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TagesWoche

Tages Woche

So, 26.05.2013

Umbau 

9.10.2012, 13:55 Uhr

CS investiert 600 000 Franken in Markthalle

9.10.2012, 13:55 Uhr (aktualisiert: 15:58)

Die Kuppel der Markthalle wird umgebaut. 600 000 Franken investiert Besitzerin Credit Suisse für «Akustikmassnahmen» und eine 360–Grad–Leinwand. Das Ziel ist offensichtlich: ein Rundumvergnügen. Die Frage bleibt nur für wen, für Ladenbesucher oder für ein neues Publikum? Von Amir Mustedanagić

CS baut Markthalle um: Die Kuppel soll neu eine 360-Grad-Projektionsfläche werden.

CS baut Markthalle um: Die Kuppel soll neu eine 360-Grad-Projektionsfläche werden. (Bild: Google)

Die Umbaupläne sind am Eingang der Markthalle angeschlagen, berichtet der «infamy»-Blog.

Die Umbaupläne sind am Eingang der Markthalle angeschlagen, berichtet der «infamy»-Blog. (Bild: infamy/Patrik Tschudin)

Die Änderungen der Kuppel lässt sich die gemäss des Bauvorhabens 600 000 Franken kosten.

Die Änderungen der Kuppel lässt sich die gemäss des Bauvorhabens 600 000 Franken kosten. (Bild: infamy/Patrik Tschudin)

Jedes der acht Teilstücke der Kuppel soll mit Stoff überzogen werden, eine Projektionsfläche erhalten und mit einem Beamer ausgestattet werden.

Jedes der acht Teilstücke der Kuppel soll mit Stoff überzogen werden, eine Projektionsfläche erhalten und mit einem Beamer ausgestattet werden. (Bild: infamy/Patrik Tschudin)

Der Brief der Denkmalpflege vom 20. Juli zu den geplanten Änderungen und den Gründen dazu. Publiziert vom «infamy»-Blog.

Der Brief der Denkmalpflege vom 20. Juli zu den geplanten Änderungen und den Gründen dazu. Publiziert vom «infamy»-Blog. (Bild: infamy/Patrik Tschudin)

Die Markthalle ist nicht so erfolgreich, wie sich die Credit Suisse Anlagestiftung Real Estate Switzerland erhofft hat. Nach dem Wechsel des Center-Managments soll nun der vor der Eröffnung angedachte Umbau der Kuppel eine Besserung der Lage bringen, berichtet der «infamy»-Blog unter Berufung auf das Kantonsblatt.

Wie der Publikation zum Bauvorhaben vom 3. Oktober zu entnehmen ist, soll die Kuppel mit Stoff bespannt werden, um die Akustik zu verbessern; zudem sollen neu Rollläden montiert werden, um eine Verdunkelung zu ermöglichen. Letzteres ist wegen der geplanten Installation von Leinwänden an der gesamten Kuppel-Decke notwendig. Die Leinwände sollen als Projektionsfläche für acht Beamer – je einer pro Kuppel-Segment – dienen.

Die Anfrage, wozu die 360-Grad-Projektionsfläche in Zukunft benutzt werden soll, beantwortet die Real Estate Switzerland nicht konkret. In der schriftlichen Antwort der Credit Suisse heisst es bloss: «Die Baubewilligung würde es uns ermöglichen einerseits die Akustik zu verbessern indem die Kuppelinnenseite mit Akustikbespannung verkleidet wird und anderseits könnte die Kuppel bei Bedarf innenseitig verdunkelt und mittels Projektion bespielt werden.» Die Wincasa, welche neu das Shopping-Center managt, war nicht zu erreichen.

