Open

eingeloggt als
Ausloggen


An Redaktion schreiben

  • Erlaubte Dateiformate: Bilder (jpg, png, gif) Dokumente (pdf)

eingeloggt als
Ausloggen


Mein Kommentar

Registrierung

Mit Ihrem Benutzerkonto können Sie Ihr Abo verwalten, Artikel kommentieren und mit anderen Leserinnen und Lesern in Kontakt treten.

Das Benutzerkonto ist kostenlos und kann jederzeit wieder gelöscht werden.

Bitte geben Sie Ihre E-Mail Adresse ein. Wir werden diese unter keinen Umständen an Dritte weitergeben.

Fast fertig...

Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt.

Bitte prüfen Sie Ihren Posteingang und aktivieren Sie Ihr Benutzerkonto, indem Sie auf den Link in der E-Mail klicken.

Sollten Sie die E-Mail innert 10 Minuten nicht erhalten haben, kontrollieren Sie, ob die E-Mail möglicherweise im Spam-Filter hängen geblieben ist. Ist die E-Mail auch dort nicht aufzufinden, schreiben Sie uns an anmelden@tageswoche.ch und wir kümmern uns darum.

Wir freuen uns, Sie in wenigen Minuten in unserer Community begrüssen zu dürfen.

Passwort wiederherstellen

TagesWoche

Tages Woche

Do, 23.05.2013

Fussball, WM-Qualifikation 

11.9.2012, 22:45 Uhr

2:0 gegen Albanien: Meister der Effizienz

11.9.2012, 22:45 Uhr

Mit Toren von Xherdan Shaqiri und Gökhan Inler schlägt die Schweizer Nationalmannschaft in Luzern Albanien 2:0 (1:0). Damit ist der Start in die WM-Qualifikation optimal gelungen, und die Kontrahenten geben Punkte ab. Von Christoph Kieslich

Das Jubeln übernahm Lichtsteiner (rechts): Die albanisch stämmigen Xhaka, Behrami und Shaqiri quittieren das Führungstor ohne Triumphgeste.

Das Jubeln übernahm Lichtsteiner (rechts): Die albanisch stämmigen Xhaka, Behrami und Shaqiri quittieren das Führungstor ohne Triumphgeste. (Bild: Keystone/WALTER BIERI)

Sechstes Tor im 21. Länderspiel für die Schweiz: Xherdan Shaqiri.

Sechstes Tor im 21. Länderspiel für die Schweiz: Xherdan Shaqiri. (Bild: Keystone/SIGI TISCHLER)

Abgebrüht: Xherdan Shaqiri nutzt den ersten Fehler der Albaner zum Führungstor.

Abgebrüht: Xherdan Shaqiri nutzt den ersten Fehler der Albaner zum Führungstor. (Bild: Reuters/ARND WIEGMANN)

Auch aus dieser Position sieht es überlegt aus: Xherdan Shaqiri trifft mit aufgeblasenen Backen zum 1:0.

Auch aus dieser Position sieht es überlegt aus: Xherdan Shaqiri trifft mit aufgeblasenen Backen zum 1:0. (Bild: Keystone/SAMUEL TRUEMPY)

Wie angekündigt: In sich gekehrt nehmen die aus dem Kosovo stammenden Granti Xhaka (hinten) und Xherdan Shaqiri das 1:0 zur Kenntnis.

Wie angekündigt: In sich gekehrt nehmen die aus dem Kosovo stammenden Granti Xhaka (hinten) und Xherdan Shaqiri das 1:0 zur Kenntnis. (Bild: Keystone/SAMUEL TRUEMPY)

Umsichtig: Captain Gökhan Inler war ein guter Ballverteiler und sicherer Penaltyschütze zum 2:0.

Umsichtig: Captain Gökhan Inler war ein guter Ballverteiler und sicherer Penaltyschütze zum 2:0. (Bild: Reuters/ARND WIEGMANN)

Gute Partie: Valentin Stocker spielte für den gesperrten Barnetta und holte den Penalty zum 2:0 heraus.

