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TagesWoche

Tages Woche

Fr, 24.05.2013

Polit-Quartett 

14.9.2012, 11:43 Uhr

Grossrat Aeneas Wanner sollte das vielleicht besser nicht lesen

14.9.2012, 11:43 Uhr

Baschi Dürr schaffte es bis ins Final, André Auderset musste sich einem Journalisten geschlagen geben, Patricia von Falkenstein nahm bei sich jeweils die Absenzen und alle, alle fluchten sie über Aeneas Wanner. Ein Spass wars, das grosse Turnier zur Lancierung des Polit-Quartetts der TagesWoche, des Konsortium 813 und der GGG Basel. Von Philipp Loser

Da lachte Martina Bernasconi (GLP) noch. Aber Alan Cassidy, Journalist beim «Sonntag», liess ihr keine Chance. Für Cassidy war dann erst im Halbfinal Schluss.

Da lachte Martina Bernasconi (GLP) noch. Aber Alan Cassidy, Journalist beim «Sonntag», liess ihr keine Chance. Für Cassidy war dann erst im Halbfinal Schluss. (Bild: Hans-Jörg Walter)

Mirjam Ballmer (Grüne) verliert soeben einen Stich. Gegen sich selber.

Mirjam Ballmer (Grüne) verliert soeben einen Stich. Gegen sich selber. (Bild: Hans-Jörg Walter)

Duell der Verlierer. Alexander Gröflin (SVP) und Martina Bernasconi (GLP) flogen beide in der ersten Runde raus.

Duell der Verlierer. Alexander Gröflin (SVP) und Martina Bernasconi (GLP) flogen beide in der ersten Runde raus. (Bild: Hans-Jörg Walter)

Er nahm es ziemlich ernst, der Baschi Dürr. Und doch reichte es nur für den zweiten Platz.

Er nahm es ziemlich ernst, der Baschi Dürr. Und doch reichte es nur für den zweiten Platz. (Bild: Hans-Jörg Walter)

André Auderset, geschlagen von André Auderset. Und das ist nicht einmal so einfach: Audersets Werte sind eher mittelprächtig. So ist er wahrscheinlich der einzige Grossrat, der mehr Freunde auf Facebook als Stimmen bei der letzten Wahl aufzuweisen hat.

André Auderset, geschlagen von André Auderset. Und das ist nicht einmal so einfach: Audersets Werte sind eher mittelprächtig. So ist er wahrscheinlich der einzige Grossrat, der mehr Freunde auf Facebook als Stimmen bei der letzten Wahl aufzuweisen hat. (Bild: Hans-Jörg Walter)

Tobit Schäfer (SP) war als Ideengeber für das Quartett in einer Favoritenrolle gestartet. Zu Unrecht, wie man nach seiner Erstrundenniederlage sagen musste.

Tobit Schäfer (SP) war als Ideengeber für das Quartett in einer Favoritenrolle gestartet. Zu Unrecht, wie man nach seiner Erstrundenniederlage sagen musste. (Bild: Hans-Jörg Walter)

Patrick Künzle (Regionaljournal Basel) und Christoph Kieslich (TagesWoche) wehren sich mit vereinten Kräften gegen den späteren Turniersieger Beni Wyss. Kenner wissen: Wyss wird bei dieser Karte die Absenzen ansagen.

Patrick Künzle (Regionaljournal Basel) und Christoph Kieslich (TagesWoche) wehren sich mit vereinten Kräften gegen den späteren Turniersieger Beni Wyss. Kenner wissen: Wyss wird bei dieser Karte die Absenzen ansagen. (Bild: Hans-Jörg Walter)

Daniel Ballmer (BaZ) schaffte es bis ins Halbfinal. Gegen Patricia von Falkenstein war es allerdings ziemlich knapp.

Daniel Ballmer (BaZ) schaffte es bis ins Halbfinal. Gegen Patricia von Falkenstein war es allerdings ziemlich knapp. (Bild: Hans-Jörg Walter)

Gegen den späteren Finalisten Baschi Dürr (FDP) hatte Alexander Gröflin (SVP) keinen Stich.

Gegen den späteren Finalisten Baschi Dürr (FDP) hatte Alexander Gröflin (SVP) keinen Stich. (Bild: Hans-Jörg Walter)

Finale! Baschi Dürr hat den Wanner in seinen Händen. Und somit nur kleine Chancen gegen Beni Wyss, der mit Tobit Schäfer (die Stimmen), Felix W. Eymann (das Alter) und Talha Camlibel (Facebook) drei Abräumer auf sich vereint.

Finale! Baschi Dürr hat den Wanner in seinen Händen. Und somit nur kleine Chancen gegen Beni Wyss, der mit Tobit Schäfer (die Stimmen), Felix W. Eymann (das Alter) und Talha Camlibel (Facebook) drei Abräumer auf sich vereint. (Bild: Hans-Jörg Walter)

Es war eine überfällige Revanche. Vor einer Woche verlor Beni Wyss (rechts), immerhin Zweitligafussballer, in einem Spiel gegen Basler Journalisten gleich mit 6:1. Dafür gewann er das Quartett-Turnier überlegen.

