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Do, 23.05.2013

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Rotblaulive.ch: Alles zur Saison des FC Basel: Berichte, Tabellen, Tweets, Videos, Statistiken und Spielszenenanalyse.

Fussball, Super League 

7.10.2012, 13:53 Uhr

Ein hart erkrampftes 3:2 des FCB gegen Servette

7.10.2012, 13:53 Uhr (aktualisiert: 20:50 Uhr)

Früh lag der FCB gegen den Tabellenletzten Servette in Rückstand, ein Doppelschlag von Fabian Schär und David Degen innert 63 Sekunden brachte die Wende, und Marco Streller erhöhte auf 3:1. Doch nach dem Anschlusstreffer der Genfer war es ein hartes Stück Arbeit, bis die drei Punkte unter Dach und Fach waren. Von David Bauer und Christoph Kieslich

Das Tor, das die drei Punkte bringt: Marco Streller (links) netzt ein, Servette-Keeper David Gonzalez kommt wieder zu spät, dahinter Valentin Stocker.

Das Tor, das die drei Punkte bringt: Marco Streller (links) netzt ein, Servette-Keeper David Gonzalez kommt wieder zu spät, dahinter Valentin Stocker. (Bild: Reuters/MICHAEL BUHOLZER)

Das dritte Basler Tor: Marco Streller muss die tolle Vorarbeit von Jacques Zoua (nicht im Bild) nur noch vollenden. Servette-Goelai David Gonzalez kommt zu spät.

Das dritte Basler Tor: Marco Streller muss die tolle Vorarbeit von Jacques Zoua (nicht im Bild) nur noch vollenden. Servette-Goelai David Gonzalez kommt zu spät. (Bild: Reuters/MICHAEL BUHOLZER)

Sein erstes Tor: Fabian Schär mit dem Kopf zum 1:1; Servette-Keeper David Gonzalez kommt zu spät.

Sein erstes Tor: Fabian Schär mit dem Kopf zum 1:1; Servette-Keeper David Gonzalez kommt zu spät. (Bild: Freshfocus/Daniela Frutiger)

Torschützen unter sich: Marco Streller (rechts) und Fabian Schär.

Torschützen unter sich: Marco Streller (rechts) und Fabian Schär. (Bild: Reuters/MICHAEL BUHOLZER)

So freut sich Fabian Schär über sein erstes Tor om FCB-Dress – und das in seinem ersten Spiel im Joggeli von Beginn an. Links Valentin Stocker.

So freut sich Fabian Schär über sein erstes Tor om FCB-Dress – und das in seinem ersten Spiel im Joggeli von Beginn an. Links Valentin Stocker. (Bild: Reuters/MICHAEL BUHOLZER)

Hauptdarsteller von Servette in der ersten Halbzeit: Geoffrey Tréand (Zweiter von rechts), Schütze der Genfer Führung und eines weiteren, wegen Abseits korrekterweise aberkannten Treffers.

Hauptdarsteller von Servette in der ersten Halbzeit: Geoffrey Tréand (Zweiter von rechts), Schütze der Genfer Führung und eines weiteren, wegen Abseits korrekterweise aberkannten Treffers. (Bild: Keystone/GEORGIOS KEFALAS)

Startelf-Debüt im Joggeli: Innenverteidiger Fabian Schär (rechts) gegen den Genfer Antonio De Azevedo.

Startelf-Debüt im Joggeli: Innenverteidiger Fabian Schär (rechts) gegen den Genfer Antonio De Azevedo. (Bild: Reuters/MICHAEL BUHOLZER)

Bringt den FCB-Führung 2:1 in Führung: David Degen, hier gegen Servette-Captain Laglais Xavier Kouassi.

Bringt den FCB-Führung 2:1 in Führung: David Degen, hier gegen Servette-Captain Laglais Xavier Kouassi. (Bild: Reuters/MICHAEL BUHOLZER)

Unverständnis: Cyril Zimmermann wird von den Servettien bestürmt, nachdem sein Assistent zurecht ein Tor aberkannt hat.

Unverständnis: Cyril Zimmermann wird von den Servettien bestürmt, nachdem sein Assistent zurecht ein Tor aberkannt hat. (Bild: Keystone/GEORGIOS KEFALAS)

Der doppelte Degen: Die Zwillinge können Steven Langs Weg zum 3:2-Anschlusstor nicht verhindern.

Der doppelte Degen: Die Zwillinge können Steven Langs Weg zum 3:2-Anschlusstor nicht verhindern. (Bild: Keystone/GEORGIOS KEFALAS)

Gut aufeinander zu sprechen: Heiko Vogel und Servette-Trainer Sébastien Fournier.

