LOGIN

Registrierung

  • Mit Ihrem Benutzerkonto können Sie Ihr Abo verwalten, Artikel kommentieren und mit anderen Leserinnen und Lesern in Kontakt treten.

    Das Benutzerkonto ist kostenlos und kann jederzeit wieder gelöscht werden.

    Bitte geben Sie Ihre E-Mail Adresse ein. Wir werden diese unter keinen Umständen an Dritte weitergeben.

Registrierung

Fast fertig...

Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt. Bitte prüfen Sie Ihren Posteingang und aktivieren Sie Ihr Benutzerkonto, indem Sie auf den Link in der E-Mail klicken.

Kultur

Open

eingeloggt als
Ausloggen


An Redaktion schreiben

  • Erlaubte Dateiformate: Bilder (jpg, png, gif) Dokumente (pdf)

Registrierung

Mit Ihrem Benutzerkonto können Sie Ihr Abo verwalten, Artikel kommentieren und mit anderen Leserinnen und Lesern in Kontakt treten.

Das Benutzerkonto ist kostenlos und kann jederzeit wieder gelöscht werden.

Bitte geben Sie Ihre E-Mail Adresse ein. Wir werden diese unter keinen Umständen an Dritte weitergeben.

Fast fertig...

Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt.

Bitte prüfen Sie Ihren Posteingang und aktivieren Sie Ihr Benutzerkonto, indem Sie auf den Link in der E-Mail klicken.

Sollten Sie die E-Mail innert 10 Minuten nicht erhalten haben, kontrollieren Sie, ob die E-Mail möglicherweise im Spam-Filter hängen geblieben ist. Ist die E-Mail auch dort nicht aufzufinden, schreiben Sie uns an anmelden@tageswoche.ch und wir kümmern uns darum.

Wir freuen uns, Sie in wenigen Minuten in unserer Community begrüssen zu dürfen.

Passwort wiederherstellen

Theaterfestival Basel 

31.8.2012, 11:21 Uhr

Kinderleichtes Älterwerden

31.8.2012, 11:21 Uhr

Die britisch-deutsche Performance-Gruppe Gob Squad lässt im Theater Roxy Kinder sich selber beim Älterwerden zusehen. Und sie diejenigen Fragen stellen, die wir gerne an uns selber stellen würden. Ein nahegehendes Experiment. Von

zVg: Kinder spielen für Erwachsene - und das eindrücklich.

Kinder spielen für Erwachsene - und das eindrücklich. (Bild: zVg)

Sieben Kinder spielen Kids. Sie lümmeln in einer einseitig verspiegelten Box: Wir sehen sie. Sie wissen, dass wir da sind. Aber sie sind von Spiegeln eingeschlossen. Nur eine Stimme erreicht sie, stellvertretend für unsere Neugier, und gibt Anweisungen. Zu wachsen. Durchs Leben zu laufen. Zu sterben. Kinderleicht, nachdenklich und spielerisch grausam.

Die britisch-deutsche Gob Squad gehört zu den Pionieren des performativen Theaters und ist eigentlich fast schon ein Auslaufmodell. Doch mit der Erfindung der Kinder-Perfomance (Performance ist das, wo man sich alles erlauben muss und nichts können darf) haben Sie sich wieder ganz vorne an die Front der Performanzen-Schelmen gestellt.

 Schon die Grund-Einrichtung ist genial. Die Kinder erhalten in ihrem rundum geschlossenen Spiegelraum Anweisungen einer Frauenstimme und – befolgen sie. Nur einmal kommt etwas Widerwille auf. Ansonsten durchwandern die Kids keck die Stationen von sieben Leben. Ihre einzige Aufgabe: Zu wachsen, bis sie erwachsen sind. In drei Etappen. Mit 19, mit 40 und schliesslich beim Sterben – dürfen wir teilnehmen an einer kleinen Lebens-Welt. 

Das haben wir uns schon immer mal gewünscht: Mit uns selbst in drei Altern an einem Tisch sitzen zu dürfen und uns Fragen zu stellen, als wären wir nicht ein und dieselbe Person. Die Kids dürfen das.

Am dichtesten ist die Geschichte auch genau da: Wo das Kind sich Fragen beantwortet, die es sich zwei Jahre früher gestellt hatte, vor einer Kamera. Das öffnet das Ich der Kinder und bringt sie auf eine zeitlose Zeitreise, macht sie zu Lebensläufern, setzt sie auf die rasierklingendünne Trennung zwischen kindlicher Fantasie und eiskalter Abrichtung.

