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TagesWoche

Tages Woche

Di, 21.05.2013

Gymnasium 

18.9.2012, 14:51 Uhr

Wegen PPP: Erziehungsrat lässt ED nachsitzen

18.9.2012, 14:51 Uhr

Die mögliche Abschaffung des erst vor Kurzem eingeführten Schwerpunktfaches PPP am Gymnasium am Münsterplatz erhitzt die Gemüter. Definitiv entschieden ist noch nichts, der Erziehungsrat hat den Ball am Montag wieder dem Erziehungsdepartement zugeschoben.         Von Noëmi Kern

Illustration: Nils Fisch: Ein Hin und Her um PPP: Der Erziehungsrat fordert vom ED weitere Abklärungen, bevor ein Entscheid gefällt wird.

Ein Hin und Her um PPP: Der Erziehungsrat fordert vom ED weitere Abklärungen, bevor ein Entscheid gefällt wird. (Bild: Illustration: Nils Fisch)

Der Erziehungsrat (ER) wollte sich am Montag eine Meinung bilden zum Thema «Massnahmen zur Sicherstellung der Existenz der Stabilität der fünf staatlichen Gymnasien Basel-Stadt». Zu diesem Zweck hatten alle betroffenen Gruppierungen die Möglichkeit, sich zu äussern und ihre Anliegen vorzubringen. Beteiligt waren die Lehrerdelegationen der Basler Gymnasien, die Staatliche Schulsynode und die Konferenz der Rektorinnen und Rektoren der oberen Schulen.

Weitere Abklärungen gefordert

Diese Voten waren dem Erziehungsrat aber offenbar nicht genug. Er hat über die Anträge des Erziehungsdepartements noch nicht entschieden. «Der Entscheid über das Schwerpunktfach Philosophie/Pädagogik/Psychologie (PPP) kann nicht für sich allein getroffen werden», schreibt der Erziehungsrat in einer Medienmitteilung. Deswegen fordert er vom Erziehungsdepartement, weitere Abklärungen vorzunehmen und dem ER vorzulegen.

Regierungsrat Christoph Eymann betont auf Anfrage, dass es darum gehe, die Stabilität aller Gymnasien zu gewährleisten. «Über den Fall PPP kann also nicht losgelöst von den anderen Fragen entscheiden werden, da sind Wechselwirkungen im Spiel», sagt der Erziehungsdirektor. Es handle sich um ein ganzes Massnahmepaket, über das der Erziehungsrat entscheiden müsse.

Die Deadline für den Entscheid sei Ende Jahr. Bis dahin müsse man, so Eymann, aus Planungs- und Budgetgründen wissen, wie es weitergeht. Für das Schuljahr 2013/2014 können sich Schüler noch für PPP anmelden, sagt Hans Georg Signer, Leiter Bildung beim ED. Was ab 2014 geschehe, sei hingegen noch völlig offen.

Zu viel Konkurrenz

Bereits im August war bekannt geworden, dass das Erziehungsdepartement (ED) das Schwerpunktfach PPP (Philosophie, Psychologie und Pädagogik) abschaffen will. Das Vorhaben des ED hatte sowohl bei Schülerinnen und Schülern wie auch bei den Lehrpersonen des Gymansiums am Münsterplatz Unverständnis und Empörung ausgelöst.

Das Fach wird seit dem Schuljahr 2008/2009 am Gymnasium am Münsterplatz angeboten und erfreut sich grosser Beliebtheit, die Schülerzahlen stiegen in der Folge. Diese Schüler fehlten an anderen Gymnasien.

Eymanns erklärtes Ziel ist es in erster Linie, die Existenz aller fünf Gymnasien zu sichern. Entsprechend müsse auch das Angebot auf die verschiedenen Standorte verteilt werden. Das Angebot von PPP am Münsterplatz habe dazu geführt, dass die Konkurrenz zwischen den Gymnasien zu gross geworden sei.

