LOGIN

Registrierung

  • Mit Ihrem Benutzerkonto können Sie Ihr Abo verwalten, Artikel kommentieren und mit anderen Leserinnen und Lesern in Kontakt treten.

    Das Benutzerkonto ist kostenlos und kann jederzeit wieder gelöscht werden.

    Bitte geben Sie Ihre E-Mail Adresse ein. Wir werden diese unter keinen Umständen an Dritte weitergeben.

Registrierung

Fast fertig...

Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt. Bitte prüfen Sie Ihren Posteingang und aktivieren Sie Ihr Benutzerkonto, indem Sie auf den Link in der E-Mail klicken.

Basel

Open

eingeloggt als
Ausloggen


An Redaktion schreiben

  • Erlaubte Dateiformate: Bilder (jpg, png, gif) Dokumente (pdf)

Registrierung

Mit Ihrem Benutzerkonto können Sie Ihr Abo verwalten, Artikel kommentieren und mit anderen Leserinnen und Lesern in Kontakt treten.

Das Benutzerkonto ist kostenlos und kann jederzeit wieder gelöscht werden.

Bitte geben Sie Ihre E-Mail Adresse ein. Wir werden diese unter keinen Umständen an Dritte weitergeben.

Fast fertig...

Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt.

Bitte prüfen Sie Ihren Posteingang und aktivieren Sie Ihr Benutzerkonto, indem Sie auf den Link in der E-Mail klicken.

Sollten Sie die E-Mail innert 10 Minuten nicht erhalten haben, kontrollieren Sie, ob die E-Mail möglicherweise im Spam-Filter hängen geblieben ist. Ist die E-Mail auch dort nicht aufzufinden, schreiben Sie uns an anmelden@tageswoche.ch und wir kümmern uns darum.

Wir freuen uns, Sie in wenigen Minuten in unserer Community begrüssen zu dürfen.

Passwort wiederherstellen

Ab in die Quartiere 

18.8.2012, 15:34 Uhr

Weder Hügel der Reichen noch Luxus-Probleme

18.8.2012, 15:34 Uhr

Die TagesWoche machte einen Abstecher auf das Bruderholz und musste sich schnell einmal für die Ankündigung «Ab aufs noble Bruderholz!» entschuldigen. Denn dieses Klischee stört die Quartierbewohner gewaltig, wie sich in den Gesprächen zeigte. Von und

Urs Buess: Die TagesWoche besuchte im Rahmen ihrer Wahlberichterstattung das Bruderholz-Quartier.

Die TagesWoche besuchte im Rahmen ihrer Wahlberichterstattung das Bruderholz-Quartier. (Bild: Urs Buess)

Die Tram-Endstation auf dem Bruderholz ist nicht gerade ein belebter Ort, ein paar Tramchauffeure rauchen dort eine Zigarette, verschwinden für eine Pinkelpause im WC-Häuschen, hin und wieder kommt jemand zum Kiosk, um sich mit Zigaretten oder einer Zeitung einzudecken. Es ist eigentlich ein gewöhnlicher, ruhiger Samstagvormittag auf dem Bruderholz. Und doch ist da ein lustiges Gefährt, das man noch nie hier oben gesehen hat. Das Kaffeemobil. Neugierig, aber aus gehöriger Distanz, mustern die Passanten den Wagen.

Erst auf unsere Einladung, näher zu kommen, trauen sie sich zu fragen, was denn das soll. Aha, da gibts Kaffee! Aha, das ist die TagesWoche! Eine ältere Dame zeigt sich sehr angetan von unserer Anwesenheit, bedauert jedoch ein bisschen, dass wir nicht für immer bleiben. Seit über 20 Jahren lebt sie mit ihrem Mann auf dem Hügel, in einer Mietwohnung.

Früher, sagt sie, sei das Quartier belebt gewesen. Es habe etliche Läden gegeben und man habe sich immer wieder dort zu einem Schwatz getroffen. Heute gebe es fast nichts mehr. Nicht nur vermisst sie die sozialen Kontakte, sondern auch die Einkaufsmöglichkeiten. Gerade in ihrem Alter, sei es mühsam, ins Gundeli gehen zu müssen. Selbst der kleine Coop im Quartier sei ein ganzes Stück Weg, den sie machen müsse.

