Open

eingeloggt als
Ausloggen


An Redaktion schreiben

  • Erlaubte Dateiformate: Bilder (jpg, png, gif) Dokumente (pdf)

eingeloggt als
Ausloggen


Mein Kommentar

Registrierung

Mit Ihrem Benutzerkonto können Sie Ihr Abo verwalten, Artikel kommentieren und mit anderen Leserinnen und Lesern in Kontakt treten.

Das Benutzerkonto ist kostenlos und kann jederzeit wieder gelöscht werden.

Bitte geben Sie Ihre E-Mail Adresse ein. Wir werden diese unter keinen Umständen an Dritte weitergeben.

Fast fertig...

Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt.

Bitte prüfen Sie Ihren Posteingang und aktivieren Sie Ihr Benutzerkonto, indem Sie auf den Link in der E-Mail klicken.

Sollten Sie die E-Mail innert 10 Minuten nicht erhalten haben, kontrollieren Sie, ob die E-Mail möglicherweise im Spam-Filter hängen geblieben ist. Ist die E-Mail auch dort nicht aufzufinden, schreiben Sie uns an anmelden@tageswoche.ch und wir kümmern uns darum.

Wir freuen uns, Sie in wenigen Minuten in unserer Community begrüssen zu dürfen.

Passwort wiederherstellen

TagesWoche

Tages Woche

Fr, 24.05.2013

Norwegen 

24.8.2012, 11:59 Uhr

Breivik muss für 21 Jahre ins Gefängnis

24.8.2012, 11:59 Uhr

Der norwegische Attentäter Anders Behring Breivik ist vor Gericht für zurechnungsfähig erklärt worden. Die Richter verhängten die Höchststrafe von 21 Jahren Haft mit anschliessender Verwahrung. Damit wird er voraussichtlich nie wieder auf freien Fuss kommen. Von sda

sda: Anders Behring Breivik wird in den Gerichtssaal geführt

Anders Behring Breivik wird in den Gerichtssaal geführt (Bild: sda)

Breivik muss die Verantwortung für seine zwei Attentate vom vergangenen Sommer übernehmen. Der Rechtsextremist hatte gestanden, am 22. Juli 2011 bei einem Bombenanschlag in Oslo und dem anschliessenden Massaker auf der Insel Utøya im Jugendlager der Sozialdemokraten insgesamt 77 Menschen getötet zu haben.

Der 33-Jährige hatte für seine Taten vor Gericht keine Reue gezeigt. In seinem Geständnis bezeichnete er die Morde als "grausam, aber notwendig" und nannte als Tatmotiv Hass auf die Muslime und die Sozialdemokraten.

Richterin Wenche Elisabeth Arntzen begann nach der Urteilsverkündung am Vormittag mit einer ausführlichen Begründung, die nach ihren Angaben mehrere Stunden dauern sollte. Dabei verlas sie zunächst Angaben aus dem Werdegang Breiviks.

Der Verurteilte wird voraussichtlich in das Gefängnis Ila am Rande von Oslo verlegt. Bereits vor dem Urteil hatte Breivik angekündigt, er wolle keine Berufung einlegen, sollten die Richter ihn für schuldfähig erklären. Zwei Expertengutachten hatten zuvor widersprüchliche Ergebnisse zu seinem psychischen Zustand geliefert.

Zurechnungsfähigkeit im Prozess umstritten

Die Einstufung von Breiviks Geisteszustand stand damit im Prozess-Mittelpunkt. Breivik hatte sich während des gesamten Prozesses vehement gegen eine Einweisung in die Psychiatrie gewehrt. Eine Einstufung als unzurechnungsfähig sei für ihn "schlimmer als der Tod".

Die Angehörigen vieler Opfer hofften, dass Breivik für schuldfähig erklärt werde, damit eine Gefängnisstrafe möglich ist. Nach norwegischem Recht darf bei begründeten Zweifeln an der Zurechnungsfähigkeit keine Gefängnisstrafe verhängt werden. Die Staatsanwaltschaft hatte auf Unzurechnungsfähigkeit plädiert.

Für diesen Artikel wurde die Kommentarfunktion deaktiviert, Sie können aber eine Mitteilung an die Redaktion senden.

Informationen zum Artikel

24.8.2012, 11:59 Uhr

Breivik muss für 21 Jahre ins Gefängnis

Text

Text: sda

Aktuell

sda: Ein Passant betrachtet die ausgebrannten Autos im Vorort Rinkeby
1

Schweden 

Wieder Krawalle in Stockholm

Bei neuen Krawallen in den Vorstädten der schwedischen Hauptstadt Stockholm sind in der Nacht neun Autos in Flammen aufgegangen. Randalierer setzten zwei Schulen und eine Polizeiwache in Brand, acht Menschen wurden festgenommen. Von sda. Weiterlesen1 Kommentar

FACUNDO ARRIZABALAGA: Passanten legen Blumen nieder für den im Londoner Stadtteil Woolwich ermordeten Soldaten

Terrorismus 

Attacke auf offener Strasse

Zwei Dschihadisten ermorden auf offener Strasse einen Soldaten. Eine solche Attacke haben Terroristen-Experten schon seit Längerem erwartet als Symptom einer neuen Taktik.Von Hanspeter Künzler. Weiterlesen

sda: Der Hauptsitz von Glencore in Baar ZG (Archiv)
2

Rohstoff-Handel 

UNO erhebt Vorwürfe gegen Glencore

Der Rohstoffriese Glencore Xstrata mit Sitz in der Schweiz könnte einem Bericht der UNO zufolge die internationalen Sanktionen gegen den Iran umgangen haben. Dies geht aus einem vertraulichen Bericht hervor, den die Nachrichtenagentur Reuters einsehen konnte.Von sda. Weiterlesen2 Kommentare