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TagesWoche

Tages Woche

Mi, 22.05.2013

Zeitungslandschaft 

11.9.2012, 08:01 Uhr

«TagesAnzeiger» und BaZ bei den Gewinnern

11.9.2012, 08:01 Uhr

Die beiden Gratiszeitungen «20 Minuten» und «Blick am Abend» bleiben in der Deutschschweiz die meistgelesenen Print-Titel der Tagespresse. Nach einem leichten Rückgang 2010/2011 zogen die Leserzahlen 2011/2012 bei beiden Zeitungen wieder an. Von SDA/TaWo

sda: Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen

Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen "Blick am Abend" und "Blick" hält an (Archiv) (Bild: sda)

Das ergibt die am Dienstag veröffentlichte neueste Erhebung der WEMF AG für Werbemedienforschung. Zwischen April 2011 und März 2012 befragte die WEMF gesamtschweizerisch 23'641 Personen zu 394 Zeitungs- und Zeitschriftentiteln und verglich die Ergebnisse mit der Erhebung zwischen Oktober 2010 und September 2011.

TagesWoche: Noch keine offiziellen Zahlen

Die TagesWoche ist in der Leserbefragung noch nicht enthalten: Die WEMF nimmt in diese Umfrage nur jene Titel auf, deren Auflage bereits für die Beglaubigung ein ganzes Jahr (Juni 2011 bis Juli 2012) begleitet worden ist. Da die TagesWoche erstmals Ende Oktober 2011 erschienen ist, läuft auch die Frist für die provisorische Auflagebeglaubigung noch. Erste, von der WEMF beglaubigte Zahlen, werden im November vorliegen.

Über die Jahre hinweg betrachtet ist das Leserverhalten mehr oder weniger stabil geblieben. Auch wenn das digitale Angebot stetig zunimmt - Zeitungen und Zeitschriften in Papierform werden dadurch kaum verdrängt. Denn auch heute noch lesen Schweizerinnen und Schweizer im Durchschnitt acht verschiedene Print-Titel regelmässig.

Auffallend an der jüngsten Erhebung ist, dass die Mehrheit der Westschweizer und Tessiner Print-Medien Leser verloren hat. In der Deutschschweiz ist die Bilanz durchzogen.

Gratiszeitungen bleiben top

Die Gratis-Pendlerzeitung «20 Minuten» bleibt mit hochgerechneten 1,397 Millionen Leserinnen und Lesern (+21'000) unangefochtene Nummer 1. «Blick am Abend» konnte nach einem leichten Einbruch wieder um 4000 Leser zulegen und kommt neu auf eine Leserschaft von 633'000.

Das Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen «Blick am Abend» und «Blick» hält an. Hatte der «Blick» bei der letzten Erhebung die abendliche Gratisausgabe überholt, so ist er mit 613'000 Lesern (-19'000) wieder hinter die kostenlose Ausgabe zurückgefallen.

Wiederum zulegen - um 6000 - konnte der «Tages-Anzeiger» mit neu 514'000 Lesern. Steigern konnten sich auch die Zürcher Regionalzeitungen (251'000/+4000) und die «Basler Zeitung» (163'000/+2000).

Etwas weniger Leser verzeichneten die «NZZ» (283'000/-5000) sowie die «Neue Luzerner Zeitung» (258'000/-11'000). Mit 237'000 Lesern stabil blieb die "Südostschweiz".

«SoBli» beliebteste Sonntagslektüre

Bei der Deutschschweizer Sonntagspresse gehört die «NZZ am Sonntag» zu den Gewinnern: Die Leserschaft nahm um 33'000 auf 529'000 zu. Nach wie vor am liebsten gelesen wird am Sonntag jedoch der «SonntagsBlick», der um 7000 auf 805'000 Leser zulegen konnte. Eine Zunahme verzeichnete auch die «Zentralschweiz am Sonntag» (182'000/+3000).

Die «SonntagsZeitung» hingegen hatte 6000 Leser weniger (neu (738'000). Einbussen von je 1000 Lesern mussten auch der «Sonntag» (neu 331'000) und die «Südostschweiz am Sonntag» (neu 107'000) hinnehmen.

  1. Tageswoche

    von Maya Eldorado am 11.09.2012 um 09:00Uhr

    Da vermisse ich noch die Zahlen für die Tageswoche!
    Direktlink zum Kommentar

  2. Neues Auflagenreglement

    von Stefan Heimers am 11.09.2012 um 09:39Uhr

    Die Wemf hat im Interesse ihrer Auftraggeber ein neues Auflagenreglement eingeführt, wie sie selber zugibt:

    www.wemf.ch/d/auflagen/anpassung_auflagereglement_2012.php

    Aufhorchen lässt: 'Einführung des Wertes "verbreitete Auflage" '. Das erklärt die Zuname bei der BAZ, nämlich durch die vorübergehend gratis verteilte Sonntagsausgabe.

