LOGIN

Registrierung

  • Mit Ihrem Benutzerkonto können Sie Ihr Abo verwalten, Artikel kommentieren und mit anderen Leserinnen und Lesern in Kontakt treten.

    Das Benutzerkonto ist kostenlos und kann jederzeit wieder gelöscht werden.

    Bitte geben Sie Ihre E-Mail Adresse ein. Wir werden diese unter keinen Umständen an Dritte weitergeben.

Registrierung

Fast fertig...

Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt. Bitte prüfen Sie Ihren Posteingang und aktivieren Sie Ihr Benutzerkonto, indem Sie auf den Link in der E-Mail klicken.

Sport

Open

eingeloggt als
Ausloggen


An Redaktion schreiben

  • Erlaubte Dateiformate: Bilder (jpg, png, gif) Dokumente (pdf)

Registrierung

Mit Ihrem Benutzerkonto können Sie Ihr Abo verwalten, Artikel kommentieren und mit anderen Leserinnen und Lesern in Kontakt treten.

Das Benutzerkonto ist kostenlos und kann jederzeit wieder gelöscht werden.

Bitte geben Sie Ihre E-Mail Adresse ein. Wir werden diese unter keinen Umständen an Dritte weitergeben.

Fast fertig...

Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt.

Bitte prüfen Sie Ihren Posteingang und aktivieren Sie Ihr Benutzerkonto, indem Sie auf den Link in der E-Mail klicken.

Sollten Sie die E-Mail innert 10 Minuten nicht erhalten haben, kontrollieren Sie, ob die E-Mail möglicherweise im Spam-Filter hängen geblieben ist. Ist die E-Mail auch dort nicht aufzufinden, schreiben Sie uns an anmelden@tageswoche.ch und wir kümmern uns darum.

Wir freuen uns, Sie in wenigen Minuten in unserer Community begrüssen zu dürfen.

Passwort wiederherstellen

Karte
Alles zur Saison 2014/15 des FCB

Fussball, FC Basel 

21.8.2012, 19:13 Uhr

Der FCB will viel – und erhält gar nichts

21.8.2012, 19:13 Uhr (aktualisiert: 23:18)

Der FC Basel muss um seine Champions-League-Träume bangen. Nach einer 1:0-Führung und gutem Spiel bis zur 66. Minute verlieren die Basler gegen den CFR Cluj mit 1:2. Jetzt braucht der FCB im Rückspiel in einer Woche einen Sieg mit mindestens zwei Toren, um die Gruppenphase zu erreichen. Von

Und am Ende musste der FC Basel sogar noch froh sein. Froh, dass er das Hinspiel im Playoff zur Gruppenphase der Champions League nur mit 1:2 verloren hatte. Modou Sougou hatte den Baslern mit seinen zwei Toren in der 66. und 71. Minute zwar so richtig weh getan. Aber er hätte den FCB auch gleich völlig aus dem Wettbewerb werfen können. In der 85. Minute traf der Senegalese bloss den Pfosten – und in der 96. konnte ihn Yann Sommer gerade noch am 1:3 hindern.

Ja, wie soll dieser Auftritt des FC Basel beschrieben werden? Es war ein guter, ein sehr guter Abend der Basler bis zu jener verflixten 66. Minute. Und danach? Danach schien die Mannschaft immer kurz davor, auseinander zu fallen. Da passte wenig bis nichts mehr im schwierigen Zusammenspiel von Offensive und Defensive, da ging die Balance verloren.

Wobei, das mit der Balance war wahrscheinlich bereits vor dem ersten Gegentor des Abends geschehen. Der FCB hatte sich Chancen erarbeitet für zwei Spiele. Er schnupperte am 2:0, er konnte es fast fühlen, es schien mit Händen greifbar. Salah, Stocker, Streller, Stocker, Salah, Streller. Sie alle hatten ihre Chancen. Die Basler wollten dieses zweite Tor. Sie wollten es mit aller Macht. Und sie wollten es wohl zu sehr.

Die Basler warfen viel nach vorne – zu viel

Dabei hatte Trainer Heiko Vogel vor dem Spiel doch noch gesagt, ihm sei die Null hinten wichtiger als viele Tore im Angriff. Doch die Basler Spieler mussten nach einer Stunde das Gefühl bekommen haben, sie könnten dieses Duell mit dem rumänischen Meister bereits im Hinspiel entscheiden.

Also warf der FCB vieles nach vorne. Zu viel. Die Basler hatten soeben wieder einen ansprechenden Angriff mit einem etwas zu ungenauen Zuspiel enden sehen. Anstatt sogleich ins Pressing zu wechseln, drehte Marco Streller nach seinem Fehlzuspiel mit theatralischer Geste ab, als habe er soeben eine grosse Chance vergeben.

