LOGIN

Registrierung

  • Mit Ihrem Benutzerkonto können Sie Ihr Abo verwalten, Artikel kommentieren und mit anderen Leserinnen und Lesern in Kontakt treten.

    Das Benutzerkonto ist kostenlos und kann jederzeit wieder gelöscht werden.

    Bitte geben Sie Ihre E-Mail Adresse ein. Wir werden diese unter keinen Umständen an Dritte weitergeben.

Registrierung

Fast fertig...

Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt. Bitte prüfen Sie Ihren Posteingang und aktivieren Sie Ihr Benutzerkonto, indem Sie auf den Link in der E-Mail klicken.

Kultur

Open

eingeloggt als
Ausloggen


An Redaktion schreiben

  • Erlaubte Dateiformate: Bilder (jpg, png, gif) Dokumente (pdf)

Registrierung

Mit Ihrem Benutzerkonto können Sie Ihr Abo verwalten, Artikel kommentieren und mit anderen Leserinnen und Lesern in Kontakt treten.

Das Benutzerkonto ist kostenlos und kann jederzeit wieder gelöscht werden.

Bitte geben Sie Ihre E-Mail Adresse ein. Wir werden diese unter keinen Umständen an Dritte weitergeben.

Fast fertig...

Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt.

Bitte prüfen Sie Ihren Posteingang und aktivieren Sie Ihr Benutzerkonto, indem Sie auf den Link in der E-Mail klicken.

Sollten Sie die E-Mail innert 10 Minuten nicht erhalten haben, kontrollieren Sie, ob die E-Mail möglicherweise im Spam-Filter hängen geblieben ist. Ist die E-Mail auch dort nicht aufzufinden, schreiben Sie uns an anmelden@tageswoche.ch und wir kümmern uns darum.

Wir freuen uns, Sie in wenigen Minuten in unserer Community begrüssen zu dürfen.

Passwort wiederherstellen

Pussy Riot 

22.8.2012, 14:40 Uhr

«Wladimir Pussy»: Kreative kritisieren Putin

22.8.2012, 14:40 Uhr

Auf das Urteil gegen die drei Punk-Aktivistinnen von Pussy Riot folgt das Urteil der Kreativen gegen Wladimir Putin: Der russische Präsident wird in Karikaturen und Collagen verhöhnt und verspottet. Er habe den starken Mann markieren wollen – und sich dabei wie eine ängstliche «Pussy» verhalten. Von

Weil sie im Februar 2012 in der Christ-Erlöser-Kathedrale den Altar stürmten und ein Punk-Gebet gegen die Vertreter der russisch-orthodoxen Kirche sowie gegen Präsident Wladimir Putin vortrugen, wurden drei Rrrrriot-Aktivistinnen der Punkband Pussy Riot zu zwei Jahren Haft verurteilt. Dieses Verdikt des Gerichts löst seit Urteilsverkündung weltweit einen Sturm der Entrüstung aus – und einen kreativen Tsunami, der derzeit alle sozialen Netzwerke überschwemmt.

Dass Madonna an ihrem Konzert in Zürich die Verurteilung von Pussy Riot kritisierte, mag Putin noch egal sein. Viel stärker schmerzen dürften ihn die Stachel, die derzeit auf allen möglichen Blogs, Netzwerken und Webseiten gesetzt werden: Mit Cartoons und Collagen ziehen Menschen über den russischen Präsidenten her (obschon dieser – zumindest gegenüber den Medien – für eine milde Strafe plädierte).

Putin, der Judoka, als feiger Schwächling

Die Motive variieren, die Haltung ist aber den meisten Karikaturen gemein: Putin, der vermeintlich starke Mann, der Judoka mit schwarzem Gurt, reagiert auf Kritik so wehleidig wie ein kleines Mädchen. Die öffentliche Meinung scheint gemacht: Statt über der Sache zu stehen, wussten er und seine Justiz sich gegenüber den drei Punkmusikerinnen nur mit einem Schauprozess zu helfen. Damit die Kirche wieder im Dorf bleibt, quasi. 

Doch global betrachtet ging der Schuss hinten raus: Pussy Riot haben durch den Gerichtsfall eine weitaus grössere Öffentlichkeit erreicht als mit ihrer kurzen Aktion im Februar. Putin erntet dafür Häme und Kritik. Wurde das Ziel erreicht und die aufmüpfigen Frauen mundtot gemacht? Diese Frage stellt sich die Schweizer Autorin und Filmemacherin Güzin Kar auf Facebook. Und kommt zum Schluss: «Aber Moment mal. Pussy Riot besteht aus mehr als 10 Frauen. Drei von ihnen wurden verurteilt. Wir freuen uns, von den anderen sieben zu hören!»

Bis es soweit ist, sorgen kreative Grafiker und Zeichner dafür, dass die Sympathien für Pussy Riot und die Antipathie gegenüber Putin von Tag zu Tag grösser wird. Hier einige Beispiele, die wir aus den sozialen Netzwerken herausgefischt haben.