    Auch die Zahlen vom "Blick am Abend" werden damit relativiert, der wird in grosser Zahl verteilt, im Gegensatz zum 20Min bleibt ein Teil der Auflage aber oft bis am nächsten Tag im Verteiler liegen.
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  3. TagesWoche Redaktion

    Zahlen zur TagesWoche

    von peter sennhauser am 11.09.2012 um 10:09Uhr

    Die TagesWoche ist noch zu jung, um von der WEMF in der Leserumfrage aufgeführt zu werden (siehe Box im Artikel).
    Direktlink zum Kommentar

  4. @Stefan Heimers

    von Patrick Künzle am 11.09.2012 um 11:02Uhr

    Die heute publizierten Wemf-Zahlen wurden noch nach dem alten Reglement erhoben.
    Direktlink zum Kommentar

  1. Tageswoche

    von Maya Eldorado um 11.09.2012 um 09:00Uhr

    Da vermisse ich noch die Zahlen für die Tageswoche!
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  2. Tageswoche und BZ/BZBasel

    von Stefan Heimers um 11.09.2012 um 09:15Uhr

    Im Artikel fehlen gerade die für Basel interessanten Zahlen der Tageswoche sowie der BZ und BZBasel.
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  3. .

    von fusnist um 11.09.2012 um 09:16Uhr

    :) stimmt, die würd ich aus reiner interesse auch gerne wissen.
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  4. Neues Auflagenreglement

    von Stefan Heimers um 11.09.2012 um 09:39Uhr

    Die Wemf hat im Interesse ihrer Auftraggeber ein neues Auflagenreglement eingeführt, wie sie selber zugibt:

    www.wemf.ch/d/auflagen/anpassung_auflagereglement_2012.php

    Aufhorchen lässt: 'Einführung des Wertes "verbreitete Auflage" '. Das erklärt die Zuname bei der BAZ, nämlich durch die vorübergehend gratis verteilte Sonntagsausgabe.

    Auch die Zahlen vom "Blick am Abend" werden damit relativiert, der wird in grosser Zahl verteilt, im Gegensatz zum 20Min bleibt ein Teil der Auflage aber oft bis am nächsten Tag im Verteiler liegen.
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  5. TagesWoche Redaktion

    Zahlen zur TagesWoche

    von peter sennhauser um 11.09.2012 um 10:09Uhr

    Die TagesWoche ist noch zu jung, um von der WEMF in der Leserumfrage aufgeführt zu werden (siehe Box im Artikel).
    Direktlink zum Kommentar

  6. @Stefan Heimers

    von Patrick Künzle um 11.09.2012 um 11:02Uhr

    Die heute publizierten Wemf-Zahlen wurden noch nach dem alten Reglement erhoben.
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  7. Ahnung!?

    von Cornelis Bockemühl um 11.09.2012 um 11:13Uhr

    Ob wir wohl darum die letzten ca. drei Wochen mit einer Gratis-BaZ "beglückt" worden sind!??
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  8. Wundersame Auflagensteigerung bei der BaZ?

    von Guy Krneta um 11.09.2012 um 23:03Uhr

    Die Antwort liefert die Werbewoche: www.werbewoche.ch/wunderbare-leservermehrung-bei-der-basler-zeitung
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  9. Statistiken

    von Maya Eldorado um 12.09.2012 um 02:04Uhr

    Danke Herr Krneta für den link.

    Bei Statistiken kann man so ziemlich alles beweisen. Je nachdem wie man die Zahlen verwendet, kommt halt manchmal etwas ganz anderes heraus. Auf jeden Fall kann man, wenn man will, die Zahlen so verwenden, dass das herauskommt, was man will.

    Ich denke da z.B. an die Schweinegrippe. Jeder Todesfall wurde in den Zeitungen erwähnt und aufgebauscht. Die normale Grippe ist dabei ganz untergegangen. Es ist zu vermuten, dass an der normalen Grippe weit mehr Menschen gestorben sind. - Aber eben so lassen sich weit mehr Grippeimpfungen verkaufen, sollte wieder einmal eine Schweinegrippe auftauchen. Das ist ganz im Interesse der Pharmafirmen.
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