LOGIN

Registrierung

  • Mit Ihrem Benutzerkonto können Sie Ihr Abo verwalten, Artikel kommentieren und mit anderen Leserinnen und Lesern in Kontakt treten.

    Das Benutzerkonto ist kostenlos und kann jederzeit wieder gelöscht werden.

    Bitte geben Sie Ihre E-Mail Adresse ein. Wir werden diese unter keinen Umständen an Dritte weitergeben.

Registrierung

Fast fertig...

Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt. Bitte prüfen Sie Ihren Posteingang und aktivieren Sie Ihr Benutzerkonto, indem Sie auf den Link in der E-Mail klicken.

Basel

Open

eingeloggt als
Ausloggen


An Redaktion schreiben

  • Erlaubte Dateiformate: Bilder (jpg, png, gif) Dokumente (pdf)

Registrierung

Mit Ihrem Benutzerkonto können Sie Ihr Abo verwalten, Artikel kommentieren und mit anderen Leserinnen und Lesern in Kontakt treten.

Das Benutzerkonto ist kostenlos und kann jederzeit wieder gelöscht werden.

Bitte geben Sie Ihre E-Mail Adresse ein. Wir werden diese unter keinen Umständen an Dritte weitergeben.

Fast fertig...

Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt.

Bitte prüfen Sie Ihren Posteingang und aktivieren Sie Ihr Benutzerkonto, indem Sie auf den Link in der E-Mail klicken.

Sollten Sie die E-Mail innert 10 Minuten nicht erhalten haben, kontrollieren Sie, ob die E-Mail möglicherweise im Spam-Filter hängen geblieben ist. Ist die E-Mail auch dort nicht aufzufinden, schreiben Sie uns an anmelden@tageswoche.ch und wir kümmern uns darum.

Wir freuen uns, Sie in wenigen Minuten in unserer Community begrüssen zu dürfen.

Passwort wiederherstellen

Verkehr 

31.8.2012, 00:01 Uhr

Die Velostadt bewegt sich doch!

31.8.2012, 00:01 Uhr

Ein velofreundliches Basel ist das Ziel von Baudirektor Hans-Peter Wessels. Die Arbeit wird ihm so schnell nicht ausgehen. Von

Michael Würtenberg: Gefährliches Nadelöhr für Velofahrer: Die Güterstrasse im Gundeli.

Gefährliches Nadelöhr für Velofahrer: Die Güterstrasse im Gundeli. (Bild: Michael Würtenberg)

«Vorsicht, Velofallen!» titelte die TagesWoche am 11. Mai. Zuvor hatten wir unsere Community eingeladen, die kritischen Stellen für Velofahrer in und um Basel auf einer Karte von Google Maps einzutragen. Die Karte wurde bis heute rund 40 000-mal aufgerufen, rund 150 kritische Stellen wurden eingetragen. Gefährliche Kreisel, zu enge Fahrbahnen, fehlende Velostreifen und -wege. Die Liste ist so lang wie vielfältig. Der Fall ist klar: Basel muss mehr für die Velofahrer tun, stimmten 92 Prozent der Community-Mitglieder in der gleichzeitig geführten Wochendebatte.

Ein bunter Mix von Problemen

Seit dem Frühjahr sammelt auch die Verkehrskommission der Neutralen Quartiervereine kritische Punkte für Velofahrer. Die entstandene Liste, in die auch die Karte der TagesWoche-Community eingeflossen ist, enthalte «einen bunten Mix und reicht von kleineren Problemen bis hin zu echten ­Gefahrenzonen», sagt Claude Wyler, Präsident der Kommission. Am 6. September soll sie an Bau- und Verkehrs­direktor Hans-Peter Wessels übergeben werden.

Das baselstädtische Bau- und Verkehrsdepartement (BVD) versprach, die rund 150 aktuell in der Karte verzeichneten Stellen zu prüfen und, wo sinnvoll und möglich, unbürokratisch für Linderung zu sorgen. Die Büro­kratie gibt es natürlich trotzdem: «Weil zahlreiche Ämter und Stellen involviert sind, geht das nicht von heute auf ­morgen», erklärt BVD-Sprecherin Jasmin Fürstenberger. Der Prozess sei noch im Gang.

Trotzdem kann sie einen ganzen Strauss von Verbesserungen aufzählen, die in der jüngeren Vergangenheit erzielt wurden. Dazu gehören bauliche Massnahmen wie ein neuer Velostreifen respektive -weg in der Gellert­strasse und der Anschluss des Hexenwegleins zur St. Jakobs-Strasse.

