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TagesWoche

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Do, 23.05.2013

Agenda 

12.10.2012, 00:01 Uhr

Wochenstopp: Win-Win

12.10.2012, 00:01 Uhr

Die Basler Komödiantin Anet Corti tritt mit ihrer Büro-Persiflage im «Tabourettli» auf. Von Matthias Oppliger

Macht Faxen, und das im E-Mail-Zeitalter! Anet Corti.

Macht Faxen, und das im E-Mail-Zeitalter! Anet Corti. (Bild: DANISH SIDDIQUI)

(Bild: DANISH SIDDIQUI)

Macht Faxen, und das im E-Mail-Zeitalter! Anet Corti.

Macht Faxen, und das im E-Mail-Zeitalter! Anet Corti. (Bild: DANISH SIDDIQUI)

Macht Faxen, und das im E-Mail-Zeitalter! Anet Corti.

Macht Faxen, und das im E-Mail-Zeitalter! Anet Corti. (Bild: DANISH SIDDIQUI)

Anet Corti zeigt einen Ausschnitt ihres von «Win-Win»

Sobald Anet Corti vor der Kamera sich selbst sein soll, geniert und ziert sie sich. Ohne die schützende Rolle einer Bühnen­figur tut sich auch eine erfahrene Schauspielerin schwer mit dem Posieren für den Fotografen. Nie könnte sie Model sein, sagt sie zwischen einem kecken Lächeln und einem süffisanten Grinsen.

Anet Corti, aufgewachsen in Muttenz, wohnhaft in Zürich, kommt nächste Woche mit ihrem zweiten abendfüllenden Kabarett-Programm «win-win» ins «Tabourettli». Darin persifliert sie den Büroalltag, gibt die schusslige Sekretärin, die intrigierende Empfangsdame und die kokettierende Praktikantin. Die Businesswelt hat es Corti angetan, ihr letztes Solo-Stück behandelte die bizarren Abgründe von Motivations­seminaren und Teambildungsanlässen; die Versuche, der Belegschaft einer Firma – dieser Schicksalsgemeinschaft – trivial-­pädagogische Kniffe und lehrbuchhafte Verhaltensregeln einzubläuen.

Vom Klassenzimmer auf die Bühne

Nun hat das Leben einer Bühnenschauspielerin mit dem profanen Büroalltag doch nichts gemein, wäre man geneigt zu sagen. Aber Corti hat vor ihrer Ausbildung an der Scuola Teatro Dimitri in Verscio (TI) als Lehrerin gearbeitet. Und noch davor die unterschiedlichsten Berufe ausgeübt. Im Reisebüro hat sie das Telefon bedient und in einem Laden Massagesessel an den (zumeist reiferen) Mann gebracht. Ihr schlimmster Job aber war ein Auftritt an der Generalversammlung eines Dachdeckerverbandes irgendwo in der Ostschweiz. Weder hatte es eine Bühne noch eine adäquate Lichtanlage noch interessierte sich jemand für ihre Kabarettnummern. Statt Applaus erntete sie anzügliche Bemerkungen und ebensolche Blicke.

Inspiration für ihre Büro-Satire holte sich Corti auch an den Firmenanlässen, die sie nebenbei moderiert. Da muss sie dann manchmal den Chef interviewen, damit die Angestellten über ihn lachen können (aber bitte schön nur ein bisschen – und nur für diesen einen Abend!). Spannend und lehrreich seien ­diese Momente dennoch, wo sie um die Aufmerksamkeit der Zuschauer kämpfen müsse, da die Leute an Firmenanlässen nicht primär ihretwegen dasässen.

«Klischees sind nötig»

Als Kabarettistin lebt sie von Klischees und mag sie doch nicht. «Die wiederkehrende Frage, ob Frauen oder Männer lustiger sind, kann ich nicht mehr hören», erzählt sie – und wir sind froh darüber, sie nicht gestellt zu haben. Ihre Rollen sind in ihrer Überzeichnung stets Klischee, und doch amüsiert nur, was auch überrascht. Timing ist alles, Pointen müssen auf Anhieb verstanden werden. Die Klischees bereiten dadurch, dass man sie schnell begreift, dem geistreicheren Witz den Weg.

An ihrem eigenen Job als Schauspielerin liebt sie die Einmaligkeit jedes Auftritts, wie sie sagt: «Die Stimmung, die kreiert wird, der Kontakt mit den Zuschauern, meine Leistung auf der Bühne, all das entsteht in dieser Form nur ein einziges Mal.» Eine Win-win-Situation also? Passt!



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12.10.2012, 00:01 Uhr

Wochenstopp: Win-Win

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Text:

  • 21.05.2013 um 16:21
    Novartis zieht Einsprache zurück

    Die Novartis hat einen grossen Teil der Zwischennutzungen im Hafen blockiert. Nun hat der Pharmakonzern seine Einsprache gegen die Öffnung der Klybeckhalbinsel zurückgezogen.

  • 16.05.2013 um 12:31
    Jedes dritte Geschäft verkauft Alkohol und Tabak an Jugendliche

    Testkäufe zeigen, dass sich Minderjährige in jedem dritten getesteten Laden mit Alkohol und Tabak versorgen können. Eine Verbesserung hat seit letztem Jahr nicht stattgefunden.

  • 14.05.2013 um 09:07
    Schiessplatz geräumt

    Um sechs Uhr früh wurde der Schiessplatz in Allschwil geräumt. Die Besetzer wurden überrascht.

  • 05.04.2013 um 21:05
    @Michel Steiner
    Zum Artikel: Randständige führen durch ihr Basel

    Lieber Herr Steiner Vielen Dank für die Präzisierung. Ich habe den Text entsprechend angepasst. Ihnen noch einen schönen Abend. Freundliche Grüsse Matthias Oppliger (am Dienstpult)

  • 27.03.2013 um 08:58
    @Maya Eldorado
    Zum Artikel: Novartis verhindert Zwischennutzungen

    Das für die Zwischennutzungen vorgesehene Gelände grenzt an ein Areal der Novartis. Als Anwohner haben sie deshalb das Recht, gegen ein Baugesuch Einspruch zu erheben.

  • 30.01.2013 um 15:01
    @Matthias Schweizer
    Zum Artikel: Sozialarbeiter auf Abruf

    Sehr geehrter Herr Schweizer Vielen Dank für Ihren Kommentar. Es freut mich, dass Sie diesen Artikel doch noch durch eine Stellungnahme der ABS ergänzen. Für die Beantwortung meiner Fragen habe ich Ihnen zwei Tage zur Verfügung gestellt. Ein Zeitfenst...

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