Gut aufeinander zu sprechen: Heiko Vogel und Servette-Trainer Sébastien Fournier. (Bild: Keystone/GEORGIOS KEFALAS)

Hinterher war Sébastien Fournier bedient: Zwar zufrieden mit dem Auftritt von Servette, aber nicht mit dem Resultat.

Hinterher war Sébastien Fournier bedient: Zwar zufrieden mit dem Auftritt von Servette, aber nicht mit dem Resultat. (Bild: Keystone/GEORGIOS KEFALAS)

Drei Punkte. Mehr Positives gibt es aus Basler Sicht zu diesem Spiel nicht zu vermelden. Es ist dem FC Basel in keiner Phase des Spiels gelungen, den noch sieglosen Tabellenletzten aus Genf zu dominieren. Selbst als die Basler zwischenzeitlich mit 3:1 führten, bekamen sie das Spiel nicht unter Kontrolle. Zufrieden kann Heiko Vogel trotz des Sieges nicht sein, dafür passte spielerisch zu wenig zusammen. Mit den restlichen Tugenden ist es der FCB-Trainer schon: «Was den Spielern daneben zur Verfügung steht, haben sie investiert.»

Der FC Basel war etwas überraschend ohne einige seiner Stammkräfte angetreten. Mohamed Salah sass zu Beginn nur auf der Bank, Marcelo Diaz fehlte ganz im Aufgebot. Auch das Aussenverteidiger-Duo Steinhöfer und Park musste zunächst an der Seitenlinie Platz nehmen.

Ein Doppelschlag aus dem Nichts

Servette Genf, mit der verheerenden Bilanz von 2 Punkten aus 11 Spielen nach Basel gereist, war von Beginn weg ein überraschend hartnäckiger Gegner, offensichtlich gewillt, eine nach wie vor nicht sicher auftretenden Basler Mannschaft zu ärgern. In der zwölften Minute gelang den Grenats nach einer Kombination über drei Stationen quer durch die Basler Abwehr das 1:0. Tréand konnte freistehend vor Sommer aus zwölf Metern einschiessen.

Eine Reaktion auf diesen frühen Schock blieb der FC Basel zunächst schuldig. Viele ungenaue Zuspiele machten einen gepflegten Spielaufbau unmöglich, das Heimteam konnte sich in der ersten halben Stunde keine einzige echte Torchance erarbeiten. Bis zur 36. Minute, um genau zu sein, als der FCB mit einem Doppelschlag innert 63 Sekunden das Spiel drehte.

Der nicht gegebene Ausgleich

Zuerst traf Fabian Schär nach einem Eckball von Fabian Frei per Kopf aus dem Fünfmeterraum in die Maschen (es war sein erstes Pflichtspieltor in Rotblau), kurz darauf legte Streller im Strafraum für David Degen auf, der mit einem Flachschuss aus neun Metern Gonzales bezwang. Ruhe kehrte beim FCB aber auch nach der Führung nicht ein. Im Gegenteil: Praktisch im Gegenzug traf Tréand bereits wieder ins Basler Tor – sein zweiter Treffer wurde vom Schiedsrichtertrio jedoch aberkannt – zurecht, da Pont bei der Schussabgabe im Offside stehend Sommer die Sicht behinderte.

Lobenswert findet Heiko Vogel, wie seine Mannschaft innert kürzester Zeit das Ergebnis gewendet hat, aber der FCB-Trainer blendet die offensichtlichen Probleme auf dem Platz nicht aus: «Man muss berücksichtigen, dass die Mannschaft zum ersten Mal in dieser Konstellation gespielt hat. Das birgt Fehler im Aufbau und Abstimmungsfehler.»

Von Automatismen keine Spur

Früh versuchte Vogel gestikulierend von der Seitenlinie Einfluss zu nehmen auf sein Team. Zu tief liess sich die Abwehrreihe fallen, zu weit auseinander standen die beiden Innenverteidiger, zu sher auf gleicher Höhe agierten die beiden zentralen Mittelfeldspieler Fabian Frei und Cabral – zur Freude der Genfer. Vogels klares Urteil: «Von Automatismen keine Spur.»

Servette verrichtete mit einer kompakten Mannschaften erfolgreich Störarbeit in dem Bereich, in dem der FCB sein Spiel entwickeln will. Eine «klar bessere Leistung» als beim 2:6 vor Wochenfrist in Bern attestierte Sébastien Fournier seinem Team. Der Servette-Trainer sah ein Basel, «das etwas müde war nach dem Europacup am Donnerstag», er sprach aber auch von einer nach wie vor «grossen Mannschaft», die naive Fehler seiner Mannschaft ausgenutzt habe.

