Open

eingeloggt als
Ausloggen


An Redaktion schreiben

  • Erlaubte Dateiformate: Bilder (jpg, png, gif) Dokumente (pdf)

eingeloggt als
Ausloggen


Mein Kommentar

Registrierung

Mit Ihrem Benutzerkonto können Sie Ihr Abo verwalten, Artikel kommentieren und mit anderen Leserinnen und Lesern in Kontakt treten.

Das Benutzerkonto ist kostenlos und kann jederzeit wieder gelöscht werden.

Bitte geben Sie Ihre E-Mail Adresse ein. Wir werden diese unter keinen Umständen an Dritte weitergeben.

Fast fertig...

Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt.

Bitte prüfen Sie Ihren Posteingang und aktivieren Sie Ihr Benutzerkonto, indem Sie auf den Link in der E-Mail klicken.

Sollten Sie die E-Mail innert 10 Minuten nicht erhalten haben, kontrollieren Sie, ob die E-Mail möglicherweise im Spam-Filter hängen geblieben ist. Ist die E-Mail auch dort nicht aufzufinden, schreiben Sie uns an anmelden@tageswoche.ch und wir kümmern uns darum.

Wir freuen uns, Sie in wenigen Minuten in unserer Community begrüssen zu dürfen.

Passwort wiederherstellen

TagesWoche

Tages Woche

Do, 23.05.2013

Wahlen 2012 

5.10.2012, 00:01 Uhr

Die vergessenen Grossratswahlen

5.10.2012, 00:01 Uhr

Das Volk wählt am 28. Oktober nicht nur eine neue Regierung, sondern auch ein neues Parlament. Was haben die Parteien in den vergangenen vier Jahren erreicht? Eine Bilanz. Von Yen Duong

Hans-Jörg Walter : Am 28. Oktober wird an den Basler Wahlurnen entschieden: 769 Kandidatinnen und Kandidaten bewerben sich um die 100 Sitze im Grossen Rat.

Am 28. Oktober wird an den Basler Wahlurnen entschieden: 769 Kandidatinnen und Kandidaten bewerben sich um die 100 Sitze im Grossen Rat. (Bild: Hans-Jörg Walter )

Wer in diesen Tagen in Basel von den Wahlen spricht, meint meistens die Regierungsratswahlen. Kein Thema sind die drei bisherigen SP-Regierungsräte Eva Herzog, Hans-Peter Wessels und Christoph Brutschin. Und auch über Christoph Eymann (LDP) und Carlo Conti (CVP) redet man nicht. Sie alle gelten als wiedergewählt.

Aber: Wer wird den Sitz des scheidenden Sicherheits­direktors Hans­peter Gass (FDP) erben? Und wer kann, falls überhaupt möglich, den verträumten Regierungspräsidenten Guy Morin (Grüne) vom Thron stos­sen? Glatzkopf Baschi Dürr (FDP)? Der sich plötzlich um die Sicherheit sorgende Christophe Haller? Einer der beiden gesitteten SVP-Männer Lorenz Nägelin und Patrick Hafner? Oder vielleicht der etwas jung wirkende und unterschätzte GLP-Kandidat Emmanuel Ullmann?

Dass am 28. Oktober auch noch das Parlament neu gewählt wird, geht im Lärm um die Regierungsratskandidaten unter. Zu Unrecht. Denn wichtiger als die Frage, ob Baschi Dürr mit Christophe Haller oder mit Guy Morin in der Regierung sitzt, sind die Machtverhältnisse im Grossen Rat. Zumal das letzte Wort zu einem Thema meistens das 100-köpfige Parlament hat (manchmal auch das Volk) – und nicht die Regierung.

Vieles hängt von der GLP ab

Insgesamt 507 Männer und 262 Frauen wollen von 2013 bis 2017 ins Basler Parlament. Die FDP, die LDP, die SP, das Grüne Bündnis und die CVP schicken je 99 Kandidaten ins Rennen. Erstmals nehmen die Piratenpartei und die BDP an den Grossratswahlen teil, im Wahlkreis Kleinbasel feiern die Listen «Für Basel» und «Freistaat Unteres Kleinbasel» Pre­miere, in Grossbasel West die Liste «Deine Wahl».

Das Durchschnittsalter der Kandidierenden beträgt 46 Jahre. Die grösste Berufsgruppe der Kandidierenden bilden Unternehmensberater, Anwälte und Treuhänder.
Derzeit besetzt die SP 32 Sitze im Grossen Rat, die SVP und das Grüne Bündnis je 14, die FDP 11. CVP und LDP kommen auf je 9 Sitze, die GLP auf 6 und EVP/DSP auf 5. Sie alle ­wollen nach den Wahlen in rund drei Wochen ihre Sitze mindestens halten – und im besten Falle ein paar dazugewinnen. Die FDP etwa strebt vier neue Grossratsmandate an, die SP ebenfalls.

Mit den jetzigen Machtverhältnissen sind weder die Rot-Grünen (zusammen 46 Sitze) noch die Bürger­lichen (insgesamt 43 Sitze) zufrieden. Grund dafür sind die Mitteparteien GLP und EVP, die seit rund vier Jahren das Zünglein an der Waage spielen und die grossen Parteien bei Sachgeschäften von ihnen abhängig machen. Allen voran scheinen die Grünliberalen ihre Machtposition zu geniessen.

