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TagesWoche

Tages Woche

So, 19.05.2013

Wahlen Basel 

14.9.2012, 00:01 Uhr

Holen Sie sich das TagesWoche-Politquartett!

14.9.2012, 00:01 Uhr

Wer hat im Grossen Rat am meisten gefehlt? Wer die meisten Vorstösse gemacht? Und wer hat die meisten Facebook-Freunde? Zum Wahlherbst präsentiert die Tages-Woche ein Ranking aller Grossräte – und das Polit-Quartett. Von Philipp Loser

Hans-Jörg Walter: Spielen Sie mit den Politikern! Zur Einstimmung auf die Wahlen vom 28. Oktober hat die TagesWoche mit dem Ideenbüro Konsortium 813 ein Polit-Quartett konzipiert.

Spielen Sie mit den Politikern! Zur Einstimmung auf die Wahlen vom 28. Oktober hat die TagesWoche mit dem Ideenbüro Konsortium 813 ein Polit-Quartett konzipiert. (Bild: Hans-Jörg Walter)

Um den Druck gleich zu Beginn ­etwas abzulassen: Das ist ein Politiker-Ranking, und es ist so zu lesen wie alle Rankings – mit gebotener Vorsicht. Die Rangliste der TagesWoche erhebt keinen Anspruch auf letzte Gültigkeit, auf eine absolute Einschätzung der Politiker, die im Grossen Rat die Geschicke des Kantons überwachen, kommentieren und im besten Fall in eine gewisse Richtung lenken. Dennoch gibt die Rangliste Hinweise, die nicht zu unterschätzen sind. Und sie verzichtet, im ­Gegensatz zu Rankings in anderen Zeitungen, auf Kriterien, die nicht mit absoluten Zahlen zu messen sind. Wie beliebt ein Politiker ist, wie stark vernetzt, wie gross sein Einfluss, ja, wie mächtig er ist – das ergibt sich aus einem schwer zu durchschauenden Zusammenspiel verschiedenster Faktoren und lässt sich nicht beziffern.

Darum: Fakten, Fakten, ausschliesslich Fakten. Gemeinsam mit dem Konsortium 813, einem Basler Ideenbüro, hat die TagesWoche die letzte Legislatur des Grossen Rats nach folgenden Kriterien ausgewertet: Anzahl Absenzen, Vorstösse, Amtsjahre, Stimmen bei der letzten Wahl, Mediennennungen und, als Joker-Kriterium in Zeiten der vernetzten Kommunikation, die Anzahl Freunde bei Facebook. Ein Ziel der Auswertung war das Polit-Quartett, ein Kartenspiel, das die Stimmbevölkerung auf die Wahlen im Oktober einstimmen soll und das ab sofort gratis bei der ­TagesWoche bezogen werden kann.

Mediengewandte sind  vorn

Das Nebenprodukt des Quartetts ist das erste echte Politiker-Ranking für den Basler Gros­sen Rat. Die Rangliste ergibt sich aus der Einzelsumme der verschiedenen Kategorien. Jede Grossrätin, jeder Grossrat erhielt pro Kategorie einen Durchschnittswert zugeteilt (die Siegerin/der Sieger der Kategorie bekam jeweils zehn Punkte gutgeschrieben, die anderen Grossräte wurden im Verhältnis zum besten Resultat bewertet) – alle Durchschnittswerte zusammen ergaben den Platz in der finalen Rangliste.

Und gewonnen hat (hier wäre ein kleiner Trommelwirbel angebracht): Sebastian Frehner! Der SVP-Grossrat profitierte unter anderem von seiner massiven Medienpräsenz, die er auch seinen Mandaten als Präsident der kantonalen SVP und als Nationalrat zu verdanken hat. Mit 1172 Nennungen in den Print- und Onlinemedien kommt Frehner im Zeitraum der Erhebung von Beginn der Legislatur im Februar 2009 bis Juni 2012 auf beinahe doppelt so viele Nennungen wie CVP-Grossrat und Nationalrat Markus Lehmann (664). Auch bei der Anzahl Vorstösse (36, Rang 2) und der Anzahl Facebook-Freunde (1064, Rang 10) war Frehner vorne mit dabei.

Hinter dem SVP-Politiker folgen FDP-Regierungsratskandidat Baschi Dürr und Mirjam Ballmer, Co-Präsidentin der Grünen auf den Rängen 2 und 3. Die Top Drei haben ähnliche Resultate: Stark bei Vorstössen, stark in den Me­dien, stark bei Facebook. Eine Politik, die auf Wahrnehmbarkeit abzielt, auf ­öffentliche Präsenz.