Es war eine überfällige Revanche. Vor einer Woche verlor Beni Wyss (rechts), immerhin Zweitligafussballer, in einem Spiel gegen Basler Journalisten gleich mit 6:1. Dafür gewann er das Quartett-Turnier überlegen. (Bild: Hans-Jörg Walter)

Es dauerte etwa eine Viertelstunde, da hatte es jede und jeder an diesem Polit-Quartett-Turnier im Unternehmen Mitte begriffen: Mit dem Aeneas Wanner ist kein Blumentopf zu gewinnen. 3 Amtsjahre, 1611 Stimmen bei der letzten Wahl, 36 Absenzen (und das bei nur drei Amtsjahren!), 9 Vorstösse, 81 Mediennennungen, 308 Facebook-Freunde und Rang 92 im Politiker-Ranking der TagesWoche – eine typische Verliererkarte. «Nicht schon wieder dieser Wanner!», rief Martina Bernasconi (GLP) aus, als sie ihr Erstrunden-Match gegen Alan Cassidy vom «Sonntag» beinahe schon verloren hatte. Und schuf damit einen Instant-Klassiker. Kaum eine Runde, in der die Grossräte und Journalisten und Mitarbeiter des Ideenbüros Konsortium 813 nicht über den Wanner fluchten.

Eine Revanche

Er entschied auch das Finale. Baschi Dürr (FDP) machte unter grossem Wehklagen jedes Mal darauf aufmerksam, dass schon wieder dieser Cheiben Wanner auf seinem Kartenhäufchen zuvorderst sei und dass damit niemand, nicht einmal er!, mit so einer Karte gewinnen könne. Sein Gegenüber, Beni Wyss vom Konsortium 813, lachte nur still dabei. Und machte sich nicht einmal mehr die Mühe, bei seinen Gewinner-Karten die Kategorie anzugeben. Tobit Schäfer (die Stimmen), Talha Camlibel (Facebook und sonst gar nichts), Felix W. Eymann (seit beeindruckenden 20 Jahren im Grossen Rat) – das Finale war schnell entschieden. Es war eine spezielle Genugtuung für Wyss, den Stürmer vom FC Arlesheim, hatte er doch mit den Freunden vom Sportmuseum vor einer Woche eine 6:1-Klatsche in einem Plauschmatch gegen die vereinigten Sportjournalisten kassiert.

Ja, es war ein Spass, dieses Eröffnungsturnier der TagesWoche, des Konsortium 813 und der GGG Basel. Und das beste daran: Diesen Spass kann jeder bei sich zuhause haben! Das Polit-Quartett wird gratis bei der TagesWoche verteilt. Für grössere Mengen (Schulen, Vereine, etc.) genügt ein Mail an info@tageswoche.ch oder ein Anruf unter 061/561 61 61.

 

Bisher wurden keine Kommentare zu diesem Artikel von der Redaktion hervorgehoben.

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Informationen zum Artikel

14.9.2012, 11:43 Uhr

Grossrat Aeneas Wanner sollte das vielleicht besser nicht lesen

Text

Text:

  • 23.05.2013 um 16:49
    «Dass es keine Gewalt mehr gibt vor dem Stadion ist ein Ziel – wie der Weltfrieden auch»

    Der Basler Sicherheitsdirektor Baschi Dürr (FDP) steht dem verschärften Hooligan-Konkordat weiterhin skeptisch gegenüber. Man müsse Realist bleiben: Ständige Verschärfungen des Gesetzes würden das Problem nicht lösen.

  • 23.05.2013 um 12:00
    Grüne und Linke im falschen Film

    Immer wieder landen linke Exekutivpolitiker in atypischen Departementen. Dort müssen sie Überzeugungen vertreten, die ihnen oft zuwider sind.

  • 22.05.2013 um 15:57
    Die Stunde der Populisten

    Wie zynisch Politik manchmal sein kann, lässt sich an den Reaktionen nach den Ausschreitungen am Cupfinal schön aufzeigen. Gross ist die heimliche Freude der Konkordats-Befürworter, dass es endlich wieder einmal geknallt hat.

  • 13.05.2013 um 08:39
    Grenzgänger
    Zum Artikel: Milliarden aus der Fremde

    Sehr geehrter Herr Wilhelm, Sie weisen auf einen richtigen Punkt hin: In den Daten der Weltbank sind die Geldsendungen der Grenzgänger nicht erfasst. Im Fall der Schweiz machen die Summen der Grenzgänger, die ins Ausland fliessen, einen beträchtlichen ...

  • 29.04.2013 um 18:52
    Treffer...
    Zum Artikel: Fängt das wieder an!

    ... versenkt. Und natürlich korrigiert. Es grüsst aus dem Glashaus: Philipp Loser

  • 24.04.2013 um 11:59
    Speicherplatz
    Zum Artikel: Der Kalte Krieg ist nie vorbei

    Lieber Herr Meyer, Sie haben schon Recht: man soll nicht über jeden Hetzkommentar berichten. Das spezielle in diesem Fall ist der Umgang mit dem Kommentar durch die Gruppe Giardino. Das kann man durchaus aufzeigen, finden wir und opfern dafür gerne etw...

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