Auch in neue Veloabstellplätze wurde investiert. Neue Anlagen gibt es in der Rosentalstrasse, bei der Messe und beim Bachgraben. Dazu kommen neue Abstellplätze, wie etwa am Wettsteinplatz, im Theodors- und im Leonhardsgraben. Ein weiteres Ziel ist die bessere Erschliessung bestehender Abstell­plätze – wie jene am Badischen Bahnhof, die neu auch erlaubter­massen von der Maulbeerstrasse her erreichbar sind.

Politischer Auftrag

Ein velofreundliches Basel sei nicht nur das Ziel des BVD, sondern auch der politische Auftrag, den es vom Parlament habe, erklärt Fürstenberger. Viel Anlass, sich bevorzugt zu fühlen, haben die Velofahrer allerdings nicht. Ein Beispiel dafür ist die Baustelle an der Schifflände, wo die Tramschienen erneuert werden. Zu diesem Zweck wurde der Verkehr über die Vorfahrt des «Trois Rois» geleitet. Allerdings nur in eine Richtung. Wer vorschriftsmässig vom Totentanz zur Mittleren Brücke will, muss am unteren Ende des Marktplatzes vorbei durch die Eisengasse. Wer die naheliegende, aber verbotene Abkürzung vor dem «Trois Rois» durch nimmt, riskiert eine Busse.

Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass unter Baudirektor Hans-Peter Wessels einige Unannehmlichkeiten für Velofahrer beseitigt wurden, wie das aufgehobene Fahrverbot von der Messe über den Claraplatz durch die Greifengasse zur Mittleren Brücke. Von dort an sieht es für Radler aber so trist aus wie eh und je. Ob man je durch die Eisengasse zum Marktplatz und von dort zum Barfi wird radeln dürfen, steht in den Sternen.

BVD-Sprecherin Fürstenberger hält dagegen, dass bereits über 480 der rund 660 Einbahnstrassen in Basel für den Velogegenverkehr geöffnet sind. Neu dazugekommen sind die Hammerstrasse zwischen Clara- und Feldbergstrasse, die Friedrichstrasse sowie der Herrengrabenweg. Weitere seien in Planung.

Rechts­abbiegen bei Rot?

Indirekte Linksabbieger wie jener bei der Voltamatte und erleichtertes Rechtsabbiegen wie bei der Markthallenbrücke sind noch selten. In anderen Ländern ist Velofahrern das Rechtsabbiegen bei roter Ampel grundsätzlich erlaubt. «Dazu gibt es einen ­Pilotversuch des Bundes», sagt Fürstenberger. Basel möchte sich daran beteiligen. Und: «Es sieht gut aus.»

Das freie Rechtsabbiegen wäre nicht nur ein Novum, auf das viele Velofahrer warten. Es würde auch jene legalisieren, denen die Geduld füs Warten fehlt und sich heute nicht an die Verkehrsregel halten.


Karte Velofallen in der Region Basel in einer grösseren Ansicht.

Mehr zum Thema

Mehr zum Thema

Verkehr

Die Geschichten des Tages

Abonnieren Sie unseren Newsletter. Die Geschichten des Tages, jeweils um 17 Uhr bequem und kostenlos per Mail geliefert.

Verwandte Artikel

Velostadt Basel? Von wegen! Weiterlesen

Ein Schild für die Katz Weiterlesen

Vorsicht, Velofallen! Weiterlesen

Wird in Basel genug für die Velofahrer getan? Weiterlesen

Tageswoche honorieren

Alternativen:

Postfinance, Paypal, Flattr

Reaktionen

Bisher wurden noch keine Beiträge von der Redaktion hervorgehoben.

  1. Dani Trächsel1

    am 17.06.2013, 19:06

    Vollkommener Blödsinn und einmal mehr muss der Autofahrer bei seiner Grünfahrt auf andere acht, wenn Ihr davon ausgeht, dass dies gesittet zugeht, fresse ich einen Besen, ich warte auf den nächsten schweren Unfall.
    Nämlich dann wenn ein Velofahrer rausschiesst vom Auto, dass nicht mehr rechtzeit bremsen kann getroffen wird und in die wartende Fussgängergruppe fliegt!
    Dann ist es dann wieder der böse Autofahrer, entschuldigt lieber Basler Verkehrsplaner, Ihr seit total bescheuert, meiner... mehrVollkommener Blödsinn und einmal mehr muss der Autofahrer bei seiner Grünfahrt auf andere acht, wenn Ihr davon ausgeht, dass dies gesittet zugeht, fresse ich einen Besen, ich warte auf den nächsten schweren Unfall.
    Nämlich dann wenn ein Velofahrer rausschiesst vom Auto, dass nicht mehr rechtzeit bremsen kann getroffen wird und in die wartende Fussgängergruppe fliegt!
    Dann ist es dann wieder der böse Autofahrer, entschuldigt lieber Basler Verkehrsplaner, Ihr seit total bescheuert, meiner Meinung nach ist ROT ROT und soll auch so bleiben, denn plötzlich biegen Sie rechts ab und dann husch noch über den Fussgängerstreifen (ohne abzusteigen) um gleich wieder geradeaus zu fahren!!! Ihr spinnt!

