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TagesWoche

Tages Woche

So, 19.05.2013

Ab in die Quartiere 

24.8.2012, 15:13 Uhr

Ab in die Zukunft im St. Johann!

24.8.2012, 15:13 Uhr

Welche Sorgen haben die Menschen im St. Johann, welche Freuden? Kommen Sie am Samstag im St.-Johanns-Park vorbei, trinken Sie einen Kaffee mit uns und sagen Sie's uns. Damit auch die Politiker erfahren, was die Basler tatsächlich beschäftigt. Von Amir Mustedanagić und Philipp Loser

Artwork: Nils Fisch: Das Kaffeemobil ist auch diesen Samstag wieder unterwegs: Im St. Johann.

Das Kaffeemobil ist auch diesen Samstag wieder unterwegs: Im St. Johann. (Bild: Artwork: Nils Fisch)

Das Quartier war Peripherie, war verrucht, etwas versifft. Das St. Johann war in den 80er- und 90er-Jahren Brennpunkt sozialer Umwälzungen in Basel. Auf dem Areal der Stadtgärtnerei demonstrierte die Jugend für mehr Raum und mehr Freiheit. Später waren es die jungen Menschen in den besetzten Häusern an der Elsässerstrasse, die den Ruf des St. Johann prägten.

Heute ist das St. Johann ein gutes Beispiel, für das, was die Aktivisten von damals abschätzig «Gentrifikation» nennen. Das Symbol für die soziale Umwälzung des St. Johann ist der Voltaplatz. Jahrelang eine Baustelle, ist er heute «aufgewertet», neuer teurer Wohnraum ist entstanden, die soziale Durchmischung hat sich verändert, der Anteil von jungen Familien mit Kindern ist gestiegen. Ein lebhaftes, farbiges Quartier.

Das St. Johann hat sich in den vergangenen Jahren zum trendigen Quartier, entwickelt, es erhielt ein neues Gesicht (zuletzt mit der Aufwertung des Parks) und damit auch neue Probleme. Anwohner wehren sich gegen das geplante Asylschiff, ehemalige Aktivisten marschieren gegen den Wandel ihres alten Quartiers und schlagen auch mal eine Scheibe ein.

Nach dem Kleinbasel, der Innenstadt und dem Bruderholz wird das Kaffeemobil an diesem Samstag Station im St. Johann machen. Auf dem Platz gleich neben dem Stadttor werden Redaktorinnen und Redaktoren der TagesWoche von 10 bis 13 Uhr ein Ohr für die Bewohnerinnen und Bewohner des St. Johann haben (die Dichte von TagesWoche-Redaktoren, die selber im St. Johann wohnen, ist übrigens ziemlich hoch). Dazu gibt es natürlich: feinen Kaffee!

Kommen Sie uns besuchen und sagen Sie uns, was Sie stört oder freut an Ihrem Quartier.
Wir sind mit dem Kaffeemobil jeweils zwischen 10 Uhr und 13 Uhr anzutreffen:
Samstag, 25. 8.: St.-Johanns-Park/Tor
Samstag, 1. 9.: Riehen, Schmiedgasse

 

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Informationen zum Artikel

24.8.2012, 15:13 Uhr

Ab in die Zukunft im St. Johann!

Text

Text:

  • 18.05.2013 um 16:53
    Ein Viertel der Schulratspräsidenten tritt zurück

    Sechs Schulratspräsidenten treten aufs neue Schuljahr zurück. Sie beklagen, ihr Amt sei ohne Kompetenzen. Stimmt, sagt das Erziehungsdepartement, genau so soll es auch sein.

  • 16.05.2013 um 15:45
    Total neutral

    Der Sutter Begg hat neue Becher. Wer sie sieht, wünscht sich die alten zurück – auch wenn sich über deren Gestaltung streiten lässt.

  • 14.05.2013 um 05:00
    Die 300'000 Werke bleiben im Museum

    Von den rund 150 Angestellten des Kunstmuseums Basel sind knapp 30 von der Schliessung betroffen. Sie sollen teilweise in anderen Museen untergebracht werden. Entgegen bisherigen Medienberichten sollen die Kunstwerke während des Umbaus im Museum bleiben.

Text

Text:

  • 19.05.2013 um 20:01
    Die Schweiz gewinnt WM-Silber

    Lange haben wir über Eishockey geschnödet, aber wir wollen nicht so sein: Zum historischen Finale spendierten wir der Nationalmannschaft einen Live-Ticker. Genützt hat es nichts.

  • 19.05.2013 um 08:53
    Mit voller Kraft in den Cupfinal

    André Dosé, Wirtschaftsführer und Präsident der Grasshoppers, hofft auf den Cupsieg der Mannschaft am Pfingstmontag gegen den FC Basel. Ein Gespräch über Fussball und mehr.

  • 16.05.2013 um 15:44
    «Das hilft nicht nur der Pharma»

    Die Finanzdirektorinnen und Finanzdirektoren setzen im Steuerstreit mit der EU auf die Einführung von Lizenzboxen – und handeln damit ganz im Sinne von Basels Finanzdirektorin Eva Herzog.

  • 13.05.2013 um 08:39
    Grenzgänger
    Zum Artikel: Milliarden aus der Fremde

    Sehr geehrter Herr Wilhelm, Sie weisen auf einen richtigen Punkt hin: In den Daten der Weltbank sind die Geldsendungen der Grenzgänger nicht erfasst. Im Fall der Schweiz machen die Summen der Grenzgänger, die ins Ausland fliessen, einen beträchtlichen ...

  • 29.04.2013 um 18:52
    Treffer...
    Zum Artikel: Fängt das wieder an!

    ... versenkt. Und natürlich korrigiert. Es grüsst aus dem Glashaus: Philipp Loser

  • 24.04.2013 um 11:59
    Speicherplatz
    Zum Artikel: Der Kalte Krieg ist nie vorbei

    Lieber Herr Meyer, Sie haben schon Recht: man soll nicht über jeden Hetzkommentar berichten. Das spezielle in diesem Fall ist der Umgang mit dem Kommentar durch die Gruppe Giardino. Das kann man durchaus aufzeigen, finden wir und opfern dafür gerne etw...

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