 

 

  1. PPP?

    von Carmen Kolp am 18.09.2012 um 15:18Uhr

    Dies kann als positives Zeichen gesehen werden. Die Fürsprachen von Schüler/innen und Lehrer/innen hat dazu geführt, dass man sich nochmals Gedanken über diesen Schwerpunkt macht. Dies sehe ich als gute Voraussetzung diese Schwerpunkte in einem Kontext weiter zu erhalten. Vielleicht in anderer Form oder angepasst.
    Direktlink zum Kommentar

  2. PPP für Alle

    von Urs Peter Schmidt am 18.09.2012 um 17:26Uhr

    PPP scheint ein gutes Produkt zu sein. Es zieht Kunden an und beschert dem anbietenden Gymnasium eine gute Frequenz. In der Wirtschaft wäre das Problem schnell gelöst. Wenn der eine "Laden" ein gutes Produkt hat, ziehen die andern nach und bieten dasselbe oder ein ähnliches an. Wenn PPP so gefragt ist, warum setzen es die anderen nicht auch auf den Stundenplan?
    Direktlink zum Kommentar

  3. Das erste Mal

    von ursus am 19.09.2012 um 18:38Uhr

    Das erste Mal, dass der Erziehungsrat Vorschläge des Erziehungsdepartements nicht sofort gutheisst und dies dank demonstrierender Gymnasiasten und Gymnasiastinnen und deren Eltern?
    Schade, dass Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I erstens zu jung sind und zweitens oft auch anderen Bildungsschichten angehören, somit nicht demonstrieren.
    Aufgrund einer Demo wären die Stundenkürzungen in den Fächern Bildnerisches Gestalten und Musik auf der neuen Sekundarstufe I vielleicht vom Erziehungsrat nicht akzeptiert worden?
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  4. PPP - ein "gutes Produkt" ?

    von speakers corner am 19.09.2012 um 22:48Uhr

    Ist ein Schwerpunkt, der oft gewählt wird, zwangsweise ein guter? Könnten nicht auch andere Faktoren die Wahl eines Schwerpunkts beeinflussen?
    Wer in der OS stark in Mathe ist, wird wahrscheinlich "Physik und angewandte Mathematik (PhaM)" wählen. Wer gut in Sprachen ist, wird sich eher für einen sprachlichen Schwerpunkt entscheiden. Was spricht für PPP? Könnte die Wahl dieses Schwerpunktes auch deshalb beliebt sein, weil dadurch am Gymnasium einem vertieften Kontakt mit Mathe (Wahl von PhaM) oder einer weiteren Fremdsprache ausgewichen werden kann. Könnte PPP für eher schwächere Schülerinnen und Schüler interessant sein? Die Evaluation der Maturitätsreform (EVAMAR 2: www.sbf.admin.ch/evamar2.htm) deutet in diese Richtung. Bei einem Leistungsvergleich zwischen allen Schwerpunktfächern schneidet eines am schlechtesten ab: PPP! Dies wirft nicht unbedingt ein günstiges Bild auf die Studierfähigkeit von Leuten mit einer PPP-Matur.



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  5. PPP Evaluation

    von N N am 20.09.2012 um 09:01Uhr

    @ speakers corner: In Basel hat noch kein PPP-Jahrgang maturiert, hier konnte es noch nicht evaluiert werden. Der angegebene Link liess sich leider nicht aufrufen.
    Direktlink zum Kommentar

  6. Visionen zu PPP

    von Nadine Rohner am 20.09.2012 um 09:53Uhr

    Jetzt haben Schülerinnen und Schüler endlich mal explizit ein Lieblingsfach, ein unglaublich spannendes, bildendes obendrein. In meinen Augen inhaltlich gespickt mit heute so oft vermisster Ethik ..... Philosophie-Psychologie-Pädagogik. Der Mensch – Menschliches steht im Zentrum. Ja, es gibt sie, die Jugendlichen die sich bereits vor Eintritt ins Gymnasium am Münsterplatz auf PPP freuen. Wie fesselnd und spannend die Inhalte dieses Fachs sind, konnte man auch den Intis mit Schülerinnen und Schülern entnehmen. Toll wie sie sich für ihr Lieblingsfach engagieren!

