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Privatsphäre 

10.10.2012, 15:41 Uhr

Diese 10 Facebook-Einstellungen sollten Sie anpassen

10.10.2012, 15:41 Uhr (aktualisiert: 29. Januar 2015)

Über 1 Milliarde Menschen weltweit nutzen Facebook. Nur die wenigsten haben den Durchblick, welche Daten sie mit wem teilen. Zeit, aufzuräumen. Von

Rund 1,4 Milliarden Menschen loggen sich mindestens einmal pro Monat bei Facebook ein. Laden jeden Tag über 300 Millionen Bilder hoch und schauen sich rund 3 Milliarden Videos an. Das sind aber auch: Potentiell 1,4 Milliarden Menschen, die sich irgendwo im Dickicht von Facebooks Privatsphäre-Einstellungen verloren haben.

Neue AGB ab 30. Januar 2015 
Facebook passt per 30. Januar 2015 seine Nutzungsbedingungen an. Wer das sozial Netzwerk ab diesem Zeitpunkt nutzt, stimmt ihnen automatisch zu. Die aktualisierten AGB dienen primär dazu, Facebook zusätzliche Möglichkeiten zu geben, Nutzerdaten kommerziell zu nutzen (Details bei Spiegel Online). Noch ist unklar, inwieweit die Zugriffsrechte über die Privatsphäreeinstellungen eingeschränkt werden können. Mit unseren 10 Tipps stellen Sie auf jeden Fall bereits sicher, dass Sie alle Vorkehrungen treffen, die aktuell möglich sind.

Das soziale Netzwerk hat in der Vergangenheit immer wieder Kritik einstecken müssen, weil es Privatsphäre-Einstellungen zu Ungunsten der Nutzer verändert und schlecht darüber informiert hat. Heute können die Nutzer zwar sehr genau einstellen, welche Daten sie öffentlich machen wollen, welche sie mit Werbetreibenden und welche nur mit Freunden teilen möchten. Das Problem: Viele Einstellungen sind gut versteckt und die meisten standardmässig nicht im Sinne der Nutzer festgelegt.

Diese zehn Einstellungen sollten Sie sich genauer ansehen – wetten, dass nicht alle so eingestellt sind, wie Sie es wollen?

1. Sichtbarkeit jedes einzelnen Updates

Worum geht's? Facebook bietet inzwischen bei jedem einzelnen Update, das Sie veröffentlichen, die Möglichkeit zu definieren, für wen es sichtbar sein soll. Von einzelnen Personen bis hin zu allen inklusive Suchmaschinen ist alles möglich.

Was ist die Standard-Einstellung? Es gilt jeweils die zuletzt verwendete Einstellung. Wenn Sie ein Update «öffentlich» sichtbar gemacht haben, müssen Sie beim nächsten Update daran denken, dass auch dieses für alle sichtbar sein wird, wenn Sie die Einstellung nicht manuell anpassen.

Was kann ich tun? Vergewissern Sie sich vor dem Veröffentlichen eines Updates, ob die Sichtbarkeit so definiert ist, wie Sie es wünschen. Einstellen können Sie es über die Schaltfläche unten rechts am Eingabefeld.

Privatsphäre-Einstellungen Facebook

(Bild: David Bauer)

 

2. Chroniküberprüfung

Worum geht's? Wenn jemand Sie auf einem Foto oder in einem Beitrag markiert, erscheint dieses Foto oder der Beitrag sofort in Ihrer Chronik und ist für Ihre Freunde sichtbar.

Was ist die Standard-Einstellung? Wann immer Sie markiert werden, erscheinen die entsprechenden Beiträge sofort in Ihrer Chronik.

Was kann ich tun? Gehen Sie zu in Ihre Aktivitätsübersicht (Achtung: Sie müssen die Grossbuchstaben in der Adresse durch Ihren eigenen Profilnamen ersetzen) und klicken Sie oben rechts auf das Zahnrad, um zu den Einstellungen zu gelangen. Stellen Sie die Profilüberprüfung auf «Aktiviert». So kommen alle Beiträge, in denen Sie markiert sind, in eine Warteschlaufe und erscheinen nur in Ihrer Chronik, wenn Sie sie explizit zulassen.