Unterschiedlich stark

Interessanterweise werden die Top Ten danach mit Grossrätinnen und Grossräten vervollständigt, die auf ganz unterschiedlichen Gebieten starke Werte erzielen. Jörg Vitelli (SP, Rang 4) ist schon lange dabei und hat bei der letzten Wahl über 5000 Stimmen erzielt; Eduard Rutschmann (SVP, 5) hat nur wenige Absenzen und eine überdurchschnittliche Anzahl von Vorstössen (19) und Facebook-Freunden (1672); Daniel Goepfert (SP, 6) ist ein Generalist; Tobit Schäfer (SP, 7) hat vor vier Jahren das beste Wahlresultat aller Kandidaten erzielt (5662) und wird auch leidlich oft in den Medien erwähnt; Tanja Soland (SP, 9) hat 26 Vorstösse eingereicht und ist ebenfalls häufig in den Medien (mit unterschiedlicher Resonanz, muss man sagen), und Christine Heuss (FDP, 10) schliesslich, die zweite Freisinnige in den Top Ten, punktet mit Erfahrung (27 Amtsjahre) und hat sonst eher durchschnittliche Werte.

Politik für die Öffentlichkeit

Und was sind sie nun, die Erkenntnisse aus dem Polit-Quartett? Es sind zwei, eine ist altbekannt und etwas banal, die andere wird zu häufig verdrängt und ist eigentlich sehr relevant. Politik, so wie sie der Grossteil der Menschen begreift, ist von ihrer Wahrnehmung beeinflusst. Wer viel in den Medien ist, wer sich in der Öffentlichkeit gut vernetzt und wer dazu noch eine ansehnliche Anzahl von Vorstössen präsentieren kann, der macht etwas, ist als Politiker auch für den normalen Stimmbürger fassbar.

Dieser Drang in die Öffentlichkeit ist im besten Fall auch ein Indiz dafür, dass der Politiker nicht nur etwas macht, sondern auch etwas schafft. Und tatsächlich sind in den Top 20 der TagesWoche viele Grossräte vertreten, die zu den Meinungsführern und zu den Machern im Parlament gehören. Politiker wie Sebastian Frehner, Baschi Dürr, Tobit Schäfer, Tanja Soland, Daniel Stolz, Christine Heuss, Markus Lehmann oder Daniel Goepfert sind nicht von ungefähr so weit vorne platziert.
Daneben gibt es aber auch Politiker in den Top 20, die dort eigentlich nicht hingehören. Die es dank Fleiss (null Absenzen), Ausdauer (20 und mehr Amtsjahre) oder einem Haufen unnützer Vorstösse ganz nach vorne geschafft haben – auf Namen verzichten wir hier. Wer es genauer wissen möchte, kann auf dieser Seite die einzelnen Ranglisten konsultieren.

Blinde Flecken

Und hier kommen wir zur zweiten Erkenntnis des Rankings: Die Datenlage hat entscheidende Löcher. Etwa beim Thema Mandate. Grossrätinnen und Grossräte dürfen ihre Mandate freiwillig auf der Homepage des Grossen Rats angeben, Richtlinien gibt es keine. Die Angaben schwanken zwischen der Auflistung des Aktuarenpostens bei einem Neutralen Quartierverein bis zum bestens entlöhnten Verwaltungsratssitz in einer grossen Bank. Eine echte Auswertung der Mandate der lokalen Politiker ist mit der heutigen Datenlage nicht möglich.

Das ist der Grund, warum etwa LDP-Grossrat Andreas Albrecht, Bankratspräsident der BKB und Partner der bestens vernetzten Anwaltskanzlei Vischer, viel weiter hinten im Ranking erscheint, als er aufgrund seines Einflusses eigentlich dürfte. Albrecht hat über 70 Absenzen, kein Facebook-Account und kaum Vorstösse – weil er es nicht nötig hat. Darum dürfte ihn auch sein Rang (88) nicht weiter stören. Ausser er ist etwas eitel, und das soll bei Politikerinnen und Politikern ja durchaus vorkommen.

