LOGIN

Registrierung

  • Mit Ihrem Benutzerkonto können Sie Ihr Abo verwalten, Artikel kommentieren und mit anderen Leserinnen und Lesern in Kontakt treten.

    Das Benutzerkonto ist kostenlos und kann jederzeit wieder gelöscht werden.

    Bitte geben Sie Ihre E-Mail Adresse ein. Wir werden diese unter keinen Umständen an Dritte weitergeben.

Registrierung

Fast fertig...

Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt. Bitte prüfen Sie Ihren Posteingang und aktivieren Sie Ihr Benutzerkonto, indem Sie auf den Link in der E-Mail klicken.

Schweiz

Open

eingeloggt als
Ausloggen


An Redaktion schreiben

  • Erlaubte Dateiformate: Bilder (jpg, png, gif) Dokumente (pdf)

Registrierung

Mit Ihrem Benutzerkonto können Sie Ihr Abo verwalten, Artikel kommentieren und mit anderen Leserinnen und Lesern in Kontakt treten.

Das Benutzerkonto ist kostenlos und kann jederzeit wieder gelöscht werden.

Bitte geben Sie Ihre E-Mail Adresse ein. Wir werden diese unter keinen Umständen an Dritte weitergeben.

Fast fertig...

Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt.

Bitte prüfen Sie Ihren Posteingang und aktivieren Sie Ihr Benutzerkonto, indem Sie auf den Link in der E-Mail klicken.

Sollten Sie die E-Mail innert 10 Minuten nicht erhalten haben, kontrollieren Sie, ob die E-Mail möglicherweise im Spam-Filter hängen geblieben ist. Ist die E-Mail auch dort nicht aufzufinden, schreiben Sie uns an anmelden@tageswoche.ch und wir kümmern uns darum.

Wir freuen uns, Sie in wenigen Minuten in unserer Community begrüssen zu dürfen.

Passwort wiederherstellen

Asylwesen 

23.8.2012, 19:52 Uhr

Kantone gegen systematische DNA-Proben bei Asylbewerbern

23.8.2012, 19:52 Uhr

Die systematische Entnahme von DNA-Proben bei Asylbewerbern kommt für die Kantone für die nähere Zukunft nicht in Frage. Der Vorstand der Konferenz der kantonalen Justiz- und Polizeidirektoren (KKJPD) erachtet eine solche Massnahme als inadäquat, wenn sie auf alle Asylbewerber und auf präventive Weise angewendet werden sollte. Von sda

sda: Entnahme einer DNA-Probe (Archiv)

Entnahme einer DNA-Probe (Archiv) (Bild: sda)

Der KKJPD-Vorstand befasste sich am Donnerstag eingehend mit dieser Idee, wie KKJPD-Generalsekretär Roger Schneeberger auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda erklärte. Schon heute werde in Verdachtsfällen zu diesem Mittel gegriffen; es systematisch auf alle Asylsuchenden anzuwenden, sei nicht angemessen.

Zum einen sei eine solche Massnahme gesetzlich gar nicht vorgesehen. Und wenn sie es doch wäre, dann wäre sie nach Auffassung von Rechtsprofessoren nicht verfassungskonform, sagte Schneeberger weiter.

Nur selten DNA-Spuren vorhanden

Zudem finde man zum Beispiel bei Ladendiebstählen nur selten DNA-Spuren. Der grosse Aufwand bei systematischen DNA-Entnahmen stehe in keinem Verhältnis zu solchen Bagatelldelikten.

Laut Schneeberger existieren andere Möglichkeiten, um die kriminellen Aktivitäten von Asylbewerbern zu bekämpfen: Rayonverbote, Ausschaffungshaft oder Gefängnisstrafen. Das erfordere jedoch Verfahrensbeschleunigungen, die Durchführung von Ausschaffungen und die Verfügbarkeit von Gefängniszellen.

Angesichts der enormen Zunahme von Diebstählen jeder Art durch nordafrikanische Asylbewerber hatte der jurassische Polizeikommandant Olivier Guéniat kürzlich in den Medien die systematische Entnahme von DNA-Proben bei allen Asylbewerbern gefordert - oder zumindest bei alleinstehenden und papierlosen Männern.

Werbung

Mehr zum Thema

Mehr zum Thema

Politik, Migration, Asylwesen

Die Geschichten des Tages

Abonnieren Sie unseren Newsletter. Die Geschichten des Tages, jeweils um 17 Uhr bequem und kostenlos per Mail geliefert.

Verwandte Artikel

Polizeikommandant schlägt DNA-Probe für Asylbewerber vor Weiterlesen

Oder spenden Sie
einen einmaligen
Betrag

Reaktionen

Bisher wurden noch keine Beiträge von der Redaktion hervorgehoben.

Noch keine Beiträge. Schreiben Sie den ersten.

Informationen zum Artikel

23.8.2012, 19:52 Uhr

Kantone gegen systematische DNA-Proben bei Asylbewerbern

Text

Text: sda

Aktuell

Matthias Oppliger: Diese Kundin gehört einer Minderheit an, sie fuhr mit dem Tram nach Weil zum Einkaufen.

Einkaufstourismus 

Duschgel und Restaurantbesuch auf Platz 1

Jeder dritte Basler fährt mit dem Velo zum Einkaufen nach Deutschland. Baselbieter hingegen bevorzugen das Auto. Dafür sind die deutschen Restaurants bei allen beliebt. Die Auswertung unserer Umfrage zum Einkaufstourismus.Von Matthias Oppliger und Felix Michel. Weiterlesen

Daniela Gschweng: Die mit farbigen Solarzellen bedeckte Aussenwand des Siloturms ist inzwischen vielleicht eine bekannte Fassade in Basel.

Gundeldinger Feld 

Eröffnung des Siloturms auf dem Gundeldinger

Der Siloturm auf dem Gundeldingerfeld hat nicht nur eine der bemerkenswertesten Fassaden in Basel, er ist auch ein Vorzeigeprojekt in Sachen Nachhaltigkeit. Diese Woche wurde das Gebäude offiziell eröffnet.Von Daniela Gschweng. Weiterlesen

Ketty Bertossi: Spielerisch und gestalterisch befassen sich Kinder im Projekt «My Worlds» mit dem Thema Heimat und Identität.

Integration 

Die Freiplatzaktion Basel feiert ihren 30.

Die Freiplatzaktion Basel feierte dieses Jahr mit verschiedenen Events ihr 30-jähriges Bestehen. Der Verein fungiert als Asyl- und Integrationsberatungstelle für Menschen aus Sri Lanka. Auch sechs Jahre nach dem offiziellen Ende des Bürgerkrieges in Sri Lanka häuft sich die Arbeit. Die Situation hat sich verändert, aber nicht erübrigt.Von Jonas Grieder. Weiterlesen