Open

eingeloggt als
Ausloggen


An Redaktion schreiben

  • Erlaubte Dateiformate: Bilder (jpg, png, gif) Dokumente (pdf)

eingeloggt als
Ausloggen


Mein Kommentar

Registrierung

Mit Ihrem Benutzerkonto können Sie Ihr Abo verwalten, Artikel kommentieren und mit anderen Leserinnen und Lesern in Kontakt treten.

Das Benutzerkonto ist kostenlos und kann jederzeit wieder gelöscht werden.

Bitte geben Sie Ihre E-Mail Adresse ein. Wir werden diese unter keinen Umständen an Dritte weitergeben.

Fast fertig...

Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt.

Bitte prüfen Sie Ihren Posteingang und aktivieren Sie Ihr Benutzerkonto, indem Sie auf den Link in der E-Mail klicken.

Sollten Sie die E-Mail innert 10 Minuten nicht erhalten haben, kontrollieren Sie, ob die E-Mail möglicherweise im Spam-Filter hängen geblieben ist. Ist die E-Mail auch dort nicht aufzufinden, schreiben Sie uns an anmelden@tageswoche.ch und wir kümmern uns darum.

Wir freuen uns, Sie in wenigen Minuten in unserer Community begrüssen zu dürfen.

Passwort wiederherstellen

TagesWoche

Tages Woche

Mo, 20.05.2013

Grossratswahlen 2012 

22.9.2012, 06:40 Uhr

Wer nach oben will, muss zahlen

22.9.2012, 06:40 Uhr

Bei der SVP und der GLP ist ein Spitzenplatz auf der Grossrats-Wahlliste mit einer finanziellen Zuwendung verbunden. Die SVP verlangt 500 Franken, die GLP gleich 1500 – eine Praxis, die auf Kritik stösst.  Von Matthias Oppliger

Michael Würtenberg: Ein Platz ganz oben verspricht Prestige und bessere Wahl­aussichten – Perspektiven, die bei einigen Parteien für Geld zu haben sind.

Ein Platz ganz oben verspricht Prestige und bessere Wahl­aussichten – Perspektiven, die bei einigen Parteien für Geld zu haben sind. (Bild: Michael Würtenberg)

Listen sind eine zwiespältige ­Sache: Die beliebten oberen Ränge strahlen Prestige aus, sagen aber, je nach Auswahlkriterium, wenig aus über die Qualitäten des Aufgelisteten. Das gilt auch für Wahllisten. Zuoberst stehen meist die Bisherigen, die darauffolgenden Plätze werden je nach Partei unterschiedlich verteilt: entweder streng alphabetisch (LDP, FDP) oder nach Geschlecht (SP, Grünes Bündnis).

Ein gänzlich anderes Kriterium wenden in Basel dagegen die SVP und die GLP an: Hier entscheidet Geld. Gegen einen freiwilligen finanziellen Beitrag erhalten Kandidaten die Möglichkeit, auf der Liste weiter oben zu erscheinen. Bei der SVP-Liste für die kommende Grossratswahl wirkt sich dies so aus: Zuoberst stehen die Bisherigen, darauf folgen die Kandidaten, die sich ihre Kandidatur – ebenso wie die Bisherigen – 500 Franken kosten liessen, dann kommt der Rest. Bei der GLP ist ­dieser «Un­kosten­beitrag» dreimal so hoch, schliesst allerdings zusätzlich zum oberen Listenplatz eine prominentere Position auf den Plakaten und Flyern mit ein.

Wer zahlt, zeigt Wille

Sebastian Frehner, Nationalrat und Präsident der SVP Basel-Stadt, ist der Meinung, dass, wer Ambitionen habe, auch bereit sei, diese mit einer finanziellen Beteiligung auszudrücken: «Bezahlt hat, wer wirklich gewählt werden will.» Der Präsident der Basler Grünliberalen, David Wüest-Rudin, nennt ähnliche Gründe für den Verkauf von Listenplätzen. Wer seine Kandidatur ernst meine, «soll sich erstens im Wahlkampf besonders engagieren und zweitens 1500 Franken bezahlen». Dieser Beitrag werde in erster Linie für die Werbemittel aufgewendet, sagt Wüest-Rudin.