Gute Partie: Valentin Stocker spielte für den gesperrten Barnetta und holte den Penalty zum 2:0 heraus. (Bild: Reuters/ARND WIEGMANN)

Präzisionsschütze: Gökhan Inler bei der Massarbeit vom Elfmeterpunkt.

Präzisionsschütze: Gökhan Inler bei der Massarbeit vom Elfmeterpunkt. (Bild: Reuters/MICHAEL BUHOLZER)

Sicherer Rückhalt: Diego Benaglio.

Sicherer Rückhalt: Diego Benaglio. (Bild: Keystone/SIGI TISCHLER)

Abgeklärt: Ricardo Rodriguez hat Emilian Vila im Griff.

Abgeklärt: Ricardo Rodriguez hat Emilian Vila im Griff. (Bild: Reuters/ARND WIEGMANN)

Die Fussball-Schweiz im Qualifikationsjubel: Im zweiten Spiel gab es gegen Albanien einen zweiten Sieg.

Die Fussball-Schweiz im Qualifikationsjubel: Im zweiten Spiel gab es gegen Albanien einen zweiten Sieg. (Bild: Keystone/URS FLUEELER)

Albanische Phalanx: Gut die Hälfte der rund 16‘000 Zuschauer in der Luzerner Swissporarena war albanisch.

Albanische Phalanx: Gut die Hälfte der rund 16‘000 Zuschauer in der Luzerner Swissporarena war albanisch. (Bild: Keystone/Urs Flueeler)

Es ist nicht so, dass sich Grundlegendes verändert hätte im Spiel der Schweizer Nationalmannschaft. Da wird kein spielerisches Feuerwerk entfacht, da wird Fussball eher hochkonzentriert gearbeitet. Und sehr effektiv. Drei, vielleicht vier Chancen waren es am Freitag in Slowenien, die zum 2:0-Erfolg reichten. Ziemlich genau zwei Möglichkeiten waren es auch am Dienstagabend in Luzern, die die Mannschaft benötigte, um den selben Score herzustellen.

Und somit stellt sich die Situation zum Auftakt der Qualifikation für die WM 2014 in Brasilien doch ganz anders dar als in den ersten beiden Kampagnen unter Ottmar Hitzfeld. Der Lörracher ist dazu zurückgekehrt, was ihn zu einem der erfolgreichsten Vereinstrainer gemacht hat: Er ist wieder der Resultatstrainer. Und das war auch bitter nötig, um von der Debatte um seine geschmacklose vertragliche Bindung an den Medienkonzern Ringier das Interesse wieder auf den Fussball zu lenken.

Mit gestärktem Rücken gegen Norwegen

Mit den beiden Startsiegen und einer makellosen 4:0-Tore-Bilanz erwartet die Schweiz am 12. Oktober im Berner Stade de Suisse Norwegen, den vermeintlich grössten Rivalen um den Gruppensieg.

Sie wird es aus einer Position der Stärke heraus tun. Viel ist nach nur 180 Minuten bereits von Selbstvertrauen die Rede, und die Schweiz muss nicht wie nach den Niederlagen gegen Luxemburg auf dem Weg zur WM 2010 oder Montenegro in der letzten EM-Ausscheidung unter Druck agieren. Sie wird in vier Wochen die Chance besitzen, Norwegen bereits um sechs Punkte zurückzubinden. «Wir werden uns nochmals steigern müssen», gemahnte Hitzfeld sogleich, «nicht jeder hat seine Leistungsgrenze erreicht.»

«Es war nicht das perfekte Offensivspiel von uns», räumte auch Xherdan Shaqiri ein. Der Neo-Münchner war es, der wie schon in Lubljana einiges auf die Socken bekam, der aber auch abgebrüht den ersten kleinen Fehler der albanischen Verteidigung zu nutzen wusste. Mit einem Prellball tauchte er plötzlich vor dem albanischen Tor auf und traf souverän zur frühen Führung.