    Warum das Ganze nicht kehren, statt abschaffen PPP einfach an allen Gymnasien, in "schwächerer" angepasster Form gar an allen Oberstufen einführen .... Reformen kosten immer, diesmal wäre es den Aufwand wirklich wert, für Lehrerinnen und Lehrer eine äusserst spannende von ach so vielen Weiterbildungen ... Basel würde wieder mal einen Pionierweg beschreiten, beispielhaft bis weit über die Schweizergrenzen hinaus ...

    Und ganz nebenbei, PPP würde gar so manchem Erwachsenen gut bekommen ... visionäre Stichworte zu PPP für Alle - Volkshochschulkurse, Senioren- bzw. SamstagsUni, Pro Senectute Bildungsangebote, Kurse für alle ab 60 .... Bildung und Kultur wie es im Angebot von Pro Senectute so schön heisst.

    Aber erst mal baue auch ich auf den Erziehungsrat was PPP am Gymnasium am Münsterplatz anbelangt.


    Direktlink zum Kommentar

  1. PPP?

    von Carmen Kolp um 18.09.2012 um 15:18Uhr

    Dies kann als positives Zeichen gesehen werden. Die Fürsprachen von Schüler/innen und Lehrer/innen hat dazu geführt, dass man sich nochmals Gedanken über diesen Schwerpunkt macht. Dies sehe ich als gute Voraussetzung diese Schwerpunkte in einem Kontext weiter zu erhalten. Vielleicht in anderer Form oder angepasst.
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  2. beZahlen

    von jb um 18.09.2012 um 15:33Uhr

    Wahrscheinlich ist halt das Ziel einfach falsch gesetzt. Ist denn wirklich die gleichmässige Auslastung von Schulhäusern Hauptaufgabe des Erziehungs!departements?Sicherstellung, Existenz, Stabilität, mit drei geradezu tautologischen Begriffen zementiert Eymann sein Festhalten an den „traditionell gewachsenen“ Gefässen, die scheinen ihm wichtiger als der Inhalt. Eine andere Konkurrenz ist ihm allerdings willkommen: Englisch — am HG noch Freifach — soll die Hauptattraktivität des Hauses sein. Die „Bilingual Matura / IB Diploma“ soll sogar Familien zum Umzug nach Basel bewegen, die will er verkaufen. Den Schülern muss man halt beibringen, was sie wollen sollen. Really?
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  3. 5 Gymnasien - warum eigentlich?

