raz»! Meine Tipperseele wird im Moment des kleinen Triumphs gewärmt durch die Flut von Vorschlägen, wie es nun weitergehen soll: «Kill Kiesel» (Merci, @barjack) hat natürlich was Martialisc...

  • 03.06.2013 um 19:36
    It's not over till it's over
    Zum Artikel: Tusch für IvanErgic22 – Tränen bei Raz

    Heul doch, Kollege, geschätzter (ohne Anführungszeichen)! Es ist eben nicht vorbei, ehe es vorbei ist. Und ausserdem möchte ich darauf hinweisen, dass es noch viel schlimmer für dich hätte kommen könne, wenn ich ein bisschen mehr Vertrauen in den FC Th...

  • 17.04.2013 um 17:47
    Josef Zindel
    Zum Artikel: Sion gegen FCB – mehr Kompetenz im Cup geht fast nicht

    Wir werden unser Möglichstes tun. Versprochen.

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