Shaqiris Respekt vor seinen Landsleuten

Shaqiri unterdrückte nach seinem sechsten Treffer im 21. Länderspiel für die Schweiz jede Jubelgeste, wie auch die vier anderen albanisch-stämmigen Spieler in der Startelf. Der kleine Ausnahmespieler legte die Hand aufs Herz und senkte den Kopf. «Aus Respekt», wie der in Augst aufgewachsene und beim FC Basel grossgewordene Shaqiri sagte. Nach dem Spiel zeigten zwei lange Kratzspuren an seinem gedrungenen Hals, dass es in diesem emotional überlagerten Duell mit Albanien hart zur Sache gegangen war.

Wie schon am Freitag verwaltete die Schweiz diesen Vorsprung solide. Das war in der Atmosphäre der zur Hälfte mit albanischen Fans gefüllten, ausverkauften Swissporarena zwar kein fussballerisches Zuckerschlecken, aber die Gäste vom Balkan konnten Diego Benaglio auch nur mit Schüssen aus der Distanz in Bedrängnis bringen.

Beispielhafte Schweizer Effizienz

Das Schweizer Spiel war beileibe kein Ausbund an Spielfreude, dafür ein Muster beispielhafter Effizienz. Die zweite gefährliche Strafraumsituation – ein abgewehrter Distzanzschuss Shaqiris und ein Rückpass Lichtsteiners – führte zu einem an Valentin Stocker verursachten Penalty. Der Basler war ein guter Ersatz für den gesperrten Tranquillo Barnetta – und Captain Gökhan Inler verwandelte aus elf Metern mit höchster Präzision flach ins untere rechte Eck.

Danach vergaben Mehmedi und Xhaka noch einen höheren Sieg, aber vielleicht tut zuviel Nahrung dem zarten Pflänzchen, das da gedeiht, auch gar nicht gut.

Norwegen verhindert in extremis Fehlstart

Was den Schweizern neben dem eigenen sauberen Start in die Kampagne ausserdem entgegen kommt: Die Konkurrenz lässt unverhofft Punkte liegen: Island, am Freitag noch Überraschungssieger gegen Norwegen, unterliegt auf Zypern mit 0:1. Torschütze für die Zyprioten war Constantinos Makrides von Metallurg Donezk.

In extremis bewahrte John Arne Riise die norwegische Nationalmannschaft vor einem Fehlstart. Ein nicht über alle Zweifel erhabener Elfmeterpfiff bescherte den Gastgebern in der 93. Minute den 2:1-Siegtreffer über Slowenien. Und Routinier Riise, der beim FC Fulham beschäftigt ist, hatte mit seinem schlecht geschossenen Penalty auch noch Glück.

WM-Qualifikation, Gruppe E
Schweiz–Albanien 2:0 (1:0)
Swissporarena. – 16'500 Zuschauer (ausverkauft). – SR Hategan (Rum).
Tore: 23. Shaqiri 1:0. 68. Inler (Foulpenalty/Stocker) 2:0.
Schweiz: Benaglio; Lichtsteiner, Djourou, Von Bergen, Rodriguez; Behrami (73. Dzemaili), Inler; Shaqiri, Xhaka (91. Drmic), Stocker (78. Mehmedi); Derdiyok.
Albanien: Ujkani; Dallku, Cana, Mavraj, Lila; Bulku; Vila (55. Roshi), Kukeli (72. Hyka), Meha, Agolli; Bogdani (55. Cani).
Bemerkungen: Schweiz ohne Barnetta (gesperrt). Ersatzspieler (nicht eingesetzt): Wölfli, Sommer, Ziegler, Rossini, Winter, Nef, Fernandes, Gavranovic. Verwarnungen: 32. Behrami (Foul), 47. Dallku (Reklamieren), 72. Derdiyok, 74. Stocker, 88. Inler (alle Foul).

Norwegen–Slowenien 2:1 (1:1)
Ullevaal Stadion, Oslo. – 11'168 Zuschauer. – SR Aydinus (Tür).
Tore: 16. Suler 0:1. 26. Henriksen 1:1. 94. John Arne Riise (Foulpenalty) 2:1.
Norwegen: Jarstein; Ruud, Hangeland, Waehler, John Arne Riise; Braaten, Henriksen, Nordtveit (53. Björn Helge Riise), Jenssen, Elyounoussi (88. Söderlund); Abdellaoue (46. King).
Slowenien: Oblak; Brecko, Marko Suler, Cesar, Kurtic; Ljubijankic (91. Kelhar), Birsa (7. Pecnik), Jokic; Ilicic, Bacinovic (61. Matic), Matavz.

