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TagesWoche

Tages Woche

Mi, 19.06.2013

Slow up Basel-Dreiland 

15.9.2012, 14:23 Uhr

Unmotorisiert durch das Dreiländereck

15.9.2012, 14:23 Uhr

Von Hüningen über Basel bis nach Rheinfelden: Auf rund 60 Kilometern können sich Velofahrer, Skater, Jogger und Spaziergänger am Sonntag bewegen, ohne dass ihnen Autos in die Quere kommen. Von Noëmi Kern

 Slow Up: 60 Kilometer autofreie Zone, das ist «slow up».

60 Kilometer autofreie Zone, das ist «slow up». (Bild: Slow Up)

Am Sonntag gehören die Strassen für einmal nicht den Autos, sondern den Velofahren, Inlineskatern und Fussgängern. Ziel dieses Events ist es, die Menschen in Bewegung zu bringen. Die Idee:  «Alltagshektik ablegen – Beflügelndes erleben». Neudeutsch heisst das  «slow down – pleasure up», oder verkürzt «Slow up».

In der Region Basel ist der Anlass ein grenzübergreifendes Happening im Dreiländereck Schweiz–Deutschland–Frankreich. Das Motto des «Slow Up Basel-Dreiland» berücksichtigt denn auch die verschiedenen Sprachen in der Region: «gemeinsamen route : ensemble unterwegs».

Mit einer Gesamtstrecke von 60 Kilometern ist der «Slow up Basel-Dreiland» der grösste Event der Schweiz. Die Kilometer sind auf drei Schlaufen verteilt, die je zirka 20 Kilometer lang sind. Die Route überquert sechsmal eine Landesgrenze und führt fünfmal über den Rhein. Start und Ziel gibt es nicht, so kann jeder nach Lust, Laune und Bewegungsdrang entscheiden, wo und wann er anfangen und aufhören will.

Attraktivität durch neue Streckenabschnitte

Dass das Angebot auf reges Interesse stösst, zeigt die Erfahrung aus vergangenen Jahren. «Slow up Basel-Dreiland» findet bereits zum sechsten Mal statt. In der Vergangenheit konnten sich die Veranstalter über rund 65'000 Teilnehmer freuen.

Die Veranstalter wollen in diesem Jahr die Attraktivität mit neuen Streckenabschnitten in Basel und Riehen zusätzlich steigern. «Highlights sind sicher die Grossbasler Strecke mit dem Heuwaageviadukt und der Nauentunnel unter dem Bahnhofplatz hindurch sowie der Kohlistieg und Grenzacherweg in Riehen», schreiben die Organisatoren in einer Medienmitteliung.

Geschäftsführer von «Slow up Basel-Dreiland» Wendel Hilti sagt: «Wir wollen den Velofahrern und Inlineskatern die Möglichkeit bieten, Raum und Ruhe zu erleben, die ihnen sonst nicht zur Verfügung stehen.» Deshalb und auch aus Platzgründen befahre man grosse Strassen. «Es ist schliesslich nicht spannend, wenn man im Rahmen von ‹Slow up› auf Strecken fährt, die man auch sonst befahren kann», etwa den Veloweg entlang der Bahnlinie in Riehen. «Dort und auch am Kleinbasler Ufer war es immer sehr eng. Das geht auch auf Kosten der Sicherheit und des Vergnügens», sagt Hilti.

Die «Slow-up»-Strecke ist autofrei zwischen 10 und 17 Uhr. Die Teilnahme st kostenlos. 

Bisher wurden keine Kommentare zu diesem Artikel von der Redaktion hervorgehoben.

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Informationen zum Artikel

15.9.2012, 14:23 Uhr

Unmotorisiert durch das Dreiländereck

Text

Text:

  • 31.12.2012 um 15:56
    «Ein bisschen klöpfen muss es schon»

    «The same procedure as every year» fordert nicht nur die alte Miss Sopie von ihrem Butler James im Sketch «Dinner for one». Auch wir haben alle unsere jahrelangen Silvesterbräuche und -rituale. Das zeigt ein Besuch im Zauberlädeli.

  • 24.12.2012 um 15:00
    Machs doch selber!

    Die Kreativ-Abteilung der TagesWoche ist auch am Heiligabend aktiv. Hans-Jörg «Fonzi» Walter hat Geschenkpapier designt. Verwenden kann es jeder, der einen Drucker zur Verfügung hat.

  • 21.12.2012 um 20:19
    O du fröhliche Heilsarmee

    Die Heilsarmee ist wieder unterwegs. Anders als ihre Berner ESC-Kollegen haben die Basler weniger Hürden zu überwinden, damit sie singen dürfen.

  • 16.08.2012 um 09:26
    Korrektur
    Zum Artikel: Andere Uni, andere Sitten

    Liebe Frau Bockemühl, ihr Kommentar hat mich auf einen Fehler im Text aufmerksam gemacht: Es handelt sich um eine Zunahme der Möbilität um durchschnttlich 1,4 Prozent pro Jahr seit 2005. Viel ist das freilich auch dann nicht... Selbstverständli...

  • 03.08.2012 um 09:49
    Kein Velofahrerbashing
    Zum Artikel: Ein Schild für die Katz

    Guten Tag Herr Boesiger, um Velofahrerbashing geht es der TagesWoche keineswegs. (Ich bin selber Velofahrerin und finde solche Verkehrssituationen lästig.) Es ging uns vor allem darum, einen Augenschein von der Siuation am Blumenrain zu nehmen und die...

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