Diese Form der Listenplatzvergabe stösst bei anderen Basler Politikern auf Unverständnis. Urs Müller, Grossrat und Vorstandsmitglied beim Grünen Bündnis, bezeichnet die Praxis als «abwegig und verwerflich», sie widerspreche dem Verständnis seiner Partei.  Im gleichen Sinne urteilt der Prä­sident der SP Basel-Stadt, Martin ­Lüchinger: «Bei uns sollen alle die gleiche Chance haben, deshalb sind unsere Wahllisten alphabetisch aufgebaut, zuerst die Frauen, dann die Männer». Zudem werde gemäss ­Lüchinger der Listenplatz ohnehin überschätzt.

Kritik von bürgerlicher Seite

Und auch von bürgerlicher Seite wird Kritik laut an der Praxis von SVP und GLP. Markus Lehmann, Präsident der Basler CVP, sagt: «Politik soll man sich doch nicht mit Geld erkaufen können, höchstens mit Präsenz und Leistung.» Und der Basler FDP-Präsident Daniel Stolz hält das Angebot, gegen Bezahlung weiter oben auf der Liste geführt zu werden, für «zweifelhaft». Zudem verweist er auf einen weiteren Grund, der gegen eine solche Praxis spricht: Eine Platzierung direkt unter einem Bisherigen könne riskant sein, drohe man doch gestrichen zu werden, wenn die Bisherigen auf dem Wahlzettel kumuliert ­würden.

Extremes Beispiel aus Zürich

Die Praxis, Listenplätze gegen Geld zu vergeben, ist nicht neu. Ungleich höhere «Unkostenbeiträge» mussten im Herbst 2010 zum Beispiel die ­Nationalratskandidaten der Zürcher FDP leisten. Platz 1 bis 4 kosteten damals 40 000, die Plätze 5 und 6 immerhin noch 25 000 Franken, darunter wurde es schrittweise günstiger. Diese Tarifpolitik sorgte parteiintern für einen Aufstand, die Jungfreisin­nigen sahen sich durch die Bezahlschranke aus dem Wett­bewerb befördert.

 

Der Präsident der Basler Grünliberalen David Wüest-Rudin sieht sich im Artikel missverständlich zitiert. Er legt Wert auf folgende Präzisierung:

Die Darstellung in der TagesWoche, dass die Grünliberalen bei den Wahlen Listenplatzierungen verkaufen würden, ist falsch und verdreht die Sache ins Gegenteil. Die Spitzenkandidierenden der Grünliberalen, eingeschlossen die bisherigen Grossrätinnen und Grossräte, wurden in einem transparenten, mehrstufigen und basisdemokratisch legitimierten Verfahren von der Mitgliederversammlung gewählt. Die so gewählten Spitzenkandidierenden müssen einen besonderen persönlichen Einsatz im Wahlkampf leisten (Standaktionen etc.) und sie werden speziell persönlich in der Kampagne beworben. Sie bezahlen darum einen Beitrag an diese auf sie persönlich ausgerichtete Wahlwerbung und eben nicht für den Listenplatz. Den Listenplatz haben sie aufgrund ihrer Wahl durch die Mitgliederversammlung erhalten.

Mit diesem transparenten und demokratischen System stellen die Grünliberalen sicher, dass bei denjenigen Kandidierenden, die mit grossem Engagement in den Grossen Rat gewählt werden wollen, gleiche werbemässige Startbedingungen herrschen und gerade nicht einfach das dickere Portemonnaie über den Wahlerfolg entscheidet. Wer von den Spitzenkandidierenden den Beitrag an die Wahlwerbekosten nicht zahlen kann (Studierende zum Beispiel), der oder die wird in der Regel von Kolleginnen und Kollegen der Partei solidarisch unterstützt – so geschehen bei den Wahlen vor vier Jahren.