    von Fritz Hochhuth um 18.09.2012 um 16:37Uhr

    Es zeichnet sich schon länger ab in dieser PPP-Debatte: Man hat ein organisatorisches Problem und meint es lösen zu müssen, indem man etwas abschafft, was ausserordentlichen Erfolg hat und sich grosser Nachrage erfreut, weil man die wahre Ursache des Problems nicht angehen möchte. Zitat: "Eymanns erklärtes Ziel ist es in erster Linie, die Existenz aller fünf Gymnasien zu sichern."
    Dies also auch auf Kosten sinnvoller Lerninhalte? Für mich ist das verkehrte Welt. In Städten wie St. Gallen oder Luzern gibt es jeweils nur ein Gymnasium.
    Wo ist das Basel-speziefische Problem damit? Hat man Angst vor dem politischen Druck der "Ehemaligen"? Die grosse Lobby der HG-ler und die der MNG- und RG-ler, würden sie Eymann die Stimme nicht mehr geben bei der nächsten Wahl, wenn er beschliessen würde, Basel könnte auch mit nur zwei oder drei Gymnasien glücklich werden und dabei erst noch viel effizienter und sinnvoller wirtschaften?
    Am Wirtschaftsgymnasium gibt es dieses Jahr nur noch zwei erste Klassen, also 40 bis 50 Schüler... Das rentiert natürlich nicht und allzu viele Schwerpunktfächer kann man da auch nicht anbieten. Warum schliesst man es nicht mit dem Kirschgarten zusammen? Warum brauchen wir 5 Rektoren im Kanton, die ihre eigenen Süppchen köcheln, warum 5 Verwaltungen und warum überhaupt eine Konkurrenz-Situation unter den Gymnasien und diese halbbatzige Autonomie der einzelnen Gymnasien? Die Rektoren wünschen sich dies oder jenes Schwerpunktfach anzubieten, müssen es aber dann doch von Eymann genehmigen lassen oder können es wegen zu geringer Schülerzahlen nicht realisieren... oder weil die Konkurrenz zu den vier anderen "geschützten Werkstätten" plötzlich zu gross wird.... Was für ein ineffizienter Witz! Auf Kosten der Schüler und der Lerninhalte!

    Mir kommt das vor, wie eine Karikatur auf den Kantönligeist.
    Und im Zusammenhang mit der Wahlfreiheit des Schulortes und des Schwerpunktfaches an den Gymnasien erweist es sich nun als organisatorische Stolperfalle.
    Dass sich der Erziehungsrat in solchen Fragen nur von der Konferenz der Rektoren, von den Lehrern und von der Schulsynode beraten lässt, ist ein weiterer Fehler im System.
    So ist es doch von Anfang an klar, dass keine befreiende Lösung entstehen kann: Alle klammern sich an ihren Partikularinteressen fest. Logisch, dass kein Rektor der Idee zustimmen will, einen Teil seiner Autonomie ab zu geben oder sein Schulhaus zu schliessen! Logisch, dass die Lehrer lieber in kleinen Kollegien unterrichten wollen, nicht an einer Mammut-Schule. Logisch, dass die Synode sich nicht an den heiligen Kühen des ED vergreifen will....All das ist verständlich, aber es widerspricht dem schulischen Hauptinteresse, das eigentlich anvisiert werden sollte: Ein breites Bildungsangebot, das nicht von Problemen der Verwaltung ruiniert wird.

    Mein Vorschlag: Wie man es an der OS mit dem EMOS-Angebot immer schon gemacht hat:
    Neue Gymnasiasten müssen sich entscheiden, ob ihnen das Schwerpunktfach oder der Schulstandort am Wichtigsten sei. Das geben sie bei der Anmeldung fürs Gymnasium an. Eine zentrale Stelle im ED verteilt daraufhin die neuen Schüler so, dass an allen Standorten genug Klassen gebildet werden können, dass alle Schwerpunktfächer irgendwo erteilt werden können und dass es keine Konkurrenz mehr zwischen den drei, vier oder fünf Standorten mehr gibt... Wo ist das Problem? Die einzelnen Standorte brauchen keine Rektoren mehr, sondern nur noch Schulhausleiter, also Konrektoren. So kann man vier Kaderstellen sparen, das Angebot von PPP weiter führen und Eymann wieder wählen!
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  4. PPP für Alle

    von Urs Peter Schmidt um 18.09.2012 um 17:26Uhr

    PPP scheint ein gutes Produkt zu sein. Es zieht Kunden an und beschert dem anbietenden Gymnasium eine gute Frequenz. In der Wirtschaft wäre das Problem schnell gelöst. Wenn der eine "Laden" ein gutes Produkt hat, ziehen die andern nach und bieten dasselbe oder ein ähnliches an. Wenn PPP so gefragt ist, warum setzen es die anderen nicht auch auf den Stundenplan?
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  5. Das erste Mal