Privatsphäre-Einstellungen Facebook

(Bild: David Bauer)

3. Zugriffsrechte für Applikationen

Worum geht's? Drittanbieter können auf Facebook sogenannte Applikationen anbieten, Spiele, Musikdienste und so weiter, welche auf Daten auf Facebook-Profilen zugreifen.

Was ist die Standard-Einstellung? Jede Applikation, die Sie nutzen wollen, verlangt nach Ihrer Einwilligung, auf bestimmte Daten aus Ihrem Profil zugreifen zu dürfen. In vielen Fällen sind das mehr Daten, als für das Funktionieren der App tatsächlich notwendig sind.

Was kann ich tun? Verschaffen Sie sich einen Überblick über alle Applikationen, die Zugriff auf Ihr Profil haben. Per Klick auf eine Applikation können sie genau sehen, auf welche Daten von Ihnen sie zugreift und dies je nach Applikation einschränken. Per Klick auf das X (siehe Screenshot unten) können Sie eine Applikation löschen.

(Bild: David Bauer)

4. Von Freunden verraten

Worum geht's? Wenn Freunde von Ihnen (siehe Punkt 10) eine Applikation aktivieren, kann es sein, dass auch Profildaten von Ihnen an die entsprechende Applikation weitergegeben werden. Sie haben in diesem Moment keine Kontrolle darüber, welche Daten an wen weitergegeben werden.

Was ist die Standard-Einstellung? Standardmässig ist die Weitergabe von zahlreichen Informationen (Geburtsdatum, Fotos, Wohnort, etc.) aktiviert.

Was kann ich tun? Gehen Sie zu den Privatsphäre-Einstellungen für Anwendungen, klicken Sie unten auf «Von anderen Nutzern verwendete Apps» deaktivieren Sie alle Bewilligungen.

Privatsphäre-Einstellungen Facebook

(Bild: David Bauer)

 

5. Für Suchmaschinen auffindbar

Worum geht's? Wer bei einer Suchmaschine Ihren Namen eingibt, wird unter den Resultaten auch Ihr Facebook-Profil finden. Im Profil ist dann alles sichtbar, was Sie als «öffentlich» freigegeben haben.

Was ist die Standard-Einstellung? Standardmässig ist Ihr Profil für Suchmaschinen sichtbar.

Was kann ich tun? Gehen Sie zu den Privatsphäre-Einstellungen, klicken Sie beim untersten Punkt auf «bearbeiten» und deaktivieren Sie die Bewilligung.

 

6. Ihr Bild in der Werbung Dritter

Worum geht's? Facebook möchte möglicherweise in Zukunft Dritten erlauben, mit Ihrem Namen und Ihrem Profilbild für ihre Produkte zu werben. Hierfür holt sich Facebook bereits einmal Ihre Einwilligung ein.

Was ist die Standard-Einstellung? Standardmässig ist die Einwilligung für die Verwendung ihres Namens und Bilds aktiviert.

Was kann ich tun? Gehen Sie zu den Einstellungen zu Werbeanzeigen und setzen Sie die Auswahl auf «Niemand».

Privatsphäre-Einstellungen Facebook

(Bild: David Bauer)

7. «Soziale» Werbung

Worum geht's? Um die Aufmerksamkeit von Anzeigen zu erhöhen, zeigt Facebook Ihren Freunden an, wenn Sie das Produkt, das beworben wird, auf Facebook «geliked» haben.

Was ist die Standard-Einstellung? Standardmässig sind «soziale Werbeanzeigen» aktiviert.

Was kann ich tun? Gehen Sie zu den Einstellungen zu sozialen Werbeanzeigen und setzen Sie die Auswahl auf «Niemand».

