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TagesWoche

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Sa, 18.05.2013

Basler Wahlen 2012 

10.10.2012, 09:27 Uhr

Eric Weber wegen Verdacht auf Wahlfälschung festgenommen

10.10.2012, 09:27 Uhr

Der baselstädtische alt Grossrat Eric Weber, der bei den kantonalen Wahlen vom 28. Oktober mehrfach kandidiert, ist unter dem Verdacht des Stimmenfangs und der Wahlfälschung vorübergehend festgenommen worden. Die Staatsanwaltschaft bestätigte entsprechende Angaben der «Basler Zeitung» . Weber ist einschlägig vorbestraft. Von sda

sda: Bewegte Vorgeschichte: Wegen Wahlfälschung sass Rechtsaussen Eric Weber bereits einmal in Haft.

Bewegte Vorgeschichte: Wegen Wahlfälschung sass Rechtsaussen Eric Weber bereits einmal in Haft. (Bild: sda)

Der frühere Basler Grossrat Eric Weber sei am Samstag im Zuge von Abklärungen kurzzeitig festgenommen und gleichentags wieder freigelassen worden, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft am Mittwoch. Anlass sei eine Strafanzeige – deren Urheberschaft werde aber nicht bekannt gegeben. Auch zum Stand der Ermittlungen sagte der Sprecher nichts.

Der rechts aussen politisierende Weber war 2008 vom baselstädtischen Strafgericht wegen Drohung, Wahlbestechung und Wahlfälschung rechtskräftig zu einer bedingten Geldstrafe von 180 Tagessätzen (à 30 Franken) verurteilt worden. Er hatte vor den kantonalen Wahlen von 2004 diverse Delikte begangen.

Unter anderem hatte er zwei Wahlberechtigten Geld für ihre Stimme angeboten. Weiter hatte er sich Wahlunterlagen von mindestens zwei Personen beschafft und selber ausgefüllt. Überdies hatte er Journalisten der «Basler Zeitung» nach Artikeln über versuchte Wahlfälschung Briefe bedrohlichen Inhalts geschrieben.

Einschlägig vorbestraft

Weber kandidiert nun für Regierung, Regierungspräsidium und den Grossen Rat, letzteres im Wahlkreis Kleinbasel. Weber (Jahrgang 1963) sass von 1984 bis 1992 im Kantonsparlament. Bereits nach Unregelmässigkeiten bei den Wahlen von 1988 war er wegen Urkundenfälschung verurteilt und für fünf Jahre für amtsunfähig erklärt worden.

Bisher wurden keine Kommentare zu diesem Artikel von der Redaktion hervorgehoben.

  1. Also wirklich!

    von René Reinhard um 10.10.2012 um 13:44Uhr

    Lasst ihn bitte wieder laufen...denn er weiss nicht was er tut. Er glaubt es nur zu wissen.
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  2. Wahrscheinlich mussten sie ihn vor dem Waaghof ...

    von Inaktiver Nutzer um 10.10.2012 um 13:57Uhr

    kurz sedieren, weil er ununterbrochen "Ausländer raus" skandiert hat.
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  3. Ausschaffungshaft?

    von Phil Boesiger um 10.10.2012 um 14:08Uhr

    Müsste Weber nach seinem gescheiterten Asylgesuch im Schengenstaat Deutschland und mit seiner Vorstrafe nicht ins Ausschaffungsgefängnis Bässlergut überstellt werden?
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  4. Ach Gott Weber

    von Anders Denk um 10.10.2012 um 14:38Uhr

    ich habe nur Angst davor, dass der gewählt wird (4%-Hürde). Dann wird er mit seinem lauten trouble-making von den Problemen der Politik - und auch der PolitikerInnen - ablenken. Die Medien und die Öffentlichkeit würden sich vor das übliche Problem gestellt sehen: Beschweigt man den, so lässt man ein Monstrum im Dunkeln, und redet man drüber, so gibt man ihm Kraft.
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  5. Noname, no comment

    von Angelo Rizzi um 11.10.2012 um 18:19Uhr

    -
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  6. Ach Weber

    von Roland Stucki um 11.10.2012 um 20:17Uhr

    ja das ist die Frage. Was wäre passiert wenn die Medien nicht jedes Komma von unserem grossen Schweizerretter (CB) als grosse Errungenschaft eines der grössten Politiker aller Zeiten hingestllt hätten sondern ihn einfach nur ignoriert hätten ? Ich bin mir nicht sicher ob einige seiner Machenschaften die Wirkung entfalltet hätten die sie nach all der Ausbreitung durch die Medien bekamen ? Kann es nicht auch sein dass solche Leute wie er und Berlusconi sich überhaupt nur entfalten können mit und durch die Medien ? Natürlich spielt Weber nicht in diser Kategorie, dieser Gedanke ist mir hat nur im Zusammnhang mit seinem Namen und dem Kommentar gekommen..
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  7. An Herrn "R.R."

    von René Reinhard um 11.10.2012 um 23:20Uhr

    Sedieren? Ich befürchte da nutzt nicht einmal mehr "Haloperidol".

    Nochmals: Laufen lassen! Denn was geschieht tatsächlich? Alle 4 Jahre taucht er aus der "Versenkung" auf und verschwindet wieder. Doch selbst wenn er gewählt würde, was er ja schon einmal war, Grossrat, hätte ich mehr "Bedauern" mit den armen Ratsgenossen, als Angst davor, er könnte die Basler Politik, so schlecht oder so gut sie im Einzelnen sein mag, "aufmischen".
    MfG R.R.
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