Vor diesem Hintergrund sind auch die Zitate des Präsidenten David Wüest-Rudin in einen irreführenden Kontext gestellt worden. Herr Wüest-Rudin nennt keine «Gründe für den Verkauf von Listenplätzen» (Text TaWo), denn die Grünliberalen haben wie gesagt keine Listenplätze verkauft. Auch müssen nicht Personen, «die ihre Kandidatur ernst meinen» (Text TaWo), einen Beitrag bezahlen, sondern die gewählten Spitzenkandidierenden. Und drittens werden die Beiträge auch nicht «in erster Linie» (Text TaWo) für die Werbemittel eingesetzt, sondern ausschliesslich zu diesem Zweck. Die Grünliberalen haben ein von den Mitgliedern beschlossenes System angewendet, nach dem der Wille zur Wahl sowie der persönliche Einsatz über den politischen Erfolg entscheiden soll, und nicht die privaten finanziellen Mittel.

 

Bisher wurden keine Kommentare zu diesem Artikel von der Redaktion hervorgehoben.

  1. Wer nach oben will, muss zahlen?

    von René Reinhard um 22.09.2012 um 09:45Uhr

    Neu, ist das ja nicht. Wer nach "oben" wollte, hat, in der einen oder anderen Form z. B. auch über "Umwege", schon immer bezahlt.

    "Testimonials". Zwar definiert "Gablers Wirtschaftslexikon" den Begriff als "das Auftreten von bekannten Persönlichkeiten in den Medien zum Zweck der Werbung für ein Produkt.", aber dieses "Gut" kann man ja auch selber, oder die eigene Partei, beziehungsweise beides zusammen sein. Sozusagen ein "Doppelpack". Doch Testimonials kosten. Und werden in der Politik vom Produkt das beworben wird, meist auch selbst "berappt." "Arme Schlucker" unter den Parteimitgliedern, können sich diese also gar nicht leisten.

    Zugegeben, das Bezahlen von Werbung, sichert noch keinen guten Listenplatz. Zumindest nicht anfangs. Aber mit der Zeit, so nach und nach, kann man mittels Werbung, Eigenwerbung, auch vom "Niemand" zu einer "bekannten Persönlichkeit" werden und gerade deswegen zum Listengipfel aufsteigen.

    Aufschlussreich scheint mir in diesem Zusammenhang aber auch zu sein, dass sich zumindest hier, die GLP nicht mehr von der SVP unterscheidet. Wo noch?


    Direktlink zum Kommentar

  2. Wer zahlt, zeigt Willen

    von Inaktiver Nutzer um 22.09.2012 um 12:10Uhr

    Auch in anderen Bereichen unserer Gesellschaft gilt diese Maxime. Der soziale Aufstieg ist käuflich. Befähigt oder nicht, spielt keine Rolle, denn: Wer zahlt zeigt Willen.
    Direktlink zum Kommentar

  3. Ah Ja- Wer Zahlt zeigt also Willen...

    von Daniel Hage um 22.09.2012 um 13:51Uhr

    Interessant- das heisst dann aber bitte im Umkehrschluss, dass wer nicht Zahlen KANN, -auch bitteschön keinen Nennens oder Berücksichtigenswerten Willen haben KANN und DARF- NICHT WAHR ???
    "Honi Soit- Qui mal y Pense" !
    ;-)))))))
    Direktlink zum Kommentar

  4. Ist Politik käuflich?

    von Sarah Wyss um 22.09.2012 um 14:07Uhr

    Ist Engagement und politischer Einsatz eben doch von den Finanzen abhängig? Tja, wenn die GLP das demokratisch so beschlossen hat, ist dies wohl zu akzeptieren. Aber nicht zu goutieren! So, liebe SVP und GLP gebt ihr jenen Bürger und Bürgerinnen Recht, die sagen, dass Politik käuflich ist. Dagegen wehren wir uns!
    Direktlink zum Kommentar