Projektionsfläche für Werbung

Vor der Eröffnung hiess es, die Projektion von Werbung oder eines Sternenhimmels seien mögliche Nutzungen der Rundumleinwand. In der Baueingabe steht allein, man wolle sie «für Events» gebrauchen. Ob dies im Rahmen des bisherigen Ladenbetriebs geschehen soll oder gar eine Neu-Nutzung geplant ist, bleibt auch nach der Antwort der CS offen. «Die künftige Ausrichtung wird im Rahmen der Gesamtstrategieüberprüfung angeschaut und neu definiert», heisst es dazu in der Stellungnahme. Informationen gebe es zu einer allfälligen Neuorientierung vorher keine. Abwegig wäre das Ende des Ladenbetriebes nicht: Die Markthalle lockt nicht so viele Kunden an wie erhofft; mehrere eingemietete Geschäfte sind nach kurzer Zeit wieder ausgezogen.

Ein mögliches Ende des Ladenbetriebs scheint zumindest eine Option zu sein, wie ein Brief der Denkmalpflege vom 20. Juli 2012  nahelegt (der komplette Brief ist in der Slideshow oben). Im Brief heisst es: Durch ausbleibendes Publikum befindeten sich die in der Kuppelhalle eingemieteten Geschäfte «in prekärer Situation». Die CS diskutiere deshalb einerseits Verbesserungsbemühungen des aktuellen Betriebs, ziehe aber auch «grundsätzliche Überlegungen konzeptioneller Art» in Erwägung. «Zur Sprache kam diesbezüglich auch eine vollkommene Neuausrichtung, z.B. unter Verzicht auf die bestehenden Einbauten» (womit die sogenannten Schollen gemeint sein dürften, in denen die Geschäfte untergebracht sind).

Den Hinweis in der Baueingabe «für Events» könnte man folglich auch als Ende des bisherigen Betriebes verstehen und als Beginn einer Neu-Nutzung. Dazu kommen würde es allerdings frühestens im neuen Jahr. Gemäss Credit Suisse wird «der operative Betrieb und die Events in der Markthalle» bis Ende Jahr wie geplant weitergeführt.

  1. Tote Hose... Nacht zusammen

    von Kulturbetrachter Basel am 9.10.2012 um 14:32Uhr

    Aus Versehen bin ich vergangene Woche zur besten Einkaufszeit am falschen Tramhaltepunkt ausgestiegen. Ich schaute mich um und dachte: Macht ja nichts, geh doch mal in die Markthalle.
    Mit tat der Händler in der Mitte leid, hatte der sich doch mit der Präsentation orientalischer Teppiche eine riesige Mühe gegeben. Drei Geschäfte waren geschlossen. Bei einem Geschäft lautete es: Bis auf weiteres geschlossen.

    Eine Markthalle ist eine Markthalle ist eine Markthalle!
    Was sollen die nichtvorhandenen Kunden an der Kuppel betrachten?


    Direktlink zum Kommentar

  2. Wusel wusel

    von Cedric Meury am 9.10.2012 um 15:25Uhr

    Ich würde mir in der Martkhalle einen richtigen Markt, Bazaar oder ähnliches wünschen. Ein kunterbuntes Gewusel an Ateliers, Läden, Treffpunkten, Begnungszonen, Partylocations, Shops, Restaurants, Bars - auf verschiedenen Etagen. Ein verwinkelter Stadtdschungel, welcher der Feuerpolizei die Nackenhaare zu Berge stehen liesse ;-)
    Direktlink zum Kommentar

  3. Markthalle zu BS

    von ena5 am 9.10.2012 um 16:05Uhr

    Nehmt der CS das Dossier Markthalle weg. Das wird nie was mit einer Bank als Eigentümerin und einem Winterthurer Immobilienunternehmen, welches die Markthalle betreiben will wie einen Club Med oder ein Zürcher Shoppingcenter. Die Markthalle gehört zu Basel wie das Münster. Irgendwann verkaufen wir noch das Rathaus an die Zürcher... Weg mit diesen Marketingfritzen, die am Schluss eh wieder ein Shoppingcenter mit Fastfood planen nach gefühlten 100 Vor-, Detail- und Nachanalysen der Kundenfrequenzen. Mein einziger Tipp: Siehe Meury. Oder ganz einfach: Macht aus der Markthalle wieder eine Markthalle: Delikatessen, Degustationen, Marktschreier (wie auf dem Hamburger Fischmarkt), lokale Erzeugnisse, regionale Spezialitäten, 7'000 Gemüsesorten, Kochshows, Themenwochen, Clowns, Gaukler und Hüpfburgen für Kinder.
    Direktlink zum Kommentar