    von ursus um 19.09.2012 um 18:38Uhr

    Das erste Mal, dass der Erziehungsrat Vorschläge des Erziehungsdepartements nicht sofort gutheisst und dies dank demonstrierender Gymnasiasten und Gymnasiastinnen und deren Eltern?
    Schade, dass Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I erstens zu jung sind und zweitens oft auch anderen Bildungsschichten angehören, somit nicht demonstrieren.
    Aufgrund einer Demo wären die Stundenkürzungen in den Fächern Bildnerisches Gestalten und Musik auf der neuen Sekundarstufe I vielleicht vom Erziehungsrat nicht akzeptiert worden?
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  6. PPP - ein "gutes Produkt" ?

    von speakers corner um 19.09.2012 um 22:48Uhr

    Ist ein Schwerpunkt, der oft gewählt wird, zwangsweise ein guter? Könnten nicht auch andere Faktoren die Wahl eines Schwerpunkts beeinflussen?
    Wer in der OS stark in Mathe ist, wird wahrscheinlich "Physik und angewandte Mathematik (PhaM)" wählen. Wer gut in Sprachen ist, wird sich eher für einen sprachlichen Schwerpunkt entscheiden. Was spricht für PPP? Könnte die Wahl dieses Schwerpunktes auch deshalb beliebt sein, weil dadurch am Gymnasium einem vertieften Kontakt mit Mathe (Wahl von PhaM) oder einer weiteren Fremdsprache ausgewichen werden kann. Könnte PPP für eher schwächere Schülerinnen und Schüler interessant sein? Die Evaluation der Maturitätsreform (EVAMAR 2: www.sbf.admin.ch/evamar2.htm) deutet in diese Richtung. Bei einem Leistungsvergleich zwischen allen Schwerpunktfächern schneidet eines am schlechtesten ab: PPP! Dies wirft nicht unbedingt ein günstiges Bild auf die Studierfähigkeit von Leuten mit einer PPP-Matur.



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  7. PPP Evaluation

    von N N um 20.09.2012 um 09:01Uhr

    @ speakers corner: In Basel hat noch kein PPP-Jahrgang maturiert, hier konnte es noch nicht evaluiert werden. Der angegebene Link liess sich leider nicht aufrufen.
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  8. Visionen zu PPP

    von Nadine Rohner um 20.09.2012 um 09:53Uhr

    Jetzt haben Schülerinnen und Schüler endlich mal explizit ein Lieblingsfach, ein unglaublich spannendes, bildendes obendrein. In meinen Augen inhaltlich gespickt mit heute so oft vermisster Ethik ..... Philosophie-Psychologie-Pädagogik. Der Mensch – Menschliches steht im Zentrum. Ja, es gibt sie, die Jugendlichen die sich bereits vor Eintritt ins Gymnasium am Münsterplatz auf PPP freuen. Wie fesselnd und spannend die Inhalte dieses Fachs sind, konnte man auch den Intis mit Schülerinnen und Schülern entnehmen. Toll wie sie sich für ihr Lieblingsfach engagieren!

    Warum das Ganze nicht kehren, statt abschaffen PPP einfach an allen Gymnasien, in "schwächerer" angepasster Form gar an allen Oberstufen einführen .... Reformen kosten immer, diesmal wäre es den Aufwand wirklich wert, für Lehrerinnen und Lehrer eine äusserst spannende von ach so vielen Weiterbildungen ... Basel würde wieder mal einen Pionierweg beschreiten, beispielhaft bis weit über die Schweizergrenzen hinaus ...

    Und ganz nebenbei, PPP würde gar so manchem Erwachsenen gut bekommen ... visionäre Stichworte zu PPP für Alle - Volkshochschulkurse, Senioren- bzw. SamstagsUni, Pro Senectute Bildungsangebote, Kurse für alle ab 60 .... Bildung und Kultur wie es im Angebot von Pro Senectute so schön heisst.

