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Fahrende 

23.8.2012, 14:47 Uhr

Roma mussten illegalen Standplatz bei Payerne verlassen

23.8.2012, 14:47 Uhr

Die Waadtländer Kantonspolizei hat am Donnerstag dafür gesorgt, dass eine Gruppe Roma mit rund 50 Wohnwagen ihren illegalen Standplatz in der Nähe des Flughafens Payerne VD verlässt. Nach einigen Diskussionen räumte die Gruppe schliesslich gegen Mittag das Feld. Von sda

sda: Roma weggewiesen: Die Waadtländer Polizei (Symbolbild)

Roma weggewiesen: Die Waadtländer Polizei (Symbolbild) (Bild: sda)

Die Polizei und Pierrette Roulet-Grin, die für den Kanton Waadt als Mediatorin amtet, hätten den Roma ein Ultimatum gestellt, sagte Jean-Christophe Sauterel, Mediensprecher der Waadtländer Kantonspolizei, am Donnerstag zur Nachrichtenagentur sda.

Damit bestätigte er Internet-Meldungen mehrerer Medien. "Wir waren sehr strikt", sagte er. Laut dem Polizeisprecher waren knapp zehn Polizisten im Einsatz.

Als Alternativen wurden den Fahrenden die offiziellen Standplätze in Rennaz VD und Martigny VS angeboten. "In Rennaz ist Platz für rund 50 Wagen", sagte Sauterel.

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  1. Die Roma, der Röstigraben und die Medien...

    von Venanz Nobel am 23.08.2012 um 15:12Uhr

    Ich frage mich, wes Geistes Kind die Übersetzer am Röstigraben-Schaltpult der Depeschenagentur sind. Nach der von einschlägig auf Wahlresultate hoffenden Politikern aufgepuschten Hetze gegen die Roma-Hochzeit im Wallis wird nun auch dieses polizeiliche Alltags-Geschäft der Roma-Vertreibung von Payerne getreulich in die deutschschweizer Medien übertragen.
    Wenn aber Roma in den Kugelhagel offensichtlich neonazistisch angehauchter Zigeunerhasser geraten, ist das der Presse keine Zeile wert, weder hüben noch drüben des Röstigrabens.
    Am 3.8. wurde ein Wohnwagenplatz in Courroux (JU) mit Schusswaffen überfallen. Im Bericht des welschen Fernsehens (http://www.rts.ch/info/regions/jura/4176712-des-caravanes-de-roms-attaquees-a-courroux-ju.html) sieht man deutlich, dass ein Auto mit Hackenkreuz und "Raus"-Kritzelei die "Nachricht" der Schützen nachhaltig untermauern soll.
    Wo liest man über solche lebensbedrohlichen und menschenverachtenden Übergriffe? Leider nicht einmal in der TagesWoche!
    Direktlink zum Kommentar

  2. Ordentliche Tricksereien.

    von René Reinhard am 23.08.2012 um 23:38Uhr

    „Die Polizei und Pierrette Roulet-Grin, die für den Kanton Waadt als Mediatorin amtet, hätten den Roma ein Ultimatum gestellt, sagte der Mediensprecher der Waadtländer Kantonspolizei, “

    Wie das? Die Polizei und die Mediatorin?

    „Was ist Mediation?
    Mediation ist ein Verfahren der Konfliktbearbeitung, bei dem ein unparteilicher Dritter (Mediator) die Beteiligten darin unterstützt, ihren Streit einvernehmlich zu lösen.“
    „Neutralität des Mediators: Die Mediationsperson darf keine eigenen Interessen im Fall haben und keine Partei bevorzugen“ (SDM Schweizerischer Dachverband Mediation)

    Frau Roulet-Grin die „Mediatorin“ war jedoch, oder ist es immer noch, Präfektin des „District du Jura-Nord vaudois“ mit Sitz in Yverdon-les-Bains und „amtet“ ebenda auch als Mitglied des Gemeinderates.