Immer dieses Vorurteil

Die charmante Dame freut sich, dass sie eine TagesWoche mitnehmen darf – sonst kriege sie die Zeitung jeweils von ihrer Tochter zu lesen – verabschiedet sich, und wünscht uns einen erfolreichen Tag. Und tatsächlich: Danach hatte unsere Kollegin vom Kaffeemobil alle Hände voll zu tun. Manche kamen einfach, weil sie bei der Hitze Lust auf ein kühles Getränk hatten, einige jedoch steuerten gezielt auf uns zu, um uns mitzuteilen, «wo sie der Schuh drückt».

Beispielsweise die 19-jährige Lavinia Fasciati, die sich extrem genervt hat über unsere Ankündigung «Ab aufs noble Bruderholz!». «Immer dieses Vorurteil: Ihr da Oben! Ihr Reichen und so weiter! Das stört mich wirklich.» Das stimme so einfach nicht. «Klar, das Quartier ist schön. Es ist ruhig, es ist grün. Aber die Menschen, die hier leben, sind ganz durchschnittlich.»

Was Lavinia Fasciati anbringt, bekommen wir in diesen drei Stunden immer wieder zu hören. Sie stören sich sehr am Klischee, auf dem «Hügel der Reichen» zu leben. «Ich war schockiert, als ich vom Kleinbasel aufs Bruderholz zog. Es ist unglaublich, was ich mir deswegen anhören muss», sagt auch ein 40-Jähriger. «Mittlerweile trau ich mich schon gar nicht mehr zu sagen, wo ich lebe.» Das Vorurteil, hier würden nur Bonzen wohnen, sei wirklich daneben.

Keine Post mehr

Eine Stadt brauche solche Wohn-Quartiere ebenso wie die urbanen Quartiere St. Johann oder Gundeli, sagt der Präsident des Neutralen Quartiervereins Bruderholz Conrad Jauslin. Besagte Vorurteile hätten die Quartierbewohner jedoch stark bei der Parkraumbewirtschaftung, der Schulhaus-Diskussion und bei der Subventionierung des Quartier-Treffpunkts zu spüren bekommen.

Ebenfalls viel zu reden gibt die Aufhebung der Poststelle. Seit ein paar Jahren müssten die Bewohner ihre Pakete oder Briefe im Café Streuli aufgeben. «Einzahlungen sind dort aber nicht möglich. Ich muss dafür nun extra ins Gundeli», sagt ein älterer Mann. Der Kunde werde so zum Angestellten. «Ob diese Aufhebung gut oder schlecht ist, darüber lässt sich streiten», findet hingegen Jauslin. Denn er hat festgestellt, dass die Leute seither eher wieder mal für einen Schwatz vor dem Café zusammenstehen.

Eine Frau, die seit 40 Jahren auf dem Bruderholz lebt, kritisiert, dass der Schulweg für ihre Enkelkinder unsicher sei. So ende die Tempo-30-Zone an der Reservoirstrasse just dort, wo die Kinder die Strasse überqueren müssen. Zu Thema Kinder gibt es ohnehin zahlreiche Anregungen.

Expats in der Parallelwelt

Zwei junge Väter bemängeln die fehlenden Betreuungsplätze für Kinder. Es wäre gerade für Kinder wichtig, an ihrem Wohnort in die Krippe gehen zu können, damit sie sich untereinander kennenlernen. Apropos kennenlernen: Einige unserer Besucher bedauern, dass viele der sogenannten Expats sich kaum um das Quartierleben bemühen, sondern in einer Parallelwelt leben.

Alles in allem, meint Jauslin, habe das Quartier keine Luxusprobleme, auch wenn das dem Bruderholz immer wieder unterstellt werde. Die Regierung müsse die Anliegen der Bruderholz-Bewohner genauso ernst nehmen wie diejenigen aus den anderen Quartieren.

Wir von der TagesWoche jedenfalls werden die zahlreichen Anregungen gerne an die ensprechenden Adressaten weiterleiten. So an Regierungspräsident Guy Morin oder auch an den FDP-Kandidaten Christophe Haller, die sich ebenfalls beim Kaffeemobil eingefunden haben.

