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TagesWoche

Tages Woche

Mi, 19.06.2013

Paketpost 

11.9.2012, 06:00 Uhr

Angst gesät, Frust geerntet

11.9.2012, 06:00 Uhr

An einer Betriebsversammlung machen Basler Paketpöstler ihrem Ärger Luft. Sie berichten von einem diktatorischen Führungsstil, einem Klima der Angst und notorischen Verstössen gegen das Arbeitszeitgesetz. Von Matieu Klee

Ein Paketpöstler darf nur während der Arbeit sein Auto irgendwo abstellen. Parkiert er aber während seiner Pause ausserhalb eines Parkfeldes, risikiert er eine Busse.

Ein Paketpöstler darf nur während der Arbeit sein Auto irgendwo abstellen. Parkiert er aber während seiner Pause ausserhalb eines Parkfeldes, risikiert er eine Busse. (Bild: HJ. F. Walter)

Die Chefs kommen bei den Basler Paketpöstlern schlecht an.

Die Chefs kommen bei den Basler Paketpöstlern schlecht an. (Bild: HJ. F. Walter)

Die Paketpöstler beklagen, es werde in Basel unter den Angestellten Angst gesät.

Die Paketpöstler beklagen, es werde in Basel unter den Angestellten Angst gesät. (Bild: HJ. F. Walter)

Peter Heiri und Fritz Bütikofer von der Gewerkschaft Transfair waren nervös vor der Krisensitzung mit den Basler Paketpöstlern. Angespannt, weil einige Paketpöstler sich für die Betriebsversammlung von gestern Montag abgemeldet hatten, aus Angst vor Repressalien, wie die Gewerkschafter zu Beginn der Versammlung informierten. «Wenn die Paketpöstler aus Angst nicht an einer Betriebsversammlung teilnehmen, dann stimmt etwas gar nicht mehr», sagte Branchenleiter Peter Heiri.

Wie schlecht es bestellt ist um das Arbeitsklima bei den Basler Paketpöstlern machte die TagesWoche in ihrer letzten Ausgabe publik. Und die versammelten Paketpöstler doppelten nach: «Es ist bei uns wie in einer Diktatur. Über nichts, was angeordnet wird, können wir diskutieren», sagte einer. «Angst wird gesät», sagte ein anderer. Und wer nicht spure, bekomme eine Verwarnung, die Kündigung angedroht oder werde strafversetzt.

Nur wenige können Mittagspause korrekt einhalten

So wie jene zwei Paketpöstler, welche nach acht respektive fünf Jahren von ihren Touren in der Innenstadt abgezogen wurden, wie die TagesWoche aufdeckte. Sie hatten es gewagt, sich für ihre Mittagspause zu wehren. In der Innenstadt fänden sie meist schlicht keinen Parkplatz, um diese Pause korrekt einzuhalten. Die Post stellte sich auf den Standpunkt, dieses Problem hätten keine anderen Paketpöstler, nur die zwei aus der Basler Innenstadt.

Umso erstaunlicher dann die Umfrage bei den versammelten Basler Paketpöstlern. Nur gerade drei von über zwanzig Paketpöstlern gaben zu Protokoll, sie würden und könnten die vorgeschriebene Mittagspause korrekt einhalten. Alle anderen erklärten, sie würden entweder durcharbeiten oder ihr Fahrzeug auf dem Trottoir parkieren und hoffen, dass sie nicht erwischt würden oder dass die Polizei wieder einmal ein Auge zudrücke.

Arbeitsrechtsprofessor: Aufsichtsbehörde müsste einschreiten

Offenbar hält ein Grossteil – und nicht nur zwei der rund hundert Basler Paketpöstler – die Mittagspause nicht ein. Damit liegt der Verdacht auf der Hand, dass es täglich zu zahlreichen Verstössen gegen das Arbeitszeitgesetz kommt. Die Aufsichtsbehörde, das Bundesamt für Verkehr, müsste umgehend einschreiten. Dies forderte Arbeitsrechtsprofessor Thomas Geiser von der Universität Sankt Gallen schon in der letzten Ausgabe der TagesWoche. Doch das zuständige Bundesamt für Verkehr macht es sich einfach und übernahm die Sprachregelung der Post: Das BAV habe keine weiteren Hinweise, dass bei der Post «Defizite bei der Einhaltung des Arbeitszeitgesetzes» bestehen würden. «Angesichts der Tatsache, dass die Post rund 40 000 Arbeitnehmende zählt, geht das BAV davon aus, dass vermehrt Meldungen eingehen würden, sollte die Post das Arbeitszeitgesetz nicht korrekt einhalten», sagte ein Sprecher gegenüber der TagesWoche.