 

Die Kriterien des Rankings

Für das Ranking des Basler Grossen Rats haben wir auf bestehendes Datenmaterial zurückgegriffen: Amtsjahre, Vorstösse in der laufenden Legislatur, Absenzen, Mediennennungen, Stimmen bei der letzten Parlamentswahl im Jahr 2008 und die Freunde der Politiker auf Facebook – wenn sie denn ein Profil haben. Stichdatum für die Auswertung war die erste Juni-Woche im Jahr 2012. In jeder Kategorie wurde eine Rangliste erstellt, der erste Platz mit zehn Punkten belohnt und danach ein Durchschnittswert für die Grossrätin/den Grossrat ermittelt. Der Schnitt aller Kategorien ergab das Ranking. Alle Daten, alle Ranglisten sind unter www.tageswoche.ch/politquartett zu finden.

 

Das Polit-Quartett
Es bleibt nicht bei der nüchternen Datenauswertung: Pünktlich zum Wahlkampf präsentieren die TagesWoche, das Konsortium 813 und die GGG Basel das Polit-Quartett! Eine spielerische Auseinandersetzung mit der Politik, eine Einstimmung auf die Wahlen, ein Spass. 32 Grossrätinnen und Grossräte sind im Spiel vertreten (die Auswahl traf die TagesWoche), 32 Politiker treten in den oben beschriebenen Kategorien gegeneinander an. Das Spiel kann ab sofort gratis beim Empfang der TagesWoche am Rümelinsplatz bezogen werden. Sehr gerne geben wir auch mehrere Exemplare an Schulen/Vereine oder andere Institutionen ab. Bei Interesse: eine Mail an info@tageswoche.ch oder ein Anruf unter 061 / 561 61 61 genügt.

 

  1. Schön, dass viele Grüne und SP'ler so aktiv mitbestimmen.

    von Inaktiver Nutzer am 16.09.2012 um 17:56Uhr

    Dass ein Frehner ganz vorne ist, ist wohl eher dem kopflosen Aktivismus zu verdanken, wie das die nationalen SVP'ler ja oft auch machen. Bei 23 Absenzen trotzdem vorlaut mit Vorstössen zu prahlen, ist ein eindeutiges Indiz dafür.
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  2. Endlich, eine Rangliste

    von Manfred Baumgartner am 17.09.2012 um 10:59Uhr

    Liebe Tageswoche
    diese Rangliste ist keine gute Idee. Wenn man nicht ganz genau hinsieht, erweckt sie den Eindruck, dass der Erste der Beste und der Letzte der Schlechteste ist. Die verfügbaren Kriterien sagen überhaupt nichts aus über die Qualität und Konstruktivität der Aktivitäten der Mitglieder des Grossen Rates:
    Facbook-Freunde - auf die kann ich pfeiffen!
    Nennungen in den Medien - hängt oft vom Lobbying und von der Erhaltung der Auflagezahl des Mediums ab!
    Amtsjahre - was soll das?
    Vorstösse - viele Vorstösse sind reiner Mumpitz und verzögern nur die Ratsverhandlungen.
    Wählerstimmen - sagen nichts aus über die zu Ende gehende Legislatur.
    Anwesenheit - nun gut, wenn sie nicht zum Aufholen des Schlafmankos genutzt wird.
    Auch sagt die Rangliste nichts über die Aktivität und über die Rolle in Kommissionen aus.
    Das einzig Positive, das ich aus der Idee abgewinnen kann: man redet über die Wahlen!
    Manfred Baumgartner, Riehen
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  3. TagesWoche Redaktion

    Der Nutzen von Ranglisten

    von Philipp Loser am 17.09.2012 um 11:03Uhr

    Lieber Herr Baumgartner,
    eben! Wir wollen mit unserer Rangliste genau das: Dass man sich darüber unterhält, was einen guten Politiker zu einem guten Politiker macht. Und uns ist klar, so beschreibe ich es ja auch im Text, dass dieses Ranking niemals den Anspruch hat, die Wirklichkeit abzubilden. Es ist eine Spielerei, eine Spielerei allerdings, mit einem gewissen Anspruch.
    Direktlink zum Kommentar

  4. Etwas mehr Gelassenheit bitte!

    von André Auderset am 17.09.2012 um 13:07Uhr

    Liebe Spassbremsen und Bedenkenträger! Nehmt doch diese Rangliste und das Quartett was das, was es ist: Ein spielerischer Versuch, sich dem Thema Grossratswahlen zu nähern. Und wenn dabei der Effekt erzielt wird, bisherige Politikverdrossene und Wahl-Abstinente zu interessieren oder gar zu motivieren: umso besser. Nicht nur, weil ich einen lustigen Vorabend beim Quartett-Duell im Unternehmen Mitte hatte: Ich finde das eine Super-Idee!
    Direktlink zum Kommentar