    Aber erst mal baue auch ich auf den Erziehungsrat was PPP am Gymnasium am Münsterplatz anbelangt.


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  9. @ N N

    von speakers corner um 20.09.2012 um 21:35Uhr


    Der Link zu EVAMAR 2 sollte so funktionieren:

    www.sbf.admin.ch/evamar2.htm

    Es ist richtig, dass in dieser gesamtschweizerischen Evaluation die Basler PPPs nicht mit drin sind, da es das Fach hier erst seit kurzer Zeit gibt. Die schlechten Resultate für PPP sollten aber aufhorchen lassen und ich sehe keine Grund, weshalb die Resultate im Kt. BS grundlegend verschieden von denen der anderen Kantonen sein sollten.

    Auch ich kann die Enttäuschung der Schüler- und Lehrerschaft über den Entscheid des ED gut nachvollziehen. Dies wirft wieder einmal mehr ein schlechtes Licht auf die Verwaltung unter den Herren Eymann, Signer und Felder. PPP hätte man vor vier Jahren in Kenntnis der EVAMAR2-Resultate und der durch die Schwerpunktfächerflut verursachten Probleme an den Gymnasialstandorten gar nicht starten dürfen.



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  10. Latinum

    von jb um 20.09.2012 um 22:13Uhr

    Der Evamar2Link funktioniert und man findet, dass PPP in Mathematik weniger gut abschneidet, wenig verwunderlich. Aber im Bezug auf die Latein-Tradition des (HG-)Hauses liest man gerne:
    «Der Spitzenwert für die Maturandinnen und Maturanden des SPF „Alte Sprachen“ im Vergleich zu jenen des SPF „Moderne Sprachen“, die beim Erstsprachtest lediglich eine mittlere Rangierung erreichten, überrascht jedoch teilweise. Auch für weitere Differenzen in einigen Kompetenzbereichen gibt es keine Systemerklärungen. Die Gruppe des SPF „Alte Sprachen“ hat unter dem Aspekt der Ausgeglichenheit bzw. Aus- gewogenheit der Kompetenzen (im Sinne einer allgemeinen Studierfähigkeit) am besten abgeschnitten, die Maturandinnen und Maturanden der neuen Schwerpunktfächer „Musik“, „Bildnerisches Gestalten“, „Philosophie/Pädagogik/Psychologie“ (PPP) eher schlechter.»
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Informationen zum Artikel

18.9.2012, 14:51 Uhr

Wegen PPP: Erziehungsrat lässt ED nachsitzen

Text

Text:

  • 31.12.2012 um 15:56
    «Ein bisschen klöpfen muss es schon»

    «The same procedure as every year» fordert nicht nur die alte Miss Sopie von ihrem Butler James im Sketch «Dinner for one». Auch wir haben alle unsere jahrelangen Silvesterbräuche und -rituale. Das zeigt ein Besuch im Zauberlädeli.

  • 24.12.2012 um 15:00
    Machs doch selber!

    Die Kreativ-Abteilung der TagesWoche ist auch am Heiligabend aktiv. Hans-Jörg «Fonzi» Walter hat Geschenkpapier designt. Verwenden kann es jeder, der einen Drucker zur Verfügung hat.

  • 21.12.2012 um 20:19
    O du fröhliche Heilsarmee

    Die Heilsarmee ist wieder unterwegs. Anders als ihre Berner ESC-Kollegen haben die Basler weniger Hürden zu überwinden, damit sie singen dürfen.

  • 16.08.2012 um 09:26
    Korrektur
    Zum Artikel: Andere Uni, andere Sitten

    Liebe Frau Bockemühl, ihr Kommentar hat mich auf einen Fehler im Text aufmerksam gemacht: Es handelt sich um eine Zunahme der Möbilität um durchschnttlich 1,4 Prozent pro Jahr seit 2005. Viel ist das freilich auch dann nicht... Selbstverständli...

  • 03.08.2012 um 09:49
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