Dass die beiden Pöstler strafversetzt wurden, nur weil sie sich für die ihnen zustehende Mittagspause gewehrt hatten, schüchtert deren Kollegen ein. «Jetzt traut sich erst Recht keiner mehr, den Mund aufzumachen», sagte ein Paketpöstler an der Betriebsversammlung. Dass dies aber dringend nötig wäre, zeigte die über zweistündige Diskussion. Die Klagen rissen nicht ab. So bekundeten die Paktpöstler auch Mühe damit, dass sie schlechter bezahlt würden. Grund dafür sei die sogenannte Arbeitszeitberechnung. Anhand von nur fünf willkürlich ausgewählten Arbeitstagen im Jahr werde diese hochgerechnet. Von der Leitung würden sie dann unter Druck gesetzt, den neu berechneten Zeitaufwand für ihre Tour umgehend zu unterschreiben, beklagen mehrere Paketpöstler übereinstimmend.

Wer nicht klingelt, bekommt Strafpunkte

In dieses System passt auch eine Art Mängelprotokoll für jeden Mitarbeiter: Positive Eigenschaften werden gar nicht erst erfasst. Vermerkt werden nur Fehler, etwa, wenn einer nicht klingelt, einen Unfallrapport nicht vollständig ausfüllt oder ein Formular nicht abgibt. Anhand der addierten Fehlerpunkte gibt es dann eine Bewertung.

«Die Paketpost ist wegen des liberalisierten Paketmarktes unter Druck. Die Post zieht die Schraube immer weiter an, um die Produktivität zu erhöhen», erklärte Gewerkschafter Heiri. Bereits im Frühling hätten die Gewerkschaften transfair und Syndicom einen Beschwerdekatalog mit der Leitung der Basler Paketpost besprochen. Doch dieser runde Tisch habe offenkundig nichts gebracht. Nach über zweistündiger, hitziger Diskussion versprachen die Gewerkschaftsvertreter den frustierten Paketpöstlern, dass sie jetzt den Druck erhöhen würden.

  1. Kleine Diktatoren in einer Bananenrepublik

    von Kulturbetrachter Basel am 11.09.2012 um 10:53Uhr


    Wer mittels Angst mehr Leistung und Profit aus seinen Mitarbeitern herausholen will, sollte sich klarmachen, dass diese Menschen kurzfristig auch auf Überstunden- und Pausenregelungen verzichten, dann aber, wenn sie bis an die Grenzen ihrer psychischen und physischen Belastbarkeit gegangen sind, irgendwann die innere Kündigung einreichen. Da die Post aber kein Kleinbetrieb, sondern ein riesiger staatlicher Arbeitgeber ist, können wir davon ausgehen, dass diese Probleme nicht nur in Basel beheimatet sind. Die Vermutung liegt nahe, dass diese angstverbreitenden Chefs selbst in einem hohen Masse Druck erfahren und weitergeben. Diese Chefs sind wiederrum jemandem unterstellt und man kann davon ausgehen, dass der Fisch am Kopf zu stinken beginnt! Da die Post ein Staatsbetrieb ist, sollten wir Bürger uns empören, denn es ist unsere Post und es sind unsere Pöstler! Gutes Mitarbeitermaterial ist endlich und es wächst nicht auf Stauden, wie Bananen! Den gemobbten Mitarbeitern der Post kann man kurzfristig nur raten, sofort zur ggg-help zu gehen und sich dort Hilfe gegen Angst am Arbeitsplatz zu holen. www.help-ggg.ch/home.html
    Fazit für Postkunden: Loben sie ihren Pöstler, danken sie ihm für den Service!
    Fazit für Pöstler: Lasst euch nicht zum Affen machen!

    Direktlink zum Kommentar

  2. Wo war der Artikel in der Prinausgabe?

    von Kulturbetrachter Basel am 15.09.2012 um 11:06Uhr

    Wieso ist dieser kritische Bericht nicht in Ihrer Printausgabe erschienen?
    Es gab zwei "Pöstler" zwar am Schalter arbeitend, der eine In Basel, die andere in Graubünden, welche sich sehr für diesen Artikel interessierten, nur lesen können sie ihn nicht, denn sie haben kein Internet.
    In unserer Stammbeiz gab es am Donnerstag eine heisse Diskussion über dieses Thema und dann verpufft dieser Beitrag im Nichts!
    Wenn kein Platz mehr in der Prinausgabe war, hätte man vielleicht die Seite 6 ein wenig kleiner gestalten können, denn die war ohne Inhalt!

