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TagesWoche

Tages Woche

Mo, 20.05.2013

Videointerview 

7.10.2012, 08:00 Uhr

Der Gelassene

7.10.2012, 08:00 Uhr

Patrick Hafner will die Eingriffe des Staates aufs Nötigste reduzieren. In Sachen Ausländer, Jugendkultur und Sicherheit zeigt sich der Regierungsratskandidat aber von einer eher SVP-untypischen Seite: gelassen. Von Remo Leupin

Patrick Hafner kandidierte bereits vor vier Jahren für die Exekutive, allerdings ohne Chance. Jetzt will es der 47-Jährige nochmals wissen.

Hafner zählt zu den eher unaufgeregten Basler SVPlern. Innerhalb seiner Partei sehe er sich nicht als Hardliner, meinte er vor gut einem halben Jahr gegenüber «Onlinereports», er sei aber auch kein Politiker, der grundsätzlich von der Parteilinie abweiche.

Auch im TagesWoche-Interview gibt er sich konziliant, etwa im Zusammenhang mit Integrationsfragen. Mit Ausländerinnen und Ausländern mache er in seinem Quartier, dem Gundeli, nur gute Erfahrungen, sagt er. Auch von «Ausländerghettos» mag er nicht sprechen. Solche würden gar nicht erst entstehen, wenn Integration gut funktioniere. Und: «Gewisse Schwerpunkte – in einem Quartier mehr Pizzerien, im anderen ein Kebab-Laden mehr, im einen etwas mehr Leben auf der Strasse, im anderen mehr Ruhe – sind kein Problem, sondern positiv.»

Auch in Sachen Jugendkultur gibt sich Hafner locker. «Jugendliche brauchen Freiräume für kulturelle Projekte», sagt er, der Staat dürfe nicht alles «zubetonieren». Und statt mehr Polizisten fordert Hafner eine stärkere Präsenz der Ordnungshüter auf der Strasse – dann würden sich die Menschen auch wieder sicherer fühlen in der Stadt.

 

Unser Wahlkampf

Wir konfrontieren Patrick Hafner mit den gleichen zehn Fragen wie die anderen zwölf Regierungskandidaten (der wilde Kandidat Chrigel Fisch wollte nicht mit uns reden). Es sind jene zehn Fragen, die sich bei unseren Gesprächen mit den Menschen in den Quartieren und der Stadtgemeinde Riehen als die drängendsten herausgestellt haben.

Sämtliche Berichte über unsere kleine Reise durch die verschiedensten Welten von Basel-Stadt finden Sie in unserer interaktiven Karte «Ab in die Quartiere».

Alle Videointerviews mit den Regierungskandidaten werden ab Anfang Oktober in regelmässiger Abfolge veröffentlicht.

 

Bisher wurden keine Kommentare zu diesem Artikel von der Redaktion hervorgehoben.

  1. Der Gelassene

    von Roland Stucki um 7.10.2012 um 14:34Uhr

    Noch ein SVP ler der im Wahlkampf Kreide gefressen hat
    Direktlink zum Kommentar

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Informationen zum Artikel

7.10.2012, 08:00 Uhr

Der Gelassene

Text

Text:

  • 16.05.2013 um 15:30
    TagesWoche vom 17.5.: Die Themen

    Arm dran: Trotz Volljob zu wenig Geld – vor allem Frauen sind betroffen; André Dosé sorgt sich um die Zukunft der Schweiz; Immobilien Basel-Stadt: Rendite ist das oberste Ziel; Peter Schneider: Warum wir heucheln; Dan Browns neuer Roman «Inferno» – eine Kritik… Dies und weitere Themen in der TagesWoche vom 17. Mai – als App, im Abo und am Kiosk.

  • 16.05.2013 um 14:47
    Politik mit der Angstkeule

    Wird die Mindestlohn-Initiative angenommen, steigt die Arbeitslosigkeit, warnen die Arbeitgeber. Wirklich?

  • 08.05.2013 um 16:30
    Seltene Käfer und andere Besetzer

    Armin Coray fahndet auf dem Areal des besetzten Schützenhauses in Allschwil nach Erdbockkäfern – wie schon in den 1980er-Jahren bei der besetzten «Alten Stadtgärtnerei» im St. Johann. Dort ist der seltene Käfer seit dem Parkbau verschwunden.

  • 25.04.2013 um 09:53
    Betr.: «Laienkritik»
    Zum Artikel: Fragwürdige Farbfläche

    Vielen Dank für Ihre Kritik! Auf den «Goldenen Schnitt» kann man tatsächlich verzichten… Aber vielleicht schauen Sie sich einmal ein paar ältere Art-Kataloge bezüglich Cover und Innenseiten an – da wird einiges klar.

  • 05.04.2013 um 10:55
    Druck in der Ostschweiz
    Zum Artikel: Keine TagesWoche im Briefkasten

    Sehr geehrte Frau Burgermeister Grund für den Druck der TagesWoche in der Ostschweiz ist das spezielle Format unserer Zeitung: Beim Start unseres Projekts vor einem Jahr war Zehnder Druck in Wil (SG) die einzige Firma in der Schweiz, die unser Format ...

  • 28.03.2013 um 13:21
    Betr.: «Geier» und «deutsche Überheblichkeit»
    Zum Artikel: Spiel mit dem Feuer

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