LOGIN

Registrierung

  • Mit Ihrem Benutzerkonto können Sie Ihr Abo verwalten, Artikel kommentieren und mit anderen Leserinnen und Lesern in Kontakt treten.

    Das Benutzerkonto ist kostenlos und kann jederzeit wieder gelöscht werden.

    Bitte geben Sie Ihre E-Mail Adresse ein. Wir werden diese unter keinen Umständen an Dritte weitergeben.

Registrierung

Fast fertig...

Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt. Bitte prüfen Sie Ihren Posteingang und aktivieren Sie Ihr Benutzerkonto, indem Sie auf den Link in der E-Mail klicken.

Sport

Open

eingeloggt als
Ausloggen


An Redaktion schreiben

  • Erlaubte Dateiformate: Bilder (jpg, png, gif) Dokumente (pdf)

Registrierung

Mit Ihrem Benutzerkonto können Sie Ihr Abo verwalten, Artikel kommentieren und mit anderen Leserinnen und Lesern in Kontakt treten.

Das Benutzerkonto ist kostenlos und kann jederzeit wieder gelöscht werden.

Bitte geben Sie Ihre E-Mail Adresse ein. Wir werden diese unter keinen Umständen an Dritte weitergeben.

Fast fertig...

Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt.

Bitte prüfen Sie Ihren Posteingang und aktivieren Sie Ihr Benutzerkonto, indem Sie auf den Link in der E-Mail klicken.

Sollten Sie die E-Mail innert 10 Minuten nicht erhalten haben, kontrollieren Sie, ob die E-Mail möglicherweise im Spam-Filter hängen geblieben ist. Ist die E-Mail auch dort nicht aufzufinden, schreiben Sie uns an anmelden@tageswoche.ch und wir kümmern uns darum.

Wir freuen uns, Sie in wenigen Minuten in unserer Community begrüssen zu dürfen.

Passwort wiederherstellen

Rad, Doping 

24.8.2012, 08:55 Uhr

Armstrong gibt auf - verliert er sieben Tour-Titel?

24.8.2012, 08:55 Uhr

Lance Armstrong will nicht mehr. Der Rekordsieger der Tour de France verzichtet auf weitere Einsprüche gegen die Ermittlungen der US-Dopingjäger. Als Geständnis will er das aber nicht verstanden haben. Von SI und

Lance Armstrong will sich nicht mehr mit den gegen ihn erhobenen Doping-Vorwürfen beschäftigen und nimmt dafür auch die mögliche Aberkennung seiner sieben Tour-Titel in Kauf. «Es kommt ein Punkt im Leben jedes Menschen, an dem er sagen muss: es reicht. Für mich ist dieser Punkt jetzt gekommen», teilte der erfolgreichste Radprofi der Tour-Geschichte in einem schriftlichen Statement auf seiner Homepage mit. Der 40-Jährige schrieb von einer «Hexenjagd» durch Travis Tygart, den Chef der US-Anti-Doping-Agentur USADA.

Die USADA will Armstrong alle bei der Tour de France gewonnenen Titel aberkennen und ihn lebenslang sperren lassen. Ob sie dazu allerdings berechtigt ist, ist unklar.

Das gesamte Verfahren habe einen «zu hohen Zoll» von ihm und seiner Familie gefordert, begründete Armstrong seinen Entschluss. Wenn er eine Chance gesehen hätte, in einer fairen Umgebung die Vorwürfe widerlegen zu können, hätte er «die Chance wahrgenommen». «Aber ich weigere mich, in einem einseitigen und unfairen Prozess mitzumachen.» Ein Dopinggeständnis legte Armstrong damit aber nicht ab.

Die Anklagen der alten Weggefährten

Armstrong war in den letzten Jahren immer mehr unter Druck geraten. So sagte ex-Profi Tyler Hamilton 2011 in einem Interview: «Ich habe Epo in seinem Kühlschrank gesehen. Ich habe mehr als einmal gesehen, wie er es sich wie wir alle injiziert hat. So wie ich es viele Male getan habe.» Hamilton war von 1999 bis 2001 im selben Team wie Armstrong gefahren.