  5. Endlich, eine Rangliste

    von brigitta gerber am 17.09.2012 um 17:59Uhr

    Ja, tatsächlich ein Schenkelklopfer dieses Polit-Quartett-Kartenspiel. Unter "Medienlieblinge" finden sich 4 Männer; unter "Vielbeschäftigten" finden sich 4 Männer; unter "Doppelnamen" - 3 Frauen !!!!! Aber ja doch - und was bitte soll die Kategorie "Schnauz oder Brille" - 2 Frauen/ 2 Männer? Bei "Vorstosskönige" bin ich persönlich beleidigt: Ich habe nach TaWo-Zählung 31 Vorstösse gemacht, d.h. mehr als drei Personen der selben Kategorie. Und auch hier einmal mehr keine Zählung der effektiv überwiesenen Anträge: im Gegensatz zum Quartettspitzenreiter, werden meine Vorstösse vom Parlament tatsächlich an die Regierung überwiesen und sind keine Selbstläufer. Damit gehöre ich wohl zu einer neu zu schaffenden Kategorie: den "Überweisungsköniginnen". Mit bitte um Erweiterung!
    Direktlink zum Kommentar

  6. TagesWoche Redaktion

    Ausgewogenheit

    von Philipp Loser am 17.09.2012 um 18:19Uhr

    Liebe Frau Gerber,
    warum so enerviert? Was sagt es denn über die Medien aus, wenn genau diese vier Männer am meisten genannt werden? Und dass bei den «Vielbeschäftigten» vier Männer genannt werden, sollte Ihnen eigentlich zur Ehre gereichen. Massgebliches Kriterium für die Kategorie waren die Absenzen.
    Zudem haben wir darauf geachtet, dass die Geschlechter-Quote und die Fraktionsstärken einigermassen abgebildet werden.
    Das Quartett, ich werde nicht müde es zu betonen, ist eine Spielerei. Mit freundlichen Grüssen,
    Philipp Loser
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  7. endlich, eine Rangliste

    von brigitta gerber am 17.09.2012 um 18:30Uhr

    enerviert? nö, überhaupt nicht. nur kommentiert, dachte das sei bei tawo gefragt. entspannten abend wünsch ich dann doch, brigitta gerber
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  8. Abgekupfert

    von Samuel Rüegger am 17.09.2012 um 18:34Uhr

    Coole Idee, habt ihr wohl bei der UNIA geklaut: www.unia.ch/index.php?id=1135&tx_ttnews%5Btt_news%5D=7828&tx_ttnews%5BbackPid%5D=699&cHash=3792faf40d7dbe3ee00c9f0d490044c2

    ;)
    Direktlink zum Kommentar

  1. Schön, dass viele Grüne und SP'ler so aktiv mitbestimmen.

    von Inaktiver Nutzer um 16.09.2012 um 17:56Uhr

    Dass ein Frehner ganz vorne ist, ist wohl eher dem kopflosen Aktivismus zu verdanken, wie das die nationalen SVP'ler ja oft auch machen. Bei 23 Absenzen trotzdem vorlaut mit Vorstössen zu prahlen, ist ein eindeutiges Indiz dafür.
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  2. @Picasso Herzog

    von Cornelis Bockemühl um 17.09.2012 um 07:57Uhr

    Ich lese dieses Ranking eher mit einem Augenzwinkern - in einer Zeit wo man von "Leistungsgesellschaft" sprechen muss wenn man nicht in den Ruf eines Weichlings kommen will, und wo man so tut als wären "messbare Leistungen" immer und überall das Entscheidende im Leben! (Dabei sind sie es nicht einmal dort wo man diesem Wahn am meisten huldigt: in der Schule und in der Wirtschaft...)
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  3. Endlich, eine Rangliste

    von Manfred Baumgartner um 17.09.2012 um 10:59Uhr

    Liebe Tageswoche
    diese Rangliste ist keine gute Idee. Wenn man nicht ganz genau hinsieht, erweckt sie den Eindruck, dass der Erste der Beste und der Letzte der Schlechteste ist. Die verfügbaren Kriterien sagen überhaupt nichts aus über die Qualität und Konstruktivität der Aktivitäten der Mitglieder des Grossen Rates:
    Facbook-Freunde - auf die kann ich pfeiffen!
    Nennungen in den Medien - hängt oft vom Lobbying und von der Erhaltung der Auflagezahl des Mediums ab!
    Amtsjahre - was soll das?
    Vorstösse - viele Vorstösse sind reiner Mumpitz und verzögern nur die Ratsverhandlungen.
    Wählerstimmen - sagen nichts aus über die zu Ende gehende Legislatur.
    Anwesenheit - nun gut, wenn sie nicht zum Aufholen des Schlafmankos genutzt wird.
    Auch sagt die Rangliste nichts über die Aktivität und über die Rolle in Kommissionen aus.
    Das einzig Positive, das ich aus der Idee abgewinnen kann: man redet über die Wahlen!
    Manfred Baumgartner, Riehen
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  4. TagesWoche Redaktion

