Open

eingeloggt als
Ausloggen


An Redaktion schreiben

  • Erlaubte Dateiformate: Bilder (jpg, png, gif) Dokumente (pdf)

eingeloggt als
Ausloggen


Mein Kommentar

Registrierung

Mit Ihrem Benutzerkonto können Sie Ihr Abo verwalten, Artikel kommentieren und mit anderen Leserinnen und Lesern in Kontakt treten.

Das Benutzerkonto ist kostenlos und kann jederzeit wieder gelöscht werden.

Bitte geben Sie Ihre E-Mail Adresse ein. Wir werden diese unter keinen Umständen an Dritte weitergeben.

Fast fertig...

Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt.

Bitte prüfen Sie Ihren Posteingang und aktivieren Sie Ihr Benutzerkonto, indem Sie auf den Link in der E-Mail klicken.

Sollten Sie die E-Mail innert 10 Minuten nicht erhalten haben, kontrollieren Sie, ob die E-Mail möglicherweise im Spam-Filter hängen geblieben ist. Ist die E-Mail auch dort nicht aufzufinden, schreiben Sie uns an anmelden@tageswoche.ch und wir kümmern uns darum.

Wir freuen uns, Sie in wenigen Minuten in unserer Community begrüssen zu dürfen.

Passwort wiederherstellen

TagesWoche

Tages Woche

Mo, 20.05.2013

Giftmüll 

1.10.2012, 16:38 Uhr

Novartis gibt Entwarnung

1.10.2012, 16:38 Uhr

Seit Wochen schimmert eine Uferböschung auf französischem Novartisgelände türkisgrün. Der Pharmakonzern saniert dort ein früheres Insektizidlager. Novartis erklärt nun, was es mit den verfärbten Flächen auf sich hat. Von Renato Beck

Arbeiter bei der Sanierung des giftbelasteten Areals der Novartis in Huningue. Der türkisfarbene «Anstrich» des Erdreichs ist nicht etwa toxisch – sondern ein Stütz- und Isoliermittel.

Arbeiter bei der Sanierung des giftbelasteten Areals der Novartis in Huningue. Der türkisfarbene «Anstrich» des Erdreichs ist nicht etwa toxisch – sondern ein Stütz- und Isoliermittel. (Bild: Hansjörg Walter)

Das Gelände liegt direkt am Rhein.

Das Gelände liegt direkt am Rhein. (Bild: Hansjörg Walter)

Der Boden schillert in allen Farben.

Der Boden schillert in allen Farben.

Arbeiter bei der Sanierung des giftbelasteten Areals der Novartis in Huningue.

Arbeiter bei der Sanierung des giftbelasteten Areals der Novartis in Huningue. (Bild: Hansjörg Walter)

Arbeiter bei der Sanierung des giftbelasteten Areals der Novartis in Huningue.

Arbeiter bei der Sanierung des giftbelasteten Areals der Novartis in Huningue. (Bild: Hansjörg Walter)

Sanierung Ugine Kuhlmann: Ein Zelt sorgt dafür, dass kein Gift in die Luft gerät.

Sanierung Ugine Kuhlmann: Ein Zelt sorgt dafür, dass kein Gift in die Luft gerät. (Bild: Hansjörg Walter)

Teure Sanierung: Novartis kostet die Aufhebung des alten Lindan-Lagers Millionen.

Teure Sanierung: Novartis kostet die Aufhebung des alten Lindan-Lagers Millionen. (Bild: Hansjörg Walter)

Es ist ein interessantes Farbenspiel, das von der Kleinbasler Rheinseite aus mit Blick zur Novartis hinüber zu sehen ist. Über dutzende Meter dem Rhein entlang schimmert die Uferböschung lustig in türkisgrün. Mulmig wird einem zu Mute, wenn man sich der Vorgeschichte des Areals gewahr wird.

Lindan-verseuchtes Terrain

Früher gehörte das verseuchte Industriegelände dem französischen Unternehmen Ugine Kuhlmann, das dort bis 1976 das Insektizid Lindan herstellte und lagerte. Lindan gilt als krebserregend, über Algen und Fische gelangt es in die menschliche Nahrungskette. Auf dem Areal im elsässischen Huningue unmittelbar nach der Schweizer Grenze lagern noch rund 5000 Tonnen davon. Novartis – heute im Besitz des Firmengeländes – lässt das Lager bis 2014 vollständig sanieren und übernimmt einen Grossteil der Kosten in dreistelliger Millionenhöhe.

Auf Anfrage erklärt Novartis, was es mit dem türkisfarbenen Abhang auf sich hat, der als erstes Infamy-Blogger Patrik Tschudin aufgefallen ist: «Die grünen Flächen stammen vom Einsatz des Produktes Eurocover, das als Schutz und Abdichtung eingesetzt wird, um eventuellen Staub zu verhindern wie auch die Böschung zu stabilisieren.» Novartis gibt also Entwarnung, da schwappt keine Giftsauce in den Rhein. Das Produkt soll sich im Laufe der Zeit erdfarben verfärben.

