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Sa, 18.05.2013

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Rotblaulive.ch: Alles zur Saison des FC Basel: Berichte, Tabellen, Tweets, Videos, Statistiken und Spielszenenanalyse.

Fussball, FC Basel 

25.8.2012, 18:47 Uhr

St. Gallen gewinnt 2:1 gegen den FCB

25.8.2012, 18:47 Uhr

Der Aufsteiger ringt den Meister nieder. Der FC Basel verliert eine abwechslungsreiche Partie gegen den FC St. Gallen mit 1:2 - und bangt um Mohamed Salah. Von Florian Raz und Amir Mustedanagić

Yann Sommer kann dem 2:1 nur noch nachschauen: Alberto Regazzoni war in der 71. Minute aus knapp 18 Metern frei zum Schuss gekommen - und dem Siegtreffer für St. Gallen.

Yann Sommer kann dem 2:1 nur noch nachschauen: Alberto Regazzoni war in der 71. Minute aus knapp 18 Metern frei zum Schuss gekommen - und dem Siegtreffer für St. Gallen. (Bild: MIRO KUZMANOVIC)

In der ersten Halbzeit war noch alles im Lot für den FCB: Jacques Zoua lässt sich von Alex Frei feiern. Mit einem Hammer in der 10. Minute hatte der Kameruner den FCB in Führung geschossen.

In der ersten Halbzeit war noch alles im Lot für den FCB: Jacques Zoua lässt sich von Alex Frei feiern. Mit einem Hammer in der 10. Minute hatte der Kameruner den FCB in Führung geschossen. (Bild: MIRO KUZMANOVIC)

Je länger das Spiel am Samstagabend in der AFG-Arena dauerte, umso besser kam der Aufsteiger ins Spiel. Vor allem die Flügel Mathys (im Bild), Regazzoni sowie Stürmer Cavusevic des FCSG konnte der FCB nie unter Kontrolle bringen.

Je länger das Spiel am Samstagabend in der AFG-Arena dauerte, umso besser kam der Aufsteiger ins Spiel. Vor allem die Flügel Mathys (im Bild), Regazzoni sowie Stürmer Cavusevic des FCSG konnte der FCB nie unter Kontrolle bringen. (Bild: ENNIO LEANZA)

Dejan Janjatovic, vorne rechts, kämpft um den Ball mit Fabian Frei. Der St. Galler blieb Sieger.

Dejan Janjatovic, vorne rechts, kämpft um den Ball mit Fabian Frei. Der St. Galler blieb Sieger. (Bild: ENNIO LEANZA)

Der Daumen von Heiko Vogel senkte sich in der zweiten Halbzeit schnell: Der FCSG glich in der 52. aus und ging in der 71. Minute in Führung.

Der Daumen von Heiko Vogel senkte sich in der zweiten Halbzeit schnell: Der FCSG glich in der 52. aus und ging in der 71. Minute in Führung. (Bild: MIRO KUZMANOVIC)

Der glückliche Schütze des 2:1: Alberto Regazzoni. Er war einer der auffälligsten Spieler an diesem Abend.

Der glückliche Schütze des 2:1: Alberto Regazzoni. Er war einer der auffälligsten Spieler an diesem Abend. (Bild: MIRO KUZMANOVIC)

Hätte den Match in eine andere Bahn führen können: Mohamed Salah scheiterte in der 31. Minute knapp. Er überlobte zwar Lopar gekonnt, sein Ball ging aber auch knapp über das Tor. In der 52. Minute wurde Salah verletzt ausgewechselt.

Hätte den Match in eine andere Bahn führen können: Mohamed Salah scheiterte in der 31. Minute knapp. Er überlobte zwar Lopar gekonnt, sein Ball ging aber auch knapp über das Tor. In der 52. Minute wurde Salah verletzt ausgewechselt. (Bild: MIRO KUZMANOVIC)

Der FC Basel war mit einer Mission zum FC St. Gallen gereist: Selbstvertrauen tanken. Die Partie beim Aufsteiger sollte die positive Vorbereitung für das wichtige Rückspiel gegen Cluj in der Champions-League-Qualifikation werden. Herausgekommen ist eine schmerzliche Erinnerung an den Dienstag.