Mehr zum Thema

Mehr zum Thema

Gesellschaft, Verkehr, Öffentlicher Verkehr, Schule, Wahlen BS 2012

Die Geschichten des Tages

Abonnieren Sie unseren Newsletter. Die Geschichten des Tages, jeweils um 17 Uhr bequem und kostenlos per Mail geliefert.

Verwandte Artikel

Ab aufs noble Bruderholz! Weiterlesen

Verrückt, dieses Kleinbasel! Weiterlesen

Die grossen «Aber» im Paradies Weiterlesen

Ab in die Quartiere Weiterlesen

Tageswoche honorieren

Alternativen:

Postfinance, Paypal, Flattr

Reaktionen

  1. Inaktiver Nutzer

    am 18.08.2012, 19:21

    Ich finde es toll, dass ihr mit dem Kaffee-Mobile zusammen, alle Quartiere besucht, und darüber berichtete. Dass man das Kaffee-Mobile dann auch noch unter der Wettsteinbrücke antrifft, wo sich zahlreiche Rheinschwimmer auch noch getränklich erfrischen können, ist noch das Zückerchen oben drauf. Bravo!

  2. Rolf Wilhelm

    am 18.08.2012, 20:16

    Ich finde die Aktion eine super Idee. Schade macht Ihr an der unsinnigen Kantonsgrenze Halt.
    Vorschlag: Wenn das nächste Mal "grosse" Wahlen im "anderen" Basel angesagt sind, wagt für die Tour den Sprung aufs Land. Ich möchte Wetten, die Sorgen und Probleme sind hier wie dort ziemlich ähnlich.

  3. Verifiziert

    Karl Linder

    am 19.08.2012, 00:10

    Ich gönne jedem/r ihre Wohnung/Haus auf dem Bruderholz, und es ist sicherlich sehr schön da oben. Die Unterschiede zwischen den Quartieren waren immer schon vorhanden, und werden es immer sein. Was aber nicht geht: Dass man sich dort oben quasi 'freikauft' mit der teuren Wohnung von allen negativen Aspekten der Gesellschaft, und davon ausgeht, dass die nicht gewünschten Dinge stets anderswo untergebracht werden, im St. Johann, in Kleinhüningen z.B. Nicht verständlich ist für mich, dass man... ... mehrIch gönne jedem/r ihre Wohnung/Haus auf dem Bruderholz, und es ist sicherlich sehr schön da oben. Die Unterschiede zwischen den Quartieren waren immer schon vorhanden, und werden es immer sein. Was aber nicht geht: Dass man sich dort oben quasi 'freikauft' mit der teuren Wohnung von allen negativen Aspekten der Gesellschaft, und davon ausgeht, dass die nicht gewünschten Dinge stets anderswo untergebracht werden, im St. Johann, in Kleinhüningen z.B. Nicht verständlich ist für mich, dass man politisch massiv Druck aufsetzt, wenn Schüler vom Bruderholz mit solchen im Gundeli vermischt werden sollen. Nicht akzeptabel wäre, würde man Bedenken dazu vom Bruderholz höher gewichten wie jene aus dem Kleinbasel. Da sollte die Politik Augenmass bewahren und im Sinne der Lastensymmetrie der Quartiere entscheiden.