Privatsphäre-Einstellungen Facebook

(Bild: David Bauer)

8. Ihr Aktivitätenprotokoll

Worum geht's? Mit der neuen Profilansicht (Chronik) hat Facebook ein Aktivitätenprotokoll eingeführt, in dem Sie die Sichtbarkeit sämtlicher Updates, die Sie jemals veröffentlicht haben, kontrollieren können.

Was ist die Standard-Einstellung? Das Aktivitätenprotokoll widerspiegelt die jeweiligen Einstellungen, die Sie bei den einzelnen Updates vorgenommen haben.

Was kann ich tun? Sehen Sie sich Ihr Aktivitätenprokotoll durch (Achtung: Sie müssen die Grossbuchstaben in der Adresse durch Ihren eigenen Profilnamen ersetzen). Rechts neben jedem Eintrag können Sie anpassen, wer ihn sehen kann und ob er überhaupt in Ihrer Chronik angezeigt werden kann. Als drastische Massnahme (etwa vor einem Bewerbungsgespräch) können Sie die Sichtbarkeit sämtlicher vergangener Beiträge auf Ihre Freunde beschränken. Gehen Sie hierfür in die Privatsphäre-Einstellungen und aktivieren Sie «Beschränke das Publikum für ältere Beiträge».

Privatsphäre-Einstellungen Facebook

(Bild: David Bauer)

9. Sichtbarkeit Ihrer Profilinfos

Worum geht's? Wer Ihr Profil aufruft, bekommt zahlreiche Informationen über Sie zu sehen, die Sie in Ihrem Profil erfasst haben. Von Geburtsdatum über Ausbildung, Sprachenkenntnisse und Beziehungsstatus.

Was ist die Standard-Einstellung? Die meisten Informationen sind standardmässig öffentlich sichtbar.

Was kann ich tun? Kontrollieren Sie die Angaben, die Sie in Ihrem Profil erfasst haben (Achtung: Grossbuchstaben in der Adresse wiederum durch Ihren Profilnamen ersetzen). Bei jeder Information können Sie via «Bearbeiten» und dann über die Schaltfläche rechts des Eintrags einstellen, wer sie sehen kann.

Privatsphäre-Einstellungen Facebook

(Bild: David Bauer)

10. Freunde oder «Freunde»?

Worum geht's? Wasserdichte Privatsphäre-Einstellungen helfen letztlich wenig, wenn Sie nicht im Griff haben, wer bei Facebook ihre «Freunde» sind. Sie alle sind nicht an Facebooks Einstellungen gebunden und Menschen neigen dazu, Dinge weiterzuerzählen. Darum: Gehen Sie bei allem, was Sie auf Facebook grundsätzlich davon aus, dass es öffentlich werden könnte. Und behalten Sie stets im Auge, wer alles Ihre Updates bekommt, wenn Sie diese ihren «Freunden» zugänglich machen.

Was ist die Standard-Einstellung? Wir alle haben über die Jahre zig Leute als «Freunde» hinzugefügt, von denen wir nicht mehr wissen, dass sie unsere Updates zu sehen bekommen.

Was kann ich tun? Gehen Sie die Liste Ihrer Freunde durch und entfernen Sie jene, die besser nicht mehr in diesen inneren Kreis gehören (zum Entfernen mit der Maus über den Namen einer Person fahren und dann in der Schaltfläche «Freunde» auf «Als FreundIn entfernen» klicken). Bei dieser Gelegenheit können Sie via das «Bearbeiten»-Symbol oben rechts gleich noch kontrollieren, wer alles die Liste Ihrer Freunde sehen darf.

Facebook-Freunde

Sicherheit

Nutzen Sie die Möglichkeiten, die Facebook bietet, um Ihren Account vor unbefugtem Fremdzugriff zu schützen. Bei den Sicherheits-Einstellungen sollten Sie Ihr Augenmerk auf diese drei Funktionen richten.
- Sicheres Durchstöbern aktivieren
- Anmeldebestätigung (Two-factor authentication) aktivieren
- Aktive Sitzungen kontrollieren und nicht mehr benötigte beenden (Achtung: Ortsangaben sind nicht immer korrekt).