Bereits 2010 hatte mit Floyd Landis ein anderer Weggefährte Armstrongs den siebenmaligen Tour-Sieger in einem TV-Interview des Dopings und der Lüge bezichtigt (siehe auch Slideshow oben). Beide, Landis und Hamilton waren vor ihren Anschuldigungen selbst des Dopings überführt worden.

2005 hatte die französische Zeitung «L'Equipe» geschrieben, in Armstrongs Blutproben aus dem Jahr 1999 sei EPO nachgewiesen worden. 1999 war das Jahr, in dem Armstrong erstmals die Tour de France gewinnen konnte.

Armstrong wollte die Ermittlungen blockieren

Armstrong hatte erst Anfang der Woche eine weitere Niederlage im Ringen mit der USADA hinnehmen müssen. Ein Richter in Armstrongs Heimatstadt Austin wies die Klage des Ex-Radprofis am Montag ab, der die USADA bei ihren Ermittlungen gegen sich blockieren wollte.

Durch diesen Beschluss war Armstrong die Möglichkeit genommen worden, eine Schiedsgerichts-Verhandlung zu verhindern, bei der er offiziell als Doper gebrandmarkt hätte werden können. Armstrong hätte unter Eid aussagen müssen. Das wollte er ganz offensichtlich unter allen Umständen verhindern. «Heute schliesse ich diese Seite. Ich werde dieses Thema nicht mehr ansprechen, unabhängig von den Umständen», schreibt Armstrong.

Die Doping-Jäger werfen Armstrong jahrelanges Doping und Handel mit illegalen Substanzen vor. Der siebenmalige Gewinner der Tour de France soll Teil einer regelrechten «Doping-Verschwörung» gewesen sein.

«Das ist ein trauriger Tag für alle von uns, die den Sport und unsere Athleten-Helden lieben», teilte Tygart in einem Schreiben der USADA mit. «Der Fall ist ein herzzerreissendes Beispiel dafür, wie die Kultur des Siegens um jeden Preis einen sauberen und fairen Sport verhindert», sagte Tygart.

Erbt nun Jan Ullrich?

Von 1999 bis 2005 hatte Armstrong siebenmal in Serie die Tour de France gewonnen. Der deutsche Jan Ullrich war in den Jahren 2000, 2001 und 2003 hinter dem Amerikaner auf Platz zwei des wichtigsten Radrennens der Welt gefahren.

Ob Ullrich bei einer Aberkennung der Titel nachträglich zum Sieger ernannt werden würde, ist aber offen. Er ist erst im Februar 2012 vom Internationalen Sportgerichtshof CAS des Dopings schuldig befunden worden. Ihm wurden rückwirkend sämtliche Ergebnisse seit dem 1. Mai 2005 aberkannt.

Armstrong teilte mit, dass er sich künftig nur noch um die Arbeit seiner Stiftung, dem Kampf gegen Krebserkrankungen und um seine Familie kümmern wolle. «Nach vorne blickend werde ich mich um die Erziehung meiner fünf wunderbaren (und energetischen) Kinder und dem Kampf gegen Krebs widmen und versuchen, der fitteste 40-Jährige auf dem Planeten zu sein», schrieb er.

Mehr zum Thema

Mehr zum Thema

Radsport

Die Geschichten des Tages

Abonnieren Sie unseren Newsletter. Die Geschichten des Tages, jeweils um 17 Uhr bequem und kostenlos per Mail geliefert.

Tageswoche honorieren

Alternativen:

Postfinance, Paypal, Flattr

Reaktionen

Bisher wurden noch keine Beiträge von der Redaktion hervorgehoben.

Noch keine Beiträge. Schreiben Sie den ersten.

Informationen zum Artikel

24.8.2012, 08:55 Uhr

Armstrong gibt auf - verliert er sieben Tour-Titel?

Text

Text: SI

  • 20.02.2014 um 15:23
    Doch noch eine Schweizer Hockey-Medaille

    Die Schweizer Frauen gewinnen die erste olympische Eishockey-Medaille seit 1948. Das Spiel um Bronze wird zur dramatischen Aufholjagd. Die Schweizerinnen liegen bis zur 42. Minute 0:2 zurück – und gewinnen am Ende 4:3.