  4. Sandra Tatti

    am 24.08.2012, 11:24

    Ich musste beim Durchlesen des Artikels oft zustimmend nicken. Als ich auf das Bruderholz in eine Mietwohnung gezogen bin und erzählt habe wohin ich ziehe hiess es oft: "Was auf den Bonzen-Hügel?" oder "Hast du im Lotto gewonnen, kannst du dir das als Lehrling leisten?!". Solche und andere Fragen, die schon fast beleidigend wirken, musste ich beantworten. Ich muss gestehen, ich habe dieses Klischee bevor ich dahin gezogen bin auch gehört und geglaubt. Heute muss ich sagen, ich wurde eines... ... mehrIch musste beim Durchlesen des Artikels oft zustimmend nicken. Als ich auf das Bruderholz in eine Mietwohnung gezogen bin und erzählt habe wohin ich ziehe hiess es oft: "Was auf den Bonzen-Hügel?" oder "Hast du im Lotto gewonnen, kannst du dir das als Lehrling leisten?!". Solche und andere Fragen, die schon fast beleidigend wirken, musste ich beantworten. Ich muss gestehen, ich habe dieses Klischee bevor ich dahin gezogen bin auch gehört und geglaubt. Heute muss ich sagen, ich wurde eines besseren belehrt. Die Gegend da oben ist wunderschön und die Art der Leute ist anders: Man wird gegrüsst, obwohl man sich nicht kennt, manchmal sogar angesprochen, man unterhält sich miteinander und die Nase zu hoch tragen tut hier auch kaum einer (als Vergleich habe ich Kleinhüningen, wo ich aufgewachsen bin. Früher war Kleinhüningen auch wirklich schön, leider hat sich das in den letzten Jahren geändert...). Die Leute haben einfach etwas Herzliches. Leider stimmt das mit den Einkaufsmöglichkeiten: Es gibt nur einen kleinen Coop und für einen Wochen- oder Grosseinkauf ist der einfach nicht geeignet. Aufgefallen ist mir dabei auch schon, dass es in diesem Coop eigentlich nur so strotzt von Bio und Fine Food Produkten. Ob dieses Angebot an dem Vorurteil liegt sei nun dahin gestellt.
    Was ich auch noch sehr schön finde, dass der Quartierverein Bruderholz sich sehr viel einfallen lässt, viele verschiedene Events, Feste und Kurse anbietet, was nicht in jedem Quartier so intensiv angeboten wird. Daumen hoch!

  1. Inaktiver Nutzer

    am 18.08.2012, 19:21

    Ich finde es toll, dass ihr mit dem Kaffee-Mobile zusammen, alle Quartiere besucht, und darüber berichtete. Dass man das Kaffee-Mobile dann auch noch unter der Wettsteinbrücke antrifft, wo sich zahlreiche Rheinschwimmer auch noch getränklich erfrischen können, ist noch das Zückerchen oben drauf. Bravo!

  2. Rolf Wilhelm

    am 18.08.2012, 20:16

    Ich finde die Aktion eine super Idee. Schade macht Ihr an der unsinnigen Kantonsgrenze Halt.
    Vorschlag: Wenn das nächste Mal "grosse" Wahlen im "anderen" Basel angesagt sind, wagt für die Tour den Sprung aufs Land. Ich möchte Wetten, die Sorgen und Probleme sind hier wie dort ziemlich ähnlich.

  3. Verifiziert

    Karl Linder

    am 19.08.2012, 00:10

    Ich gönne jedem/r ihre Wohnung/Haus auf dem Bruderholz, und es ist sicherlich sehr schön da oben. Die Unterschiede zwischen den Quartieren waren immer schon vorhanden, und werden es immer sein. Was aber nicht geht: Dass man sich dort oben quasi 'freikauft' mit der teuren Wohnung von allen negativen Aspekten der Gesellschaft, und davon ausgeht, dass die nicht gewünschten Dinge stets anderswo untergebracht werden, im St. Johann, in Kleinhüningen z.B. Nicht verständlich ist für mich, dass man... mehrIch gönne jedem/r ihre Wohnung/Haus auf dem Bruderholz, und es ist sicherlich sehr schön da oben. Die Unterschiede zwischen den Quartieren waren immer schon vorhanden, und werden es immer sein. Was aber nicht geht: Dass man sich dort oben quasi 'freikauft' mit der teuren Wohnung von allen negativen Aspekten der Gesellschaft, und davon ausgeht, dass die nicht gewünschten Dinge stets anderswo untergebracht werden, im St. Johann, in Kleinhüningen z.B. Nicht verständlich ist für mich, dass man politisch massiv Druck aufsetzt, wenn Schüler vom Bruderholz mit solchen im Gundeli vermischt werden sollen. Nicht akzeptabel wäre, würde man Bedenken dazu vom Bruderholz höher gewichten wie jene aus dem Kleinbasel. Da sollte die Politik Augenmass bewahren und im Sinne der Lastensymmetrie der Quartiere entscheiden.

  4. Nein danke

    am 19.08.2012, 17:46

    Ich finde es schade, dass ihr versteckte Werbung für das Unternehmen Mitte macht und mit ihrem Kaffee-Mobil Quartiere besucht.

