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TagesWoche

Tages Woche

Do, 23.05.2013

Radiohead live 

21.9.2012, 15:49 Uhr

Fantastisches Konzert, katastrophale Organisation

21.9.2012, 15:49 Uhr

Die britische Band Radiohead gab im Steinbruch von St-Triphon (VD) ein fantastisches Konzert. Wäre der Anlass logistisch doch nur halb so gut strukturiert gewesen wie die grandiose Musik. Von Marc Krebs

Beseelter Gesang: Thom Yorke lief in St-Triphon zu Höchstform auf.

Beseelter Gesang: Thom Yorke lief in St-Triphon zu Höchstform auf. (Bild: Keystone)

Radiohead bescherten dem Publikum ein räumliches Erlebnis – akustisch wie auch visuell.

Radiohead bescherten dem Publikum ein räumliches Erlebnis – akustisch wie auch visuell. (Bild: JEAN-CHRISTOPHE BOTT)

Eindrückliche Kulisse: Der illuminierte Steinbruch von St-Triphon.

Eindrückliche Kulisse: Der illuminierte Steinbruch von St-Triphon. (Bild: JEAN-CHRISTOPHE BOTT)

Während der ersten 15 Minuten des Radiohead-Konzertes fühlten wir uns im Dunkeln gelassen. Umgeben von vielen Seelen und doch verloren. Völlig verstockt. Grund ist nicht die Musik, nein, diese haben wir nur aus der Ferne gehört. 1,5 Stunden lang staute sich der Verkehr und mit jeder Minute auch eine Wut in unserem Bauch auf. Im Dunkeln gelassen fühlten wir uns von der Verkehrs- und Besucherführung. Diese, gab selbst ein involvierter Verkehrskadette zu, war chaotisch und auch für ihn verwirrend. Die Organisation dieses letzten grossen Open-Air-Konzerts im Jahr 2012 – sie war eine blanke Katastrophe.

Dabei hatten die Veranstalter (gemäss Ticketaufdruck das Walliser Caprices Festival und Montreux Jazz) genügend Zeit gehabt, diesen ausserordentlichen Anlass in einem Steinbruch bei St. Triphon vorzubereiten: Am 31. Januar 2012 startete der Vorverkauf, noch am gleichen Tag waren die Tickets für den Event im Juli ausverkauft. 109 Franken zahlte man für einen Stehplatz, man hätte erwartet, dass in diesem Preis auch ein guter Service enthalten wäre.

Wut und Frust

Nachdem die Briten aufgrund eines tragischen Unfalls ihr Schweizer Konzert auf September verschoben hatten, gewannen die Veranstalter zusätzlich Zeit, um sich für die logistische Herausforderung zu rüsten, Tausende Autos und zahlreiche Busse zeiteffizient durchs Waadtländer Rhonetal zu schleusen. Denkste! Entsprechend gross waren Wut und Frust, als unsereiner nach stundenlanger Anreise schliesslich auf dem improvisierten Konzertgelände eintraf. Als wären die Unannehmlichkeiten (riesige Staus, lange Wege, grosse Engpässe, überfüllte Busse, unmarkierte Parkplätze) nicht genug: Vor Geldwechsel-Hütten bildeten sich dauerhaft lange Schlangen.

Die Veranstalter schafften es tatsächlich, das umständlichste Gastrokonzept seit Festivalgedenken umsetzen zu wollen: So musste man Verpflegungsbons erstehen und dabei bereits angeben, wie viele Getränke und welche Art Essen man an den umliegenden Ständen zu konsumieren gedenke. Wer hätte gedacht, dass der organisatorische Unsinn des Zürich Open Airs noch gesteigert werden könnte? Zum Glück spielten Radiohead in einem Steinbruch. Die geballte Ladung an Fluchwörtern, die von allen Seiten an unsere Ohren drang, hätte eine Kirche zum Einstürzen gebracht.

Wonne und Freude

Es spricht für die Darbietung des Quintetts, dass Wut und Frust während des Konzerts völlig in Vergessenheit gerieten. Was Thom Yorke und Co. an diesem 20. September 2012 live boten, war schlicht umwerfend. Bewusstseinserweiternd. Sie übertrafen sich selbst – und auch ihr unvergessliches erstes Gastspiel in der Romandie, damals in Montreux, im Juli 2003.

In St-Triphon blieb sich die Band in ihrer Unberechenbarkeit treu: Sie überraschte das Publikum immer wieder mit Songauswahl, Arrangements und Dramaturgie – ohne aber dabei der Versuchung zu verfallen, zweckfrei Erwartungen zu brechen und sich selbstverliebt im eigenen Nonkonformismus zu verlieren.