 

 

  1. Wenn Google versagt...

    von H J Martens am 2.10.2012 um 01:14Uhr

    .. und mir partout nicht genauer erklären will, was denn Eurocover von Novartis ist, da muss ich Novartis glauben, was die Harmlosigkeit von Eurocover betrifft.
    Es wäre doch aber nett, wenn Novartis uns dies einfach offenlegen würde.
    Es gibt ja bei der Leserschaft schon ein paar Menschen, die vor einer chemischen Formel oder wenigstens einer ordentlichen Beschreibung keine Angst haben und sie dann ohne Hysterie einordnen können.
    Transparenz schafft Vertrauen.
    Direktlink zum Kommentar

  1. Wenn Google versagt...

    von H J Martens um 2.10.2012 um 01:14Uhr

    .. und mir partout nicht genauer erklären will, was denn Eurocover von Novartis ist, da muss ich Novartis glauben, was die Harmlosigkeit von Eurocover betrifft.
    Es wäre doch aber nett, wenn Novartis uns dies einfach offenlegen würde.
    Es gibt ja bei der Leserschaft schon ein paar Menschen, die vor einer chemischen Formel oder wenigstens einer ordentlichen Beschreibung keine Angst haben und sie dann ohne Hysterie einordnen können.
    Transparenz schafft Vertrauen.
    Direktlink zum Kommentar

  2. Google kennt schon die Antwort

    von Rolf Wilhelm um 2.10.2012 um 11:07Uhr

    glaube ich zumindest anhand der Bilder, da ich kein Französisch spreche:
    www.youtube.com/user/mlachaux

    Direktlink zum Kommentar

Kommentieren

Informationen zum Artikel

1.10.2012, 16:38 Uhr

Novartis gibt Entwarnung

Text

Text:

  • 18.04.2013 um 16:27
    Zeit für Träume

    Unsere Uhrenindustrie macht aus Sehnsüchten Geld und erzielt Rekordumsätze. Wie kaum ein anderes Luxusgut stehen Schweizer Uhren für die Werte der guten alten Zeit.

  • 17.04.2013 um 16:28
    «Ich trage das kollegial mit»

    Der neue Basler Sicherheitsdirektor Baschi Dürr bestreitet seine ersten Dehnübungen. Als erklärter Gegner des Hooligan-Konkordats muss er nun den Beitrittsentscheid der Regierung vertreten. Das tut er auffällig widerwillig.

  • 17.04.2013 um 10:53
    Basler Regierung will beitreten

    Eher widerwillig tritt die Basler Regierung dem Hooligan-Konkordat bei. Dabei begründet sie, warum sie das Massnahmenpaket für falsch hält – nicht aber, wieso sie gleichwohl beitritt.

  • 10.05.2013 um 12:06
    Milch und Zucker
    Zum Artikel: Wir Heuchler!

    Ob der Kaffee wirklich besser ist, wenn er mit urbanem Bewusstsein angerührt und rotgrünem Verantwortungsgefühl abgeschmeckt wird? Ich für meinen Teil bevorzuge Milch und Zucker.

  • 31.01.2013 um 15:32
    Greiners Replik
    Zum Artikel: Basel = Apfel, Zürich = Birne

    Schön, Herr Greiner, dass Sie Zeit gefunden haben, Ihre Sicht der Dinge darzulegen. Trotzdem empfiehlt es sich, nochmals den Originaltext, also die Titelgeschichte zu lesen. Der Züri-Vergleich war gewagt, der Rest sollte einem aber genügend zu denken g...

  • 28.01.2013 um 19:14
    Einwände
    Zum Artikel: So haben wir gerechnet

    Sie haben recht: Es stellen sich Fragen der Abgrenzung - wie auch der Synergieeffekte. Das zu bemessen ist zumindest schwierig, weshalb auch stets von einem Versuch der Einordnung mittels dieser beiden Vergleiche die Rede ist. Die Vergleiche sind ein S...

Aktuell

Livio Marc Stöckli: Ein Teil der Becken bleibt zu bis das Wetter besser wird.

Gartenbäder Basel 

Tote Badehose

Kaum mal ein blaues Flecken am Himmel, dafür kübelweise Wolkensaft. Der schlechte Frühling überschneidet sich in diesem Jahr heftig mit dem Saisonstart der Gartenbäder. Die Besucher tauchen wohl lieber in der heimischen Badewanne.Von Livio Marc Stöckli. Weiterlesen

Hans-Jörg Walter: Dieses Jahr brillierte die Sonne bisher mit Abwesenheit.

Wetter 

Wo bleibt die Sonne?

Der Schein trügt nicht: Seit Anfang Jahr zeigt sich die Sonne auf der Alpennordseite so selten wie seit 1970 nicht mehr. Das fällt darum besonders auf, weil die Vergleichsperiode Januar bis April in den Vorjahren überdurchschnittlich sonnig war.Von Hanspeter Guggenbühl. Weiterlesen

1