    Direktlink zum Kommentar

  3. TagesWoche Redaktion

    @Kulturbetrachter

    von matieu klee am 15.09.2012 um 21:02Uhr

    Wir veröffentlichen immer wieder Artikel, die «nur» online erscheinen. Das Wort «nur» setzte ich bewusst in Anführungszeichen, weil für unser Team Online nicht weniger wert ist als die gedruckte Ausgabe. Wir möchten die Verschränkung von Print und Online aber noch weiter vorantreiben.
    Es gibt eine ganze Palette von Gründen, weshalb ein Artikel online erscheint und nicht in der gedruckten Ausgabe: Es kann sein, dass er schlecht in den Themenmix des Hefts passt, dass er nicht mehr akutell ist, bis die Zeitung erscheint, oder dass es im Artikel mehr Neuigkeiten als um Hintergründiges geht, um nur ein paar Entscheidungskriterien zu nennen.

    Bei diesem Artikel gab es zwei Hauptgründe, weshalb dieser online und nicht im Heft erschien:
    1) Haben wir im Heft schon zwei Artikel über die Basler Paketpost veröffentlicht. Zuerst recherchierte ich den Fall der beiden strafversetzten Pöstler, danach die miserable Stimmung beim Basler Paketpost-Personal. Den zweiten Artikel mussten wir übrigens tatsächlich wegen Platzmangel um eine Woche schieben.
    2) Die Betriebsversammlung bei der Basler Paketpost, an welcher ich als einziger Journalist anwesend war, fand drei Tage vor unserem Redaktionsschluss statt. Und drei Tage zu warten, um über ein Ereignis zu berichten, sind - anders als bei einer recherchierten Geschichte - journalistisch eine halbe Ewigkeit.
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  1. stil mangelhaft

    von Ernst Haft um 11.09.2012 um 10:39Uhr

    es ist gut und wichtig dass ihr über solche themen berichtet.
    aber was bitte soll dieses aufdeckungsgewichs à la blick der 80er? hallo?!? darf die sache denn nicht wichtiger sein als
    die zeitung?
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  2. Kleine Diktatoren in einer Bananenrepublik

    von Kulturbetrachter Basel um 11.09.2012 um 10:53Uhr


    Wer mittels Angst mehr Leistung und Profit aus seinen Mitarbeitern herausholen will, sollte sich klarmachen, dass diese Menschen kurzfristig auch auf Überstunden- und Pausenregelungen verzichten, dann aber, wenn sie bis an die Grenzen ihrer psychischen und physischen Belastbarkeit gegangen sind, irgendwann die innere Kündigung einreichen. Da die Post aber kein Kleinbetrieb, sondern ein riesiger staatlicher Arbeitgeber ist, können wir davon ausgehen, dass diese Probleme nicht nur in Basel beheimatet sind. Die Vermutung liegt nahe, dass diese angstverbreitenden Chefs selbst in einem hohen Masse Druck erfahren und weitergeben. Diese Chefs sind wiederrum jemandem unterstellt und man kann davon ausgehen, dass der Fisch am Kopf zu stinken beginnt! Da die Post ein Staatsbetrieb ist, sollten wir Bürger uns empören, denn es ist unsere Post und es sind unsere Pöstler! Gutes Mitarbeitermaterial ist endlich und es wächst nicht auf Stauden, wie Bananen! Den gemobbten Mitarbeitern der Post kann man kurzfristig nur raten, sofort zur ggg-help zu gehen und sich dort Hilfe gegen Angst am Arbeitsplatz zu holen. www.help-ggg.ch/home.html
    Fazit für Postkunden: Loben sie ihren Pöstler, danken sie ihm für den Service!
    Fazit für Pöstler: Lasst euch nicht zum Affen machen!

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  3. Wo war der Artikel in der Prinausgabe?

    von Kulturbetrachter Basel um 15.09.2012 um 11:06Uhr

    Wieso ist dieser kritische Bericht nicht in Ihrer Printausgabe erschienen?
    Es gab zwei "Pöstler" zwar am Schalter arbeitend, der eine In Basel, die andere in Graubünden, welche sich sehr für diesen Artikel interessierten, nur lesen können sie ihn nicht, denn sie haben kein Internet.
    In unserer Stammbeiz gab es am Donnerstag eine heisse Diskussion über dieses Thema und dann verpufft dieser Beitrag im Nichts!
    Wenn kein Platz mehr in der Prinausgabe war, hätte man vielleicht die Seite 6 ein wenig kleiner gestalten können, denn die war ohne Inhalt!

