Open

eingeloggt als
Ausloggen


An Redaktion schreiben

  • Erlaubte Dateiformate: Bilder (jpg, png, gif) Dokumente (pdf)

eingeloggt als
Ausloggen


Mein Kommentar

Registrierung

Mit Ihrem Benutzerkonto können Sie Ihr Abo verwalten, Artikel kommentieren und mit anderen Leserinnen und Lesern in Kontakt treten.

Das Benutzerkonto ist kostenlos und kann jederzeit wieder gelöscht werden.

Bitte geben Sie Ihre E-Mail Adresse ein. Wir werden diese unter keinen Umständen an Dritte weitergeben.

Fast fertig...

Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt.

Bitte prüfen Sie Ihren Posteingang und aktivieren Sie Ihr Benutzerkonto, indem Sie auf den Link in der E-Mail klicken.

Sollten Sie die E-Mail innert 10 Minuten nicht erhalten haben, kontrollieren Sie, ob die E-Mail möglicherweise im Spam-Filter hängen geblieben ist. Ist die E-Mail auch dort nicht aufzufinden, schreiben Sie uns an anmelden@tageswoche.ch und wir kümmern uns darum.

Wir freuen uns, Sie in wenigen Minuten in unserer Community begrüssen zu dürfen.

Passwort wiederherstellen

TagesWoche

Tages Woche

Mi, 19.06.2013

Extremsport 

5.10.2012, 00:01 Uhr

Im freien Fall Geschichte schreiben

5.10.2012, 00:01 Uhr

Fallschirmspringen ist vielleicht nicht die angemessene Bezeichnung für das, was der Österreicher Felix Baumgartner vorhat. Von Christoph Geiler

Baumgartner (Mitte) und Mitarbeiter am Projekt Stratos in Roswell, New Mexico.

Baumgartner (Mitte) und Mitarbeiter am Projekt Stratos in Roswell, New Mexico. (Bild: Balazs Gardi/Red Bull Content Pool)

Die Kapsel, mit der Felix Baumgartner auf 37‘000 Meter Höhe gebracht wird.

Die Kapsel, mit der Felix Baumgartner auf 37‘000 Meter Höhe gebracht wird. (Bild: /Red Bull Content Pool)

Die Kapsel, mit der Felix Baumgartner auf 37‘000 Meter Höhe gebracht wird.

Die Kapsel, mit der Felix Baumgartner auf 37‘000 Meter Höhe gebracht wird. (Bild: Balazs Gardi/Red Bull Content Pool)

Überlebenskapsel mit Ausblick: Über New Mexico will Felix Baumgartner am 8. Oktober seinen einzigartigen Sprung aus 36?000 Metern Höhe wagen.

Überlebenskapsel mit Ausblick: Über New Mexico will Felix Baumgartner am 8. Oktober seinen einzigartigen Sprung aus 36?000 Metern Höhe wagen. (Bild: Jay Nemeth/Red Bull Content Pool )

Wo es extrem kalt ist und das Blut zu kochen beginnt: Felix Baumgartner bei einem Probesprung aus stratosphärischen Höhen in Taft, California, im Juni diesen Jahres.

Wo es extrem kalt ist und das Blut zu kochen beginnt: Felix Baumgartner bei einem Probesprung aus stratosphärischen Höhen in Taft, California, im Juni diesen Jahres. (Bild: Luke Aikins/Red Bull Content Pool)

Der Pilot und die Ballonhaut, die zehn Mal dünner ist als ein gewöhnlicher Gefrierbeutel.

Der Pilot und die Ballonhaut, die zehn Mal dünner ist als ein gewöhnlicher Gefrierbeutel. (Bild: Jörg Mitter/Red Bull Content Pool)

2007: Felix Baumgartner springt von der 390 Meter hohen Besucherplattform des Wolkenkratzers Taipeh 101. Erlaubt ist das natürlich nicht...