Nein, Radiohead gelang das Kunststück, Kunst zu machen, ohne gekünstelt zu wirken. Sie flochten dabei Songs ebenso in ihr Set ein wie Tracks, populäre Klassiker («Paranoid Android») wie Unveröffentlichtes («Identikit»). Und erfreuten dazwischen immer wieder mit unbekannteren Perlen, zum Beispiel dem Zugabesong «Daily Mail». Dieser fängt die hechelnde Hektik des Boulevards musikalisch ein, unterlegt von tiefen Stoner-Rock-Gitarren und treibenden Rhythmen. Ein Beispiel für die meisterhafte stilistische Verästelung, die im Titel ihres letztjährigen Studioalbums «The King of Limbs» angedeutet ist.

Wunderbar und facettenreich

Die Klangschichten, die Radiohead im Studio zusammenführen, entfalteten live oft gar noch eine grössere Sogwirkung. «The Gloaming» wurde zum klanggeworden Trip, der Grossteil der Lieder erzeugte hypnotische Wirkung (von «There There» bis «Everything In Its Right Place») und eine räumliche Tiefe, die wunderbar mit dem Bühnenbild korrespondierte. Bestechend, wie mobile LCD-Panels nicht nur für vereinzelte Farbtupfer sorgten, sondern auch die Dimensionalität erweiterten, ihrer Musik mit geschickten Illuminationen visuell den Raum gab, den sie verdient hatte.

Und als wäre das alles nicht genug, erlebte man auch noch einen Thom Yorke in Bestform, gutgelaunt wurde er immer gesprächiger («il parle français»!), ja, er lachte gar beherzt auf, als er 50 Meter über der Bühne Wunderkerzen winken sah. Einige waghalsige Fans hatten sich auf dem imposanten Felsen eingenistet, um das Konzert gratis und von oben mitzuverfolgen.

Hat dieser Thom Yorke seine Stimme auf einer Schweizer Bühne jemals so versatil eingesetzt? Unvorstellbar. Er erweiterte seinen klassischen Klagegesang nicht nur um Klangspielereien mittels gezieltem Einsatz von Effekten (Delays, Loops), sondern setzte auffallend oft zu herrlichen Soulvariationen an – seufzte, schrie, sang facettenreich, dass es eine Freude war. Dass er ausgerechnet bei den «OK Computer»-Klassikern hier und dort mal in der Lage verrutschte: vernachlässigbarer Schönheitsfehler.

Effektreich und elektronisch

Umwerfend war aber nicht nur der Frontmann, im Hintergrund bewies Johnny Greenwood einmal mehr, warum er sich mit seiner Gitarrenarbeit nicht hinter den innovativen Ansätzen eines Robert Fripp verstecken muss. Auch das Rhythmusduo hat über all die Jahre an Virtuosität und Klangvielfalt zugelegt, dabei weitere Stilnuancen integriert: Auffällig in St-Triphon, wie die Breakbeats von früher zunehmend jazziger interpretiert werden, wie die ungeraden Taktarten neu fliessen und mit elektronischen Spielereien angereichert worden sind. Radiohead sind dermassen progressiv, dass der Staub, mit dem diese Genrebezeichnung bedeckt ist, vollkommen weggefegt wird. Was diese Band macht, ist ebenso Jazz wie Artrock, Electronica, Avantgarde oder Alternative. Was diese Band bei ihrem ersten Schweizer Konzert seit Jahren machte, war mit einem Wort zusammengefasst: Fantastisch. Und hallte noch lange in unseren Ohren nach. Fast so lange, wie unsere Odyssee zu den Parkplätzen, raus aus dem Rhonetal dauerte. Und das, Sie können es mir glauben, dauerte noch einmal verdammt lang.

  1. Genau

    von Urs Lehmann am 21.09.2012 um 17:33Uhr

    Der Titel trifft es, wobei wir ein wenig mehr Glück hatten, wir kamen beinahe pünklich und mit Getränk zu unseren Sitzplätzen (schlappe 250 Franken...dafuer so gut wie keine Schlangen) und schafften es nach dem Konzert auf den ersten Shuttlebus und kamen so einigermassen vernuenftig nach Basel zurück.
    Bezeichnend fuer die Organisation - der Bus (wir hatten auch 2 Tickets, schafften die Hinfahrt aber nicht) waere erst um 3 Uhr in der früh losgefahren - man stelle sich 4 Stunden in dieser Kälte und Chaos mal vor....
    Radiohead waren fuer mich zum ersten mal fantastisch (und sicher nicht zum letzen Mal).
    Direktlink zum Kommentar