  4. Schön

    von Cemal Pnin am 9.10.2012 um 23:04Uhr

    Ist dasselbe nicht auch schon mit Stücki passiert? Dort haben die meisten Geschäfte bereits dicht gemacht, obwohl sie oft nur einen Mitarbeiter beschäftigten. Auch die Neubauten an der Schönaustrasse werden nicht so genutzt wie vorgesehen. Und nicht zu vergessen, die Gegend rund um Voltaplatz, wo nach zwei Jahrzehnten noch immer Baustellen vorhanden sind.
    Ich bekomme so langsam den Eindruck, dass die Stadtplaner und Investoren überfordert sind oder leichtfertig handeln.
    Was die Markthalle betrifft, war dieser Flop nicht absehbar?
    In Basel gibt es genug Läden, die Premiumprodukte anbieten. In dieser Stadt fehlt es vielmehr an Orten, wo es einwenig lebhaft und unkonventiell -aber nicht asozial- zugeht.
    In dem Punkt hat Zürich längst mit Vollgas überholt. Wenn ich an das Zürich der 90er zurückdenke und es vergleiche mit dem heutigen, stelle ich fest, dass diese Stadt einen weiten Sprung nach vorne gemacht hat.
    Und Basel, Basel ist eine schmeichelhafte Stadt und architektonisch kaum vergleichbar mit einer anderen. Ich finde auch, Basel braucht nicht Zürich nachzuahmen, es muss nicht zum Zentrum von Hedonisten werden. Und solange auf die Kuppel kein Minarett gebaut wird, gibt es wenig Grund für Ärger, hehe.
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  1. Tote Hose... Nacht zusammen

    von Kulturbetrachter Basel um 9.10.2012 um 14:32Uhr

    Aus Versehen bin ich vergangene Woche zur besten Einkaufszeit am falschen Tramhaltepunkt ausgestiegen. Ich schaute mich um und dachte: Macht ja nichts, geh doch mal in die Markthalle.
    Mit tat der Händler in der Mitte leid, hatte der sich doch mit der Präsentation orientalischer Teppiche eine riesige Mühe gegeben. Drei Geschäfte waren geschlossen. Bei einem Geschäft lautete es: Bis auf weiteres geschlossen.

    Eine Markthalle ist eine Markthalle ist eine Markthalle!
    Was sollen die nichtvorhandenen Kunden an der Kuppel betrachten?


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  2. Wusel wusel

    von Cedric Meury um 9.10.2012 um 15:25Uhr

    Ich würde mir in der Martkhalle einen richtigen Markt, Bazaar oder ähnliches wünschen. Ein kunterbuntes Gewusel an Ateliers, Läden, Treffpunkten, Begnungszonen, Partylocations, Shops, Restaurants, Bars - auf verschiedenen Etagen. Ein verwinkelter Stadtdschungel, welcher der Feuerpolizei die Nackenhaare zu Berge stehen liesse ;-)
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  3. Markthalle zu BS

    von ena5 um 9.10.2012 um 16:05Uhr

    Nehmt der CS das Dossier Markthalle weg. Das wird nie was mit einer Bank als Eigentümerin und einem Winterthurer Immobilienunternehmen, welches die Markthalle betreiben will wie einen Club Med oder ein Zürcher Shoppingcenter. Die Markthalle gehört zu Basel wie das Münster. Irgendwann verkaufen wir noch das Rathaus an die Zürcher... Weg mit diesen Marketingfritzen, die am Schluss eh wieder ein Shoppingcenter mit Fastfood planen nach gefühlten 100 Vor-, Detail- und Nachanalysen der Kundenfrequenzen. Mein einziger Tipp: Siehe Meury. Oder ganz einfach: Macht aus der Markthalle wieder eine Markthalle: Delikatessen, Degustationen, Marktschreier (wie auf dem Hamburger Fischmarkt), lokale Erzeugnisse, regionale Spezialitäten, 7'000 Gemüsesorten, Kochshows, Themenwochen, Clowns, Gaukler und Hüpfburgen für Kinder.
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  4. Hurra, da ist sie, die Lösung!