PS: Fehlt ein lustiger Netzfang, den Sie gesehen haben? Gerne dürfen Sie uns Bilder weiterleiten – wir freuen uns, diese Galerie zu erweitern.


Mehr zum Thema

Mehr zum Thema

Russland, Wladimir Putin, Justiz

Die Geschichten des Tages

Abonnieren Sie unseren Newsletter. Die Geschichten des Tages, jeweils um 17 Uhr bequem und kostenlos per Mail geliefert.

Verwandte Artikel

Können sie Putin stürzen? Weiterlesen

Russische Polizei ermittelt gegen weitere Pussy Riot-Mitglieder Weiterlesen

Pussy-Riot-Musikerinnen wollen Putin nicht um Gnade bitten Weiterlesen

"Free Pussy Riot"-Banner am Zürcher Grossmünster Weiterlesen

Tageswoche honorieren

Alternativen:

Postfinance, Paypal, Flattr

Reaktionen

Bisher wurden noch keine Beiträge von der Redaktion hervorgehoben.

Noch keine Beiträge. Schreiben Sie den ersten.

Informationen zum Artikel

22.8.2012, 14:40 Uhr

«Wladimir Pussy»: Kreative kritisieren Putin

Text

Text:

  • 30.09.2014 um 16:42
    Der RFV sammelt Geld für zweiten Basler Bandbus

    Der Basler Bandbus ist dermassen stark ausgelastet, dass der Rockförderverein einen zweiten anschaffen will. Aus Kostengründen ist die Basler Musikszene auf Sponsoren angewiesen. Jetzt wird via Crowdfunding Geld gesammelt.

  • 28.09.2014 um 14:05
    In Basel brannte ein Hotelschiff

    Am Samstagnacht kam es auf einem Hotelschiff im Rhein zu einem Brandfall. Eine Person wurde dabei verletzt.

  • 28.09.2014 um 13:01
    Baselbieter versenken die Kantonsfusion deutlich

    Die Höhenfeuer scheinen ihre Wirkung nicht verfehlt zu haben: Die Baselbieter wollen keine Kantonsfusion. Basel-Stadt hätte Ja gesagt zur Verfassungsänderung.

  • 28.09.2014 um 12:08
    BB? Deneuve? Larsson!
    Zum Artikel: Schmollmund ohne Lifting: Brigitte Bardot feiert den 80. Geburtstag

    Sie haben nur zum Teil Recht, Ihr harscher Ton ist daher vermessen. Das Bild war falsch beschriftet, aber auch nicht Deneuve war darauf zu sehen, sondern Mirja Larsson, Gunter Sachs' damalige Verlobte. Das Bild haben wir entfernt, danke für den Hi...

  • 31.08.2014 um 10:22
    Zum Artikel: Viel Bass macht Spass

    Bester Ben Pinsel Wird gleich geändert. Man verzeihe mir die Verwechslung, die Trommeln haben mich annehmen lassen, es handle sich um Fasnächtliches...

  • 13.06.2014 um 14:31
    Zum Artikel: Schwule Bergsteiger ärgern Russland mit Fahne über Suworow-Denkmal

    Und, weil die Nachrichtenagentur kein aktuelles Bild zum Ereignis hat: Hier lang seht ihr, wie die Regenbogenfahne heute morgen das Suworow-Denkmal bedeckte: http://www.queer.de/bild-des-tages.php?einzel=790

Aktuell

Videostill: Mother Razorblade schütteln ihr Haupt im Promoclip für den RFV-Bandbus.

Crowdfunding 

RFV sammelt Geld für zweiten Basler Bandbus

Der Basler Bandbus ist dermassen stark ausgelastet, dass der Rockförderverein einen zweiten anschaffen will. Aus Kostengründen ist die Basler Musikszene auf Sponsoren angewiesen. Jetzt wird via Crowdfunding Geld gesammelt.Von Marc Krebs. Weiterlesen

zVg: Mit einer neuen Lüftungsanlage soll Strom für rund 230 Einfamilienhäuser eingespart werden.

Theater Basel 

Regierung bewilligt Gelder für Sanierung

Die Basler Regierung hat für die Sanierung und Erneuerung des Theaters Basel weitere 10 Millionen Franken bewilligt. Diese werden für den Ersatz der Lüftungsanlage und damit fürs Energiesparen verwendet, wie aus einer Mitteilung vom Dienstag hervorgeht. Von sda. Weiterlesen

Serge Hasenböhler: Toon Verhoef: «Schau dir diese Bilder an, sie nehmen so viel Platz ein, sie brauchen Raum.»

Kunsthaus Baselland 

Hinter der Geheimtür

Der holländische Künstler Toon Verhoef zeigt im Kunsthaus Baselland Malerei in Übergrösse. Das ist anstrengend – für Aussteller und Betrachter. Und gerade deshalb besonders sehenswert.Von Naomi Gregoris. Weiterlesen