  5. Ohne Geld gibts keinen Wahlkampf

    von Karl Linder um 22.09.2012 um 14:36Uhr

    Es ist doch ziemlich naiv zu meinen, dass man ohne Geld einen Wahlkampf bestreiten kann. Es gibt reichere Parteien wie FDP, SP und SVP, die Geld von Firmen, Gewerkschaften und Mitgliedern erwirtschaften. Kleinere Parteien wie die Grünliberalen haben diese Quellen nicht. Das hat wenig mit 'käuflich' oder nicht zu tun. Wer ist die Politik will, tut dies auch nicht aus finanziellen Gründen, zumindest nicht als Grossrat/Grossrätin. Für das Entgelt ist man als Putzmann/-frau in etwa gleich gestellt. Erstaunlich ist nur, dass dann dort, wo es Geld zu verdienen gibt, z.B. als Bankrat (politische Kommission bei der Kantonalbank), bei manchen Parteien, auch bei der Linken, die Partei-Hirsche zum Zuge kommen, und nicht solche mit Wissen im Bankbereich. Nein, selbstverständlich geht es dabei nicht ums Geld, sondern um die Fähigkeiten mit Bank-Knowhow....(wers glaubt, solls glauben..)
    Direktlink zum Kommentar

  6. Wahlpampffinanzierung

    von Alois Karl Hürlimann um 22.09.2012 um 17:48Uhr

    Die Finanzierung von Wahlkämpfen ist oft mit Verschleierung und Geheimnistuerei verbunden.

    Aber was heisst "Wahlkampf" eigentlich? Kommt es auf Plakate, Flyer, Standgestaltung, auf Kugelschreiber oder Bonbons oder sonstwas an, dass eine Partei erfolgreich Wahlen besteht ? Sind das alles nicht eher Nebenprodukte, welche im Grunde genommen die Wählerinnen und Wähler ziemlich durchsichtig für "dumm" verkaufen? Als ob ein Flyer mit dem Portraitbildchen einer Kandidatin oder eines Kandidaten, welche dann an einem Stand lebendig herumstehen und irgend etwas verteilen - nebst Flyern sind in Deutschland beispielsweise Luftballons sehr beliebt! - diese "beliebter" oder als Persönlichkeit "bekannter" machen würden!
    Bei den Wahlen ins Berliner Abgeordnetenhaus vor einem Jahr war beispielsweise die FDP in den Plakatwäldern, welche in die Stadt hineingepflanzt wurden, und mit ungefragt in mehreren Auflagen in alle Haushalte verschickten Flyern mit Abstand am unübersehbarsten. Mit dem Wahlergebnis von 2 % hat sich ihr finanzieller Einsatz (respektive der Einsatz anonymer Geldgeber) allerdings nicht in "Mandatsrendite" verwandelt. Vielmehr spielte die so genannte "liberale Politik" der Partei auf Bundes- wie auf Stadtebene jene Rolle, welche zu ihrem Verhängnis wurde. Solcherlei, also politische Inhalte und deren Gestaltung und Durchsetzung, dürfte auch in Basel ausschlaggebend werden.
    Das zum einen.