Der FCB startete ordentlich in die Partie und ging bereits in der 10. Minute in Führung. Jacques Zoua hämmerte die erste Chance seiner Mannschaft in die rechte obere Ecke des FCSG-Tores. Valentin Stocker hatte den Kameruner mit einem Zuckerpass zwischen zwei Verteidiger lanciert. In der Folge schien es, als ob der FCB das Spiel im Griff habe. Die St. Galler kamen zwar über die auffälligen Flügel Marco Mathys (ex-Concordia) und Alberto Regazzoni zu Chancen, Zwingendes blieb aber zunächst aus.

Je länger die erste Halbzeit andauerte, umso deutlicher wurde, dass die FCB-Verteidigung mit Kovac für Sauro und Voser für Park den FCSG-Sturm an diesem Abend nicht unter Kontrolle bekommen würde. Vor allem Dzengis Cavusevic entwischte seinen Aufpassern immer wieder und war als Anspielstation einer der auffälligsten St. Galler.

Zwischen der 35. und 45. Minute konnten der FCSG nach Belieben in den Strafraum des FCB flanken. Die scharfen Hereingaben fanden aus Basler Sicht glücklicherweise keine Abnehmer. Noch mehr Glück hatte der FCB in der 45. Minute: Schiedsrichter Stephan Studer ahndete einen Schuss von Cavusevic an die Hand von Dragovic nicht als Penalty. Die Szene war zwar nicht eindeutig, es gibt allerdings Unparteiische, die schon für weniger einen Elfer gegeben haben.

FCB zur Pause die «kaltschnäuzigere Mannschaft»

Die Führung des FC Basel zur Halbzeit war in der Folge jedenfalls schmeichelhaft - oder wie es auch so schön heisst - meisterlich in der Effizienz: Die Basler machten aus zwei Chancen ein Tor. Die St. Galler aus mindestens drei guten Chancen keines. «Ein abwechslungsreiches und unterhaltsames Spiel, in dem wir die kaltschnäuzigere Mannschaft waren», fasste Markus Steinhöfer das Spiel in der Pause zusammen.

Die zweite Halbzeit begann für den FCB allerdings nicht gut. Mohamed Salah ging kurz nach dem Wiederanpfiff verletzt vom Feld. Er dürfte mit einer Oberschenkelverletzung für das Spiel in Cluj ausfallen. Die Basler blieben in der Folge fünf Minuten lang in Unterzahl auf dem Platz. Kaum war David Degen in der 52. Minute aufs Feld gekommen, zappelte der Ball aber schon im Netz der Basler.

Dzengis Cavucevic erwischte Yann Sommer in der kurzen Ecke mit einem wuchtigen Schuss. Der Torhüter des FCB sah in der Situation nicht gut aus. In der 55. Minute hatte Sommer mehr Glück, als ein Schuss von Scarione aus rund 30 Metern knapp am Tor vorbei ging, nachdem er ihm zwischen den Fingern hindurchgeruscht war.

Der FCB kam nach dem Anschlusstreffer zurück ins Spiel. Alex Frei schlenzte einen Freistoss in der 59. Minute wunderbar an der Mauer vorbei, aber Daniel Lopar glänzte mit einer mirakulösen Parade und lenkte den Ball an den Pfosten. Das Zwischenhoch des FCB hielt allerdings nur knapp bis zur 71. Minute.

Sommer verhindert Vorentscheidung in der 86. Minute

Alberto Regazzoni nahm am Strafraumrand einen langen Ball aus der Verteidigung kurz an und schoss zum 2:1-Siegtreffer ein. Während Sommer tatenlos dem Ball nachsehen musste und keine Chance hatte, liess Markus Steinhöfer sich etwas zu einfach ausspielen in der Situation. Die letzten 20 Minuten raffte sich der FCB nochmals auf und versuchte alles, der Aufsteiger verteidigte allerdings gut und lauerte auf Konter. Sehr zur Freude der Zuschauer – gab es ein munteres Hin-und-Her. In der 86. Minute enteilte bei einem Konter Franck Etoundi der kompletten FCB-Verteidigung, scheiterte aber alleine vor Sommer an dessen guter Reaktion. Es wäre die vorzeitige Entscheidung gewesen, aber auch so reichte es dem FCB nicht nochmals heranzukommen.