Informationen zum Artikel

31.8.2012, 00:01 Uhr

Die Velostadt bewegt sich doch!

Text

Text:

  • 29.08.2014 um 16:30
    Es ist nicht einfach, kein Rassist zu sein

    Die Kampagne «Basel zeigt Haltung» will ein Zeichen setzen gegen Hetze und jede Form von Diskriminierung. Das ist leicht gesagt. Aber Rassismus und Diskriminierung sind überall. Und schöne Worte allein helfen nicht dagegen.

  • 21.08.2014 um 15:33
    Selfies: Knipsen und teilen

    Die Bundeshaussekretärin und Geri Müller sind nur die bekanntesten Opfer. Aber natürlich ist nicht jedes Selfie ein Nacktfoto. Und natürlich geht nicht jeder Schuss dermassen nach hinten los. Fakt ist: Selfies sind zum Massenphänomen geworden. Doch was bringt uns dazu, uns immer und überall selbst abzuknipsen?

  • 14.08.2014 um 13:27
    Kavaliersdelikt Korruption

    Bundesrätin Simonetta Sommaruga will Korruption zum Offizialdelikt erklären. Wirtschaft und bürgerliche Politiker sind dagegen. Aber auch wenn das Gesetz durchkommt, wird sich wenig ändern.

  • 15.08.2014 um 13:40
    Zum Artikel: 7 Songs über den Regen

    Ich halte dagegen – mit: Zwei Stunden Regen, auf ein Blechdach fallend. http://www.youtube.com/watch?v=RCyqj1mxLQs

  • 07.08.2014 um 10:33
    Zum Artikel: «Den Mund habe ich mir nie verbieten lassen»

    Lieber Christoph, ich belächle Hürlimanns Beiträge nicht, auch nicht deren Länge. Im Gegenteil, ich schätze sie sehr.

  • 26.06.2014 um 13:58
    Zum Artikel: «Das Feldberg ist einfach mein Ort»

    Lieber "Fabio Montale" Da meine Antwort auf Ihr Feedback ("Solche Artikel interessieren niemanden.") als unzustellbar zurückkam, antworte ich Ihnen auf diesem Weg: Das Porträt über Elias Buess wurde bis heute von 1542 Leuten geles...

Aktuell

Nils Fisch: Flammende Fusionsgegner: In 38 Baselbieter Gemeinden sind Höhenfeuer geplant.
4

Kantonsfusion 

Basel-Stadt auf dem Scheiterhaufen

Am Samstag brennen im ganzen Baselbiet Höhenfeuer der Fusionsgegner zur Feier des Alleingangs. Vom Laufental halten sich die Organisatoren grösstenteils fern. Verständlich, sagt der Laufner FDP-Landrat Rolf Richterich: «Wir sind keine Baselbieter mit Herzblut.»Von Renato Beck. Weiterlesen4 Kommentare

Nils Fisch: Wenn der Notfallpsychiater kommt, kommt oft auch die Polizei.
2

Obdachlose 

Im Notfall Polizei statt Psychiater

Ein Leser wollte einem Obdachlosen helfen. Der Notfallpsychiater hat ihn am Telefon abgewimmelt und zur Polizei geschickt. War das in Ordnung – oder hat der Arzt seine Verantwortung nicht wahrgenommen? Versuch einer Antwort.Von Matthias Oppliger. Weiterlesen2 Kommentare

Hans-Jörg Walter: Laut der Motion wurden die jährlichen Gebühren für kleinere Stiftungen mit einem Kapital bis 15 Mio. Franken seit der Gründung 2011 mehr als verdoppelt. Das ist zu viel, meint die baselstädtische Regierung.

Basler Stiftungen 

Aufsichtsgebühren sind zu hoch

Die Gebühren der Stiftungsaufsicht beider Basel für gemeinnützige Stiftungen sind der baselstädtischen Regierung zu hoch. Sie beantragt daher dem Grossen Rat, eine LDP-Motion für eine entsprechende Anpassung des Staatsvertrages zu überweisen. Von sda. Weiterlesen