Open

eingeloggt als
Ausloggen


An Redaktion schreiben

  • Erlaubte Dateiformate: Bilder (jpg, png, gif) Dokumente (pdf)

eingeloggt als
Ausloggen


Mein Kommentar

Registrierung

Mit Ihrem Benutzerkonto können Sie Ihr Abo verwalten, Artikel kommentieren und mit anderen Leserinnen und Lesern in Kontakt treten.

Das Benutzerkonto ist kostenlos und kann jederzeit wieder gelöscht werden.

Bitte geben Sie Ihre E-Mail Adresse ein. Wir werden diese unter keinen Umständen an Dritte weitergeben.

Fast fertig...

Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt.

Bitte prüfen Sie Ihren Posteingang und aktivieren Sie Ihr Benutzerkonto, indem Sie auf den Link in der E-Mail klicken.

Sollten Sie die E-Mail innert 10 Minuten nicht erhalten haben, kontrollieren Sie, ob die E-Mail möglicherweise im Spam-Filter hängen geblieben ist. Ist die E-Mail auch dort nicht aufzufinden, schreiben Sie uns an anmelden@tageswoche.ch und wir kümmern uns darum.

Wir freuen uns, Sie in wenigen Minuten in unserer Community begrüssen zu dürfen.

Passwort wiederherstellen

TagesWoche

Tages Woche

Mo, 20.05.2013

Kulturpolitik 

12.10.2012, 11:22 Uhr

Andrew Holland wird neuer Direktor von Pro Helvetia

12.10.2012, 11:22 Uhr

Andrew Holland steht neu an der Spitze der Kulturstiftung Pro Helvetia. Der 46-Jährige tritt am 1. November die Nachfolge von Pius Knüsel an, der nach zehn Jahren Engagement für die nationale Kulturförderung zurückgetreten ist. Von sda

sda: Der neue Pro-Helvetia-Direktor Andrew Holland

Der neue Pro-Helvetia-Direktor Andrew Holland (Bild: sda)

Mit der Ernennung von Andrew Holland zum neuen Direktor setzt Pro Helvetia auf Kontinuität. Als bisheriger Leiter des Bereichs Förderung und stellvertretender Direktor ist er bestens vertraut mit der Stiftung und der schweizerischen Kulturförderung.

Nach einem "intensiven Selektionsprozess" habe der neunköpfige Stiftungsrat seine Entscheidung einstimmig gefällt, sagte Präsident Mario Annoni am Freitag vor den Medien. Auf eine öffentliche Ausschreibung hin waren 90 Bewerbungen eingegangen.

Für Annoni ist Holland die "ideale Besetzung". Er habe sich mit aussergewöhnlichem Engagement in der Schweizer Kulturszene verdient gemacht, geniesse grossen Respekt bei den Kunstschaffenden und sei eine integrierende Führungsperson.

Vielseitiges Kulturengagement

Der 46-jährige Holland ist gebürtiger Engländer und in Herisau AR aufgewachsen. Er studierte in St. Gallen und Berkeley USA Recht und promovierte zum Thema "Staatliche Kulturförderung, ein Vergleich USA-Schweiz".

Seit 1986 ist er in unterschiedlichen Funktionen in der Kultur tätig. Er war Dramaturg verschiedener Tanz- und Theatercompagnien der freien Szene, engagierte sich als Präsident des Trägervereins Tanzhaus Zürich und wirkte in der Programmgruppe Theater/Tanz der Roten Fabrik Zürich mit.

Von 1996 bis 2004 arbeitete er beim Bundesamt für Kultur in der Sektion Kultur und Gesellschaft sowie als stellvertretender Leiter Strategie und Planung. Danach wechselte er zu Pro Helvetia, wo er 2009 zum stellvertretenden Direktor ernannte wurde.

Kein Giesskannenprinzip

Holland ist sich bewusst, dass er als neuer Verantwortlicher für die nationale Kulturförderung ein schwieriges Amt antritt und seine Arbeit auch auf Kritik stossen wird. Er sei jedoch gewöhnt, mit Kritik umzugehen, sagte er an der Medienkonferenz.

Laut Holland kann Kulturförderung nie hundertprozentig fair sein. Wer so viele Gesuche bearbeite wie die Pro Helvetia, trete zwangsläufig Leuten auf die Füsse. Die Kulturstiftung bearbeitet jährlich rund 3500 Anfragen von Schweizer Künstlerinnen und Künstlern. Rund die Hälfte der Gesuche lehnt sie ab.

Die Aufgabe der Stiftung sei es, für die Kultur zu kämpfen, egal wo sie stattfinde, sagte Holland. Er habe grossen Respekt für die Schweizer Künstlerinnen und Künstler in allen Sprachregionen. Bei der Beitragsvergabe will er lieber Schwerpunkte setzen, als nach dem Giesskannenprinzip Geld zu verteilen und allen ein wenig zu helfen.

Kultur braucht Geld

Von einem drastischen Zurückfahren der Kulturförderung, wie es das von seinem Vorgänger Pius Knüsel geschriebene Buch "Kulturinfarkt" fordert, will der neue Direktor hingegen nichts wissen. "Kultur kann man nie genug haben", sagte er.

Anders als sein Vorgänger will Holland bei seiner Arbeit "nicht provozieren um des Provozierens Willen". Er sieht sich selber eher als integrative Führungsperson. Um sich für Kultur einsetzen zu können, müssten alle am gleichen Strick ziehen.

Als grosse Baustellen in der Kulturförderung bezeichnet er vorab die Nachwuchsförderung. Aber auch in neuen Formen wie digitaler Kunst oder Medienkunst sowie in der Fotografie sieht Holland Nachholbedarf.

Die Wahl des neuen Direktors wurde nötig, weil der bisherige Stelleninhaber Pius Knüsel auf Ende September demissioniert hatte. Wer Andrew Holland als Vizedirektor ersetzen wird, ist offen. Die Stelle wird öffentlich ausgeschrieben.

Bisher wurden keine Kommentare zu diesem Artikel von der Redaktion hervorgehoben.

Kommentieren

Informationen zum Artikel

12.10.2012, 11:22 Uhr

Andrew Holland wird neuer Direktor von Pro Helvetia

Text

Text: sda

Aktuell

:

Filter 4 

Kultur im Wasserspeicher

Nach fünf Jahren Rechtsstreit mit einer zähen Bruderholz-Opposition, der bis zu einem Bundesgerichtsentscheid geführt hatte, ist der Verein Filter 4 um Fredy Hadorn in die dritte Saison gestartet.Von Françoise Theis. Weiterlesen