Zypern–Island 1:0 (0:0)
Larnaca. – SR Delferiere (Be).
Tor: 57. Makridis 1:0.
Zypern: Kissas; Solomou, Merkis, Dossa Junior, Kharalambous; Laban, Dobrasinovic (77. Sielis), Nicolaou, Makridis (92. Demetriou); Christofi, Konstantinou (66. Aloneftis).
Island: Halldorsson; Saevarsson, Ottesen, Ragnar Sigurdsson, Eiriksson (63. Skulason); Gislason, Gunnarsson, Danielsson (77. Gudmundsson), Hallfredsson (46. Finnbogason); Gylfi Sigurdsson, Bjarnason.

Bisher wurden keine Kommentare zu diesem Artikel von der Redaktion hervorgehoben.

  1. Ich kann sie verstehen.

    von René Reinhard um 11.09.2012 um 23:35Uhr

    Auch wenn ich kein Fuballfan bin, es ist ein "gelungenes", stimmiges Foto von den drei nicht "jubelnden" Spielern.
    Direktlink zum Kommentar

Kommentieren

Informationen zum Artikel

11.9.2012, 22:45 Uhr

2:0 gegen Albanien: Meister der Effizienz

Text

Text:

  • 22.05.2013 um 14:03
    Randale gab es dort, wo sie erwartet wurden

    Von einem «schwarzen Tag» ist die Rede nach Ausschreitungen in der Berner Innenstadt im Vorfeld des Cupfinals. Eine Aufarbeitung des Pfingstmontags und ein Augenzeugenbericht.

  • 20.05.2013 um 07:05
    Der vergessene Cup-Sieg

    Cup, Cupfinal, Cupsieg – der Pfingstmontag naht, wenn der Rekord-Titelhalter GC und der elfmalige Cupgewinner FC Basel aufeinandertreffen. 100 Jahre nachdem der FCB seinen ersten Cup gewonnen hat, ein Erfolg den heute niemand mehr auf der Rechnung hat.

  • 20.05.2013 um 07:00
    Es ist Erntezeit

    Der Cupfinal vom Pfingstmontag (16.00 Uhr) ist der Auftakt der Woche der Entscheidung für den FC Basel und die Grasshoppers: Die beiden dominierenden Mannschaften dieser Saison machen die Titelträger untereinander aus.

  • 17.04.2013 um 17:47
    Josef Zindel
    Zum Artikel: Sion gegen FCB – mehr Kompetenz im Cup geht fast nicht

    Wir werden unser Möglichstes tun. Versprochen.

  • 15.04.2013 um 12:20
    Die englischen Wochen, die auch an der TagesWoche nicht spurlos vorbeigehen
    Zum Artikel: Eine bemerkenswerte Assistquote – die FCB-Einzelkritik

    In der Tat, so ist, da muss man gar nicht lange drum herum reden. Danke der aufmerksamen Leserschaft. Der Einwechselkuddelmuddel ist korrigiert – das ist halt schon eine feine Sache an diesem Internet.

  • 11.04.2013 um 12:22
    Basel geht in M unten
    Zum Artikel: Wie ich mich in Middlesbrough mitschuldig gemacht habe

    Ich möchte meinen geschätzten Wegbegleiter und damaligen BaZ-Kollegen Raz daran erinnern, dass in dunkler Vorahnung schon nach dem 3:1 für M. der Titel angepasst wurde in «Basel geht in Middlesbrough unter». Sollte ich dabei tatsächlich etwas Unflätige...

Aktuell

sda: Reto Nause, Direktor für Sicherheit, Umwelt und Energie von Bern
3

Fanverhalten 

Nause will Fanmärsche verbieten

Die Ausschreitungen am Rand des Cupfinals sind für den Stadtberner Sicherheitsdirektor Reto Nause «der beste Beweis dafür, dass wir das Hooligan-Konkordat brauchen». Fanmärsche durch die Innenstadt will er verbieten. Von sda. Weiterlesen3 Kommentare

1