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TagesWoche

Tages Woche

Fr, 24.05.2013

Mythische Orte am Oberrhein 

29.9.2012, 18:21 Uhr

Reise durch Zeit und Raum

29.9.2012, 18:21 Uhr

Christliche Orte und keltische Kultorte haben wir bereits besucht. Auch Dr. Faust ist uns begegnet. Zum Abschluss der Reise gab es noch ein Zusammentreffen mit den Römern und eine wunderbare Aussicht, gefolgt von einigen Erkenntnissen. Von Noëmi Kern

Theater und Tempel stehen miteinander in Bezug.

Theater und Tempel stehen miteinander in Bezug. (Bild: Noëmi Kern)

Morgennebel umhült das Theater in Augusta Raurica.

Morgennebel umhült das Theater in Augusta Raurica. (Bild: Noëmi Kern)

Altarfundament des Schönbühltempels in Augusta Raurica.

Altarfundament des Schönbühltempels in Augusta Raurica. (Bild: Noëmi Kern)

Die Hügel des Baselbieter Jura

Die Hügel des Baselbieter Jura (Bild: Noëmi Kern)

Die Belchenfluh: Hier hinauf solls gehen.

Die Belchenfluh: Hier hinauf solls gehen. (Bild: Noëmi Kern)

Vogesen und Schwarzwald mit den anderen Punkten des Belchensystems.

Vogesen und Schwarzwald mit den anderen Punkten des Belchensystems. (Bild: Noëmi Kern)

Die Spitzen der Alpen sehen fast unwirklich aus.

Die Spitzen der Alpen sehen fast unwirklich aus. (Bild: Noëmi Kern)

Am Freitagmorgen liegt noch Nebel in Augusta Raurica. Die Sonne ist nur als heller Kreis zu erkennen. Touristen sind keine da. Es ist still und irgendwie geheimnisvoll. 

Augusta Raurica war eine Stadt am Rhein, die um 250 nach Christus ihre Blütezeit erlebte. Etwa 220 Gottheiten verehrten die Stadtbewohner an unterschiedlichen heiligen Stätten. Eine davon war der Schonbühltempel in Verbindung mit dem Theater. Die beiden Bauwerke stehen durch die Mittelachse miteinander in Bezug. Was man bis heute jedoch nicht sagen kann, ist, welche Gottheit an dieser Stelle verehrt wurde. Man hat noch keine Hinweise gefunden, keinen Tempel, zu sehen ist lediglich das Fundament des Altars. Womöglich diente Augusta Raurica schon den Kelten als Kraft- und Kultort, liegt es doch genau in der Mitte des Belchensystems.

Mythen verbinden

Apropos Belchensystem: Nach dem Belchen im Schwarzwald bestiegen wir heute die Belchenfluh im Baselbiet. Noch hatte das Wetter nicht umgeschlagen und man sah nebst Belchen auch den Grand Ballon, den Petit Ballon sowie den Ballon d'Alsace. Auf der anderen Seite ragten hinter dem Mittelland die Alpen auf. Wunderbar.

Damit endete eine schöne Tour durch das Dreiländereck. Das Fazit: Mythen verbinden. Nicht nur über Generationen, indem die Geschichten immer weiter tradiert werden, sondern auch über die Landesgrenzen hinweg. Sinnbildlich dafür ist die digitale Karte auf der Internetseite des Vereins Mythische Orte am Oberrhein, auf dem die mythischen Orte eingezeichnet sind: Landesgrenzen sind hier bewusst keine markiert.

Die beschriebenen mythischen Orte und noch viele mehr sind zu finden unter www.mythische-orte.eu. Der gleichnamige Verein ist dabei, ein Netz für E-Bikes mit Ausleih-  und Ladestationen an verschiedenen Orten einzurichten. So kann man verschiedene Velotouren entweder mit oder ohne technische Unterstützung unternehmen.

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Informationen zum Artikel

29.9.2012, 18:21 Uhr

Reise durch Zeit und Raum

Text

Text:

  • 31.12.2012 um 15:56
    «Ein bisschen klöpfen muss es schon»

    «The same procedure as every year» fordert nicht nur die alte Miss Sopie von ihrem Butler James im Sketch «Dinner for one». Auch wir haben alle unsere jahrelangen Silvesterbräuche und -rituale. Das zeigt ein Besuch im Zauberlädeli.

  • 24.12.2012 um 15:00
    Machs doch selber!

    Die Kreativ-Abteilung der TagesWoche ist auch am Heiligabend aktiv. Hans-Jörg «Fonzi» Walter hat Geschenkpapier designt. Verwenden kann es jeder, der einen Drucker zur Verfügung hat.

  • 21.12.2012 um 20:19
    O du fröhliche Heilsarmee

    Die Heilsarmee ist wieder unterwegs. Anders als ihre Berner ESC-Kollegen haben die Basler weniger Hürden zu überwinden, damit sie singen dürfen.

  • 16.08.2012 um 09:26
    Korrektur
    Zum Artikel: Andere Uni, andere Sitten

    Liebe Frau Bockemühl, ihr Kommentar hat mich auf einen Fehler im Text aufmerksam gemacht: Es handelt sich um eine Zunahme der Möbilität um durchschnttlich 1,4 Prozent pro Jahr seit 2005. Viel ist das freilich auch dann nicht... Selbstverständli...

  • 03.08.2012 um 09:49
    Kein Velofahrerbashing
    Zum Artikel: Ein Schild für die Katz

    Guten Tag Herr Boesiger, um Velofahrerbashing geht es der TagesWoche keineswegs. (Ich bin selber Velofahrerin und finde solche Verkehrssituationen lästig.) Es ging uns vor allem darum, einen Augenschein von der Siuation am Blumenrain zu nehmen und die...

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