    Was das finanzielle Engagement von Kandidierenden zugunsten ihrer Parteikassen betrifft: Es ist ziemlich scheinheilig, wenn die anderen Parteien in Basel so tun, als sei ihnen solcherlei absolut fremd. Als ehemaliges Mitglied der SP in Basel weiss ich, dass Mandatsträgerinnen und -träger Abgaben aus allen ihren Einkünften aus politisch bestimmten Ämtern an die Parteikasse zu leisten haben. Das ist meiner Ansicht auch in Ordnung. Jede Person, welche für die SP für irgend ein Amt kandidiert, weiss im Voraus, dass sie Abgaben an die Partei zu entrichten hat. Wenn die Grünliberalen von ihren Kandidierenden eine Abgabe im Vorfeld verlangen, hat das wohl sehr viel mit ihrer eigenen Parteifinanzierung zu tun. Sie dürfte keine potenten Geldgeber hinter sich haben.
    Bei der SVP hingegen ist der Beitrag wohl eher symbolisch gedacht - und damit durchaus mit dem Begriff "Verschleierung" verbunden. Die SVP wird, wie man weiss, zur ziemlich umfassenden Hauptsache anders finanziert, zwar nicht transparent gemacht, aber an ihrem Plakat-und sonstigen Aufwand gemessen sicher nicht über 500 Franken, welche die vorderen Listenplatzinhaber zu bezahlen haben.

    Direktlink zum Kommentar

  7. Wahlkampf

    von Maya Eldorado um 23.09.2012 um 21:38Uhr

    Um was wird da eigentlich gekämpft?
    Dass man seinen Willen oder den der Partei durchsetzen kann?
    Wie der Name "Partei" sagt, geht es immer um partielle Interessen.

    Immer wird von Wirtschaftswachstum geredet, wie wenn das die Lösung aller Dinge wäre.
    Geht es nun den Politikern um Wirtschaftswachstum oder die einzelnen Bürger und dort vor allem um die schwächsten.
    Direktlink zum Kommentar

  8. Alles ist käuflich ...

    von Meinungsvielfalt JA aber bitte NICHT hier um 29.12.2012 um 01:54Uhr

    Alles ist käuflich ... aber nicht alles wird verkauft. Irgendwie unlogisch :-)
    Direktlink zum Kommentar

Kommentieren

Informationen zum Artikel

22.9.2012, 06:40 Uhr

Wer nach oben will, muss zahlen

Text

Text:

  • 05.04.2013 um 21:05
    @Michel Steiner
    Zum Artikel: Randständige führen durch ihr Basel

    Lieber Herr Steiner Vielen Dank für die Präzisierung. Ich habe den Text entsprechend angepasst. Ihnen noch einen schönen Abend. Freundliche Grüsse Matthias Oppliger (am Dienstpult)

  • 27.03.2013 um 08:58
    @Maya Eldorado
    Zum Artikel: Novartis verhindert Zwischennutzungen

    Das für die Zwischennutzungen vorgesehene Gelände grenzt an ein Areal der Novartis. Als Anwohner haben sie deshalb das Recht, gegen ein Baugesuch Einspruch zu erheben.

  • 30.01.2013 um 15:01
    @Matthias Schweizer
    Zum Artikel: Sozialarbeiter auf Abruf

    Sehr geehrter Herr Schweizer Vielen Dank für Ihren Kommentar. Es freut mich, dass Sie diesen Artikel doch noch durch eine Stellungnahme der ABS ergänzen. Für die Beantwortung meiner Fragen habe ich Ihnen zwei Tage zur Verfügung gestellt. Ein Zeitfenst...

Aktuell

Livio Marc Stöckli: Ein Teil der Becken bleibt zu bis das Wetter besser wird.

Gartenbäder Basel 

Tote Badehose

Kaum mal ein blaues Flecken am Himmel, dafür kübelweise Wolkensaft. Der schlechte Frühling überschneidet sich in diesem Jahr heftig mit dem Saisonstart der Gartenbäder. Die Besucher tauchen wohl lieber in der heimischen Badewanne.Von Livio Marc Stöckli. Weiterlesen

Hans-Jörg Walter: Dieses Jahr brillierte die Sonne bisher mit Abwesenheit.

Wetter 

Wo bleibt die Sonne?

Der Schein trügt nicht: Seit Anfang Jahr zeigt sich die Sonne auf der Alpennordseite so selten wie seit 1970 nicht mehr. Das fällt darum besonders auf, weil die Vergleichsperiode Januar bis April in den Vorjahren überdurchschnittlich sonnig war.Von Hanspeter Guggenbühl. Weiterlesen

1