Während sich der Basler Captain noch die Haare raufte, lief der Konter. Und der zeigte nach all dem Basler Spitze, Hacke, eins, zwei, drei, dass Fussball manchmal auch einfach und schnörkellos sein kann. Rafael Bastos kam einem Sekundenbruchteil vor Marcelo Diaz an den Ball, schickte Moudou steil und der war schlicht schneller als Aleksandar Dragovic und Joo Ho Park.

Statt geduldig war der FCB für einmal sogar ein wenig naiv

Die Frage, die erlaubt sein muss: Warum hatte sich in jener Szene ausser drei Abwehrspielern die gesamte Basler Mannschaft am gegnerischen Strafraum versammelt? Mit Blick auf die Ausgangslage wirkt das offensive Feuer sogar ein wenig naiv. Immerhin führte der FCB nach Strellers wunderbarem Seitfallzieher aus der 43. Minute doch 1:0. Und rühmen die Basler nicht immer ihre inzwischen fast schon sprichwörtliche Geduld?

1:1. Der Schock sass tief. Weniger bei den bloss 16’000 Zuschauern, die, sofern in der Muttenzerkurve stehend, weiter angriffig sangen. Aber bei den Basler Spielern auf dem Feld. Noch mehr denn je musste jetzt ein zweites Tor her.

Also darf man scheinbar als Verteidiger den Ball nicht einfach mal auf den Bahndamm dreschen. Nein, da spielt man als Gaston Sauro auch bedrängt noch einen Rückpass auf den ebenfalls bedrängten Goalie. Der Ball holpert. Der Goalie, in diesem Fall Yann Sommer, bekommt den Ball nicht weg, die Verteidigung wird wieder von einem Steilzuspiel erwischt: Bumm.

1:2. Und jetzt war das Basler Spiel bloss noch Hektik. Oder pure Verzweiflung. Vogel warf seinen Topskorer Alex Frei erstmals seit dessen Verletzungspause in die Schlacht. Aber vergebens. Nicht, dass die Basler nicht auch weiterhin zu Chancen gekommen wären. Über das gesamte Spiel gesehen hatten sie 66 Prozent Ballbesitz. Aber das Spielgerät wollte einfach nicht mehr zu ihren Gunsten rollen.

Heiko Vogel lobt seine Mannschaft

Vorwürfe wollte Heiko Vogel seinem Team deswegen allerdings keine machen. Natürlich hätten seine Spieler den einen oder anderen Fehler begangen: «Aber Fehler gehören zum Geschäft.» Viel lieber lobte der FCB-Trainer seine Mannschaft dafür, dass sie «von Anfang bis zum Ende versucht hat, Tore zu erzielen. Sprich: Fussball zu spielen.» Auch deswegen beharrte Vogel darauf, mit dem Spiel seines Teams über die gesamten 96 Minuten «sehr, sehr zufrieden» zu sein.

«Ein Wechselbad der Gefühle» hatte dagegen Cluj-Trainer Ioan Andone durchlebt: «Erst hat uns Basel dominiert und wir hatten ein wenig Glück. Aber am Ende könnte man auch sagen, dass Basel Glück hatte, denn wir hätten dieses Duell am Ende bereits in diesem Spiel entscheiden können.»

Die Basler brauchen in Cluj mindestens zwei Tore

Zum Glück für den FC Basel ist das nicht geschehen. Für ihn gilt nun: Er muss in Cluj einen Sieg mit mindestens zwei Toren erreichen, um sich noch für die Gruppenphase der Champions League zu qualifizieren. Unmöglich ist das nicht. Die vielen Basler Chancen sprechen nicht für die defensive Stabilität der Rumänen.

Das sieht auch Heiko Vogel so. «Dass wir uns gegen einen so defensiv eingestellten Gegner soviele Chancen erarbeitet haben, spricht für uns. Deshalb fahren wir durchaus mit Zuversicht nach Cluj. Das Spiel gibt dir zurück, was du investierst. Das war heute nicht der Fall – aber vielleicht am Mittwoch.»

Das ist gut möglich. Aber so billig wie an diesem mörderisch heissen Dienstag Abend dürfen sich die Basler im Rückspiel keine Gegentore mehr einschenken lassen.

