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Alles zur Saison 2014/15 des FCB

Fussball, FC Basel 

17.8.2012, 15:53 Uhr

Der FCB verkauft jetzt auch Würste

17.8.2012, 15:53 Uhr

Für einmal lässt sich der FC Basel vom Eishockey inspirieren. Der SC Bern war Vorbild bei der Entscheidung, die Mehrheit des Stadion-Restaurateurs Berchtold Catering zu übernehmen. Der Deal könnte dem FCB Millionen bringen – und dereinst vielleicht eine FCB-Bar in der Stadt. Von

Keystone/GAETAN BALLY: Endlich Würste, an denen der FC Basel seine Freude hat. Der FCB investiert ins Catering.

Endlich Würste, an denen der FC Basel seine Freude hat. Der FCB investiert ins Catering. (Bild: Keystone/GAETAN BALLY)

Der neidische Blick des Baslers geht gemeinhin in Richtung Zürich – auch wenn das der Basler natürlich nie zugeben würde. Der neidische Blick des FC Basel geht ab und an in Richtung Bern – auch wenn das nun rein gar nichts mit sportlichen Erfolgen zu tun hat. Aber die Tatsache, dass bei den Young Boys Stadion und Fussballclub eine Einheit bilden, wird beim FCB als riesengrosser finanzieller Vorteil des Konkurrenten gesehen.

Da ist es nur logisch, dass die Basler jetzt ebenfalls versuchen, mehr Einfluss in ihrem Heimstadion zu gewinnen, in dem sie bloss Mieter sind. Einen ersten Schritt hat der FCB gemacht. Die Holding AG des FCB hat rückwirkend per 1. April 2012 die Aktienmehrheit der Berchtold Catering AG gekauft. Dank diesen 52 Prozent der Aktien verdient der FCB nun endlich auch an den während der Spiele im Stadion verkauften Ess- und Trinkwaren mit.

Bislang hatte der Hauptmieter des Stadions von diesen Einnahmen keinen Rappen gesehen. Die Berchtold Catering AG hat mit der Stadionbetreiberin Basel United einen Pachtvertrag. Geld verdienten bislang also Berchtold und Basel United. Jetzt holt sich der FCB sein Stück vom Kuchen – wobei er durchaus Geld in die Hand nehmen musste, um die Aktienmehrheit von Hans Berchtold zu kaufen, dem bisherigen Besitzer von Berchtold Catering.

Die Champions-League-Millionen wollen angelegt werden

Über die Summe, die die Rotblauen überweisen mussten, mag Bernhard Heusler nichts sagen. Aber der FCB-Präsident spricht von «einer Investition, von der wir uns Rendite erhoffen». Schliesslich liegt in der FCB-Holding noch der eine oder andere Champions-League-Franken, der geschickt angelegt werden will. Und der FCB hat sich seit langem das Ziel gesteckt, vom sportlichen Erfolg unabhängiger zu werden. Da können Einnahmen durch Bier und Wurst nur helfen.

Direktes Vorbild für den FCB war der SC Bern. Der grösste Eishockey-Club des Landes erwirtschaftet rund ein Drittel seines Budgets von immerhin 40 Millionen Franken über Catering-Einnahmen. Das sind Zahlen, die Heusler «beeindrucken», wie er offen zugibt: «Zumal der SCB diese Gelder generiert, ohne grosse internationale Spiele zu haben.» Die Gastro GmbH des SC Bern macht mit ihren 16 Restaurants mittlerweile gegen 25 Millionen Franken Umsatz.

Über den Umsatz von Berchtold Catering oder die erhofften Einnahmen für den FCB mögen Hans Berchtold und Bernhard Heusler keine Aussagen machen. 2006 machte Berchtold Catering einen Umsatz von zwölf Millionen Franken. Seither jedoch hat der Caterer seine Betriebe rund um den Bahnhof SBB verkauft, der Umsatz dürfte entsprechend gesunken sein.

Der HC Davos erwirtschaftet ein Viertel seiner Matcheinnahmen via Catering

Um einzuschätzen, was für den FCB möglich sein könnte, hilft ein weiterer Blick auf das Schweizer Eishockey. Hier erwirtschaftet der HC Davos zum Beispiel gut ein Viertel seiner Matcheinnahmen via Catering. Bei den Rapperswil Lakers ist es immerhin noch ein Sechstel.