    von H J Martens um 9.10.2012 um 16:30Uhr

    ... jetzt fehlt nur noch das passende Problem dazu!
    Die dortigen Geschäftsinhaber können einem mit ihrer Durchhalteparole nur leid tun, bis endlich eine zündende Geschäftsidee gefunden wird.
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  5. Kunstgeschichte à la CS

    von willi11 um 9.10.2012 um 17:08Uhr

    Die Kuppel der Markthalle gehört zu den bedeutesten echten Kuppelbauten der Welt und ist der florentiner Dom-Kuppel nachempfunden! Was macht die Stadt Basel? Schaut zu wie langsam dieser wichtige kunstgeschichtliche Bau, durch die CS abgewertet wird bis am Schluss wohl nur noch ein Bruchteil dieses wunderbaren Baus zu sehen ist,geschweige den bewundert werden kann! Nimmt der CS diesen Bau weg u. macht eine richtige kulturelle Fress-Markthalle hin,Weltweit gibt's genügend Beispiele wie sowas Erfolg haben kann. Diese Affentheater ist einmal mehr der Beweis, dass Leute die, die Geschichte nicht mehr kennen, keine Ahnung haben,wie man mit ihr umzugehen hat. Aber eben the Show must go on......back to the Verblödungstempel der neuen Welt.
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  6. @Willi1

    von Phil Boesiger um 9.10.2012 um 17:50Uhr

    Das war für mich schon immer die zweitbeste Wunschlösung nach dem Polarium. Ein architektonisch derart bedeutender Bau muss in der Hand der Stadt bleiben und darf nicht Opfer von spekulativen Quartalssklaven sein! Um den Bau zu bevölkern brauchts ne kreative, vielseitige und bezahlbare Fressmeile ähnlich Freiburg i.Br. Dazu ein paar Stände mit Spezialitäten, ein paar Bars - fertig. Da bin ich vom Erfolg überzeugt; so stimmt dann auch der Payback für die CS / Wincasa.
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  7. "Investoren"

    von Alois Karl Hürlimann um 9.10.2012 um 19:47Uhr

    Dass es mit der Markthalle als Shop-Center nichts werden würde, war vorauszusehen. Da ist einmal die Lage. Man hätte in der unmittelbaren Nachbarschaft studieren können, was eine falsche "Analyse" ergibt: in den Jahrzehnten,während denen ich in Basel gewohnt habe, war vis-à-vis ja bereits ein Mini-"Center" in Betrieb - eine dunkle Ecke mit "Geschöften", welche kaum "Alltagspublikum" angezogen haben. Es ist meiner Erinnerung nach aber auch eine Ecke, die man so überall dort findet, wo "Investoren" gemeint haben, wenn sie "investieren", das heisst auf teure Mieten hinspekulieren, ergebe sich automatisch ein Publikumsfluss. Notfalls schreien diese "Managements" dann nach Parkplätzen, damit die autofahrende Kundschaft ihr "Center" auch besuchen könne.
    Ach, es ist ein nichturbanes Lied, ein garstiges zudem.

    Die Markthalle war jahrzehntelang ein Umschlagplatz der Metzger, der Gemüsehändler, eine Art Les Halles. Das Publikum bildeten Lieferanten, Grosshändler und Ladenbesitzer.

    Die Bewegungen der Bahnhofpassanten hörten in Richtung Markthalle eigentlich, so lange ich ich erinnern kann, spätestens beim Café Frey auf. Dafür gab und gibt es wohl einen einleuchtenden Grund: Der Basler Haupt-Bahnhof liegt nicht im Stadtzentrum. Die Passanten in der Gegend sind zum allergrössten Teil Menschen, welche mit dem Tram oder dem Bus weiterkommen wollen.
    All die auf Renditevoraussagen abgerichteten smarten Analysten müssen so etwas natürlich nicht wissen, Banken schon gar nicht.