Gob Squad ist mit dieser Kinder-Truman-Show schon weit in Europa herumgekommen. Fast hätte man sich wünschen wollen «Before Your Very Eyes» wäre von der Truppe mit demselben abgründigen Setting mit Kleinbasler Kindern noch einmal neu entwickelt worden. Aber dazu fehlt uns ein Theaterhaus wie das Campo, das in Belgien Theaterarbeiten mit Kindern für ein erwachsenes Publikum entwickelt. So behalten wir Maurice, Zoë, Ramses, Fons, Tasja, Robbe und Aiko aus Belgien in Erinnerung. Sie haben das getan, was gute Festivalteilnehmer sollen: Aus fernen Ländern kommend uns nahe gehen.

  • Die Vorstellung läuft heute und morgen Samstag im Roxy in Birsfelden im Rahmen des Theaterfestivals Basel. Wer sie verpasst, kann in «I wish» im Camera ebenfalls den Blick durch Kinderaugen üben.
Mehr zum Thema

Mehr zum Thema

Theater Veranstaltung, Theater

Die Geschichten des Tages

Abonnieren Sie unseren Newsletter. Die Geschichten des Tages, jeweils um 17 Uhr bequem und kostenlos per Mail geliefert.

Verwandte Artikel

Lust am Spiel zwischen den Disziplinen Weiterlesen

Auftakt zum Theaterfestival Basel Weiterlesen

Vorhang auf für einen Rückkehrer Weiterlesen

Oder spended Sie
einen eimaligen
Betrag

Reaktionen

Bisher wurden noch keine Beiträge von der Redaktion hervorgehoben.

Noch keine Beiträge. Schreiben Sie den ersten.

Informationen zum Artikel

31.8.2012, 11:21 Uhr

Kinderleichtes Älterwerden

Text

Text:

  • 20.03.2014 um 13:01
    Alter Schwede

    Die schwedische Bestsellerverfilmung «Hundraåringen som klev ut genom fönstret och försvann» ist ein freches Road-Movie mit einem Hundertjährigen.

  • 13.03.2014 um 10:30
    Mut zur Hässlichkeit

    Lust auf Kino? Wir haben eine Empfehlung: «August: Osage County» mit Julia Roberts, Juliette Lewis und Meryl Streep ist ein erbarmungsloser Abgesang auf die Familie und den Mittelstand.

  • 06.03.2014 um 16:59
    «Sexualität ist ein lebenslanger Lernplatz»

    Die Filmindustrie entdeckt derzeit die Sexualtität neu. Eine Prostituierte ging ins Kino und spricht nun über Sex im Zeitalter der Käuflichkeit.

  • 16.02.2015 um 14:57
    John Wick
    Zum Artikel: Ein Mann sieht rot 17.0

    Wir haben in meinem Freundeskreis die Verabredung, wonach wir uns vor Filmen warnen, die für andere gedacht sind. Sie gehören offensichtlich zu den anderen. Ich hätte Sie also nicht zu warnen brauchen. Sie haben aber die Warnung, die nicht ihnen gilt, ...

  • 01.01.2015 um 12:04
    Zum Artikel: Apropos Paartherapie – probieren Sie es mal im Kinosaal

    Tatsächlich haben die Kult-Kinos den Film nur in der letzten Woche 2014 angekündigt. Sonntags. 11h30 im Atelier 3. Leider einmalig - bislang.

  • 03.12.2014 um 16:57
    Zum Artikel: «Nightcrawler» – die Schlagzeile als Schlagstock

    1. Lou ist tatsächlich - als Sensationsreporter - Teil des Boulevardjournalismus, jener sensationsorientierten Aufmachung von Journalismus, die Sensation vor Information verkauft. Auch wenn Sie, wie ich, das noch gerne unterscheiden möchten – im kommer...

Aktuell

Nils Fisch:
11

Massimo Agostinis 

«Italien ist ein moralisch zerstörtes Land»

Sechs Jahre lang war Massimo Agostinis als Journalist für das Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) in Rom tätig. Jetzt ist der Basler mit italienischen Wurzeln wieder zurück in der Schweiz – mit vielen Erinnerungen an ein «schönes und zugleich unmögliches Land».Von Brendan Bühler und Remo Leupin. Weiterlesen11 Kommentare

sda: Ukrainische Soldaten in einer Kolonne in der Region von Donezk

Ukraine-Konflikt 

Tote in der Ukraine trotz Waffenruhe

Im Kriegsgebiet Ostukraine kommt es auch während der vereinbarten Waffenruhe weiterhin zu Toten und Verletzten. Trotz gegenseitiger Vorwürfe, die Minsker Vereinbarung verletzt zu haben, setzen beide Konfliktparteien denn Waffenabzug fort. Von sda. Weiterlesen