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Ab in die Quartiere 

24.8.2012, 15:33 Uhr

Der Ärger mit dem Drämmli

24.8.2012, 15:33 Uhr

Eines der Themen, das die Bruderholz-Bewohner beschäftigt, ist der öffentliche Verkehr: Kritisiert wird vor allem die Linienführung und die alten, quietschenden Drämmli. Doch Besserung ist versprochen. Von

bahnbilder.de/Montage: Nils Fisch: Die alten Drämmli auf dem Bruderholz werden bald ausgemustert.

Die alten Drämmli auf dem Bruderholz werden bald ausgemustert. (Bild: bahnbilder.de/Montage: Nils Fisch)

Das Drämmli ist, wie sich bei unserem Abstecher auf das Bruderholz gezeigt hat, ein Sorgenkind so mancher Bewohner. Abgesehen davon, dass manche nicht verstehen, weshalb «wir hier nur die alten Drämmli haben», drehen sich ebenso viele Klagen um die Linienführung.

«Wir haben zwar zwei Linien, aber beide fahren in einem sehr engen Radius», sagt etwa Angela Bryner, Vizepräsidentin des Neutralen Quartiervereins Bruderholz (NQVB). Dass der 15er ab Bankverein einen Bogen über die Wettsteinbrücke zur Messe macht, findet sie «ziemlich absurd». Wer direkt in die Innenstadt oder ins Kleinbasel wolle, steige am Aeschenplatz oder Bankverein um. Noch ärgerlicher aber sei, dass beim 16er an der Schifflände Schluss ist.

Allerdings, das ist sich Bryner bewusst, hätte es noch schlimmer kommen können. Gemäss einem früheren Konzept für den öffentlichen Verkehr wäre der 15er gar nicht mehr in die Innenstadt gefahren, sondern nach Binningen, um dort mit der 2er-Linie verknüpft zu werden. Das stiess den Bewohnern auf dem Bruderholz sauer auf. Die FDP Grossbasel-Ost reichte Ende 2009 eine Petition mit 700 Unterschriften ein, in der gefordert wurde, die Tramlinie 15 weiterhin in die Innenstadt zu führen. Mit Erfolg.

Vom Dreispitz zum Badischen Bahnhof

Die nächsten zehn Jahre ist die Route des 15ers in die Innenstadt gesichert. Und es soll noch besser kommen, wie Ernst Bucher, Präsident der FDP-Grossbasel-Ost und Bruderholz-Bewohner, sagt: «Vorgesehen ist, den 16er von der Schifflände bis zur Messe weiter zu führen, wo er zum 15er wird und via Wettsteinbrücke, Aeschenplatz zurück auf das Bruderholz fährt.» Damit schliesst sich der Kreis wieder, und die Bruderholz-Linie führt ohne Unterbruch an der Schifflände durch die Innenstadt.

Im Zuge der weiteren «Tramnetzoptimierungen», die der Kanton-Basel unter dem Titel «Tramnetz 2020» der Öffentlichkeit vorgestellt hat, sind auch Änderungen für das Gundeli und Bruderholz vorgesehen. Unter dem Buchstaben I wie Ida – die Drämmli werden statt mit Nummern mit Buchstaben gekennzeichnet sein – soll die Fahrt vom Bahnhof Dreispitz über das Bruderholz und Bahnhof SBB, Heuwaage und Marktplatz bis zum Badischen Bahnhof gehen.

Doch das ist wirklich noch Zukunftsmusik. Erstens muss das neue Tramnetz, das rund 500 Millionen Franken kosten soll, vom Grossen Rat und vom Stimmvolk abgesegnet werden, und zweitens ist besagte Änderung erst für Phase 3 und 4 vorgesehen. In Jahreszahlen heisst das für Phase 3: 2019 bis 2022, Phase 4: ab 2023. Solange drehen die Bruderholzdrämmli noch lange ihre Runden durch die Innenstadt.

Bald ausgequietscht

Wäre noch die Sache mit den alten, quietschenden Fahrzeugen. Auch hier wurde von der BVB Besserung versprochen, wie Ernst Bucher sagt. Mit der kurzen Variante der neuen Flexitys, die künftig auf den Basler Tramschienen rollen sollen. Sobald die Trams angekommen seien, so habe es geheissen, würden sie auf dem Bruderholz eingesetzt. «Wann das soweit ist, weiss ich allerdings nicht», sagt Bucher.