    1. Verifiziert

      urs buess

      am 19.08.2012, 21:01

      Lieber Herr oder Frau Misch Masch,
      Das einzig Versteckte hier sind Sie hinter Ihrem Pseudonym. Wir nutzen das Angebot des Kaffeemobils, zahlen für die Dienstleistung und erleben bei unseren Quartier-Halten immer wieder, wie der freundliche Service und das Angebot geschätzt werden. Gut – das war jetzt vielleicht eine Empfehlung. Oder hätten Sie lieber, wir würden bei unseren Quartierbesuchen Filterkaffee aus mitgeschleppten Thermosflaschen ausschenken? Mit freundlichem Gruss, Urs Buess mehrLieber Herr oder Frau Misch Masch,
      Das einzig Versteckte hier sind Sie hinter Ihrem Pseudonym. Wir nutzen das Angebot des Kaffeemobils, zahlen für die Dienstleistung und erleben bei unseren Quartier-Halten immer wieder, wie der freundliche Service und das Angebot geschätzt werden. Gut – das war jetzt vielleicht eine Empfehlung. Oder hätten Sie lieber, wir würden bei unseren Quartierbesuchen Filterkaffee aus mitgeschleppten Thermosflaschen ausschenken? Mit freundlichem Gruss, Urs Buess

  5. Sandra Tatti

    am 24.08.2012, 11:24

    Ich musste beim Durchlesen des Artikels oft zustimmend nicken. Als ich auf das Bruderholz in eine Mietwohnung gezogen bin und erzählt habe wohin ich ziehe hiess es oft: "Was auf den Bonzen-Hügel?" oder "Hast du im Lotto gewonnen, kannst du dir das als Lehrling leisten?!". Solche und andere Fragen, die schon fast beleidigend wirken, musste ich beantworten. Ich muss gestehen, ich habe dieses Klischee bevor ich dahin gezogen bin auch gehört und geglaubt. Heute muss ich sagen, ich wurde eines... mehrIch musste beim Durchlesen des Artikels oft zustimmend nicken. Als ich auf das Bruderholz in eine Mietwohnung gezogen bin und erzählt habe wohin ich ziehe hiess es oft: "Was auf den Bonzen-Hügel?" oder "Hast du im Lotto gewonnen, kannst du dir das als Lehrling leisten?!". Solche und andere Fragen, die schon fast beleidigend wirken, musste ich beantworten. Ich muss gestehen, ich habe dieses Klischee bevor ich dahin gezogen bin auch gehört und geglaubt. Heute muss ich sagen, ich wurde eines besseren belehrt. Die Gegend da oben ist wunderschön und die Art der Leute ist anders: Man wird gegrüsst, obwohl man sich nicht kennt, manchmal sogar angesprochen, man unterhält sich miteinander und die Nase zu hoch tragen tut hier auch kaum einer (als Vergleich habe ich Kleinhüningen, wo ich aufgewachsen bin. Früher war Kleinhüningen auch wirklich schön, leider hat sich das in den letzten Jahren geändert...). Die Leute haben einfach etwas Herzliches. Leider stimmt das mit den Einkaufsmöglichkeiten: Es gibt nur einen kleinen Coop und für einen Wochen- oder Grosseinkauf ist der einfach nicht geeignet. Aufgefallen ist mir dabei auch schon, dass es in diesem Coop eigentlich nur so strotzt von Bio und Fine Food Produkten. Ob dieses Angebot an dem Vorurteil liegt sei nun dahin gestellt.
    Was ich auch noch sehr schön finde, dass der Quartierverein Bruderholz sich sehr viel einfallen lässt, viele verschiedene Events, Feste und Kurse anbietet, was nicht in jedem Quartier so intensiv angeboten wird. Daumen hoch!

Informationen zum Artikel

18.8.2012, 15:34 Uhr

Weder Hügel der Reichen noch Luxus-Probleme

Text

Text:

  • 17.09.2014 um 17:38
    Basler Parlament befürwortet Gratis-Deutschkurs für Migranten

    Der Grosse Rat kann mit der SVP-Integrationsinitiative nichts anfangen – er spricht sich für den Gegenvorschlag der Regierung aus. Allerdings mit der Ergänzung, dass Migranten kostenlos einen Deutschkurs besuchen können.

