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Wahlen Basel-Stadt 

4.9.2012, 07:15 Uhr

Handelskammer finanziert den SVP-Wahlkampf mit

4.9.2012, 07:15 Uhr

Mit ihrer SP-Wahlempfehlung hat die Handelskammer die Novartis verärgert. So sehr, dass sich der Pharmariese beim Verband beklagte. Offensichtlich mit Erfolg. Nun finanziert die Handelskammer den SVP-Wahlkampf mit. Von

Nils Fisch : Die SVP war sauer. Die Novartis motzte. Nun erhält die Partei Geld von der Handelskammer.

Die SVP war sauer. Die Novartis motzte. Nun erhält die Partei Geld von der Handelskammer. (Bild: Nils Fisch )

Gross war der Aufschrei bei der Basler SVP, als die einflussreiche Handelskammer beider Basel im Juni bekanntgab, dass sie die drei amtierenden SP-Politiker Eva Herzog, Hans-Peter Wessels und Christoph Brutschin zur Wahl in die Regierung vorschlage und von den beiden SVP-Kandidaten Lorenz Nägelin und Patrick Hafner nichts wissen wolle. Seither ist die Beziehung zwischen der SVP und der Handelskammer angespannt. So hielt es etwa SVP-Chef Sebastian Frehner nicht für nötig, am traditionellen Sommerapéro des Verbandes Mitte August vorbeizuschauen.

Die SP-Empfehlung kam jedoch nicht nur bei der Rechtspartei schlecht an, sondern auch beim Pharmariesen Novartis. In einem Mail an die Handelskammer machte Pascal Brenneisen, Chef Novartis Schweiz, seinem Ärger richtig Luft. Nicht ganz ohne Wirkung, wie es scheint. Gemäss Informationen der TagesWoche unterstützt die Handelskammer die SVP nun bei den Grossratswahlen mit einem vierstelligen Betrag – offenbar eine Premiere für die SVP.

Saladin winkt ab 

Handelskammer-Direktor Franz Saladin bestätigt den finanziellen Zustupf. Sein Verband tue dies aber nicht wegen der Reklamation von Novartis: «Das hat nichts damit zu tun. Wir stehen nach wie vor zu unserer Empfehlung», sagt er. Zudem unterstütze der Verband nicht nur die SVP, sondern auch andere bürgerliche Parteien finanziell.

Sebastian Frehner will nicht einmal sagen, ob die Handelskammer der SVP tatsächlich Geld spendete. Auch lässt er sich nicht in die Karten blicken, ob seine Partei zuvor jemals Geld für den Grossratswahlkampf vom Wirtschaftsverband erhalten hat. Über Parteispenden gebe er generell keine Auskunft. Einzig: «Wir sind immer noch entsetzt über diese Wahlempfehlung. Wir haben der Handelskammer im Juli einen Brief geschrieben und uns darüber beklagt. Wir warten immer noch auf eine Antwort.»

Die SVP hat am Montag ihre Gross- und Regierungsratskampagne 2012 vorgestellt. Die Rechtspartei tritt mit den drei Kernthemen Sicherheit, Wohnlichkeit und Standortattraktivität an. So fordert die SVP eine Aufstockung des Polizeikorps sowie mehr Präsenz in der Innenstadt und den Quartieren. Auch ist die Partei der Ansicht, dass Asylwohnheime in Quartieren verboten gehören, und osteuropäische Diebesbanden härter angepackt werden müssen. Zudem soll der Kanton härter gegen Litterer und Sprayer vorgehen. Darüber hinaus will die SVP für «die Erhaltung unserer christlich-abendländischen Kultur in den Quartieren» kämpfen. Die Quartiere dürften nicht zu Wohnslums verkommen. 

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Grosser Rat BS, SVP, Sebastian Frehner, Abstimmungen & Wahlen, Wahlen BS 2012

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Reaktionen

Bisher wurden noch keine Beiträge von der Redaktion hervorgehoben.

  1. Roger Borer

    am 4.09.2012, 09:52

    Die SVP mit ihrer billigen Angstpropaganda, verunsichert seit Wochen die Basler Bevölkerung. Auf dem Buckel der Asylsuchenden, betreibt sie ihren Wahlkampf. Laut ihrem Programm, gehören die Quartiere "gesäubert". Das erinnert mich an ganz dunkle Zeiten. Keine Flüchtlinge mehr in Wohnquartieren untergebracht werden,wo sollen die Menschen hin? BR Maurer wurde im März11 vom BFM um Unterkünfte angefragt. Er versprach Armeeunterkünfte bereit zu stellen. Bis heute ist dies nicht geschehen. Im... mehrDie SVP mit ihrer billigen Angstpropaganda, verunsichert seit Wochen die Basler Bevölkerung. Auf dem Buckel der Asylsuchenden, betreibt sie ihren Wahlkampf. Laut ihrem Programm, gehören die Quartiere "gesäubert". Das erinnert mich an ganz dunkle Zeiten. Keine Flüchtlinge mehr in Wohnquartieren untergebracht werden,wo sollen die Menschen hin? BR Maurer wurde im März11 vom BFM um Unterkünfte angefragt. Er versprach Armeeunterkünfte bereit zu stellen. Bis heute ist dies nicht geschehen. Im Dezember11, mussten Private Flüchtlinge aufnehmen, weil Familien aus Eritrea keinen Platz im Aufnahmezenter Basel fanden. Es war restlos überfüllt. Dank Pratteln, konnte das Unterbringungsroblem gelöst werden. Wo bleibt die Menschlichkeit? Basel ist Multi-Kulti, das soll auch so bleiben. Eine Messestadt mit Besuchern aus aller Welt. Danke Frau Duong, für diesen Bericht.

Informationen zum Artikel

4.9.2012, 07:15 Uhr

Handelskammer finanziert den SVP-Wahlkampf mit

Text

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  • 26.06.2015 um 05:01
    «Dieses Amt ist eine Schule der Demut»

    Zehn Jahre prägte Antonio Loprieno als Rektor die Universität Basel. Jetzt hört er auf. Er gebe sein Amt mit einem guten Gefühl ab – auch wenn er ein Ziel nicht erreicht habe, sagt Loprieno.

  • 18.06.2015 um 15:13
    Mieter sollen nun doch früher ausziehen

    Da sich der Abriss der Warteck-Häuser verzögert, gewährte die Immobilienfirma den Mietern eine Mieterstreckung um 18 Monate. Nun macht sie wieder einen Rückzieher.

  • 16.06.2015 um 16:56
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    Es sieht gut aus für den Neubau eines Tierheims an der Birsfelderstrasse: Die Regierungen beider Basel unterstützen das Vorhaben des Tierschutzvereins mit einer Kreditsicherungsgarantie von insgesamt vier Millionen Franken. Die Institution ist dennoch weiterhin auf Spenden von über sechs Millionen Franken angewiesen.

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