Nach der Pause gelang Marco Streller nach einem Konter über Zoua aus kurzer Distanz das scheinbar erlösende 3:1. Servette wirkte für einige Minuten tatsächlich geschlagen, allerdings nur bis zur 65. Minute. Steve Lang gelang mit einem Schuss aus 25 Metern ein Prachtstreffer zum 3:2. Und schon war bei Basel die Unsicherheit wieder in allen Bereichen zu sehen.

Weiter acht Punkte Rückstand

FCB testet Freitag gegen Wohlen

Die Länderspielpause überbrückt der FC Basel mit einem Testspiel am kommenden Freitag, 12. Oktober, um 15.00 Uhr. Auf der Schützenmatte ist der Challenge-Ligist FC Wohlen der Gegner.

So kam es, wie es eigentlich nicht sein soll, wenn der Meister der letzten drei Jahre zu Hause gegen den Tabellenletzten spielt: Der FC Basel musste bis zur 95. Minute zittern, um diese so dringend benötigten Zähler ins Trockene zu bringen. «Mit dem Spiel kann ich über weite Strecken nicht zufrieden sein», räumt FCB-Heiko Vogel ein, «aber unter dem Strich zählen die drei Punkte – und die sind bei uns.»

Mit dem Sieg bleibt der FC Basel auf dem vierten Tabellenrang mit acht Punkten Rückstand auf Leader GC, der in Thun seine Serien auf elf Spiele ohne Niederlage und achte Siege in Folge ausbaute.

Weiter geht es für den FCB nach der Länderspielpause in 14 Tagen mit einer Premiere: Am Sonntag, 21. Oktober, tritt er erstmals zur neuen Super-League-Anstosszeit um 13.45 Uhr an. Dann in Luzern, erneut bei einem Kontrahenten, der im Tabellenkeller steckt und der sich änhlich zur Decke strecken wird wie die Genfer in Basel.

Super League, 12. Runde
FC Basel-Servette 3:2 (2:1)
St.-Jakob-Park. – 27‘199 Zuschauer. – SR Cyril Zimmermann.

Tore:
12. Tréand 0:1 (überlegter Abschluss aus 12 Metern, freistehend und flach durch die Hosenträger von Sommer, nach Pass Pasche).
36. Schär 1:1 (Kopfball im Fünf-Meter-Raum auf Eckball Fabian Frei, dem ersten FCB-Corner der Partie).
37. David Degen 2:1 (Flachschuss aus neun Metern auf Vorarbeit Streller).
52. Streller 3:1 (ein weiter Diagonalwechsel von Philipp Degen auf Zoua, ein feiner Pass Zouas quer durch den Strafraum, wo Streller am zweiten Pfosten aus drei Metern nur noch einzuschieben braucht).
65. Lang 3:2 (wird im Zentrum nicht gestört, nimmt sich aus 25 Metern ein Herz und trifft mit einem prächtigen Schuss in den linken Torwinkel, bei dem er Sommer ).

Verwarnungen: 54. Kusunga (Foul), 92. Stocker (Foul), 94. Schneider (Foul).

FC Basel (4-4-2): Sommer; P. Degen (78. Steinhöfer), Sauro, Schär, Voser; D. Degen (65. Salah), Cabral, F. Frei, Stocker; Zoua (93. Grether), Streller. – Reserve: Vailati (T), Ajeti, Park, Jevtic.
Servette (4-1-4-1): Gonzalez; Schneider, Kusunga, Mfuyi, Ruefli; Pont; Tréand, Kouassi, Pasche (57. Esteban), Lang; De Azevedo (88. Routis). – Reserve: Piccirillo, Moutinho, Gomes, Paratte, Grippo.

Bemerkungen: FCB ohne Alex Frei und Dragovic (verletzt), Yapi (Aufbau). – Servette ohne Barocca, Schlauri, Pizzinat, Karanovic, Moubandje, Eudis, Gissi (alle verletzt), Baumann und Diallo (beide rekonvaleszent). – Diese Saison gespielt: 1:0 (Tor: D. Degen). – 39. Tor von Tréand aberkannt, weil Pont im Offside Sommer irritiert.