Haben wir etwas wichtiges vergessen? Haben Sie sonst eine Frage zu Ihren Einstellungen bei Facebook? Schreiben Sie es uns in die Kommentare oder an community@tageswoche.ch

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Digital, Facebook, Soziale Medien, Datenschutz

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Reaktionen

  1. Occupy Basel lebt

    am 10.10.2012, 19:52

    Es gibt noch ein paar weitere Dinge die man beachten sollte, welche ansonsten sehr fies werden können:

    1. Wenn man mal auf einem Bild oder in einem Kommentar markiert wurde und man dies zwar nicht für die Chronik zugelassen hat, die Markierung aber auch nicht gleich entfernt hat, findet man diese Markierung später kaum noch.

    Wie äussert sich das?
    - Wenn man auf der Profil-Übersicht unter der Karte eine (hohe) Zahl sieht, dann aber auf der Grossansicht der Karte weniger Punkte markiert... ... mehrEs gibt noch ein paar weitere Dinge die man beachten sollte, welche ansonsten sehr fies werden können:

    1. Wenn man mal auf einem Bild oder in einem Kommentar markiert wurde und man dies zwar nicht für die Chronik zugelassen hat, die Markierung aber auch nicht gleich entfernt hat, findet man diese Markierung später kaum noch.

    Wie äussert sich das?
    - Wenn man auf der Profil-Übersicht unter der Karte eine (hohe) Zahl sieht, dann aber auf der Grossansicht der Karte weniger Punkte markiert sind.
    - Wenn man auf der Profil-Übersicht unter den Fotos eine (hohe) Zahl sieht, dann aber bei "Fotos von dir" weniger angezeigt werden

    Wie kann man das lösen?
    - Gleich bei der Markierung diese entweder ins Profil einfügen oder die Markierung entfernen. Wenn man die Markierung einfach ignoriert oder für die Chronik blockiert, bleibt diese trotzdem bestehen.
    - Zugelassene Markierungen können in der Chronik gefunden und später bei Bedarf entfernt werden.
    - Ignorierte/blockierte Markierungen sind äusserst mühsam nur teilweise auffindbar, und wenn, dann auch nur über das Aktivitätenprotokoll (jeden Punkt durchgehen...)

    2. Vergangene Veranstaltungen: Egal ob man nur zu einer Veranstaltung eingeladen wurde, teilgenommen hat oder auch nur "Vielleicht", diese Information bleibt bestehen und ist in den meisten Fällen öffentlich. Wenn jemand den Link zu einer vergangenen Veranstaltung hat oder gezielt danach sucht, kann er auch noch Jahre später sehen wer dass da alles teilgenommen hat.

    Wie kann man das lösen?
    - Als Veranstalter: Veranstaltung absagen nachdem sie durch ist!
    - Als Teilnehmer: www.facebook.com/IHRPROFILNAME/events
    Dort auf "Vergangene Veranstaltungen" (Funktioniert nicht, wenn man über die Startseite auf Veranstaltungen geht). Dann alle vergangenen Veranstaltungen absagen (Unter "Abgesagt" ist man dann zwar noch immer aufgeführt, das lässt sich nicht verhindern)

    3. Kommentare an fremden Orten richten sich nach deren Öffentlichkeitseinstellungen. Wenn man einen öffentlichen Beitrag von einem Freund, einer Seite oder Gruppe kommentiert, ist dieser auch öffentlich.
    Das lässt sich nicht umgehen. Man sollte entweder nicht dort posten/kommentieren, oder diese Posts später wieder entfernen wenn das Thema durch ist und man nicht will dass sie für immer öffentlich bleiben. (Können leicht übers Aktivitätenprotokoll gefunden werden)

    4. In Gruppen sieht man neuerdings immer, wer alles einen Beitrag gesehen hat, mit Namen und Zeit.
    -> Nicht umgehbar wenn man Gruppen beigetreten ist...

