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TagesWoche

Tages Woche

Di, 18.06.2013

Tod von Peter Malama 

22.9.2012, 12:01 Uhr

«Seine Menschlichkeit wird für ein ehrendes Andenken sorgen»

22.9.2012, 12:01 Uhr (aktualisiert: 16:00, 17:18)

Der Basler FDP-Nationalrat Peter Malama ist nach einem längeren Krebsleiden in der Nacht auf den 22. September 2012 gestorben. Von Martina Rutschmann

GEORGIOS KEFALAS: Peter Malama war ein leidenschaftlicher und visionärer Politiker. Das Bild entstand im September vor einem Jahr.

Peter Malama war ein leidenschaftlicher und visionärer Politiker. Das Bild entstand im September vor einem Jahr. (Bild: GEORGIOS KEFALAS)

Peter Malama ist tot. Der 51-jährige Politiker litt seit drei Jahren an einer Krebserkrankung. Vergangene Nacht ist er gestorben. Gewerbeverbandspräsident Marcel Schweizer bestätigt den Tod seines Freundes und Kollegen auf eine entsprechende Anfrage der TagesWoche.

Peter Malama gehörte zu den bekanntesten und beliebtesten Politikern in Basel. Er war Direktor des Gewerbeverbandes, Grossrat und seit 2007 Nationalrat. Als junger Mann trat er vor genau dreissig Jahren der FDP bei. Seither setzte er sich unermüdlich für das Gewerbe und den Standort Basel ein.

Grosse Lücke bei der FDP

Mit seiner Krankheit ging Peter Malama sehr offen um. Er sprach in Interviews darüber und hielt erst kürzlich eine ergreifende Rede an der Gewerbetagung über den Umgang mit dem Krebs (im DRS Regionaljournal Basel vom 12. September ist ab der 8. Minute ein kurzer Ausschnitt zu hören).

Inzwischen hat die Basler FDP sich mit einer Mitteilung an die Medien gewendet. Darin schreibt Präsident Daniel Stolz: «Peter Malama hinterlässt bei der Basler FDP eine grosse Lücke. Wir werden nicht allein den engagierten, bekannten und beliebten Politiker vermissen, sondern vor allem auch den Menschen Peter Malama. Er wird allen Basler Freisinnigen fehlen. Wir sind sehr traurig.»

«Seine Menschlichkeit wird für ein ehrendes Andenken sorgen»

Der Regierungsrat schreibt in einer Medienmitteilung, dass sie in Peter Malama immer einen leidenschaftlichen und zugleich sachlich fundiert argumentierenden Gesprächspartner fand. Er sei als Gewerbedirektor, als Mitglied des Grossen Rates und zuletzt als Nationalrat ein Kämpfer für die Interessen der Region Basel gewesen.

«Er war ein grosser Redner und ein umtriebiger Macher», heisst es in der Mitteilung. Malama gebühre Dank für seine verdienstvollen Leistungen als Politiker und Berufsmensch sowie Anerkennung für sein grosses gesellschaftliches Engagement als Privatperson. «Seine Tatkraft, seine Menschlichkeit und seine grosse Volksnähe werden für ein ehrendes Andenken sorgen.»

Peter Malama wäre am 18. Oktober 52 Jahre alt geworden. Er hinterlässt eine Frau und drei Kinder. 

  1. Peter Malama

    von 4051 am 22.09.2012 um 15:24Uhr

    Das geht tief unter die Haut. Peter Malama war immer ein bisschen anders, ob als Gewerbedirektor oder als Nationalrat. Er war menschlich, blitzgescheit, offen und vielseitig. Und nichts ist mehr wie es war.
    Direktlink zum Kommentar

  1. Peter Malama

    von 4051 um 22.09.2012 um 15:24Uhr

    Das geht tief unter die Haut. Peter Malama war immer ein bisschen anders, ob als Gewerbedirektor oder als Nationalrat. Er war menschlich, blitzgescheit, offen und vielseitig. Und nichts ist mehr wie es war.
    Direktlink zum Kommentar

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Informationen zum Artikel

22.9.2012, 12:01 Uhr

«Seine Menschlichkeit wird für ein ehrendes Andenken sorgen»

Text

Text:

  • 16.06.2013 um 17:03
    «Vor der Räumung herrschte Kaiseraugst-Stimmung»

    BastA!-Grossrat Urs Müller hat die Räumung des Gezi-Parks beobachtet. Er bestätigt Medienberichte, wonach die Demonstranten friedlich waren und die Polizei brutal. Die Basler Delegation musste den Stadtteil verlassen, weil es heute noch gefährlicher werden könnte.

  • 16.06.2013 um 10:10
    «Wichtig ist, dass wir überhaupt etwas tun»

    Die malische Armee misshandelt Kinder in Kriegsgefangenschaft, zeigt eine Untersuchung von «Amnesty International». Einer, der sich seit Jahrzehnten für das Land engagiert, ist der Basler Hartmann P. Koechlin.

  • 13.06.2013 um 12:41
    «Hesch gseh, ich bi im Färnseh koh»

    Der lokale TV-Sender Telebasel feiert heute Samstag ­seinen 20. Geburtstag. Zum Erfolg trägt das ­Portemonnaie von uns allen bei.

  • 16.06.2013 um 17:33
    Sehr geehrter Herr Buschweiler
    Zum Artikel: «Vor der Räumung herrschte Kaiseraugst-Stimmung»

    Ich möchte Ihnen sicher nichts unterstellen, hege aber die Vermutung, dass Sie den Artikel nicht aufmerksam gelesen haben. Die Rede ist vom Polizeieinsatz in Istanbul – nicht von jenem auf dem Messeplatz. Urs Müller befindet sich nämlich, wie bereits i...

  • 04.06.2013 um 13:18
    Lieber Marco M II
    Zum Artikel: Das letzte Aufbäumen

    Das zuständige Architekturbüro möchte die neuste Visualisierung des Turms den Medien erst zur Verfügung stellen, wenn das Projekt abgesegnet ist. Hier http://www.morger-dettli.ch/projekte/180 kann man das Modell aber bereits sehen. Herzlich, Martina R...

  • 04.06.2013 um 11:56
    Lieber Marco M
    Zum Artikel: Das letzte Aufbäumen

    Sie haben recht, die Bilder auf der von Ihnen angegebenen Website sind noch aktueller als das Bild, das wir derzeit noch online haben. Wir tauschen es so bald wie möglich gegen die neuere Visualisierung aus. Vielen Dank für den Hinweis, Martina Rutsch...

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