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Alles zur Saison 2014/15 des FCB

Fussball, FC Basel 

18.8.2012, 01:00 Uhr

Der FCB rechnet mit Hilfe von oben

18.8.2012, 01:00 Uhr

Wenn der FC Basel am Samstag auf Lausanne-Sport trifft, dann rechnet er auch damit, dass die hohen Temperaturen für ihn arbeiten (19.45 Uhr. St.-Jakob-Park). Olympiafahrer Fabian Frei dürfte wieder einmal von Beginn weg auflaufen, Namensvetter Alex Frei fehlt weiterhin. Von

Ganz bewusst hat Heiko Vogel in den letzten Tagen abgeschaltet. Hat vom Montag Mittag an bis am Mittwoch Abend Fussball einfach mal Fussball sein lassen. Es brauche solche Auszeiten, um «Betriebsblindheit vorzubeugen», meint der Trainer des FC Basel.

Mit dem 3:1-Sieg über den FC Thun hat seine Mannschaft «das erste Kapitel abgeschlossen», wie Vogel die ersten neun Saisonspiele nennt. Und das zu seiner grossen Zufriedenheit: «Wir sind ungeschlagen, das ist schonmal nicht verkehrt. Und angesichts der vielen Umstellungen, die wir hatten, hätte mich auch ein schwächerer Saisonstart nicht irritiert.»

Super League, 6. Runde
FC Basel–Lausanne (Sa, 19.45)
St.-Jakob-Park.

Mögliche Aufstellung
FCB: Sommer; Steinhöfer, Sauro, Dragovic, Park; Cabral; Salah, F. Frei, Yapi, Stocker; Streller.

Bemerkungen:Basel ohne A. Frei, P. Degen, Vailati (alle verletzt) und Ajeti (im Aufbau).

Mit geschärftem Blick für den Betrieb seiner Mannschaft also wird Vogel die Aufgabe gegen Lausanne-Sport antreten. Und er hofft dabei auf Hilfe von oben. Gefühlte 34 Grad sind für die Zeit des Anpfiffs in Basel vorausgesagt. Das könnte zum Basler Vorteil werden, denkt Vogel: «Wir wollen die Hitze für uns nutzen, indem wir im Ballbesitz den Gegner laufen lassen und ihn so mürbe spielen.»

Die Lust der Wahl

Vogel ist derzeit als Trainer durchaus gefordert. Nicht bloss, weil sein Team noch immer dabei ist sich einzuspielen: «Das müssen wir uns wieder erarbeiten, so wie wir uns das letzte Saison erarbeitet haben.» Sondern auch, weil der Konkurrenzkampf zu greifen beginnt. Mit der Rückkehr der Olympiafahrer Mohamed Salah und Fabian Frei ist es eng geworden im Basler Mittelfeld; Vogel hat die Lust der Wahl.

Gilles Yapi wird nach seiner Pause gegen Thun wieder mit dabei sein. Und für Fabian Frei dürfte die Partie gegen Lausanne die erste der Saison sein, in der er von Beginn weg für die Rotblauen aufläuft. Er wird das wohl in jener Position tun, die gegen Thun der Ägypter Salah inne hatte. Eine wichtige Aufgabe dabei: Schauen, dass sich Marco Streller im Basler Sturm nicht all zu einsam vorkommt.

Der Captain des FCB mag vieles leisten – der Mann für den einsamen Kampf an vorderster Front ist er höchstens mit Abstrichen. Um so mehr blühte er auf, als gegen Thun Salah deutlich näher bei ihm spielte als es Strellers Offensivkollegen in den vorhergehenden Partien getan hatten.

Die Vorfreude auf Cluj lässt auf sich warten

Für den anderen Frei im Basler Team, Alex, ist weiterhin Pause angesagt. Zwar stand der Basler Topskorer am Freitag auf dem Trainingsplatz. Aber seine Beckenprellung behindert ihn immer noch so sehr, dass er keine Übungsformen mit Zweikampfsituationen mittun konnte.

Entsprechend wird Alex Frei aller Voraussicht nach auch die Playoff-Partie in der Qualifikation zur Champions League gegen Cluj verpassen. Jenes eminent wichtige Heimspiel übrigens vermag die Stadt bislang scheinbar kaum zu elektrisieren. Bis am Freitag Abend hatte der FCB bloss etwas mehr als 9000 Karten verkauft.

 
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18.8.2012, 01:00 Uhr

Der FCB rechnet mit Hilfe von oben

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Text:

  • 25.11.2014 um 12:02
    Die verschobenen Dreierreihen des Paulo Sousa

    Vor dem Heimspiel gegen Real Madrid scheint der FC Basel seine Stilsicherheit unter Paulo Sousa gefunden zu haben. Unter anderem, weil der Trainer endlich ein Plätzchen für Shkelzen Gashi gefunden hat. Doch was macht das Basler Spiel derzeit aus?

  • 24.11.2014 um 16:36
    An Tagen wie diesen – die Einzelkritik zum 3:0 des FCB gegen Aarau

    Trotz guter Aarauer Gegenwehr: So richtig zur Decke strecken mussten sich die Basler bei ihrem Heimsieg nicht. Entsprechend bleiben die absoluten Top-Noten aus. Und dass Breel Embolo an diesem Vertragsverlängerungstag ein Tor schiessen musste, war ja klar.

  • 23.11.2014 um 21:50
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    Das musste ja so kommen. Viel zu eng ist die Bindung zwischen Marco Streller und dem FC Basel, als dass der Captain im Sommer einfach hätte zurück treten können. Jetzt hängt der 33-Jährige noch eine Saison an – und wird für den FCB als Integrationsfigur weiterhin Gold wert sein.

  • 10.11.2014 um 14:47
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    Natürlich besteht immer die Gefahr, in die Falle der «kleinen Zahlen» zu tappen. Ausgewertet sind unter Sousa 45 Tore – halt einfach alle, die gefallen sind. Die Häufung vor dem Seitenwechsel scheint allerdings doch frappant. Bei Murat Yakin waren es ...

  • 29.10.2014 um 10:37
    Zum Artikel: Die TagesWoche feiert ihren dritten Geburtstag

    Liebe ch serena, zunächst einmal herzlichen Dank für die Auszeichnung als Perle. Allerdings muss ich Sie leicht enttäuschen: Meine Serie mit der Weltliteratur werde ich bis zum bitteren Ende durchziehen. Aber keine Angst: Das ist so etwas wie mein ...

  • 28.10.2014 um 09:26
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