    5. "Löschen" = Sichtbarkeit entfernen. Auf den Servern von Facebook verschwindet garnichts, sondern bleibt ewig gespeichert, ev mit dem Kommentar "Deleted".

    Interessante Seite zu diesen und weiteren Punkten:
    Europe vs Facebook: www.europe-v-facebook.org/DE/de.html

  2. Occupy Basel lebt

    am 10.10.2012, 20:00

    Zu ihren Punkten 3 und 4 bezüglich Apps gibt es als Alternative eine sehr einfache Lösung: Privatsphäre -> Werbeanzeigen, Anwendungen und Webseiten -> 1. Punkt -> Gesammte Anwendungsplattform deaktivieren.
    Dann geht garnix weg durch Applikationen von Freunden. Man kann aber auch keine mehr benützen.

    Und noch etwas was ich vorher vergessen habe: Das aktuelle Profil- und Titelbild sind IMMER öffentlich!

  1. Kulturbetrachter Basel

    am 10.10.2012, 18:48
  2. Occupy Basel lebt

    am 10.10.2012, 19:52

    Es gibt noch ein paar weitere Dinge die man beachten sollte, welche ansonsten sehr fies werden können:

    1. Wenn man mal auf einem Bild oder in einem Kommentar markiert wurde und man dies zwar nicht für die Chronik zugelassen hat, die Markierung aber auch nicht gleich entfernt hat, findet man diese Markierung später kaum noch.

    Wie äussert sich das?
    - Wenn man auf der Profil-Übersicht unter der Karte eine (hohe) Zahl sieht, dann aber auf der Grossansicht der Karte weniger Punkte markiert... mehrEs gibt noch ein paar weitere Dinge die man beachten sollte, welche ansonsten sehr fies werden können:

    1. Wenn man mal auf einem Bild oder in einem Kommentar markiert wurde und man dies zwar nicht für die Chronik zugelassen hat, die Markierung aber auch nicht gleich entfernt hat, findet man diese Markierung später kaum noch.

    Wie äussert sich das?
    - Wenn man auf der Profil-Übersicht unter der Karte eine (hohe) Zahl sieht, dann aber auf der Grossansicht der Karte weniger Punkte markiert sind.
    - Wenn man auf der Profil-Übersicht unter den Fotos eine (hohe) Zahl sieht, dann aber bei "Fotos von dir" weniger angezeigt werden

    Wie kann man das lösen?
    - Gleich bei der Markierung diese entweder ins Profil einfügen oder die Markierung entfernen. Wenn man die Markierung einfach ignoriert oder für die Chronik blockiert, bleibt diese trotzdem bestehen.
    - Zugelassene Markierungen können in der Chronik gefunden und später bei Bedarf entfernt werden.
    - Ignorierte/blockierte Markierungen sind äusserst mühsam nur teilweise auffindbar, und wenn, dann auch nur über das Aktivitätenprotokoll (jeden Punkt durchgehen...)

    2. Vergangene Veranstaltungen: Egal ob man nur zu einer Veranstaltung eingeladen wurde, teilgenommen hat oder auch nur "Vielleicht", diese Information bleibt bestehen und ist in den meisten Fällen öffentlich. Wenn jemand den Link zu einer vergangenen Veranstaltung hat oder gezielt danach sucht, kann er auch noch Jahre später sehen wer dass da alles teilgenommen hat.