 Live-Tweets zum Spiel bei twitter.com

 
Der Torverteiler - präsentiert von weltfussball.de
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Informationen zum Artikel

7.10.2012, 13:53 Uhr

Ein hart erkrampftes 3:2 des FCB gegen Servette

Text

Text:

  • 09.05.2013 um 21:42
    The incredible rise of migrants' remittances

    Migrants send more than 500 billion dollars to their home countries. After 2000, those remittances have rapidly overtaken official development aid. For the first time, a visualisation shows the evolution of migrants' remittances since 1970. Explore TagesWoche's interactive map.

  • 09.05.2013 um 17:46
    Der FCB und seine Finanzen: Rekord, Rekord, Rekord

    80 Millionen Franken Umsatz, über 27 Millionen Franken Transfereinnahmen – bisher unerreichte Werte hat der FC Basel im Geschäftsjahr 2012 erreicht. Fast 15 Millionen weist er als Gewinn aus, von denen 14 Millionen an die FC Basel Holding AG fliessen.

  • 09.05.2013 um 12:20
    Die Arbeit in der Schweiz, das Geld in der Heimat

    Bulgarische Migranten schickten 2011 eine Milliarde Dollar in die Heimat. Ohne die finanzielle Unterstützung aus dem Ausland wäre ein Leben für viele Bulgaren kaum finanzierbar, sagt Sophie Dimitrova. Sie hilft mit ihrem Schweizer Lohn den Eltern in Bulgarien.

  • 13.04.2013 um 18:58
    Datenlage
    Zum Artikel: Die Nähe macht es aus

    Lieber Herr Wilhelm, Danke für die Ergänzung. Es ist in der Tat so, dass wir uns auf die von der Stadt publizierten Daten verlassen müssen. Andere Echtzeit-Daten gibt es nicht. Wir nehmen Ihren Input zum Anlass, nachzuprüfen, ob sich in dem von uns ...

  • 18.03.2013 um 10:52
    Externe Inhalte
    Zum Artikel: «Halt das Wasser, Baby!»

    Lieber Herr Wilhelm Sie fragen sich, warum so viele Skripte von Drittanbietern auf unserer Seite laufen. Dazu muss ich etwas ausholen. Zunächst aber dies: Wir nehmen Ihre Anfrage zum Anlass, die ganze Seite nochmals durchzuchecken auf Skriptaufru...

  • 12.03.2013 um 17:50
    Wer interessierts?
    Zum Artikel: Das Pausenspiel ist noch nicht tot. Aber es röchelt

    Dem Korrektor.

Text

Text:

  • 22.05.2013 um 14:03
    Randale gab es dort, wo sie erwartet wurden

    Von einem «schwarzen Tag» ist die Rede nach Ausschreitungen in der Berner Innenstadt im Vorfeld des Cupfinals. Eine Aufarbeitung des Pfingstmontags und ein Augenzeugenbericht.

  • 20.05.2013 um 07:05
    Der vergessene Cup-Sieg

    Cup, Cupfinal, Cupsieg – der Pfingstmontag naht, wenn der Rekord-Titelhalter GC und der elfmalige Cupgewinner FC Basel aufeinandertreffen. 100 Jahre nachdem der FCB seinen ersten Cup gewonnen hat, ein Erfolg den heute niemand mehr auf der Rechnung hat.

  • 20.05.2013 um 07:00
    Es ist Erntezeit

    Der Cupfinal vom Pfingstmontag (16.00 Uhr) ist der Auftakt der Woche der Entscheidung für den FC Basel und die Grasshoppers: Die beiden dominierenden Mannschaften dieser Saison machen die Titelträger untereinander aus.

  • 17.04.2013 um 17:47
    Josef Zindel
    Zum Artikel: Sion gegen FCB – mehr Kompetenz im Cup geht fast nicht

    Wir werden unser Möglichstes tun. Versprochen.

  • 15.04.2013 um 12:20
    Die englischen Wochen, die auch an der TagesWoche nicht spurlos vorbeigehen
    Zum Artikel: Eine bemerkenswerte Assistquote – die FCB-Einzelkritik

    In der Tat, so ist, da muss man gar nicht lange drum herum reden. Danke der aufmerksamen Leserschaft. Der Einwechselkuddelmuddel ist korrigiert – das ist halt schon eine feine Sache an diesem Internet.

  • 11.04.2013 um 12:22
    Basel geht in M unten
    Zum Artikel: Wie ich mich in Middlesbrough mitschuldig gemacht habe

    Ich möchte meinen geschätzten Wegbegleiter und damaligen BaZ-Kollegen Raz daran erinnern, dass in dunkler Vorahnung schon nach dem 3:1 für M. der Titel angepasst wurde in «Basel geht in Middlesbrough unter». Sollte ich dabei tatsächlich etwas Unflätige...

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