    Kurz:
    Das wird so lange nichts, als die Markthalle "rentieren" soll. Verdunkeltes Dach und 8 Beamer samt Werbefilmchen hin oder her.
    Dabei könnte man sich in diesem riesigen Raum vielerlei Interessantes vorstellen, es wurde durchaus Handfestes hier bereits mehrfach ausgeführt.

    Übrigens: Solche "Investitionen" haben auch in meiner Wohnstadt Berlin durchaus zahlreiche "Leichen" hervorgebracht, etwa an der Schloßstrasse in meinem Nachbarbezirk Steglitz. Irgendwann gibt es in jeder Stadt einfach genügend H&M, Zara, Swatch, Pizza-Hut und dergleichen mehr.

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  8. Schön

    von Cemal Pnin um 9.10.2012 um 23:04Uhr

    Ist dasselbe nicht auch schon mit Stücki passiert? Dort haben die meisten Geschäfte bereits dicht gemacht, obwohl sie oft nur einen Mitarbeiter beschäftigten. Auch die Neubauten an der Schönaustrasse werden nicht so genutzt wie vorgesehen. Und nicht zu vergessen, die Gegend rund um Voltaplatz, wo nach zwei Jahrzehnten noch immer Baustellen vorhanden sind.
    Ich bekomme so langsam den Eindruck, dass die Stadtplaner und Investoren überfordert sind oder leichtfertig handeln.
    Was die Markthalle betrifft, war dieser Flop nicht absehbar?
    In Basel gibt es genug Läden, die Premiumprodukte anbieten. In dieser Stadt fehlt es vielmehr an Orten, wo es einwenig lebhaft und unkonventiell -aber nicht asozial- zugeht.
    In dem Punkt hat Zürich längst mit Vollgas überholt. Wenn ich an das Zürich der 90er zurückdenke und es vergleiche mit dem heutigen, stelle ich fest, dass diese Stadt einen weiten Sprung nach vorne gemacht hat.
    Und Basel, Basel ist eine schmeichelhafte Stadt und architektonisch kaum vergleichbar mit einer anderen. Ich finde auch, Basel braucht nicht Zürich nachzuahmen, es muss nicht zum Zentrum von Hedonisten werden. Und solange auf die Kuppel kein Minarett gebaut wird, gibt es wenig Grund für Ärger, hehe.
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  9. märthalle

    von dave muscheidt um 10.10.2012 um 09:51Uhr

    oder macht ein museum wir haben so wenige - uahahahah...
    im ernst markthalle wäre schön - aber man müsste die leute zuerst mal nach madrid schicken zwecks lernen wie man sowas macht, sonstgibtes so eine traurige sache wie unsere märt am märtplatz.

    www.vi-vian.com/?p=345
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  10. Eigentlich wäre es doch so einfach.

    von Maya Eldorado um 10.10.2012 um 10:26Uhr

    Die Politiker wurden doch folgende Frage gestellt:
    Was werden Sie dafür tun, dass in der Stadt wieder mehr unterschiedliche Läden hat und die kleinen überleben können?
    Gehörte die Markthalle dem Staat, könnte dieser Flächen ohne oder mit einem kleinen Gewinn vermieten an Anbieter im Nischenbereich. Das könnte eine Ergänzung werden zu ebensolchen Läden, die in der ganzen Stadt verstreut sind.
    Wie wäre es zum Beispiel mit einem Stand mit pro spezia rara Produkten? Es gibt so viel verschiedene Gemüsesorten, die man fast vergeblich in den Grossverteilern und am Marktplatz findet.
    Oder Produkte aus nachhaltiger Produktion.
    Oder Handwerker, die noch zu reparieren wissen.
    Da gibt's Möglichkeiten ohne Ende.
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Informationen zum Artikel

9.10.2012, 13:55 Uhr

CS investiert 600 000 Franken in Markthalle

Text

Text:

  • 22.05.2013 um 18:57
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