2007: Felix Baumgartner springt von der 390 Meter hohen Besucherplattform des Wolkenkratzers Taipeh 101. Erlaubt ist das natürlich nicht... (Bild: Stefan Aufschnaiter/Red Bull Content Pool )

...weshalb der Österreicher nach der Landung im Strassenverkehr von Taiwans Hauptstadt abtaucht...

...weshalb der Österreicher nach der Landung im Strassenverkehr von Taiwans Hauptstadt abtaucht... (Bild: Bernhard Spoettel/Red Bull Content Pool)

...und zwei Stunden später nach Hongkong weiterfliegt.

...und zwei Stunden später nach Hongkong weiterfliegt. (Bild: Bernhard Spoettel/Red Bull Content Pool)

1998: Felix Baumgartner springt von der Drachenwand am Mondsee.

1998: Felix Baumgartner springt von der Drachenwand am Mondsee. (Bild: Ulrich Grill/Red Bull Content Pool)

«Die Angst ist mein Freund» – Felix Baumgartner.

«Die Angst ist mein Freund» – Felix Baumgartner. (Bild: Bernhard Spoettel/Red Bull Content Pool)

Was geht in einem Menschen vor, der mit einem Ballon in die Stratosphäre schweben will? Der aus 36 576 Metern Höhe abspringen und im freien Fall die Schallmauer durchbrechen möchte? Was ist das für ein Typ? Einer, der um jeden Preis Aufmerksamkeit erregen will? Ein Adrenalinjunkie? Ein Mann mit Todessehnsucht?

Felix Baumgartner sitzt in einem Raum im Hangar 7, einem futuristisch anmutenden Glaspalast in Salzburg für die Flugzeuge, Hubschrauber und Rennautos seines Geldgebers Dietrich Mateschitz, und präsentiert sich als Mister Super-Cool. Braun­gebrannt, weit offener Hemdkragen, eine protzige Flieger-Uhr am Hand­gelenk. Die Wände in seinem Büro im Untergeschoss sind voll mit Bildern von all den spektakulären Stunts, die der 43-jährige Basejumper bereits er- und überlebt hat: den Sprung von den Petronas-Towers, den Flug über den Ärmelkanal, den Sprung von der Christus-Statue in Rio.

«Ich liebe das Leben»,
sagt der Mann, der vor
keinem Risiko zurück schreckt

«Die Angst ist mein Freund geworden. Sie hilft mir, nicht zu viel zu riskieren», sagt Baumgartner in einem Anflug von Pathos und öffnet sich ­demonstrativ eine Dose Red Bull. Auf den ersten Eindruck erfüllt dieser ­Felix Baumgartner sämtliche Klischees vom mediengeilen, sensationssüchtigen Verrückten, der um alles in der Welt zeigen möchte, dass er der Allerbeste ist. Das ist ein Irrtum.

Fünf Minuten im freien Fall

Natürlich, der Drang, in neue Dimensionen vorzudringen und mit riskanten Aktionen Aufmerksamkeit zu erregen, mag eine Antriebsfeder des Salzburger Extremsportlers sein. Weit grösser als die Sehnsucht nach dem ultimativen Kick ist bei diesem Grenzgänger allerdings die Lebensfreude ausgeprägt. «Ich liebe das Leben», sagt Baumgartner, der am 8. Oktober über New Mexiko mehr als fünf Minuten lang im freien Fall zur Erde rasen will. «Die Herausforderung ist, das Risiko zu minimieren. Ich bin keiner, der sich unnötigen ­Gefahren aussetzt.» Wegen seiner Akribie bei den Planungen und dem Mut, auch einmal Nein zu sagen, habe er all die Jahre als Basejumper überlebt. «Ich habe schon viele Leute sterben sehen.»