Der Meister verlor damit nicht nur sein erstes Meisterschaftspiel in dieser Saison, sondern auch zum zweiten Mal in Serie trotz einer zwischenzeitlichen 1:0-Führung. Statt sich Selbstvertrauen für das Rückspiel in Cluj zu holen, drehte auch St. Gallen das Spiel in der zweiten Halbzeit und rief schmerzlich den Dienstag nochmals in Erinnerung. «Die St. Galler haben hier die Punkte nicht gestohlen», sagte Heiko Vogel nach dem Spiel. Der Aufsteiger habe sich zurück gekämpft und «wir wohl einen Schritt zurückgeschaltet nach der Pause». Nun gelte es nach vorne zu blicken und an Cluj zu denken. «Vielleicht hatten wir das Spiel auch heute irgendwo im hintersten Stübchen des Kopfes.»

Saibene: «Ich war überzeugt, dass wir das Spiel drehen»

Jeff Saibene sprach von einem «verdienten Sieg». «Die Mannschaft hat eine gute Leistung gezeigt - wieder», so der FCSG-Trainer. Er sei in der Pause überzeugt gewesen, dass sie das Spiel noch drehen. «Auch wenn das nun überheblich klingen mag.» Nach diesem Spiel dürfte dies wohl kaum jemand denken: Der Aufsteiger bleibt auch im siebten Spiel ohne Niederlage, überholt Basel und steht nun auf Platz 2.

Zahlen, Daten, Statistiken, Videos und vieles mehr finden Sie auf unserem neuen FCB-Portal rotblaulive.ch.

Am Ende des Artikels finden Sie noch unsere Liveberichterstattung auf Twitter.

Super League, 7. Runde
FC St. Gallen–FC Basel 2:1
AFG Arena. – SR Studer. – 18'841 Zuschauer.

Tore:
10. Zoua, 0:1. 52. Cavusevic, 1:1. 71. Regazzoni 2:1.
Verwarnungen:
32. Kovac (Reklamieren), 40. F. Frei (Halten), 58. Montandon (Foul). 83. Stocker («Schwalbe», Unsportlichkeit). 89. Regazzoni (Unsportlichkeit). 93. D. Degen und Sutter.
FCSG: Lopar; Mutsch, Montandon, Stocklasa, Pa Modou; Mathys, Nater, Janjatovic (87. Schönenberger), Regazzoni (92. Sutter); Scarione; Cavusevic (65. Etoundi).
FCB:
Sommer; Steinhöfer, Kovac, Dragovic, Voser; Salah (52. D. Degen), Díaz (66. Cabral), F. Frei, Stocker; Zoua (87. Vuleta), A. Frei.
Bemerkungen: Basel ohne Yapi, Streller (verletzt), Sauro (Weisheitszahn gezogen), Ajeti (im Aufbau), Jevtic und Pak (beide kein Aufgebot). Pfostenschuss von Alex Frei in der 59. Minute.

Live-Tweets zum Spiel

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Informationen zum Artikel

25.8.2012, 18:47 Uhr

St. Gallen gewinnt 2:1 gegen den FCB

Text

Text:

  • 18.05.2013 um 00:01
    Der Chef und sein Zuträger

    Der eine sorgt mit schnellem Antritt für Aufsehen und geht mit Torchancen bisweilen etwas gar verschwenderisch um. Der andere verrichtet seine Arbeit schon fast still und leise. Mohamed Salah und Mohamed Elneny bestimmen den Puls des FC Basel mit. Im Cupfinal gegen die Grasshoppers wird Salah allerdings gesperrt fehlen.