  • 17.09.2014 um 11:31
    Grosser Rat bewilligt rund 20 Millionen für Herzstück

    Gegen Widerstand der SVP und BastA! hat das Basler Parlament am Mittwoch 19,5 Millionen für ein Herzstück-Vorprojekt durchgewinkt. Das Referendum gegen die Durchmesserlinie ist bereits angekündigt.

  • 10.09.2014 um 15:42
    SP will BVB wieder in die Verwaltung eingliedern

    Der Grosse Rat hat den Bericht der Geschäftsprüfungskommission zur BVB-Affäre zur Kenntnis genommen. Von der SP wurde die Wiedereingliederung der BVB in die Verwaltung ins Spiel gebracht.

Text

Text:

  • 05.09.2013 um 19:34
    Basler Regierungstrio wirbt für Wohnraumfördergesetz

    Die Basler Regierung trat im Dreierpack vor die Medien, um für den Gegenvorschlag zur Mieterverbandsinitiative zu werben.

  • 05.09.2013 um 15:28
    Beflügelt vom weiblichen Klassengeist

    Basel feiert 200 Jahre höhere Mädchenbildung im Leonhard. Mit dem Zugang zur Schule erhielten die Frauen auch neue berufliche Perspektiven. Drei ehemalige Gymnasiastinnen erzählen, was ihnen die Schulzeit gebracht hat und welchen Weg sie danach gegangen sind. Und eine der aktuellen Schülerinnen sagt, welchen sie vielleicht einschlagen möchte.

  • 31.08.2013 um 19:02
    Übersichtskarte: Secondhand-Läden in der Region Basel

    Unsere eigene Shoppingtour durch Secondhand-Läden in der Stadt ist jetzt ergänzt mit den Tipps aus unserer Community – und alles zusammen auf eine Karte gesetzt.

  • 28.08.2013 um 08:46
    unterschiedliches Arbeitsrecht
    Zum Artikel: Aktion gegen Kündigung der Seniorenpflegerin Bozena Domanska

    @frank lorenz: Für Gewerkschafter und Arbeitnehmervertreter gibt es einen Kündigungsschutz. Das heisst, sie dürfen nicht wegen ihrer Tätigkeit in einer Personalkommission oder wegen ihres gewerkschaftlichen Engagements gekündigt werden. Allerdings ist ...

  • 09.08.2013 um 09:21
    Falsch
    Zum Artikel: Nur nackt sind die Drämmli grün

    @dome2808: Leider ist der betreffende Tagi-Artikel, in dem berichtet wird, dass der Zürcher Stadtrat die dreijährige Versuchsphase mit den Werbetrams bewilligt hat, nicht online. Sonst hätte ich ihn selbstverständlich verlinkt. Als Zürcherin kann ich I...

  • 13.07.2013 um 10:22
    Happyend
    Zum Artikel: «Ich möchte die ganze Schweiz umarmen»

    @eldorado: Sie haben Recht, diese Information fehlt. Man möge mir verzeihen, ich liefere sie hiermit gerne nach: Gemäss Hakim Lahbati reichte seine Frau die Scheidung ein, als er so krank war. Die Situation, die Ungewissheit über die Zukunft, sei für s...

Aktuell

sda: Eine Frau bezieht Geld an einem Bankomat der Credit Suisse (Archiv)

Credit Suisse 

1 Milliarde Franken Reingewinn

Die Credit Suisse hat im dritten Quartal einen Reingewinn von 1,025 Mrd. Franken erzielt. Damit hat die Grossbank den Gewinn gegenüber dem Vorjahr deutlich steigern könne. Zum guten Ergebnis hat vor allem das Investmentbanking beigetragen.Von sda. Weiterlesen

sda: Schnee oberhalb vom Walensee

Wetter 

Schweiz hat stürmische Nacht hinter sich

Ausläufer des Hurrikans «Gonzalo» haben in der Nacht auf Mittwoch schweizweit zu rund 1000 Feuerwehr- und Polizeieinsätzen gesorgt. Zwei Personen wurden leicht verletzt. Die Windböen fegten mit bis zu 185 Stundenkilometern übers Land und brachten den Bergen Schnee.Von sda. Weiterlesen