Der Sprung im Netz und im TV

Wenn Felix Baumgartner seinen Sprung wagt, kann das live in einem Videostream auf www.redbullstratos.com verfolgt werden. Ebenso im Fernsehen auf Servus TV und bei www.servustv.com/stratos.

Seit fünf Jahren arbeitet Baumgartner am Projekt Stratos, seiner letzten Mission. «Es gibt danach nichts mehr, was zu toppen wäre. Ich bin schon von den höchsten Gebäuden der Welt gesprungen. Das ist jetzt mein Lebensprojekt», sagt er. Eine Heerschar von Spezialisten, viele von ihnen ehemalige Mitarbeiter der Nasa, hat Felix Baumgartner in den USA um sich versammelt. Tech­niker, Ärzte, Meteorologen – und auch Joe Kittinger, den bisherigen Welt­rekordhalter, der vor 52 Jahren aus ­einer Höhe von 31  332 Metern ­abgesprungen ist. Sponsor Red Bull, der jährlich eine halbe Milliarde Euro ins Sportmarketing steckt, zeigt sich ­äusserst spendabel bei der Finanzierung des spektakulären Jungfern­fluges in Überschallgeschwindigkeit.

Mit Raumfahrt-Technologie

Für seinen Sprung aus der Stratosphäre wird für Felix Baumgartner das technische Equipment zur Lebensversicherung. Bei seinem dreistündigen Aufstieg in 36 Kilometer Höhe wird der Österreicher von einem Heliumballon gezogen, einem Prototyp, 850 000 Kubikmeter gross, die rissfeste Haut des Ballons ist zehn Mal dünner als ein gewöhnlicher Gefrierbeutel.

Baumgartner selbst befindet sich während des Aufstiegs in einer engen Kapsel samt einem Käfig aus Chrom-Molybdän, einem Material, das aufgrund seiner Widerstandskraft und Stärke häufig im Rennsport und in der Raumfahrt eingesetzt wird. Die Kapsel, die eigens für das Projekt Stratos gebaut wurde, dient Baumgartner als Schutz vor den ex­tremen Bedingungen in der Stratosphäre, in der Temperaturen von bis zu minus 56 Grad, ein niedriger Sauerstoffgehalt und ein geringer Luftdruck herrschen. Das menschliche Blut könnte bei diesen Bedingungen zu kochen beginnen, andererseits könnte Baumgartner auch erfrieren.

Bei den ersten Versuchen kostete es den Extremsportler grosse Überwindung, in die Kapsel zu steigen: Der Mann, der sonst vor nichts Angst zu haben scheint, litt in dieser engen Umgebung tatsächlich unter Platzangst.

Wie ein Tiger im Käfig

Mittlerweile hat sich Baumgartner an die Bedingungen in der engen Überlebenskapsel gewöhnt. Und die Experten können auf die ersten Erfahrungswerte zurückgreifen. Ein Testsprung im Sommer aus 29 Kilometern Höhe verlief nahezu reibungslos, deshalb gab Projektleiter Art Thompson auch grünes Licht für einen Start am 8. Oktober. «Der Frühherbst ist in New Mexiko eine der besten Zeiten, um Stratosphären-Ballone wie diesen zu starten», erklärt Don Day, der Meteorologe der Mission. Allerdings musste der Sprung wegen zu starker Winde auf mehrfach verschoben worden.

Felix Baumgartner selbst kann es nicht mehr erwarten, abzuheben und schliesslich abzuspringen. «Ich fühle mich wie ein Tiger im Käfig, der ­darauf wartet, freigelassen zu werden», sagt er, «für mich gibt es keine grössere Herausforderung als jene, als erster Mensch in der Geschichte im freien Fall Überschallgeschwindigkeit zu erreichen.»