    Wie kann man das lösen?
    - Als Veranstalter: Veranstaltung absagen nachdem sie durch ist!
    - Als Teilnehmer: www.facebook.com/IHRPROFILNAME/events
    Dort auf "Vergangene Veranstaltungen" (Funktioniert nicht, wenn man über die Startseite auf Veranstaltungen geht). Dann alle vergangenen Veranstaltungen absagen (Unter "Abgesagt" ist man dann zwar noch immer aufgeführt, das lässt sich nicht verhindern)

    3. Kommentare an fremden Orten richten sich nach deren Öffentlichkeitseinstellungen. Wenn man einen öffentlichen Beitrag von einem Freund, einer Seite oder Gruppe kommentiert, ist dieser auch öffentlich.
    Das lässt sich nicht umgehen. Man sollte entweder nicht dort posten/kommentieren, oder diese Posts später wieder entfernen wenn das Thema durch ist und man nicht will dass sie für immer öffentlich bleiben. (Können leicht übers Aktivitätenprotokoll gefunden werden)

    4. In Gruppen sieht man neuerdings immer, wer alles einen Beitrag gesehen hat, mit Namen und Zeit.
    -> Nicht umgehbar wenn man Gruppen beigetreten ist...

    5. "Löschen" = Sichtbarkeit entfernen. Auf den Servern von Facebook verschwindet garnichts, sondern bleibt ewig gespeichert, ev mit dem Kommentar "Deleted".

    Interessante Seite zu diesen und weiteren Punkten:
    Europe vs Facebook: www.europe-v-facebook.org/DE/de.html

  3. Occupy Basel lebt

    am 10.10.2012, 20:00

    Zu ihren Punkten 3 und 4 bezüglich Apps gibt es als Alternative eine sehr einfache Lösung: Privatsphäre -> Werbeanzeigen, Anwendungen und Webseiten -> 1. Punkt -> Gesammte Anwendungsplattform deaktivieren.
    Dann geht garnix weg durch Applikationen von Freunden. Man kann aber auch keine mehr benützen.

    Und noch etwas was ich vorher vergessen habe: Das aktuelle Profil- und Titelbild sind IMMER öffentlich!

  4. Verifiziert

    Florian Raz

    am 17.10.2012, 14:39

    Dass du mich gelöscht hast, lieber David. Muss ich das persönlich nehmen?

  5. DoroThea

    am 12.10.2013, 14:15

    @ Angelo Rizzi: ...und wo sehen Sie das alles? Aha, auf Facebook gesucht und gefunden? "Exhibitionieren und produzieren" Sie sich da also auch? Warum dann der Kick gegen die Cousine?

    Nun gut, für mich heisst das erst recht, den Tipps dieses Artikels gut zu folgen, damit nicht alle "meine Freunde" alles von mir Publizierte sehen können. Denn plötzlich taucht man an ganz anderem Ort in einem Hinweis wieder auf...hm. So wie Ihre Cousine, die davon vielleicht auch nichts weiss. Soweit zum... mehr@ Angelo Rizzi: ...und wo sehen Sie das alles? Aha, auf Facebook gesucht und gefunden? "Exhibitionieren und produzieren" Sie sich da also auch? Warum dann der Kick gegen die Cousine?

    Nun gut, für mich heisst das erst recht, den Tipps dieses Artikels gut zu folgen, damit nicht alle "meine Freunde" alles von mir Publizierte sehen können. Denn plötzlich taucht man an ganz anderem Ort in einem Hinweis wieder auf...hm. So wie Ihre Cousine, die davon vielleicht auch nichts weiss. Soweit zum Datenschutz.

  6. B Esser Wysser

    am 12.10.2013, 15:22

    ...das Jahrbuch sei im Englischen das Yearbook. Nun, vielleicht habe ich falsch gedacht. Mit dem 1:1 haben Sie natürlich völlig recht.

  7. Inaktiver Nutzer

    am 12.10.2013, 12:52

    Eine Cousine von mir, die in Florida wohnt, kommt regelmässig in die Schweiz zu Besuch. Selbst im Sommer trägt sie jeweils lange Hosen und T-Shirts mit langen Ärmeln. Sie sei eben ein "Gfrörli", meinte sie. Dank Facebook weiss ich nun: sie ist tätowiert, so ziemlich überall... Ich hätte es nie für möglich gehalten, wer sich in Facebook alles produziert und exhibitioniert. Auch interessant, wer was für "Freunde" hat. Lässt zum Teil tief blicken.