  2. Komisch, waren wir am gleichen Konzert?

    von Jan Zuppinger am 21.09.2012 um 18:31Uhr

    Hmm, dieser Text verwirrt mich, und ich bin zum Schluss gekommen, dass wir nicht am gleichen Konzert waren. Es ist die einzig mögliche Erklärung. Ich fand die Organisation auch nicht toll, aber kaum so garstig wie hier beschrieben. Gut, wir waren früh angekommen und konnten so Schlangen vermeiden. Dagegen fand ich das Konzert absolut schrecklich, der Mischmensch hat für mich auf glamoröser Ebene versagt. Ich stand übrigens gleich beim Mischpult, wie immer und wie alle Soundfetischisten, und weiss sogar, welchen Flavor Räucherstäbchen der Mixer angezündet hat, tut aber nichts zur Sache, dass er ein alter Hippie ist. Egal. Nicht egal, die Bässe waren ein so katastrophaler Brei, dass in die Vocals und alles andere reinbluteten. Ein Riesenbrett. Und statt dann den Bass zurückzunehmen, zu glätten, hat der Mixer die ganze Zeit an den Vocals rumgebastelt, und sie zum Teil zum überschlagen geschraubt. Der Sound war so katastrophal schlecht, dass wir nach nur drei Stücken fluchtartig unseren Standort verlassen mussten, aus Angst, dass wir sonst eine unsere Lieblingsbands zu hassen beginnen. Gaaaaaaannnzzzz weit hinten, war der Sound dann endlich irgendwie akzeptabel, wobei jetzt die Echos ein Problem waren. Das Problem mit dem Bass lag übrigens überhaupt nicht am Steinbruch, denn bei Caribou, der Vorband, hatte deren Mixer vorallem Probleme mit den Höhen gehabt, was eingentlich sehr viel verständlicher ist. Den die Höhen reagieren stärker auf veränderte äussere Umstände, mehr Publikum, Wetter, Wind. Aber den Bass übersteuern? Undenkbar auf diesem Niveau, die kann man im Soundcheck setzen, und das sollte dann passen, undenkbar und vorallem unaushaltbar. Und wo bitte hast du einen gesprächigen Thom York gesehen? "Next New Song" war der wohl längste Satz den er äusserte. Positiv: Die Song-abfolge, die war wirklich grandios. Aber der doofe Mixer hat die Lieder so vermetzget, dass ich lange, lange brauchen werde bis ich mich wieder an ein Live Konzert wage.
    Direktlink zum Kommentar

  3. Organisation und das Konzert des Jahres

    von Karl Linder am 21.09.2012 um 18:50Uhr

    Es spricht für die Tageswoche dass sie über dieses Konzert des Jahres berichtet. mit Marc Krebs aus ausgewiesenem Kritiker. Radiohead ist eine Band, welche nicht einfach das Programm abspult, die Titel der CD eins zu eins auf der Bühne produziert. Sie nehmen die Einzelteile von Songs auseinander (gut gelungen bei den Titeln der neuen CD 'The King of Limbs') und inszenieren und verblüffen zugleich mit etwas ganz Neuem. Aus einem ruhigen technoiden vertrackten Stück wird ein Gitarren-Riff Kracher ('Morning Mr. Magpie'). Sowohl fürs Auge (innovativ beeindruckende Bühnenshow, setzt den Standard für die Zukunft..) wie auch fürs Ohr; Es war atemberaubend! Und zur Organisation: Natürlich ist es ärgerlich, in einer 50 Meter Warteschlange auf die Essens-Coupon zu warten. Die Romands vor mir nahmen die Sache mit Humor, und es gab viel zu lachen unter fremden Menschen. Ich selber habe diese Verkaufslogik das letzte Mal in einem polnischen Warenhaus zu Zeiten von Solidarnocs erlebt oder am linken Nostra Festa in Basel in den 80ern. Jänusäso: Dafür war die Festival Verpflegung qualitativ ansprechend abseits der 'Klöpfer oder Bratwurst'). Aber für die Parkplatzprobleme ist nicht primär die Organisation verantwortlich. Es wurde im Vorfeld kommuniziert, dass die Parkfelder weit weg liegen und man am besten den Bus ab Basel (für nur 39.- retour) buchen sollte. Klar mussten auch wir den Bus irgendwie finden um 00.30 h, aber dann ging ruck-zuck nach Basel.
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  1. Genau

    von Urs Lehmann um 21.09.2012 um 17:33Uhr

    Der Titel trifft es, wobei wir ein wenig mehr Glück hatten, wir kamen beinahe pünklich und mit Getränk zu unseren Sitzplätzen (schlappe 250 Franken...dafuer so gut wie keine Schlangen) und schafften es nach dem Konzert auf den ersten Shuttlebus und kamen so einigermassen vernuenftig nach Basel zurück.
    Bezeichnend fuer die Organisation - der Bus (wir hatten auch 2 Tickets, schafften die Hinfahrt aber nicht) waere erst um 3 Uhr in der früh losgefahren - man stelle sich 4 Stunden in dieser Kälte und Chaos mal vor....
    Radiohead waren fuer mich zum ersten mal fantastisch (und sicher nicht zum letzen Mal).
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  2. Komisch, waren wir am gleichen Konzert?