Baumgartner sieht sich
als «Crash-Test-Dummy»

Eine der grössten Gefahren lauert dabei unmittelbar nach dem Absprung aus 36 Kilometern Höhe. Denn in der ersten Flugphase wird Baumgartner wegen des geringen Widerstandes wild durch die Luft gewirbelt, dabei könnte er bewusstlos werden oder im schlimmsten Fall sogar Augen- und Hirnblutungen erleiden. Baumgartner vertraut auf seine Erfahrung als Fallschirmspringer. «Meine 2500 Sprünge sollten mir helfen, um in die richtige Position zu kommen», glaubt er.

Doch auch das Durchbrechen der Schallmauer (1062 km/h) birgt Risiken. «Wir wissen nicht, welche Auswirkungen der Prozess des Übergangs von Unterschallgeschwindigkeit zu Überschallgeschwindigkeit und zurück auf den Körper haben wird», sagt Baumgartner, der erst 4000 Meter über der Erde seinen Fallschirm öffnen wird. Die Experten fürchten vor allem die Druckwellen, denen der Extremsportler ausgesetzt sein könnte. «Ich will diese Geschichte überleben», sagt der 43-Jährige.

Der Sprung für die Rekordbücher

Am Ende will Felix Baumgartner mit dem Projekt Stratos gleich vier Mal in die Rekordbücher Eingang finden: Mit dem höchsten bemannten Ballonflug (36 576 Meter), mit dem höchsten Fallschirmsprung, dem längsten freien Fall (5:30 Minuten) und dem Durchbrechen der Schallmauer. Er selbst sieht sich dabei weniger als Actionheld, sondern vielmehr als Pionier und Crash-Test-Dummy für die Zukunft der Raumfahrt und Menschheit.

«Wenn wir zeigen, dass ein Mensch in der Stratosphäre die Schallmauer durchbrechen und anschliessend wieder sicher auf der Erde landen kann», sagt er, «wäre das ein wichtiger Beitrag zur Schaffung von Rettungsmassnahmen im erdnahen Bereich, die es so noch nicht gibt.»

 

Das Vorbild

Um die Wartezeit bis zu Baumgartners Sprung zu verkürzen, zeigen wir hier den letzten Sprung von Joseph Kittinger, heute Berater von Felix Baumgartner:

 

Bei seinem letzten Sprung im Rahmen von Excelsior am 16. August 1960 aus einer Höhe von 31'332 Metern stellte er drei Weltrekorde auf, die bisher nicht übertroffen wurden: Höchste Ballonfahrt mit offener Gondel, höchste Geschwindigkeit eines Menschen ohne besondere Schutzhülle und längster Fallschirmsprung.

Felix Baumgartner hat es in seinem Leben schon weit gebracht. Sogar bis auf das Cover eines Schulbuches. Mit Stolz stöbert der gelernte KFZ-Mechaniker in seinem riesigen Archiv aus Zeitungsausschnitten und Pressefotos. Das berühmte Bild, als er 1999 von der Christusstatue in Rio sprang, können heute österreichische Kinder im Religionsunterricht bestaunen. «Das ist cool und mir fast mehr wert als eine Titelseite im Rolling Stone Magazin», sagt der 43-jährige Salzburger.

1996 absolvierte der ausgebildete Fallschirmspringer Baumgartner in den USA seinen ersten Basejump. Mittlerweile ist er von den wichtigsten Gebäuden der Welt gesprungen, meist illegal, denn der Österreicher hatte nur in den seltesten Fällen tatsächlich eine Starterlaubnis. 2004 sass er deshalb nach einem Sprung in Panama für kurze Zeit sogar im Gefängnis. Die Petronas Towers in Kuala Lumpur (1999) hat Baumgartner ebenso auf seiner Absprungliste wie Taipeh 101, das höchste Gebäude des asiatischen Landes (2007).