  • 19.02.2014 um 17:17
    Langlauf: Schweizerinnen überraschen, den Cologna-Brüdern bleibt Rang fünf

    Die Brüder Dario und Gianluca Cologna konnten nicht in den Kampf um olympisches Edelmetall eingreifen. Sie belegte im Teamsprint der klassischen Disziplin den fünften Rang. Die Schweizerinnen Seraina Boner und Bettina Gruber überraschten sich mit ihrer Finalqualifikation selbst und gewannen mit Rang sieben ein Diplom.

  • 14.02.2014 um 12:11
    Zweites Gold für Dario Cologna: «Ich wurde immer schneller»

    Dario Cologna holt seine zweite Goldmedaille an den Winterspielen von Sotschi. Der Schweizer gewinnt das Rennen über 15 Kilometer in der klassischen Technik überlegen mit fast einer halben Minute Vorsprung.

Text

Text:

  • 10.11.2014 um 14:47
    Zum Artikel: Wann dieser FCB am stärksten ist

    Natürlich besteht immer die Gefahr, in die Falle der «kleinen Zahlen» zu tappen. Ausgewertet sind unter Sousa 45 Tore – halt einfach alle, die gefallen sind. Die Häufung vor dem Seitenwechsel scheint allerdings doch frappant. Bei Murat Yakin waren es ...

  • 29.10.2014 um 10:37
    Zum Artikel: Die TagesWoche feiert ihren dritten Geburtstag

    Liebe ch serena, zunächst einmal herzlichen Dank für die Auszeichnung als Perle. Allerdings muss ich Sie leicht enttäuschen: Meine Serie mit der Weltliteratur werde ich bis zum bitteren Ende durchziehen. Aber keine Angst: Das ist so etwas wie mein ...

  • 28.10.2014 um 09:26
    Zum Artikel: Wie die Swiss Indoors einmal auf keinen Fall mit dem IS in Verbindung gebracht werden wollten

    Nehmen wir also an, auf der Welt gäbe es tatsächlich Menschen, die es den Swiss Indoors zum Vorwurf machen würden, dass auf dem Rücken der Ballkinder die Buchstaben IS geschrieben stehen, obwohl klar ersichtlich ist, dass die Buchstaben Teil eines engl...

Aktuell

sda: Freies Rechtsabbiegen bei Rot: Der Bundesrat traut der Sache noch nicht ganz.

Strassenverkehr 

Rechtsabbiegen bei Rot: Bundesrat zögert

Während mehr als einem Jahr hat Basel getestet, ob Velos auch bei Rot rechts abbiegen könnten. Der Pilotversuch an vier speziell signalisierten Kreuzungen war ein Erfolg. Für den Bundesrat ist es aber noch zu früh, das Rechtsabbiegen am Rotlicht in der ganzen Schweiz zu legalisieren. Von sda. Weiterlesen

sda: In knapp vier Jahrzehnten um fast einen Drittel kleiner geworden: die Schweizer Gletscher.

Klimaerwärmung 

Gletscher noch so gross wie Schwyz

Weniger, kleiner und dünner sind sie geworden: Das Klima hat unseren Gletschern in den letzten Jahrzehnten massiv zugesetzt, wie das neue Schweizer Gletscherinventar der Uni Freiburg aufzeigt. Von sda. Weiterlesen

Matthias Käser/Tink.ch: Die Jugendsession kupfert von den Grossen ab, allerdings benutzt sie das Rüstmesser statt dem Zweihänder.

Jugendsession 2014 

Der Mut zur guten Kopie

Seit 1981 steht der Lohngleichheitsartikel in der Bundesverfassung. Tatsache ist die Lohngleichheit dennoch nicht. Die Teilnehmer der Jugendsession weisen mit einer Durchsetzungspetition darauf hin – und hinterfragen damit aktuelle Entwicklungen auf dem Polit-Parkett.Von Matthias Strasser. Weiterlesen