Champions League Playoff, Hinspiel
FC Basel–CFR Cluj 1:2 (1:0)
St.-Jakob-Park. – SR Eriksson (Swe). – 16’651 Zuschauer.
Tore: 43. Streller 1:0. (Seitfallzieher nach einer Ecke von Diaz und Dragovics Vorlage per Rücken.)
66. Sougou 1:1. (Er enteilt mit einem Steilpass von Rafael Bastos und trifft flach alleine vor Sommer.)
71. Sougou 1:2. (Nach Sommers missratenem Befreiungsschlag wird er von Muresan steil geschickt und trifft hoch in die nähere Ecke.)
Verwarnungen: 45. + 1 Kapetanos (Foul), 46. Stocker (Foul, im nächsten Spiel gesperrt), 51. Degen (Foul), 52. Mario Felgueiras (Reklamieren), 55. Rafael Bastos (Unsportlichkeit), 78. Dragovic (Foul), 94. Steinhöfer (Unsportlichkeit), 94. Sare (Unsportlichkeit).
FCB: Sommer; Steinhöfer, Sauro (86. Kovac), Dragovic, Park; Cabral; D. Degen (71. F. Frei), Diaz, Stocker (79. A. Frei); Salah; Streller.
Cluj: Mario Felgueiras; Ivo Pinto, Cadu, Rada, Camora; Sare; Rafael Bastos, Godemeche (67. Muresan), Sougou, Rui Pedro (72. Nicoara); Kapetanos (50. Ronny).
Bemerkungen: Basel ohne Yapi (verletzt), P. Degen, Ajeti (im Aufbau). Cluj ohne Deac (verletzt), Maftei und Piccolo (beide gesperrt). – 85. Pfostenschuss Sougou.

Live-Tweets zum Spiel

Mehr zum Thema

Mehr zum Thema

FC Basel, Fussball, Champions League, rotblaulive

Die Geschichten des Tages

Abonnieren Sie unseren Newsletter. Die Geschichten des Tages, jeweils um 17 Uhr bequem und kostenlos per Mail geliefert.

Verwandte Artikel

«Wir glauben daran!» Weiterlesen

Warum Gaston Sauro ein Video von Andy Egli schauen sollte Weiterlesen

Cluj verteilt bereits das Fell des Bären Weiterlesen

FCB: Westen für einen kühlen Kopf Weiterlesen

Tageswoche honorieren

Alternativen:

Postfinance, Paypal, Flattr

Reaktionen

Bisher wurden noch keine Beiträge von der Redaktion hervorgehoben.

Noch keine Beiträge. Schreiben Sie den ersten.

Informationen zum Artikel

21.8.2012, 19:13 Uhr

Der FCB will viel – und erhält gar nichts

Text

Text:

  • 29.09.2014 um 08:41
    Zum Artikel: Jetzt mit Büsi – die Einzelkritiken zum 1:1 des FCB gegen Thun

    Natürlich hat das Resultat immer einen gewissen Einfluss auf die Bewertung eines Spiels, da können wir uns nicht ganz entziehen. Trotzdem wage ich zu behaupten, dass unsere Bewertungen auch bei einem 1:0 nicht wesentlich anders ausgesehen hätten. Wob...

  • 20.09.2014 um 11:24
    Zum Artikel: Fusions-Initiative: Leben an der Demarkationslinie

    Elo Peregrino, da haben Sie mich erwischt. Tatsächlich hatte ich die Grenzsperre im Fall der Bebbi-Säcke tatsächlich in meinem Kopf. Denn immer, wenn mir in der Migros oder im Coop in Allschwil in den Sinn kam, dass ich noch Säcke benötige, dachte ich:...

  • 20.09.2014 um 09:38
    Zum Artikel: Paulo Sousa verteidigt sich vor dem Cupspiel in Winterthur

    Ganz grundsätzlich zeigt sich beim FCB derzeit ein Phänomen, das eigentlich nur Grossclubs kennen: Es wird nach jedem Spiel abgerechnet.

Aktuell

Hans-Jörg Walter: Plausch oder Therapie: Welcher Nutzen hat ein Segeltörn für einen verhaltensauffälligen Jugendlichen?
7

Sozialhilfe 

Jedes Jahr grüsst der «Sozial-Irrsinn»

Eine Familie, die 60'000 pro Monat kostet, ein Jugendstraftäter, der sich auf einem Segeltörn vergnügt: Klarer Fall von «Sozial-Irrsinn» – oder? Warum faszinieren uns angebliche Missstände im Sozialwesen, wo es doch eigentlich ganz gut läuft?Von Jeremias Schulthess. Weiterlesen7 Kommentare

sda: Novartis soll Ärzten üppige Rednerhonorare bezahlt haben (Archiv)

Pharma 

Novartis droht Schmiergeldprozess in USA

Der Pharmakonzern Novartis muss in den USA mit einem Gerichtsverfahren wegen des Verdachts auf Schmiergeldzahlungen an Ärzte rechnen. Ein Bundesrichter am Bezirksgericht Manhattan entschied am Dienstag, dass eine von der Regierung eingereichte Klage zugelassen wird. Von sda. Weiterlesen

sda: Die Lebensqualität für Senioren ist hierzulande hoch (Symbolbild)

Umfrage 

Schweizer Senioren leben gut

In einem internationalen Vergleich schneidet die Schweiz gut ab, wenn es um die Lebensqualität für Senioren geht. Allerdings wird das positive Bild durch eine für die Region überdurchschnittlich hohe Altersarmut getrübt. Von sda. Weiterlesen