  8. DoroThea

    am 12.10.2013, 10:59

    Frage zu Punkt 4: ist das deaktiviert, das ein Häckchen hat, oder eben das, welches kein Häckchen hat? Ich glaube zweites. Dann wäre euer Foto verwirrend...oder täusche ich mich?

    1. AutorIn des Artikels

      David Bauer

      am 12.10.2013, 11:18

      Liebe DoroThea, Häkchen bedeutet aktiviert. Unser Bild zeigt die Standardeinstellungen von Facebook.

  9. Verifiziert

    Rolf Wilhelm

    am 12.10.2013, 11:52

    @Stefan Maurer: Das sind keine Datendiebe - ein Dieb klaut Sachen, Facebook bekommt sie von den Nutzern freiwillig und ohne Zwang. Das ist ein feiner Unterschied. Und solange nicht jemand, den man selber kennt, die Facebook Freundesuchmaschine benutzt und so auf einer (fremden) Webseite sein Email-Passwort eingibt (was ansich schon ein unglaublicher Fehler ist, über sowas nur nachzudenken), erfährt Facebook auch nichts von jemandem, der nicht bei Facebook bewusst mitmacht.

    @B Esser Wysser:... mehr@Stefan Maurer: Das sind keine Datendiebe - ein Dieb klaut Sachen, Facebook bekommt sie von den Nutzern freiwillig und ohne Zwang. Das ist ein feiner Unterschied. Und solange nicht jemand, den man selber kennt, die Facebook Freundesuchmaschine benutzt und so auf einer (fremden) Webseite sein Email-Passwort eingibt (was ansich schon ein unglaublicher Fehler ist, über sowas nur nachzudenken), erfährt Facebook auch nichts von jemandem, der nicht bei Facebook bewusst mitmacht.

    @B Esser Wysser: Es gibt genügend Beispiele von Ausdrücken, die sich nicht 1:1 übersetzen lassen. Der Begriff "Facebook" ist im Englischen der Begriff für das Jahrgangsbuch von Uni-Absolventen und besteht ja im wesentlichen aus Bildern derjenigen welchen. Flosklen wie "Hier herrscht tote Hose" lassen sich ja auch nicht Wort für Wort übersetzen.
    Viel schlimmer finde ich die "Falschen Freunde", wenn etwas aus welchen Gründen auch immer mit falschem Sinn genutzt wird. Beispielsweise ist "Public Viewing" ist nicht die öffentliche Aufführung von Grossveranstaltungen, sondern die Leichenschau (korrekt übersetzt). Da gibt es viele Beispiele für.

Informationen zum Artikel

10.10.2012, 15:41 Uhr

Diese 10 Facebook-Einstellungen sollten Sie anpassen

Text

Text:

  • 31.12.2015 um 18:17
    Bleifreies Bleigiessen

    Zur Einstimmung auf den heutigen Abend – unsere Sonderdienstleistung zum Silvesterabend: Die praktische Applikation für alle, die auf Bleigiessen nicht verzichten wollen, aber eigentlich lieber mehr Zeit zum Trinken hätten.

  • 30.11.2014 um 15:00
    Das Magnetfeld des Doppeltorschützen Shkelzen Gashi

    Der FC Basel schlägt nach einer dramatischen Schlussphase im Spitzenkampf im Letzigrund den FCZ und hat neu fünf Punkte Vorsprung auf die zweitplatzierten Zürcher.

  • 20.07.2014 um 11:13
    Weil Basel Tourismus bis 2015 braucht, bilden wir Taxifahrer selber weiter

    Basel Tourismus will mit einem E-Learning-Tool dafür sorgen, dass Taxifahrer besser über Basel Bescheid wissen. Ab 2015 soll es einsatzbereit sein. Die TagesWoche bietet Soforthilfe: mit dem ultimativen Basel-Quiz für Taxifahrer und solche, die es noch werden wollen.

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