Wird das Beispiel aus Rapperswil auf den FCB umgerechnet, kommt man bei ausgewiesenen Matcheinnahmen von zwanzig Millionen Franken für das Jahr 2010 auf hypothetische vier Millionen Einnahmen für die Rotblauen via Catering. Und als kleines Schmankerl verdient der FCB jetzt mit, wenn die Nationalmannschaft in Basel spielt.

Der Pachtvertrag zwischen Berchtold Catering und Basel United läuft noch bis 2016. Wird der Vertrag darüber hinaus verlängert, hat der FCB die Option, auch die restlichen 48 Prozent von Berchtold zu kaufen. Entscheidet sich die Stadionbetreiberin allerdings für einen anderen Caterer, dann kann der FCB seine 52 Prozent der Aktien wieder zurückgeben. Es scheint allerdings äusserst unrealistisch, dass Basel United sich bei der Vergabe des Pachtvertrags gegen den besten Mieter im Stadion entscheidet.

Der Traum von der FCB-Bar im Stadtzentrum

Und wer weiss, vielleicht bringt der Deal mit Berchtold den FCB dereinst ins Stadtzentrum. Im Club existiert schon seit längerer Zeit der Traum, in der Stadt eine FCB-Sportsbar mit Merchandising-Verkaufsstelle und Ticketingstelle einzurichten. Das Know-How dafür hätte der FCB nun mit der Übernahme von Berchtold Catering.

Der SC Bern übrigens ist den Baslern auch hier eine Nasenlänge voraus. Der Hockeyclub hat im Juni an der Kramgasse «The Beef» eröffnet, ein Lokal mit einer Sportbar im Parterre und einem Steakhaus im 1. Stock.

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FC Basel, Fussball, Gastronomie

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Informationen zum Artikel

17.8.2012, 15:53 Uhr

Der FCB verkauft jetzt auch Würste

Text

Text:

  • 13.12.2014 um 12:51
    Die Einzelkritiken zur ersten Saisonhälfte des FCB

    Die TagesWoche hat ihnen summa summarum die höchsten Bewertungen gegeben – und auch sonst haben sich Tomas Vaclik, der als Goalie ein schweres Erbe antrat, und Breel Embolo ins Rampenlicht beim FC Basel gespielt. Ein Zwischenfazit, das auch noch für ein paar andere der total 25 eingesetzten Spieler gilt.

  • 09.12.2014 um 16:12
    So erfolgreich ist der FC Basel, wenn er in der Champions League auf Reisen geht

    Wenn der FC Basel beim FC Liverpool um den Einzug in die Achtelfinals der Champions League spielt, tritt er zum 46. Mal in Meistercup oder Champions League zu einer Auswärtspartie an. Die Basler Bilanz auf Reisen in der Meisterklasse kann noch etwas poliert werden.

  • 09.12.2014 um 16:00
    Das Zittern hat sich gelohnt – der FCB zieht in die Achtelfinals ein

    Der FC Basel übersteht eine furiose Endphase an der Anfield Road gegen den FC Liverpool und qualifiziert sich mit einem 1:1 für den Achtelfinal der Champions League. Fabian Frei erzielt vor der Pause mit einem herrlichen Schuss das 1:0, Steven Gerrard gleicht in der 81. Minute per Freistoss aus in einer weiteren geschichtsträchtigen Nacht für den FCB im Europacup.

  • 18.12.2014 um 11:45
    Zum Artikel: Neu im Verwaltungsrat der TagesWoche: Oscar Olano und Pascal Mangold

    Hmmmm. "... Magnolia, die mit ihrem Content Management System Magnolia CMS eine stetig wachsende Zahl von Kunden, darunter bedeutende Medienhäuser auf der ganzen Welt, bedient ..." The CMS, they are a-changing'?

  • 12.12.2014 um 19:20
    Zum Artikel: Gerüchteküche um Blocher und die NZZ

    Meine bescheidene Meinung: 1. Die NZZ muss digital vorwärts machen. 2. Markus Somm fand zu meiner Zeit bei der BaZ das Internet doof. 3. Unter diesen Umständen wäre er als NZZ-Chefredaktor entweder eine Fehlbesetzung oder er müsste den berühmten u...

  • 11.12.2014 um 16:04
    Zum Artikel: Geschrieben ist geschrieben: «Reichlich orientalische Schiedsrichterleistung»

    Lieber Grummel, zwei kleine Korrekturen: Herr Stöcklin war meines Wissens nie bei der BaZ. Und von einer solchen Wette habe ich nie gehört. Ein BZ-Journalist hat allerdings mal in dieser Grössenordnung gegen den damaligen FCB-Präsidenten Jäggi gewettet...

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