Ein spektakuläres Highlight seiner Karriere als Extremsportler war der Flug im freien Fall über den Ärmelkanal: Baumgartner sprang mit einem Spezial-Flügel aus Carbon in 9800 Metern Höhe aus einem Flugzeug ab und flog mit 360 km/h in sechseinhalb Minuten über den Ärmelkanal. Projekt Stratos ist nun der Höhepunkt und Abschluss seiner Karriere als Extremsportler. In Zukunft will Felix Baumgartner als Hubschrauberpilot tätig sein.

www.felixbaumgartner.com
www.redbullstratos.com

 

Bisher wurden keine Kommentare zu diesem Artikel von der Redaktion hervorgehoben.

  1. ???

    von Maya Eldorado um 9.10.2012 um 00:05Uhr

    Braucht dieser Mensch solche extremen Kicks um sich zu spüren?
    Direktlink zum Kommentar

  2. Guten Abend "eldorado"

    von René Reinhard um 9.10.2012 um 19:19Uhr

    Ich denke, dass vor allem "redbull" solche extremen Kicks braucht, um damit Reklame für sich machen zu können.
    Wenn ich mit einer Flügel verleihenden Büchse in der Hand "guten Abend, gute Nacht" in die Kamera krächzte, würden sie mir im Studio sofort den Strom abstellen.
    Direktlink zum Kommentar

  3. Dieser Mensch steht am Rand unserer Welt, ...

    von Inaktiver Nutzer um 15.10.2012 um 18:07Uhr

    stürzt sich in sie zurück und kommt wieder heil auf ihr auf. Was will dieser Mensch noch erreichen? Ich wünsche ihm viel Glück dabei.
    Direktlink zum Kommentar

Kommentieren

Informationen zum Artikel

5.10.2012, 00:01 Uhr

Im freien Fall Geschichte schreiben

Text

Text: Christoph Geiler

  • 10.06.2013 um 14:40
    Zwischen dem Flug nach Brasilien und dem Feldweg nach Grödig

    Nicht zuletzt dank dem Schweizer Marcel Koller hofft Österreichs Nationalteam auf die Qualifikation für die Weltmeisterschaft in Brasilien. Die heimische Liga allerdings macht vor allem durch Peinlichkeiten und Dorfclubs auf sich aufmerksam.

  • 24.05.2013 um 12:52
    Der Groll des Almwirts

    Bei Champions-League-Endspielen werden nicht nur Heldengeschichten geschrieben. Für den Österreicher Wolfgang Feiersinger war der Final 1997 mit Borussia Dortmund eine seiner bittersten Stunden.

  • 23.05.2013 um 17:13
    Veilchen für den österreichischen Fussball

    Violett ist die Modefarbe in Wien – die Austria hält den Krösus aus Salzburg auf Distanz und holt nach 2006 wieder den Meistertitel, angeführt von einem Trainer, dem ein Engagement im Ausland zugetraut wird.

Aktuell

Victor R. Caivano: Ein Obdachloser schläft auf einem geräumten Platz in der Favela do Metro nahe des Stadions Maracana in Rio. Hier werden viele aus ihren Häusern vertrieben, um Platz für WM-Projekte zu machen.

Fussball, Weltmeisterschaft 2014 

Widerstand in WM-Land

Die Proteste in Brasilien sind die Fortsetzung des Widerstandes, der längst gegen die WM 2014 angefangen hatte. Im Kleinen. Aus aktuellem Anlass unser Artikel über Argemiro Ferreira de Almeida und die Hoffnung, dass der Widerstand die Zivilgesellschaft stärken könnte. Von Florian Raz. Weiterlesen

keystone: Tahiti feiert sein einziges Tor gegen Nigeria. In der Mitte (verdeckt, blonde Haare) der Torschütze Jonathan Tehau.

Fussball 

Die glücklichsten 1:6-Verlierer

Tahiti verlor beim Confederations Cup 1:6 gegen Nigeria. Trotzdem feierte das Team wie nie zuvor: Sonst spielt es vor leeren Reihen, bei dem wichtigen Spiel stand die ganze Nation hinter ihren Jungs.Von Roland Zorn. Weiterlesen