    Ist also „unparteilich“?

    Ich denke es gibt, wie in der Vergangenheit, auch derzeit nicht nur, aber vor allem in Europa, keine Ethnie, die so geächtet, ausgestossen, diskriminiert und verfolgt wird, wie die Roma.

    Allen anders lautenden „Beteuerungen“, „feierlichen Versprechungen“ und Absichtserklärungen zum Trotz. Auch hierzulande.

    Direktlink zum Kommentar

  1. Die Roma, der Röstigraben und die Medien...

    von Venanz Nobel am 23.08.2012 um 15:12Uhr

    Ich frage mich, wes Geistes Kind die Übersetzer am Röstigraben-Schaltpult der Depeschenagentur sind. Nach der von einschlägig auf Wahlresultate hoffenden Politikern aufgepuschten Hetze gegen die Roma-Hochzeit im Wallis wird nun auch dieses polizeiliche Alltags-Geschäft der Roma-Vertreibung von Payerne getreulich in die deutschschweizer Medien übertragen.
    Wenn aber Roma in den Kugelhagel offensichtlich neonazistisch angehauchter Zigeunerhasser geraten, ist das der Presse keine Zeile wert, weder hüben noch drüben des Röstigrabens.
    Am 3.8. wurde ein Wohnwagenplatz in Courroux (JU) mit Schusswaffen überfallen. Im Bericht des welschen Fernsehens (http://www.rts.ch/info/regions/jura/4176712-des-caravanes-de-roms-attaquees-a-courroux-ju.html) sieht man deutlich, dass ein Auto mit Hackenkreuz und "Raus"-Kritzelei die "Nachricht" der Schützen nachhaltig untermauern soll.
    Wo liest man über solche lebensbedrohlichen und menschenverachtenden Übergriffe? Leider nicht einmal in der TagesWoche!
    Direktlink zum Kommentar

  2. Ordentliche Tricksereien.

    von René Reinhard am 23.08.2012 um 23:38Uhr

    „Die Polizei und Pierrette Roulet-Grin, die für den Kanton Waadt als Mediatorin amtet, hätten den Roma ein Ultimatum gestellt, sagte der Mediensprecher der Waadtländer Kantonspolizei, “

    Wie das? Die Polizei und die Mediatorin?

    „Was ist Mediation?
    Mediation ist ein Verfahren der Konfliktbearbeitung, bei dem ein unparteilicher Dritter (Mediator) die Beteiligten darin unterstützt, ihren Streit einvernehmlich zu lösen.“
    „Neutralität des Mediators: Die Mediationsperson darf keine eigenen Interessen im Fall haben und keine Partei bevorzugen“ (SDM Schweizerischer Dachverband Mediation)

    Frau Roulet-Grin die „Mediatorin“ war jedoch, oder ist es immer noch, Präfektin des „District du Jura-Nord vaudois“ mit Sitz in Yverdon-les-Bains und „amtet“ ebenda auch als Mitglied des Gemeinderates.

    Ist also „unparteilich“?

    Ich denke es gibt, wie in der Vergangenheit, auch derzeit nicht nur, aber vor allem in Europa, keine Ethnie, die so geächtet, ausgestossen, diskriminiert und verfolgt wird, wie die Roma.

    Allen anders lautenden „Beteuerungen“, „feierlichen Versprechungen“ und Absichtserklärungen zum Trotz. Auch hierzulande.