    von Jan Zuppinger um 21.09.2012 um 18:31Uhr

    Hmm, dieser Text verwirrt mich, und ich bin zum Schluss gekommen, dass wir nicht am gleichen Konzert waren. Es ist die einzig mögliche Erklärung. Ich fand die Organisation auch nicht toll, aber kaum so garstig wie hier beschrieben. Gut, wir waren früh angekommen und konnten so Schlangen vermeiden. Dagegen fand ich das Konzert absolut schrecklich, der Mischmensch hat für mich auf glamoröser Ebene versagt. Ich stand übrigens gleich beim Mischpult, wie immer und wie alle Soundfetischisten, und weiss sogar, welchen Flavor Räucherstäbchen der Mixer angezündet hat, tut aber nichts zur Sache, dass er ein alter Hippie ist. Egal. Nicht egal, die Bässe waren ein so katastrophaler Brei, dass in die Vocals und alles andere reinbluteten. Ein Riesenbrett. Und statt dann den Bass zurückzunehmen, zu glätten, hat der Mixer die ganze Zeit an den Vocals rumgebastelt, und sie zum Teil zum überschlagen geschraubt. Der Sound war so katastrophal schlecht, dass wir nach nur drei Stücken fluchtartig unseren Standort verlassen mussten, aus Angst, dass wir sonst eine unsere Lieblingsbands zu hassen beginnen. Gaaaaaaannnzzzz weit hinten, war der Sound dann endlich irgendwie akzeptabel, wobei jetzt die Echos ein Problem waren. Das Problem mit dem Bass lag übrigens überhaupt nicht am Steinbruch, denn bei Caribou, der Vorband, hatte deren Mixer vorallem Probleme mit den Höhen gehabt, was eingentlich sehr viel verständlicher ist. Den die Höhen reagieren stärker auf veränderte äussere Umstände, mehr Publikum, Wetter, Wind. Aber den Bass übersteuern? Undenkbar auf diesem Niveau, die kann man im Soundcheck setzen, und das sollte dann passen, undenkbar und vorallem unaushaltbar. Und wo bitte hast du einen gesprächigen Thom York gesehen? "Next New Song" war der wohl längste Satz den er äusserte. Positiv: Die Song-abfolge, die war wirklich grandios. Aber der doofe Mixer hat die Lieder so vermetzget, dass ich lange, lange brauchen werde bis ich mich wieder an ein Live Konzert wage.
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  3. Organisation und das Konzert des Jahres

    von Karl Linder um 21.09.2012 um 18:50Uhr

    Es spricht für die Tageswoche dass sie über dieses Konzert des Jahres berichtet. mit Marc Krebs aus ausgewiesenem Kritiker. Radiohead ist eine Band, welche nicht einfach das Programm abspult, die Titel der CD eins zu eins auf der Bühne produziert. Sie nehmen die Einzelteile von Songs auseinander (gut gelungen bei den Titeln der neuen CD 'The King of Limbs') und inszenieren und verblüffen zugleich mit etwas ganz Neuem. Aus einem ruhigen technoiden vertrackten Stück wird ein Gitarren-Riff Kracher ('Morning Mr. Magpie'). Sowohl fürs Auge (innovativ beeindruckende Bühnenshow, setzt den Standard für die Zukunft..) wie auch fürs Ohr; Es war atemberaubend! Und zur Organisation: Natürlich ist es ärgerlich, in einer 50 Meter Warteschlange auf die Essens-Coupon zu warten. Die Romands vor mir nahmen die Sache mit Humor, und es gab viel zu lachen unter fremden Menschen. Ich selber habe diese Verkaufslogik das letzte Mal in einem polnischen Warenhaus zu Zeiten von Solidarnocs erlebt oder am linken Nostra Festa in Basel in den 80ern. Jänusäso: Dafür war die Festival Verpflegung qualitativ ansprechend abseits der 'Klöpfer oder Bratwurst'). Aber für die Parkplatzprobleme ist nicht primär die Organisation verantwortlich. Es wurde im Vorfeld kommuniziert, dass die Parkfelder weit weg liegen und man am besten den Bus ab Basel (für nur 39.- retour) buchen sollte. Klar mussten auch wir den Bus irgendwie finden um 00.30 h, aber dann ging ruck-zuck nach Basel.
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21.9.2012, 15:49 Uhr

Fantastisches Konzert, katastrophale Organisation

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