    Der Nutzen von Ranglisten

    von Philipp Loser um 17.09.2012 um 11:03Uhr

    Lieber Herr Baumgartner,
    eben! Wir wollen mit unserer Rangliste genau das: Dass man sich darüber unterhält, was einen guten Politiker zu einem guten Politiker macht. Und uns ist klar, so beschreibe ich es ja auch im Text, dass dieses Ranking niemals den Anspruch hat, die Wirklichkeit abzubilden. Es ist eine Spielerei, eine Spielerei allerdings, mit einem gewissen Anspruch.
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  5. Etwas mehr Gelassenheit bitte!

    von André Auderset um 17.09.2012 um 13:07Uhr

    Liebe Spassbremsen und Bedenkenträger! Nehmt doch diese Rangliste und das Quartett was das, was es ist: Ein spielerischer Versuch, sich dem Thema Grossratswahlen zu nähern. Und wenn dabei der Effekt erzielt wird, bisherige Politikverdrossene und Wahl-Abstinente zu interessieren oder gar zu motivieren: umso besser. Nicht nur, weil ich einen lustigen Vorabend beim Quartett-Duell im Unternehmen Mitte hatte: Ich finde das eine Super-Idee!
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  6. Endlich, eine Rangliste

    von brigitta gerber um 17.09.2012 um 17:59Uhr

    Ja, tatsächlich ein Schenkelklopfer dieses Polit-Quartett-Kartenspiel. Unter "Medienlieblinge" finden sich 4 Männer; unter "Vielbeschäftigten" finden sich 4 Männer; unter "Doppelnamen" - 3 Frauen !!!!! Aber ja doch - und was bitte soll die Kategorie "Schnauz oder Brille" - 2 Frauen/ 2 Männer? Bei "Vorstosskönige" bin ich persönlich beleidigt: Ich habe nach TaWo-Zählung 31 Vorstösse gemacht, d.h. mehr als drei Personen der selben Kategorie. Und auch hier einmal mehr keine Zählung der effektiv überwiesenen Anträge: im Gegensatz zum Quartettspitzenreiter, werden meine Vorstösse vom Parlament tatsächlich an die Regierung überwiesen und sind keine Selbstläufer. Damit gehöre ich wohl zu einer neu zu schaffenden Kategorie: den "Überweisungsköniginnen". Mit bitte um Erweiterung!
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  7. TagesWoche Redaktion

    Ausgewogenheit

    von Philipp Loser um 17.09.2012 um 18:19Uhr

    Liebe Frau Gerber,
    warum so enerviert? Was sagt es denn über die Medien aus, wenn genau diese vier Männer am meisten genannt werden? Und dass bei den «Vielbeschäftigten» vier Männer genannt werden, sollte Ihnen eigentlich zur Ehre gereichen. Massgebliches Kriterium für die Kategorie waren die Absenzen.
    Zudem haben wir darauf geachtet, dass die Geschlechter-Quote und die Fraktionsstärken einigermassen abgebildet werden.
    Das Quartett, ich werde nicht müde es zu betonen, ist eine Spielerei. Mit freundlichen Grüssen,
    Philipp Loser
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  8. endlich, eine Rangliste

    von brigitta gerber um 17.09.2012 um 18:30Uhr

    enerviert? nö, überhaupt nicht. nur kommentiert, dachte das sei bei tawo gefragt. entspannten abend wünsch ich dann doch, brigitta gerber
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  9. TagesWoche Redaktion

    Entspannt

    von Philipp Loser um 17.09.2012 um 18:33Uhr

    Und wie das erwünscht ist!
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  10. Abgekupfert

    von Samuel Rüegger um 17.09.2012 um 18:34Uhr

    Coole Idee, habt ihr wohl bei der UNIA geklaut: www.unia.ch/index.php?id=1135&tx_ttnews%5Btt_news%5D=7828&tx_ttnews%5BbackPid%5D=699&cHash=3792faf40d7dbe3ee00c9f0d490044c2

    ;)
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Informationen zum Artikel

14.9.2012, 00:01 Uhr

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  • 19.05.2013 um 20:01
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