Aus heutiger Optik könne die Frage nicht mit einem genauen Datum beantwortet werden, heisst es auf Nachfrage bei den BVB. «Ich kann Ihnen aber sagen», so Mediensprecherin Dagmar Jenny, «dass wir voll im Marschplan sind und in 5 Jahren alle 60 Flexitys geliefert sind». Die Lieferung erfolge natürlich in vielen Etappen, aber bereits die erste Lieferung – nach den ersten zwei Vorläuferfahrzeugen – sei ein Mix aus kurzen und langen Modellen.

Auf jeden Fall deutet alles darauf hin, dass das Bruderholz nicht, wie von einigen befürchtet, nach und nach vom Öffentlichen Verkehrsnetz abgehängt wird. Denn die Verkehrsplaner beim Kanton gehen sicher einig mit der Meinung einer Anwohnerin: «Eine gute ÖV-Verbindung gehört einfach zu einem städtischen Quartier und je besser der Service, desto besser wird das Tram auch genutzt.»

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Lokales, Verkehr, Öffentlicher Verkehr, BVB, Wahlen BS 2012

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Reaktionen

Bisher wurden noch keine Beiträge von der Redaktion hervorgehoben.

  1. Thomas Boss

    am 24.08.2012, 22:03

    Da wird auf sehr hohem Niveau geklagt. Die Herrschafrten auf dem Bruderholz reisen in der ganzen Welt herum und sollten dabei eigentlich merken, wie komfortabel und bequem wir in Basel - auch aufs Bruderholz!! - mit dem öffentlichen Verkehr reisen können. In keinem Land der Erde ist der öffentliche Verkehr so sicher und flächendeckend ausgebaut wie bei uns. Da kann ich nur den Kopf schütteln. Offensichtlich geht mit zunehmendem Luxus auch der Sinn für Verhältnismässigkeit verloren. Statt... mehrDa wird auf sehr hohem Niveau geklagt. Die Herrschafrten auf dem Bruderholz reisen in der ganzen Welt herum und sollten dabei eigentlich merken, wie komfortabel und bequem wir in Basel - auch aufs Bruderholz!! - mit dem öffentlichen Verkehr reisen können. In keinem Land der Erde ist der öffentliche Verkehr so sicher und flächendeckend ausgebaut wie bei uns. Da kann ich nur den Kopf schütteln. Offensichtlich geht mit zunehmendem Luxus auch der Sinn für Verhältnismässigkeit verloren. Statt kleinlichem Klagen wären Dankbarkeit und Zufriedenheit angebracht. Dem Personal der offentlichen Verkehrsmittel winde ich ein grosses Kränzchen! Die Arbeit mit und neben dem oft egoistischen und gefährlichen Privatverkehr ist nicht gerade einfach. Ein Hoch auf Tram, Bahn und Bus

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    @frank lorenz: Für Gewerkschafter und Arbeitnehmervertreter gibt es einen Kündigungsschutz. Das heisst, sie dürfen nicht wegen ihrer Tätigkeit in einer Personalkommission oder wegen ihres gewerkschaftlichen Engagements gekündigt werden. Allerdings ist ...

  • 09.08.2013 um 09:21
    Falsch
    Zum Artikel: Nur nackt sind die Drämmli grün

    @dome2808: Leider ist der betreffende Tagi-Artikel, in dem berichtet wird, dass der Zürcher Stadtrat die dreijährige Versuchsphase mit den Werbetrams bewilligt hat, nicht online. Sonst hätte ich ihn selbstverständlich verlinkt. Als Zürcherin kann ich I...

  • 13.07.2013 um 10:22
    Happyend
    Zum Artikel: «Ich möchte die ganze Schweiz umarmen»

    @eldorado: Sie haben Recht, diese Information fehlt. Man möge mir verzeihen, ich liefere sie hiermit gerne nach: Gemäss Hakim Lahbati reichte seine Frau die Scheidung ein, als er so krank war. Die Situation, die Ungewissheit über die Zukunft, sei für s...

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