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  3. der Zeitgeist der Wörter

    von Venanz Nobel am 24.08.2012 um 09:40Uhr

    Lieber René
    Frau Roulet-Grin ist tatsächlich weder ausgebildete Mediatorin im Sinne des Dachverbandes noch als Behördenmitglied effektiv "unparteilich". Aber: Besonders in der Welschschweiz treten immer wieder fahrende Roma-Gruppen aus Frankreich auf, die ihr "französisches System" der Standplatzwahl auch hier anwenden. Ich finde das in sehr vielen Fällen legitim. Solange aber der extra für diese Gruppen eingerichtete Standplatz in Rennaz frei ist, ist es ebenso legitim, die Leute auf diesen Platz zu schicken. Der Kanton Waadt geht mit diesen Situationen, wenn auch nicht makellos, so doch um einiges geschickter um als die meisten andern Kantone. So wurde Frau Roulet-Grin auch von den Walliser Behörden engagiert im Fall der "Roma-Hochzeit". Eigentlich hat ihre Vermittlung auch dort funktioniert, ein Abkommen zwischen den Roma und dem Bauern kam so zustande. Hintertrieben wurde das von ganz anderer Seite. Frau Roulet-Grin vermittelt (übrigens oft zusammen mit einem Schweizer Sinto) zwischen Polizei und Roma. Muss man in der Schweiz wirklich für jedes Engagement erst ein "eidg. dipl." haben? Ich denke nicht. Als Nicht-Polizistin mit langjähriger Erfahrung im Umgang mit diesen Roma ist zwar das Wort "Mediatorin" wohl etwas hochgegriffen, ihr Engagement als Vermittlerin aber nicht das allerschlechteste. Viel bedenklicher ist eben, wie nebst SVP- neuerdings gar CVP-Politiker die Roma für ihren Wahlkampf missbrauchen und die Medien sich allzu unkritisch vor diesen Sonderzug spannen lassen.
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  4. Hallo Venanz

    von René Reinhard am 28.08.2012 um 23:49Uhr

    Ob ich der "liebe René" bin? Ab und zu sollte man es sein, ein "Lieber", sofern man nicht ganz unzufrieden oder sonst "grantig" werden will. ;-)

    Gut. Doch ich habe nur darauf reagiert, weil da stand, Frau Roulet und die Polizei hätten den Roma ein Ultimatum gestellt. Doch es ging mir nicht um Frau Roulet als Person, sondern um die Stellung eines Mediators, einer Mediatorin als die Frau Roulet, ein Behördenmitglied, bezeichnet wurde. Den Rest meiner Meinung kennst Du ja.

    Deine Erklärungen zu den näheren Umständen waren aus dem Bericht nicht ableitbar.
    MfG
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  5. Guten Tag René

    von Venanz Nobel am 29.08.2012 um 09:06Uhr

    Wie Du wahrscheinlich längst weisst, bin ich selber selten ein "Lieber", gerade wenn es um das Thema Jenische, Roma, Sinti geht... Wenn ich das Wort als Anrede verwende, soll es Wertschätzung ausdrücken!
    Zugegeben, all mein aus lebenslanger eigener "Betroffenheit" angesammeltes Detailwissen kann man bei der Presse nicht voraussetzen. Dein erster Beitrag zielte durchaus in die richtige Richtung. Auch ich habe das behördliche Handeln (und deren Wortspiele zur Verschönerung ihres Tuns) immer kritisch im Auge.
    Aber gerade das Beispiel hier zeigt, wie einseitig eben oft nicht nur das Tun der Ämter ist sondern (manchmal in der Auswirkung noch viel Schlimmer) das Schreiben oder eben Nicht-Schreiben der Medien.
    Zur "Vorgeschichte", der medial hochgekochten "Roma-Hochzeit" im Wallis gibt es eine ausführliche Medien-Kritik und Frage nach den Nutzniessern der Schlammschlacht auf www.facebook.com/notes/verein-sch%C3%A4ft-qwant/die-roma-hochzeit-im-wallis-mal-ganz-n%C3%BCchtern-betrachtet/401669686559617
    Was bei dieser Publikation noch nicht bekannt war, ist das anschliessende mediale Schweigen zur Schiesserei.
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Informationen zum Artikel

23.8.2012, 14:47 Uhr

Roma mussten illegalen Standplatz bei Payerne verlassen

Text

Text: sda

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