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  4. TagesWoche Redaktion

    @Kulturbetrachter

    von matieu klee um 15.09.2012 um 21:02Uhr

    Wir veröffentlichen immer wieder Artikel, die «nur» online erscheinen. Das Wort «nur» setzte ich bewusst in Anführungszeichen, weil für unser Team Online nicht weniger wert ist als die gedruckte Ausgabe. Wir möchten die Verschränkung von Print und Online aber noch weiter vorantreiben.
    Es gibt eine ganze Palette von Gründen, weshalb ein Artikel online erscheint und nicht in der gedruckten Ausgabe: Es kann sein, dass er schlecht in den Themenmix des Hefts passt, dass er nicht mehr akutell ist, bis die Zeitung erscheint, oder dass es im Artikel mehr Neuigkeiten als um Hintergründiges geht, um nur ein paar Entscheidungskriterien zu nennen.

    Bei diesem Artikel gab es zwei Hauptgründe, weshalb dieser online und nicht im Heft erschien:
    1) Haben wir im Heft schon zwei Artikel über die Basler Paketpost veröffentlicht. Zuerst recherchierte ich den Fall der beiden strafversetzten Pöstler, danach die miserable Stimmung beim Basler Paketpost-Personal. Den zweiten Artikel mussten wir übrigens tatsächlich wegen Platzmangel um eine Woche schieben.
    2) Die Betriebsversammlung bei der Basler Paketpost, an welcher ich als einziger Journalist anwesend war, fand drei Tage vor unserem Redaktionsschluss statt. Und drei Tage zu warten, um über ein Ereignis zu berichten, sind - anders als bei einer recherchierten Geschichte - journalistisch eine halbe Ewigkeit.
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  5. Sehr geehrter Herr Klee

    von Kulturbetrachter Basel um 16.09.2012 um 10:32Uhr

    Ich könnte da jetzt zum Thema Aktualität, letzte Printausgabe...etc. etc. so viel schreiben, wie selten. Ich verkneife es mir einfach!
    Fakt ist, ich habe die beiden Pöstler nun mit der rechten Maustaste per Wordprogramm, mittels Din A 3 Drucker bedient, plus zwei Briefmarken und zwei Umschlägen. Macht preislich ungefähr so viel, wie die nächste Printausgabe der Tageswoche, die ich nicht kaufen werde.
    Wie sagte meine Oma: Dumm darf man sein, man muss sich nur zu helfen wissen.

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Informationen zum Artikel

11.9.2012, 06:00 Uhr

Angst gesät, Frust geerntet

Text

Text:

  • 19.06.2013 um 15:25
    Polizisten zeigen Partygänger an

    Die Basler Polizei reicht bei der Staatsanwaltschaft Anzeige gegen Teilnehmer der illegalen Party auf dem Messeplatz ein. Damit drohen selbst denjenigen Strafen, die bei der polizeilichen Räumung gar nicht gewalttätig wurden. Es genügt, bis zum Schluss dabei gewesen zu sein.

  • 17.06.2013 um 16:44
    Anzeige zwang Polizei nicht zur Räumung

    Sicherheitsdirektor Baschi Dürr verteidigt den umstrittenen Polizeieinsatz vom Freitagabend damit, dass eine Anzeige der Messe vorlag. Diese durfte gar den Zeitpunkt der Polizeiaktion bestimmen. Zu Unrecht.

  • 13.06.2013 um 05:00
    Nach 67 Jahren rausgeworfen

    Heute öffnet die Kunstmesse Art für das Publikum die Tore. Zum letzten Mal mit dabei ist die Crew des Milchhändlerverbandes mit ihren Verpflegungsständen «Milk & More». Die Messe wirft sie nach 67-jähriger Zusammenarbeit raus, obwohl alle rundum mit dem Angebot zufrieden waren.

  • 19.06.2013 um 16:04
    @Judihee Hueber
    Zum Artikel: Anzeige zwang Polizei nicht zur Räumung

    Die Ausführungen des von Ihnen verlinkten Bundesgerichtsentscheids betreffen einen Werkplatz. Im Unterschied dazu ist der Messeplatz ein öffentlicher Platz, für welchen die Messe lediglich ein temporäres Nutzungsrecht genoss. Möglicherweise wird die E...

  • 18.06.2013 um 23:23
    @Judihee Hueber
    Zum Artikel: Anzeige zwang Polizei nicht zur Räumung

    Besten Dank für den Hinweis. Gemäss Einschätzung der zwei zitierten Strafrechtsprofessoren lag kein Hausfriedensbruch vor. Wir gehen der Sache aber gerne nach.

  • 12.06.2013 um 08:35
    @Martin Hess
    Zum Artikel: Bundesrat muss sich mit Abhängigkeit von TV-Moderatoren befassen

    Die Zeitschrift Beobachter hat vor eine paar Jahren einen lesenswerten Artikel zu Ihrer Frage veröffentlicht: «News-Journalisten müssen unabhängige, kritische Geister sein. Ist das noch gewährleistet, wenn sie für gutes Geld PR-Anlässe für Firmen moder...

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