  • 17.05.2013 um 06:08
    «Jetzt soll mal der Schär hinten bleiben»

    Fabian Frei hat einen Lauf. Beim 2:0 gegen Lausanne schiesst er beide Tore – und am Pfingstmontag dürfte er erstmals in seiner Karriere einen Cupfinal bestreiten.

  • 17.05.2013 um 00:01
    Miezekatzen, Testläufer und ein auf die Probe gestellter Werbespruch

    Fabian Frei und Valentin Stocker erledigten Arbeit und Vorarbeit des Toreschiessens. Andere konnten die Kräfte für den Cupfinal schonen. Die Einzelkritiken zum 2:0 des FC Basel gegen Lausanne.

  • 16.05.2013 um 18:35
    Eishockey
    Zum Artikel: Schweiz nach Sieg gegen Tschechien im Halbfinal

    Lieber Herr Hochhuth, glauben Sie mir, wenn ich Ihnen sage, dass nicht eine halbe lokale Geschichte weniger geschrieben wurde wegen dieses Eishockey-Artikels? Der Text kommt über Agentur, der Dienstchef (der sowieso Dienst schieben muss) hat ihn von d...

  • 13.05.2013 um 18:51
    Das mit der Tribüne
    Zum Artikel: Constantin kehrt mit dem Stahlbesen

    Meist sitzt das von ihnen angesprochene Problem ja nicht auf der Tribüne, sondern dirigiert (das Team) und desavouiert (den Trainer) von seinem Stammplatz neben der Ersatzbank aus.

  • 13.05.2013 um 17:13
    Seldwyla
    Zum Artikel: Das Ende eines Clublokals – Stadt stellt Italiener auf die Strasse

    Weil die Stadt Basel eine leere Immobilie wollte, wird der bisherige Mieter rausgeworfen. Und jetzt sucht die Stadt Basel einen Zwischennutzer, weil sie gerne einen Mieter für ihre leere Immobilie hätte. Warum dreht sich bei mir plötzlich alles im Kopf?

Text

Text:

  • 16.05.2013 um 15:45
    Total neutral

    Der Sutter Begg hat neue Becher. Wer sie sieht, wünscht sich die alten zurück – auch wenn sich über deren Gestaltung streiten lässt.

  • 14.05.2013 um 05:00
    Die 300'000 Werke bleiben im Museum

    Von den rund 150 Angestellten des Kunstmuseums Basel sind knapp 30 von der Schliessung betroffen. Sie sollen teilweise in anderen Museen untergebracht werden. Entgegen bisherigen Medienberichten sollen die Kunstwerke während des Umbaus im Museum bleiben.

  • 09.05.2013 um 12:20
    Die Arbeit in der Schweiz, das Geld in der Heimat

    Bulgarische Migranten schickten 2011 eine Milliarde Dollar in die Heimat. Ohne die finanzielle Unterstützung aus dem Ausland wäre ein Leben für viele Bulgaren kaum finanzierbar, sagt Sophie Dimitrova. Sie hilft mit ihrem Schweizer Lohn den Eltern in Bulgarien.

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Andy Mueller/freshfocus: Klare Rollenverteilung: Vorne Mohamed Salah, hinten Mohamed Elneny.

Fussball, FC Basel 

Der Chef und sein Zuträger

Der eine sorgt mit schnellem Antritt für Aufsehen und geht mit Torchancen bisweilen etwas gar verschwenderisch um. Der andere verrichtet seine Arbeit schon fast still und leise. Mohamed Salah und Mohamed Elneny bestimmen den Puls des FC Basel mit. Im Cupfinal gegen die Grasshoppers wird Salah allerdings gesperrt fehlen.Von Florian Raz und Philip Vlahos. Weiterlesen

Andreas Meier/freshfocus: Inka Grings (r.) hat in dieser Saison 40 Tore erzielt. Alle Spielerinnen des FCB (im Bild Kerstin Boschert) zusammen 36. Klar, ist der FCZ im Cupfinal Favorit.

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