Open

eingeloggt als
Ausloggen


An Redaktion schreiben

  • Erlaubte Dateiformate: Bilder (jpg, png, gif) Dokumente (pdf)

eingeloggt als
Ausloggen


Mein Kommentar

Registrierung

Mit Ihrem Benutzerkonto können Sie Ihr Abo verwalten, Artikel kommentieren und mit anderen Leserinnen und Lesern in Kontakt treten.

Das Benutzerkonto ist kostenlos und kann jederzeit wieder gelöscht werden.

Bitte geben Sie Ihre E-Mail Adresse ein. Wir werden diese unter keinen Umständen an Dritte weitergeben.

Fast fertig...

Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt.

Bitte prüfen Sie Ihren Posteingang und aktivieren Sie Ihr Benutzerkonto, indem Sie auf den Link in der E-Mail klicken.

Sollten Sie die E-Mail innert 10 Minuten nicht erhalten haben, kontrollieren Sie, ob die E-Mail möglicherweise im Spam-Filter hängen geblieben ist. Ist die E-Mail auch dort nicht aufzufinden, schreiben Sie uns an anmelden@tageswoche.ch und wir kümmern uns darum.

Wir freuen uns, Sie in wenigen Minuten in unserer Community begrüssen zu dürfen.

Passwort wiederherstellen

TagesWoche

Tages Woche

Di, 21.05.2013

Mehmets Asiatische Küchenexpedition 

12.9.2012, 15:18 Uhr

K(l)eine Unterschiede in Panang

12.9.2012, 15:18 Uhr

Die Mischung des kulturellen Lebens in Panang sucht ihresgleichen - und niemand hier findet das bemerkenswert oder gar auffallend. Ein Kommentar von Mehmet Kilinc

Kolonialhäuser

Kolonialhäuser (Bild: Mehmet Kilinc)

Little India in Panang. Laut, bunt und viel Gold. Wo die Inder sind, höre ich immer Musik, laute Musik und noch lautere Musik.

Little India in Panang. Laut, bunt und viel Gold. Wo die Inder sind, höre ich immer Musik, laute Musik und noch lautere Musik. (Bild: Mehmet Kilinc)

Eine Rockband aus Panang. Sie sehen richtig böse aus. Das Schwein hat gut geschmeckt.

Eine Rockband aus Panang. Sie sehen richtig böse aus. Das Schwein hat gut geschmeckt. (Bild: Mehmet Kilinc)

Dieser alte Herr verkauft wilde Vögel, die er kurz zuvor in der Stadt eingefangene hat. Die Tempelbesucher können sie kaufen, ihnen die Freiheit schenken und sich gleichzeitig etwas wünschen.

Dieser alte Herr verkauft wilde Vögel, die er kurz zuvor in der Stadt eingefangene hat. Die Tempelbesucher können sie kaufen, ihnen die Freiheit schenken und sich gleichzeitig etwas wünschen. (Bild: Mehmet Kilinc)

Dumplings

Dumplings (Bild: Mehmet Kilinc)

(Bild: Mehmet Kilinc)

Buddhistischer Tempel mit Leuchtreklamen für verschiedenen Events.

Buddhistischer Tempel mit Leuchtreklamen für verschiedenen Events. (Bild: Mehmet Kilinc)

Nachtstimmung

Nachtstimmung (Bild: Mehmet Kilinc)

Mehmet Kilinc Mehmet Kilinc

Panang hat etwas Magisches an sich. Um jede Ecke finde ich eine Gebetsstätte, eine Mosche, einen indischen oder ein chinesischen Tempel. Es ist unglaublich und faszinierend, was sich in dieser kleinen Altstadt alles nebeneinander und ineinander abspielt. Und von Keinem wird es als ungewöhnlich angesehen.

Es scheint für die Menschen hier so selbstverständlich, dass es mich fast beschämt nachzufragen, wie und weshalb diese Zusammenleben so gut funktioniert. Und während ich in dieser schönen kolonialen Altstadt, die von der Unesco zum Weltkulturerbe ernannt wurde, herum spaziere, alles auf mich wirken lasse und mir so meine Gedanken mache, wird die Frage schnell überflüssig.

Kulturen brauchen Freiräume, um sich selbst entfalten und entwickeln zu können. Wird das ermöglicht, können auch Konflikte frei und offen gelöst werden. Wenn ich aber die rosa Brille ablege, sehe ich: Es sind nicht alle als liebende Gemeinschaft verbunden, es gibt klare Grenzen. Zwar wird zusammen gearbeitet und gelacht, doch gibt es kaum Mischehen zwischen Malay, Indern und Chinesen – da bleibt man vorsichtig und lieber unter sich.

Es gibt Unterschiede, zum Beispiel auch in der Schule. Alle Kinder besuchen die obligatorische Primarschule. Die chinesischen Kinder werden danach meist auf chinesische Privatschulen geschickt, welche zwar mehr kosten, aber auch bessere Ausbildungen bieten. Ein Inder erklärt mir das so: Wieso sollte man seinen Kindern nicht die bestmöglichen Zukunftschancen bieten, wenn man es sich leisten kann. Die Chinesen seien halt sehr wohlhabend und sparsam. Diese Selbstverständlichkeit, mit der die Menschen hier mit Unterschieden umzugehen scheinen, beeindruckt mich sehr.

Bisher wurden keine Kommentare zu diesem Artikel von der Redaktion hervorgehoben.

Kommentieren

Informationen zum Artikel

12.9.2012, 15:18 Uhr

K(l)eine Unterschiede in Panang

Text

Text: Mehmet Kilinc

  • 07.10.2012 um 21:25
    Taiwanesische Radieschen-Omelette

    In Taiwan isst man sie fast zu allem: Die Omelette mit den Radieschen. Der Grünpfahl-Wirt hat das Rezept ausfindig gemacht.

  • 27.09.2012 um 13:39
    Grünteeglace in Crepe

    Eines der Rezepte, die der Grünpfahl-Wirt auf seiner Asien-Reise gefunden hat. Süss-salzig und erfrischend.

  • 25.09.2012 um 16:05
    Chinesisches Popcorn

    Popcorn muss nicht aus Mais gemacht werden: In Taiwan hat Grünpfahl-Wirt Mehmet Kilinc beobachtet, wie die Chinesen Popcorn herstellen.

Aktuell

Michael Würtenberg: Einfach ausgeben liegt nicht drin, wenn das Geld für einen Monat reichen muss.
16

Mindestlohn-Initiative 

Jeder Franken zählt

In der Regel äussern sich Politiker und Experten in endlosen Debatten zum Thema Mindestlohn. Hier erzählen drei Frauen über ihr Leben mit einem Lohn, der nirgends hinreicht.Von Monika Zech. Weiterlesen16 Kommentare

sda: Von wegen Gleichheit: Homosexuelle in Europa werden diskriminiert

Homophobie 

Europa diskriminiert Homosexuelle

Homosexuelle werden in Europa noch immer diskriminiert. Das ergeben Studien, die am Donnerstag in Den Haag bei der ersten europäischen Konferenz für die Rechte und die gesellschaftliche Akzeptanz von Homosexuellen präsentiert wurden. Von sda. Weiterlesen