Open

eingeloggt als
Ausloggen


An Redaktion schreiben

  • Erlaubte Dateiformate: Bilder (jpg, png, gif) Dokumente (pdf)

eingeloggt als
Ausloggen


Mein Kommentar

Registrierung

Mit Ihrem Benutzerkonto können Sie Ihr Abo verwalten, Artikel kommentieren und mit anderen Leserinnen und Lesern in Kontakt treten.

Das Benutzerkonto ist kostenlos und kann jederzeit wieder gelöscht werden.

Bitte geben Sie Ihre E-Mail Adresse ein. Wir werden diese unter keinen Umständen an Dritte weitergeben.

Fast fertig...

Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt.

Bitte prüfen Sie Ihren Posteingang und aktivieren Sie Ihr Benutzerkonto, indem Sie auf den Link in der E-Mail klicken.

Sollten Sie die E-Mail innert 10 Minuten nicht erhalten haben, kontrollieren Sie, ob die E-Mail möglicherweise im Spam-Filter hängen geblieben ist. Ist die E-Mail auch dort nicht aufzufinden, schreiben Sie uns an anmelden@tageswoche.ch und wir kümmern uns darum.

Wir freuen uns, Sie in wenigen Minuten in unserer Community begrüssen zu dürfen.

Passwort wiederherstellen

TagesWoche

Tages Woche

Fr, 24.05.2013

Religionskonflikt 

21.9.2012, 06:47 Uhr

Zehntausende protestieren nach Freitagsgebet gegen Schmähfilm

21.9.2012, 06:47 Uhr

Nach den Freitagsgebeten haben Zehntausende Menschen in Pakistan gewaltsam gegen den umstrittenen Mohammed-Film aus den USA protestiert. In mehreren pakistanischen Städten kam es zu Zusammenstössen zwischen Sicherheitskräften und randalierenden Demonstranten. Von sda

sda: In Peshawar kommt es zu Zusammenstössen zwischen der Polizei und Demonstranten

In Peshawar kommt es zu Zusammenstössen zwischen der Polizei und Demonstranten (Bild: sda)

Mindestens drei Menschen kamen ums Leben, Dutzende weitere wurden verletzt. Schwere Ausschreitungen gab es unter anderem in Peshawar, wo Demonstranten ein Kino sowie die Handelskammer in Brand steckten.

Mindestens elf Menschen seien verletzt worden, teilte die Polizei mit. Ein Fernsehjournalist des Sender ARY berichtete, sein Fahrer sei durch Polizeikugeln getötet worden, als sie über die Zusammenstösse berichten wollten.

Pakistan hatte den Freitag zum "Tag der Liebe zum Propheten Mohammed" ausgerufen. In ganz Pakistan riefen politische und religiöse Gruppen zu Protesten nach den Freitagsgebeten auf. Um die Gewalt einzudämmen, wurden in mehreren pakistanischen Grossstädten die Handynetze abgeschaltet.

Proteste auch im Irak

Auch im Irak demonstrierten rund 3000 Menschen gegen den Film und die in einer französischen Wochenzeitung erschienen Mohammed-Karikaturen. Organisiert hatten die Proteste in der Stadt Basra vom Iran unterstützte schiitische Gruppen.

In der Hauptstadt von Sri Lanka, Colombo, sowie in Bangladesch und in der Kaschmir-Region gingen ebenfalls Tausende Menschen auf die Strasse. Kleiner und weitgehend friedlich liefen die Proteste in Malaysia und Indonesien ab.

Frankreich verbietet Demos

Sowohl Frankreich und Tunesien verboten hingegen alle öffentlichen Demonstrationen gegen die umstrittenen Mohammed-Karikaturen einer Satire-Zeitung.

Auch der grösste französische Muslim-Verband CFCM rief dazu auf, nicht auf die Strasse zu gehen. "Jeder Protest könnte missbraucht werden und wäre kontraproduktiv", sagte Verbandspräsident Mohammed Moussaoui dem Radiosender RFI.

Bei gewaltsamen Protesten gegen das Schmäh-Video und Angriffen in islamischen Ländern sind bislang mehr als 30 Menschen getötet worden. Die Proteste richten sich inzwischen auch gegen Mohammed-Karikaturen, die von der französischen Satirezeitung "Charlie Hebdo" am Mittwoch veröffentlicht worden waren.

Bisher wurden keine Kommentare zu diesem Artikel von der Redaktion hervorgehoben.

Kommentieren

Informationen zum Artikel

21.9.2012, 06:47 Uhr

Zehntausende protestieren nach Freitagsgebet gegen Schmähfilm

Text

Text: sda

Aktuell

FACUNDO ARRIZABALAGA: Passanten legen Blumen nieder für den im Londoner Stadtteil Woolwich ermordeten Soldaten

Terrorismus 

Attacke auf offener Strasse

Zwei Dschihadisten ermorden auf offener Strasse einen Soldaten. Eine solche Attacke haben Terroristen-Experten schon seit Längerem erwartet als Symptom einer neuen Taktik.Von Hanspeter Künzler. Weiterlesen

sda: Der Hauptsitz von Glencore in Baar ZG (Archiv)
2

Rohstoff-Handel 

UNO erhebt Vorwürfe gegen Glencore

Der Rohstoffriese Glencore Xstrata mit Sitz in der Schweiz könnte einem Bericht der UNO zufolge die internationalen Sanktionen gegen den Iran umgangen haben. Dies geht aus einem vertraulichen Bericht hervor, den die Nachrichtenagentur Reuters einsehen konnte.Von sda. Weiterlesen2 Kommentare

sda: Cameron brach seinen Frankreichbesuch ab

Grossbritannien 

Anti-Islam-Aktionen nach Mord

Nach der brutalen Tötung eines Mannes vor einer Kaserne in London ist es in Grossbritannien vereinzelt zu islamfeindlichen Aktionen gekommen. Premierminister David Cameron berief für Donnerstagmorgen eine zweite Sitzung des Nationalen Sicherheitskabinetts ein. Von sda. Weiterlesen