FDP-Parteipräsident und Bald-Nationalrat Daniel Stolz sagte zum Wahlkampfstart: «Es braucht zum ­roten Block dringender denn je ein starkes Gegen­gewicht.» Denn die letzte Legislatur sei aus Sicht der FDP «im grossen Ganzen» zwar erfolgreich gewesen, viele Erfolge seien aber wegen den Mitteparteien wie der GLP brüchig und oft nur sehr knapp zustande gekommen.

Schwierig sei es mit den Grün­liberalen, weil sie oft selbst innerhalb der Fraktion un­einig seien. Mühe mit der GLP haben auch die­ ­Sozialdemokraten: «Das Parlament ist bürgerlich dominiert. Damit ist es schwierig, Vorlagen im Grossen Rat durchzubringen», sagte Fraktionschefin Tanja Soland an einer Medienkonferenz.

Vorstösse im Fokus

Zu den wichtigsten Geschäften in den letzten vier Jahren im Parlament zählten die Auslagerung der Spitäler, das am Schuss vom Volk abgelehnte Ausländerstimmrecht, die Gegenvorschläge zur Familiengarten-Initiative und zur Städte-Initiative, die Parkraumbewirtschaftung oder der Beitritt zum Harmos-Konkordat.

Doch für was haben sich SP, SVP, FDP, LDP, GLP, CVP, EVP und das Grüne Bündnis sonst noch eingesetzt? Was haben sie abseits der gros­sen Regierungsratsvorlagen, bei denen Erfolg und Durchbruch meistens nur schwer einer Partei zugeordnet werden können, erreicht? Wo haben sie ihre Akzente gesetzt?

Die TagesWoche hat versucht, die Arbeit der acht Parteien in den vergangenen vier Jahren im Parlament unter die Lupe zu nehmen (siehe auch Seite 19). Keine einfache Aufgabe, gerade wenn man die grossen Geschäfte ausblendet.

Fokussiert haben wir uns hauptsächlich auf Initiativen und ­Vorstösse, die nun umgesetzt werden oder es noch werden sollen. Themen, die es in Basel nur gibt, weil sie aus der Küche der entsprechenden Parteien stammen. Ob sie gut oder schlecht sind, sei ­dahingestellt.

Hier finden Sie die Bilanz der acht Parteien im Grossen Rat.

Bisher wurden keine Kommentare zu diesem Artikel von der Redaktion hervorgehoben.

Kommentieren

Informationen zum Artikel

5.10.2012, 00:01 Uhr

Die vergessenen Grossratswahlen

Text

Text:

  • 23.05.2013 um 17:59
    «Ich verabschiede mich aus der Politik»

    Andreas C. Albrecht, LDP-Grossrat und Präsident des BKB-Bankrates ist sich wegen des ASE-Skandals keines Fehlers bewusst – und er verrät, weshalb er künftig «anders treten» will.

  • 23.05.2013 um 13:41
    Fründlig, euses Baselbiet

    Wer in Liestal den roten Pass will, muss auch gesanglich etwas auf dem Kasten haben.

  • 16.05.2013 um 14:57
    Gefährlicher Schulweg

    Die Primarschüler des Bläsischulhauses müssen provisorisch ins Erlenmattquartier. Weil der Schulweg über den Riehenring gefährlich ist, haben Eltern jetzt eine ­Petition lanciert.

  • 02.05.2013 um 19:58
    Wäsche
    Zum Artikel: Die perfekte Show

    Liebe Frau Isler Das wird künftig der Fall sein. Heute spielte diese Frage an der Pressekonferenz aber eine Rolle, weshalb wir es auch nicht verschweigen. Liebe Grüsse

  • 06.02.2013 um 18:37
    ...
    Zum Artikel: Ein mühsamer Start

    Danke, haben es nun korrigiert.

  • 27.11.2012 um 10:53
    ...
    Zum Artikel: Gestrandete Busse verärgern FCB-Fans

    Lieber Herr Mathys Es geht nicht um den kaputten Scheibenwischer, sondern darum, wie die Busse der BVB nach einem FCB-Spiel fahren. Die BVB möchten dies ja immerhin ändern, so belanglos ist die Sache für sie also doch nicht. Eine Top-Story ist es v...

Aktuell

SissachWiki: Die Kusteisbahn Sissach bleibt geschlossen.

Rechtsstreit 

Kunsteisbahn bleibt länger geschlossen

Wegen der Probleme mit dem Dach der Kunsteisbahn Sissach bleibt diese auch in der kommenden Saison geschlossen. Dies gab der Gemeinderat am Donnerstag bekannt. Er setzte sich jedoch weiterhin für den Weiterbestand der Kunsteisbahn ein, heisst es im Communiqué. Von sda und Matieu Klee. Weiterlesen

Google, Street View: Stammbeiz von Kommissär Hunkeler – bisher, in Zukunft ein Studenten-Café: das Restaurant Milchhüsli.
4

Gastronomie 

Kommissär Hunkeler braucht eine neue Beiz

Das Restaurant Milchhüsli soll im Herbst seine Türen wieder öffnen. Allerdings nicht mehr als urchige Beiz, sondern als Café – «von Studierenden für Studierende». Hinter der geplanten Eröffnung steht die Studierendenorganisation Skuba.Von Amir Mustedanagić. Weiterlesen4 Kommentare

Nils Fisch: Verwirrende Abfalltage
9

Kehricht 

Jagd auf Abfallsünder

Nach Pfingsten machte das Amt für Umwelt und Energie mit der Stadtreinigung Jagd auf Abfallsünder, die trotz Feiertag ihren Abfallsack für die Kehrichtabfuhr bereitgestellt hatten. Knapp ein Viertel der Sünder konnte überführt werden.Von Matieu Klee. Weiterlesen9 Kommentare

1